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KT Was zockt ihr zurzeit?

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The Invisible Hours (Oculus Rift)

Ein VR-Krimi von Tequila Works (The Sexy Brutale, Rime). Cluedo zum Miterleben. Ein interaktives Theaterstück. Wow.

Bin selber auch erst eine Stunde drin (Kapitel 1 erledigt), daher nur kurz zur Story bzw. zum Aufbau: Nikola Tesla wird ermordet in seinem Wohnsitz aufgefunden. Nur sieben Personen (u.a. Thomas Edison) befanden sich zur Tatzeit auf der verregneten Insel, auf der das weitläufige Herrenhaus steht.

Wir sind bloß Beobachter. Steuern keinen der Charaktere direkt, sondern schauen ihnen lediglich über die Schulter. Das ganz frei. Frei von Raum und sogar Zeit. Wir können uns nämlich nicht nur komplett barrierelos bewegen (per Teleport), sondern auch die Zeit anhalten, sie vor- oder zurückspulen und dabei Gegenstände genauer unter die Lupe nehmen, etwa Briefe lesen. Das mit der Zeit ist wichtig, weil The Invisible Hours in Echtzeit abläuft. Während wir uns noch über die gerade gefundene Leiche wundern, sehen wir eine der Figuren im Hintergrund das Zimmer verlassen. Also können wir nun weiter den schockierten Dialogen lauschen oder uns an den ominösen Gast hängen. Um schlussendlich nichts zu verpassen, Geheimnisse entlarven und Schlussfolgerungen anstellen zu können, darf an der Uhr gedreht werden. Am Ende jedes Kapitels gibt es dann eine Zusammenfassung mit Zeitstrang und Map, an denen wir ablesen können, wo wir wen zu welcher Zeit im Blick hatten.

Vertont ist das ganze übrigens sehr professionell und sogar komplett auf Deutsch. Der Sound ist stimmungsvoll und die Präsentation gelungen. Reduzierter, aber funktionaler und atmosphärischer Stil.

Die Spielmechanik ist wie gesagt eher passiv. Gucken, zuhören, kombinieren, anstatt selbst aktiv einzugreifen. Aber das geht auf. Weil die Charaktere und Ereignisse gleich zu Beginn Interesse wecken und einige mehr als spannende Brotkrumen legen.
Als sie das Haus untersucht, in das geheime Labor geht und dort vor der Tresortür verzweifelt. Hmm.. Und dann finde ich auch noch einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1997 (obwohl der Mord um 1900 (?) passiert), in dem ein unbekannter, anscheinend 134 Jahre alter Mann in New York gesehen wird. Woah! Geht es hier etwa um Zeitreisen? Da werde ich als Genrefan natürlich sofort hellhörig. :D

Ein vielversprechender, interaktiver und durch VR eindrucksvoll zum Leben erweckter Krimi. Für so etwas ist das Medium gemacht. Das Spiel gibt es übrigens für alle VR-Plattformen (Rift/Vive/PSVR).

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Sagt mal wo ist denn The invisble Hours im PlayStation Store, das war doch im Trailer für die EU wieso isn das nicht im deutschen Store? Ist das zu brutal oder was ist da los?
 
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Zum Release rund 8 Stunden gezockt und anschließend leicht genervt von der Oberflächlichkeit zur Seite gelegt. Alles wirkte so kalkuliert und shiny, mal wieder der zusammen gemixte Malen nach Zahlen Reißbrett Titel. Nicht gänzlich ohne Sogkraft, aber halt doch Möchtegern. Nun aber zieht die Erzählung der immer noch albernen Story (Mutter des Berges und so, eh...) gehörig an. Aloy erhält 'ne immer glaubhaftere Durchzeichnung, die Landschaft bekommt durch ihre Öffnung eine markante Identität & das Pacing ist eigentlich fabelhaft. Kampf, Erkundung, Adrenalin, Ruhe, Flow. Schon sehr gamey, das alles. Schön die Kurve gekriegt. Taugt.
 
Echt ja? Ich hab das neulich auch angefangen und fand das alles auch viel zu glatt und substanzlos, trotz einiger guter Ansätze. Das Spiel will gerne ein Witcher sein ist es aber bei weitem nicht.
 
GTA San Andreas [Original Xbox]

Das letzte 3D-GTA, das ich bisher nicht gespielt habe. Schön erst einmal, dass das freie Ziele endlich Einzug auf die Konsole gefunden hat, auch wenn die Steuerung hier einmal mehr nicht das Gelbe vom Ei ist. Auch was Story und Charaktere angeht, bleibt SA für mich bisher noch hinter Vice City und auch hinter GTA 4 und 5 zurück, aber ich habe auch erst gut 6 Stunden auf der Uhr. Insgesamt ist es GTA-typisch wieder ein tolles Spiel :)
 
Echt ja? Ich hab das neulich auch angefangen und fand das alles auch viel zu glatt und substanzlos, trotz einiger guter Ansätze. Das Spiel will gerne ein Witcher sein ist es aber bei weitem nicht.
Es ist ein prätentiöses Fähnchen km Wind, aber am Ende des Tages macht es irgendwie Spaß daran rumzufummeln. Ich fand die seichte Story ganz gut inszeniert und das Spiel selbst nachher eigentlich echt OK. Was aber viel an der Optik und dem spaßigen Kampfsystem lag.
 
Wo will das denn ein Witcher sein. Da ist ausser dass es ein Open World Rpg ist und toll aussieht doch überhaupt nichts Witchigeres.

na z.B. bindet es mich alle Nase lang in interaktive Dialoge ein, die die Story erzählen. Nur leider sind die hier einfach nicht wirklich interessant. Dann werden beim Laufen durch die Welt ständig Nebenquests freigeschaltet. Hat man z.B. eine Ansammlung von Räubern vertrieben, dann kehren normale Einwohner zurück. Hat mich gleich an Witcher erinnert. Hab daher schon den Eindruck, dass sich das Spiel daran orientiert hat.
 
Hat es auch und das haben die Entwickler auch selbst gesagt bzw. wurden auch einige Witcher-Entwickler für das Spiel angeworben.

Nichtsdestotrotz das für mich langweiligste Spiel dieses Jahr trotz der cool inszenierten Kämpfe. Der Rest beweist, dass selbst Ubisoft-Games mehr Identität haben. Furchtbar generisches Abenteuer.
 
na z.B. bindet es mich alle Nase lang in interaktive Dialoge ein, die die Story erzählen. Nur leider sind die hier einfach nicht wirklich interessant. Dann werden beim Laufen durch die Welt ständig Nebenquests freigeschaltet. Hat man z.B. eine Ansammlung von Räubern vertrieben, dann kehren normale Einwohner zurück. Hat mich gleich an Witcher erinnert. Hab daher schon den Eindruck, dass sich das Spiel daran orientiert hat.

Für mich hat sich das Spiel ja eher und deutlich an den ganzen Ubititeln orientiert. Und wenn es sich an dem Teil vom Witcher orientiert hat, der zu dessen Schwächen gehört, ist das auch eher komisch. Sehe da keine Übereinstimmung in den Kernthemen, außer dass es halt ein Open World RPG/Action Adventure ist. Für mich hat Witcher 3 durch seine "realistische" und eher düstere/dreckige Welt gepunktet bzw. hat dies seinen Charme ausgemacht. Horizon fühlt sich da ganz anders an. Realistisch hat sich das ohnehin nicht angefühlt und dieses rauhe, Game of Thrones artige gab es da auch nicht. Die Maschinen waren auf Hochglanz poliert und die Dörfer haben jetzt auch nicht gewirkt, als wären da die letzten der Menschheit am ums Überleben kämpfen. Am Ende war dann aber die Hauptgeschichte die Horizon erzählt wiederum deutlich besser wie die vom Witcher. Bzw. hat das Spiel mir letztlich auch extrem viel Spaß gemacht und damit ist es dann doch wieder im Bereich vom Witcher anzusiedeln.
 
Mit glatt mein ich eher, dass sie (bisher) irgendwie random und charakterlos ist. Sie sieht aus videospielsicht super aus, teilweise gestochen scharf und das wollen wir ja auch. Hätte der Witcher so ausgesehen :huldig:
aber diese Landschaft vermittelt irgendwie keine Geschichte und auch kein richtiges Spielgefühl. Sie wirkt nicht wirklich lebendig, sondern nur wie die Summe ihrer sich wiederholenden Einzelteile.
 
horizon hat mich auch heftig enttäuscht.

zusammenfassung meiner eindrücke:

optik - brachial
charakter - lol
story - irgendwie
gameplay - ok, zumindest standard
spielwelt - gähn
dlc - skip

bitte in zukunft nur noch engines basteln, liebes guerrilla games. das könnt ihr nämlich wirklich.
 
Also ich habe nichts erwartet und wollte das Spiel nicht mal kaufen und habs dann aber doch getan, weil ich eine Konsum Throne bin und weils ein Exklusiv Titel ist und was soll ich sagen, ich war eigentlich ganz angetan. Gut ich bin nicht super weit und vielleicht ändert sich mein Eindruck noch aber mich hat es eher positiv überrascht.
 
bei mir waren es jetzt die letzten PS+ Titel

Just Cause 3 - Funke nicht übergesprungen
Child of Light - ganz cool, recht lang gespielt, aber langsam schwindet die Geilheit drauf
Infamous Second Son - gar nicht so viel erwartet, aber das Ding macht echt Bock, Story egal, lockere Action, kurzweilig
 
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