Weasel1988 schrieb:Allerdings müssten wir die Produktion anderer Nahrungsmittel stakr hochfahren, um den Fleischverzehr zu ersetzen. Auch das bringt wieder Abfallprodukte etc mit sich. Vielleicht keine Gülle, dafür wird der Energieverbauch für Treibhäuser rapide ansteigen, dazu die ganzen Düngemittel, wiederum das Wasser etc. Ich denke, mit der Wirtschaftlichkeit lässt sich nur bedingt argumentieren. Denn klar ist, dass der Mensch jeden Tag eine bestimmte Menge Nahrung zu sich nehmen muss, ob das nun Fleisch, Pflanzen oder was auch immer ist.
Ich bezweifle, dass wir da "stark" hochfahren müssen. Jetzt fehlt nur noch das Arbeitsplatzargument der Burgerketten und wir haben die Kurve wieder genommen
Also wenn ich 10 Mal soviel Wasser benötige für 1 kg Fleisch, dann muß ich da überhaupt nix großartig hochfahren. Weniger Fleisch heißt mehr Entlastung und weniger Ressourcenverbrauch. Aber sowas von eindeutig.
Es werden genügend Kapazitäten frei für Anbau von Obst und Gemüse, wenn ich diese unsinnige Versorgung für all die Viecher wegrechne.
Das Einzige, das man verändern muß, ist das Wertegefüge in Sachen Nahrungsmittel. Wenn Fleisch günstiger ist oder wird als Obst oder Gemüse, dann stimmt was nicht. Ist halt aber eine Kopfsache.


