The Last Guardian
Ich will das Spiel lieben. Aber ich kann es einfach nicht, weil mir Steuerung und Kamera ständig kleine und große Frustmomente bescheren...
Wenn mal für ne Zeit alles klappt, dann ist das Spiel wundervoll. Ich liebe es, Trico einfach nur zuzuschauen,das Vieh wirkt superauthentisch wie ein echtes Tier mit seinem eigenen Kopf. Ich liebe das Art Design des Spiels und die geheimnisvolle Atmosphäre. Die Rätsel und JnR-Einlagen sind auch super gestaltet.
Aber jedes Mal, wenn ich mich so richtig wohl fühle, hakt die Steuerung und ich fall zum x-ten Mal irgendwo runter, weil der Junge was macht, was ich nicht will. Oder ich muss mal wieder verzweifelt versuchen, mich zu orientieren, weil die Kamera mit engen Gängen und Trico gleichzeitig absolut nicht zurecht kommt.
Die Steuerungsproblematik wird halt noch durch die miese Framerate auf der PeasantS4 und des damit einhergehenden Inputlags verschlimmert.
Die Sache, dass Trico als eigenständig simuliertes Lebewesen nicht (immer) auf Knopfdruck macht, was ich will, stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, in meinen Augen ist das eis essentieller Bestandteil des Konzepts.
Aber wenn halt nicht nur Trico seinen eigenen Kopf hat, sondern auch die Steuerung wieder und wieder gegen mich arbeitet, dann wirds irgendwann mächtig frustrierend. An zwei Stellen hab ich sogar kurz überlegt, das Spiel nicht durchzuspielen, weil ich einfach keinen Spaß mehr hatte. Hat dann zum GLück geklappt und die MAgie kam wieder zurück.
Ich war selten bis nie bei einem Spiel so zwiegespalten. Das Spiel an sich ist in meinen Augen ein Meisterwerk (bin jetzt ne knappe Stunde hinter dem Gebiet der E3-Demo), aber ich kann doch nicht so viel Spaß haben wie ich gerne hätte.
Schade, wirklich schade und so werden die mittelmäßigen Wertungen, die das Spiel von Vielen bekommen hat, für mich nachvollziehbar.