Bullitt
Once a Celtic - always a Celtic
So, jetzt mache ich mich mal unbeliebt...
ich konnte gestern seit langer Zeit tatsächlich mal wieder 5 Stunden am Stück zocken. Da habe ich mir gedacht, ich spiele mal die beiden Perlen an, die ich schon seit einigen Wochen auf Halde liegen habe: "Horizon Zero Dawn" und "Nier: Automata".
Beides 90er Titel - da dachte ich eigentlich, dass mir danach die Entscheidung schwer fallen wird, was davon zuerst weitergespielt wird.
Nun... gemessen an dem Tamm-Tamm, der um die zwei Titel gemacht wird, fand ich beide eher enttäuschend!
Selten habe ich ein Spiel gespielt, das so penetrant anders sein wollte wie "Nier: Automata". Ist mir letztendlich doch alles zu Artsy-Fartsy (wie ich leider schon befürchtet hatte). Und die aufdringliche Musik halte ich keine 5 Minuten aus.
"Horizon" fand ich schon etwas besser. Aber mal ehrlich... wenn das Ding von Ubisoft käme, wäre es zugeschissen worden mit Kritik von wegen "formelhafter Open World". Ich mag ja eigentlich Spiele mit offenen Welten (inklusive Klettertürmen und Sammelkram), aber Horizon dreht ja in der Hinsicht von Anfang an voll den Gashahn auf: Hier kannst Du was craften, da etwas upgraden... Fertigkeiten freischalten... Rohstoffe sammeln... usw. usf.
Und man kann keine 5 Meter laufen, ohne über eine Nebenquest zu stolpern.
Eigentlich dachte ich, dass ich von "Ghost Recon Wildlands" nach gut 30 Stunden genug habe, aber ich glaube, heute Abend kehre ich wieder nach Bolivien zurück.
ich konnte gestern seit langer Zeit tatsächlich mal wieder 5 Stunden am Stück zocken. Da habe ich mir gedacht, ich spiele mal die beiden Perlen an, die ich schon seit einigen Wochen auf Halde liegen habe: "Horizon Zero Dawn" und "Nier: Automata".
Beides 90er Titel - da dachte ich eigentlich, dass mir danach die Entscheidung schwer fallen wird, was davon zuerst weitergespielt wird.
Nun... gemessen an dem Tamm-Tamm, der um die zwei Titel gemacht wird, fand ich beide eher enttäuschend!
Selten habe ich ein Spiel gespielt, das so penetrant anders sein wollte wie "Nier: Automata". Ist mir letztendlich doch alles zu Artsy-Fartsy (wie ich leider schon befürchtet hatte). Und die aufdringliche Musik halte ich keine 5 Minuten aus.
"Horizon" fand ich schon etwas besser. Aber mal ehrlich... wenn das Ding von Ubisoft käme, wäre es zugeschissen worden mit Kritik von wegen "formelhafter Open World". Ich mag ja eigentlich Spiele mit offenen Welten (inklusive Klettertürmen und Sammelkram), aber Horizon dreht ja in der Hinsicht von Anfang an voll den Gashahn auf: Hier kannst Du was craften, da etwas upgraden... Fertigkeiten freischalten... Rohstoffe sammeln... usw. usf.
Und man kann keine 5 Meter laufen, ohne über eine Nebenquest zu stolpern.
Eigentlich dachte ich, dass ich von "Ghost Recon Wildlands" nach gut 30 Stunden genug habe, aber ich glaube, heute Abend kehre ich wieder nach Bolivien zurück.
Zu dem neuen Nier kann ich da nichts sagen. Aber für beide Spiele gilt: Die wachsen enorm. Wie es eigentlich insgesamt bei allen Rollenspielen ist. Skyrim war in den ersten 10 Stunden jetzt auch noch nicht der Übertitel der er später für mich wurde. Genauso Horizon. Die ganze Geschichte im Tal der Nora fand ich jetzt relativ unspannend und nicht sehr inspirierend. Aber das ist letztlich auch nur ein langes Tutorial. Gerade was Nebenquests angeht ist Horizon z.B. nicht so wirklich extrem aus Rollenspielsicht. Wenn ich so darüber nachdenken, hat mich keins der Spiele die ich für mich auf meiner Alltime Bestenliste habe in den ersten 5 Stunden vom Hocker gehauen. Gute Spiele sind wie gute Musik - die wachsen mit der Zeit und werden immer besser da man immer neue Details darin erkennt. Während simpel gestrickte Musik/Games dann auch schnell wieder vergessen sind bzw. den Reiz des Anfangs verloren haben. Naja, okay - Wing Commander 3 fand ich von Anfang bis Ende geil 