Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

NEWS Videospiel News

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Dieses "Veteranen von ..." sagt eigentlich auch gar nichts aus. Schon gar nicht dass die jemals überhaupt ein Spiel fertig stellen werden.
 
Dieses "Veteranen von ..." sagt eigentlich auch gar nichts aus. Schon gar nicht dass die jemals überhaupt ein Spiel fertig stellen werden.
da geht’s wahrscheinlich hauptsächlich drum Kohle zu bekommen..dann macht sich das halt gut bei ner Studiogründung.

Wie schnell es dann wieder aus is, sieht man ja an Deviation Games, wo die Veteranen kurz nach der Gründung wieder ausgestiegen sind und jetz ham se dicht gemacht.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Warum muss es bei solch neuen Studios eigentlich immer gleich "AAA" sein? Wie wäre es mal mit einem ordentlich gepolishten, hochwertigen, aber dafür eben nicht ganz so umfangreichen "AA"-Titel? Da fließt schneller Geld, das Risiko ist nicht so groß und man muss nicht erst ein halbes Jahrzehnt auf das Game warten.
 
Langer und interessanter Artikel warum so viele Studios Mitarbeiter entlassen.

Ein paar Punkte kurz zusammengefasst:
  • während Corona gab es signifikante Steigerungen der Spielerzahlen und Erträge und die Unternehmen haben gedacht, dass das längeren und nachhaltigeren Effekt hätte und haben Leute eingestellt und mehr investiert. Nach Corona gingen die Spielerzahlen aber wieder zurück und der Effekt ist verpufft
  • Es reicht nicht wenn Unternehmen einfach nur profitabel sind, Wachstum und Börsenwerte sind der Schlüssel nachdem gemessen wird. Früher waren Entlassungen ein Zeichen, dass es Unternehmen schlecht ging. Heute gehen die Börsenwerte nach oben wenn entlassen wird, weil man Kosten reduziert. Die vielen Entlassungen anderer rechtfertigen dann auch gleichzeitig die eigenen Entlassungen, haben also auch einen psychologischen Effekt.
  • Games-as-a-Service. Die größten Spiele ziehen viele Spieler ab und binden sie an das Spiel, dass andere Spiele Probleme haben diese Dominanz zu durchbrechen.
  • Erwartungshaltung von Aufkäufern von Studios höhere Margen zu generieren führt unter anderem auch zu Entlassungen
  • "Periodischer Schluckauf" von kurzfristigem Problemlösen und langfristigem Schaden
https://www.gamespot.com/articles/v...e-than-ever-how-did-we-get-here/1100-6521799/
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich muss sich die Branche auch gesundschrumpfen. Es kommen einfach zu viele Spiele raus heutzutage, die alle um Geld und Zeit der Spieler konkurrieren. Gleichzeitig sind sie leichter zugänglich und schneller mit Rabatt zu haben. Die große Auswahl ist zwar als Spieler nett, aber langfristig denke ich nicht finanzierbar.
 
ja, wie du schreibst, es ist zwar schön das so viele, gute Spiele kommen, aber es ist einfach too much um da noch "hinterherzukommen".

Selbst wenn man es sich leisten kann/könnte alles zu kaufen, bleibt da einfach das Zeitproblem..und dann wiegen die Meisten halt ab und kaufen nur 1 Spiel Day1 und den Rest im Sale oder auch gar nicht..
Und da für Publisher und Co. nur Day1 nahe Verkäufe zählen, is das Problem ja vorprogrammiert..

Man schaue sich nur an war jetzt im März alles kommt, und was schon im Februar kam..
 
Und die AAA Produktionen sind auch einfach szu teuer mittlerweile. Wenn man sie dass die nen dreistelligen Millionenbetrag kosten ist das einfach irre. Was die allein verkaufen müssen, um auf +/- 0 zu kommen... Spannend wird, ob der ganze K.I. Kram in Zukunft wirklich die Produktions-Kosten senken kann. Ansonsten bringen einem die ganzen schönen Features von Unreal Engine 5 usw. auch nichts.
 
Heutige Spiele sind oftmals auch einfach viel viel zu lang. Wären sie kompakter, könnte man unter Berücksichtigung von Job, Freunden, Familie und anderen Hobbys (der durchschnittliche Spieler wird immer älter und hat immer weniger Zeit) auch mehr davon spielen - und damit kaufen.

Alleine die beiden großen Sony-Kracher God of War Ragnarok und Forbidden West waren viel zu lang und hätten auch nur halb so lang sein können ohne dass sich auch nur irgendwer beschwert hätte. Die Far Crys und Assassins Creeds (Mirage mal ausgenommen) dieser Welt werden immer aufgeblähter. Da ging es in den Serien doch auch mal ganz anders - kompakter und qualitativ auch besser und nicht so gestreckt. Selbst "einfache" Shooter kommen heutzutage schon auf 20 Stunden. Das ist bei manchen dann schon ein Monat an Zockzeit.

Nichts gegen Spiele wie Baldurs Gate 3. Die MÜSSEN so groß und umfangreich sein. Zumal die Qualität nicht von dieser Welt ist, schlicht atemberaubend was da abgeliefert wird. Ich spiele es ja auch gerade, aber wäre ich nicht aktuell noch krank geschrieben, würde ich vermutlich ein halbes Jahr nichts anderes spielen können.
 
Und die AAA Produktionen sind auch einfach szu teuer mittlerweile. Wenn man sie dass die nen dreistelligen Millionenbetrag kosten ist das einfach irre. Was die allein verkaufen müssen, um auf +/- 0 zu kommen... Spannend wird, ob der ganze K.I. Kram in Zukunft wirklich die Produktions-Kosten senken kann. Ansonsten bringen einem die ganzen schönen Features von Unreal Engine 5 usw. auch nichts.

Ich glaubs nicht das da signifikant was besser/günstiger wird. Und wenn, wird die Qualität leiden..


Aber mit weniger guten Spielen und mit wenigeren Mitarbeitern kann man doch erst Recht nicht wachsen und den Umsatz steigern.
Die Frage is halt, muss man immer wachsen und mehr und mehr Umsatz machen oder kann man nicht einfach in dem Modell bleiben das erfolgreich für einen ist..
In der heutigen Welt wohl nicht..und auch da liegt das Problem.


Heutige Spiele sind oftmals auch einfach viel viel zu lang. Wären sie kompakter, könnte man unter Berücksichtigung von Job, Freunden, Familie und anderen Hobbys (der durchschnittliche Spieler wird immer älter und hat immer weniger Zeit) auch mehr davon spielen - und damit kaufen.

Alleine die beiden großen Sony-Kracher God of War Ragnarok und Forbidden West waren viel zu lang und hätten auch nur halb so lang sein können ohne dass sich auch nur irgendwer beschwert hätte. Die Far Crys und Assassins Creeds (Mirage mal ausgenommen) dieser Welt werden immer aufgeblähter. Da ging es in den Serien doch auch mal ganz anders - kompakter und qualitativ auch besser und nicht so gestreckt. Selbst "einfache" Shooter kommen heutzutage schon auf 20 Stunden. Das ist bei manchen dann schon ein Monat an Zockzeit.

Nichts gegen Spiele wie Baldurs Gate 3. Die MÜSSEN so groß und umfangreich sein. Zumal die Qualität nicht von dieser Welt ist, schlicht atemberaubend was da abgeliefert wird. Ich spiele es ja auch gerade, aber wäre ich nicht aktuell noch krank geschrieben, würde ich vermutlich ein halbes Jahr nichts anderes spielen können.
Da bin ich bei dir.
Die meisten Spiele sind zu lang und das in 90% der Fälle einfach unnötig, da es gestreckte Spielzeit is.
Aber das wird gemacht, da es eben mehr als genug Leute gibt die ein Spiel an der Spielzeit messen und diese in Relation zum Preis setzen..leider.

Beispiel Hellblade 2.. Da wurde ja auch sofort über die kurze Spielzeit gemoppert und Aussagen ala is ja zum Glück im GP, kaufen würd ich mir das nie für Vollpreis..getätigt.
Da liegt das Problem.

Stellar Blade is mit 25h angesetzt, so ein Spiel hätte früher max. 12-14h. Was vollkommen ausreicht, für so nen Schnetzler.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaubs nicht das da signifikant was besser/günstiger wird. Und wenn, wird die Qualität leiden..



Die Frage is halt, muss man immer wachsen und mehr und mehr Umsatz machen oder kann man nicht einfach in dem Modell bleiben das erfolgreich für einen ist..
In der heutigen Welt wohl nicht..und auch da liegt das Problem.



Da bin ich bei dir.
Die meisten Spiele sind zu lang und das in 90% der Fälle einfach unnötig, da es gestreckte Spielzeit is.
Aber das wird gemacht, da es eben mehr als genug Leute gibt die ein Spiel an der Spielzeit messen und diese in Relation zum Preis setzen..leider.

Beispiel Hellblade 2.. Da wurde ja auch sofort über die kurze Spielzeit gemoppert und Aussagen ala is ja zum Glück im GP, kaufen würd ich mir das nie für Vollpreis..getätigt.
Da liegt das Problem.

Stellar Blade is mit 25h angesetzt, so ein Spiel hätte früher max. 12-14h. Was vollkommen ausreicht, für so nen Schnetzler.

Habe erst vor kurzem Tomb Raider Underworld und Legend gespielt und bei beiden Games war ich nach 12 - 13 Stunden durch. War super! Relativ kurz, knackig und bei so einem Umfang spiele ich das auch gerne irgendwann nochmal. Wie hier schon geschrieben wurde sind die vollkommen übertriebenen Spiellängen auch ein ordentlicher Kostentreiber, was so eben nicht mehr funktioniert. Ein netter Nebeneffekt ist, dass bei kürzeren Spielen die Entwicklungszeit auch nicht mehr so lang sein dürfte.
 
was ich auch gar nicht abkann, is dieses der Entwickler strebt an/will das man die Spiele mehrmals spielt, um die Geschichte vollends mitzubekommen..wie letztens bei Alan Wake 2 oder jetzt dann wieder bei Alone in the Dark.

In der Schule würde man sagen, setzen 6, Thema verfehlt.

So kann man natürlich auch aus nem 10h Spiel ein 40h Spiel machen..für paar andere Zwischensequenzen und paar Zeilen Story..
 
was ich auch gar nicht abkann, is dieses der Entwickler strebt an/will das man die Spiele mehrmals spielt, um die Geschichte vollends mitzubekommen..wie letztens bei Alan Wake 2 oder jetzt dann wieder bei Alone in the Dark.

In der Schule würde man sagen, setzen 6, Thema verfehlt.

So kann man natürlich auch aus nem 10h Spiel ein 40h Spiel machen..für paar andere Zwischensequenzen und paar Zeilen Story..

An sich finde ich es ja nicht verkehrt, wenn man einen gewissen Anreiz zum erneuten Durchspielen schafft. Kommt eben immer drauf an wie es umgesetzt ist. Im Falle von AW2 könnte man sogar sagen, dass es recht gut in das Gesamtkonzept passt (ohne jetzt groß zu spoilern). Aber verstehe schon was Du meinst. Sehr schön umgesetzt haben das imho die Resi-Games. So nette Gadgets wie der unendliche Raketenwerfer, nachdem man quasi durch die Hölle gegangen ist, sind schon eine schöne Belohnung.
 
was ich auch gar nicht abkann, is dieses der Entwickler strebt an/will das man die Spiele mehrmals spielt, um die Geschichte vollends mitzubekommen..wie letztens bei Alan Wake 2 oder jetzt dann wieder bei Alone in the Dark.

In der Schule würde man sagen, setzen 6, Thema verfehlt.

So kann man natürlich auch aus nem 10h Spiel ein 40h Spiel machen..für paar andere Zwischensequenzen und paar Zeilen Story..

Jo, sowas nervt mich auch unfassbar. Oder die Nier Spiele. Ich zock doch kein 30 Stunden Spiel mehrmals... Fing schon damals mit Resident Evil 2 an und obwohl das so kurz war hat es mich da schon genervt.
 
Nier Automata fand ich genial bis zum erneuten Durchgang, da haben sie mich nach kurzer Zeit verloren weil es so öde war, selten so ein scheiß Konzept gesehen. Deswegen nehme ich von allen weiteren Teilen Abstand.
 
Die Frage is halt, muss man immer wachsen und mehr und mehr Umsatz machen oder kann man nicht einfach in dem Modell bleiben das erfolgreich für einen ist..
In der heutigen Welt wohl nicht..und auch da liegt das Problem.
Das sagst du, dass sag ich, nur den Unternehmen ist das scheiß egal, die wollen immer weiter wachsen. Deshalb wird das ja auch als einer der wichtigsten Gründe für die Massenentlassungen angegeben.

Doch, bis zum nächste Crash:D
Ich verstehe da die Logik nicht. Wie will man mit weniger Mitarbeitern, die bei Spielen nun mal für die Spielentwicklung essenziell sind, weiter wachsen?
Das ist doch ein super kurzfristiger Move um schnell seine Bilanz zu schönen, beißt einen aber spätestens 2 Jahre später in den Arsch, wenn man dann die Spiele immer länger brauchen um fertig zu werden.

Es wird auch schwer werden die Kunden zu vermitteln, dass sie in Zukunft keine AAA Spiele mehr bekommen, sondern nur noch viele AA Spiele. Klar gibt es einige AA Spiele, die sich gut verkaufen. Aber unter den AAA Spielen gab es bisher immer einen größeren Anteil an hohen Verkaufszahlen.
 
Ich glaubs nicht das da signifikant was besser/günstiger wird. Und wenn, wird die Qualität leiden..



Die Frage is halt, muss man immer wachsen und mehr und mehr Umsatz machen oder kann man nicht einfach in dem Modell bleiben das erfolgreich für einen ist..
In der heutigen Welt wohl nicht..und auch da liegt das Problem.



Da bin ich bei dir.
Die meisten Spiele sind zu lang und das in 90% der Fälle einfach unnötig, da es gestreckte Spielzeit is.
Aber das wird gemacht, da es eben mehr als genug Leute gibt die ein Spiel an der Spielzeit messen und diese in Relation zum Preis setzen..leider.

Beispiel Hellblade 2.. Da wurde ja auch sofort über die kurze Spielzeit gemoppert und Aussagen ala is ja zum Glück im GP, kaufen würd ich mir das nie für Vollpreis..getätigt.
Da liegt das Problem.

Stellar Blade is mit 25h angesetzt, so ein Spiel hätte früher max. 12-14h. Was vollkommen ausreicht, für so nen Schnetzler.
Ich geb Dir in allen Punkten Recht. Nur nicht in Stellar Blade, da werd ich allein schon 25 Stunden auf der Leiter verbringen... pro Kostüm :ugly:
 
Zurück
Oben