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Vegetarier oder nicht, das ist hier die Frage!

Vegetarier oder was?

  • Ja, ich bin vegetarier!

    Stimmen: 13 5,4%
  • Ich bin sogar Veganer!

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich bin Situationsvegetarier, gewisse Fleischsorten esse ich nicht (zb weil Tier XY zu knuffig ist)

    Stimmen: 14 5,8%
  • Ich war mal vegetarier

    Stimmen: 4 1,7%
  • Ich glaub ich werde vegetarier

    Stimmen: 3 1,2%
  • Das käme für mich niemals in Frage, ich brauche Fleisch.

    Stimmen: 123 50,8%
  • Ich würde am liebsten nur Fleisch essen.

    Stimmen: 39 16,1%
  • Nein aber ich kann gut auf fleisch verzichten.

    Stimmen: 38 15,7%
  • Ich weiss nicht so genau.

    Stimmen: 1 0,4%
  • Etwas völlig anderes, ich bin was besonderes.

    Stimmen: 7 2,9%

  • Umfrageteilnehmer
    242

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mingo schrieb:
no0bY schrieb:
Mir wäre nicht bekannt dass die Gehirnentwicklung des Menschen durch Vergewaltigung begünstigt wurde - durch den Fleischverzehr jedoch sehr wohl!

Oh, das klingt interessant.
Kannst du mir dazu vielleicht mehr erzählen? Aber bitte in möglichst einfachen und verständlichen Worten, so dass ich es mit meinem unterentwickelten, vegetarischen Gehirn auch verstehen kann.

Das Geheimnis unseres Erfolges

Code:
Das Fleisch – ein sehr kalorienreiches Nahrungsmittel, das zudem viele ungewöhnliche Fettsäuren enthält – ermöglichte es den Frühmenschen, größere Gehirne zu entwickeln.
 
Glod schrieb:
Nö, wir können sie auch durchfüttern, bis sie irgendwann so oder so verrecken. Tun wir ja auch. Oh sind wir großmütig.

Nö, mit "Großmut" hat das wenig zu tun.

Nö, der Mensch ist scheiße, indem er in seiner Todesangst die größen Perversionen ersinnt, um sein armseliges Leben auch nur 5 Minuten zu verlängern. Die Natur kann nix dafür, dass wir blöde sind. Wobei "wir" auch nur für unsere großartigen westlichen Zivilisation gilt. Es gibt noch Völker, die dem Ganzen ein ganzes Stück rationaler gegenüberstehen.

Sollen wir uns jetzt mit den Afghanen am Hindukush vergleichen oder was ? Ich schrieb bereits, dass die Menschheit einer Evolution unterliegt, welche auch den Geist betreffen kann oder sollte.
Rational hier und rational bei irgendwelchen Naturvölkern ist etwas völlig anderes.
 
BAZONG schrieb:
Sehe ich dauernd in Tiersendungen. Aber Du siehst natürlich immer nur reine Liebesbeziehungen zwischen Gorillas oder Nashörnern :lol:

Zeig mal so eine Tiersendung. Zeig mir eine VERGEWALTIGUNG in einer Tiersendung.

Die um Längen ausgeprägtere Art und Weise.

Was es warum genau besser macht?

Gültig für wen ? Für mich gültig ist lediglich der Geschmack oder das haptische Erlebnis, in ein Stück Fleisch zu beißen (kann man sich aber abgewöhnen). Auch Dank unseres unglaublich ausgeprägten Raubtiergebisses :lol:
Wenn Du einer Antilope hinterherrennen würdest, um Deine Hauer in die Seite des Tieres zu schlagen, dann würde ich Dir das mit der Natur abnehmen ;)

Ach so...du bist der Ansicht, dass wir schon immer ausgesehen haben wie heute. Ja klar... :kaffee:

BAZONG schrieb:
Nö, mit "GRoßmut" hat das wenig zu tun.

Sondern?

Rational hier und rational bei irgendwelchen Naturvölkern ist etwas völlig anderes.

Du findest es also rational, Medikamente im Wert eines Kleinwagens in jemanden reinzuschütten, damit der noch 2 Tage länger an der Herz-Lungen-Maschine hängen kann?
 
Glod schrieb:
Zeig mal so eine Tiersendung. Zeig mir eine VERGEWALTIGUNG in einer Tiersendung.

Das ist es immer, da die Weibchen einfach zu schwach sind, um dagegen anzukommen. Rangordnung und so ;)

Was es warum genau besser macht?

Die Ausprägung. Hab ich bereits geschrieben.


Menschlichkeit ;)

Ach so...du bist der Ansicht, dass wir schon immer ausgesehen haben wie heute. Ja klar... :kaffee:



Frage: Scheißt Du immer noch gerade dort, wo Du stehst und mußt ? Oder suchst Du eine Toilette auf ?? Ich meine nur, weil "die Natur" es doch eingerichtet hat, dass Du in dem Moment scheißen mußt und unsere Vorfahren bestimmt nicht ständig auf die Toilette gingen in ihrem Fell-Outfit :D

Du findest es also rational, Medikamente im Wert eines Kleinwagens in jemanden reinzuschütten, damit der noch 2 Tage länger an der Herz-Lungen-Maschine hängen kann?

Kommt auf den Fall an. Pauschal kann ich da nix zu sagen. Wenn man es sich leisten kann, dann ist es rational auch richtig.

no0bY schrieb:
Das Geheimnis unseres Erfolges

Code:
Das Fleisch – ein sehr kalorienreiches Nahrungsmittel, das zudem viele ungewöhnliche Fettsäuren enthält – ermöglichte es den Frühmenschen, größere Gehirne zu entwickeln.

Ach...und warum sitzen dann keine Nachfahren von z.B. Säbelzahntigern in unseren Vorständen der DAX-Unternehmen ? Die müßten dann ja aussehen wie der Brainbug aus Starship Troopers :D
Fragen über Fragen.
Fakt: Das sind alles bloße Theorien, die durch NICHTS zu belegen sind.
 
BAZONG schrieb:
Das ist es immer, da die Weibchen einfach zu schwach sind, um dagegen anzukommen. Rangordnung und so ;)

Und dir ist dabei nur das kleine aber entscheidende Detail entgangen, dass die Männchen nur läufige Weibchen besteigen (für andere würden die sich gar nicht interessieren) und diese wegen ihrer Umstände auch genommen werden wollen?

Die Ausprägung. Hab ich bereits geschrieben.

Seit wann ist stärker immer besser? Die stärkere Ausprägung von Mitgefühl und das daraus gewachsene Moralgeflecht inkl. Gesetzgebung führt bei uns in allererster Linie sehr oft zu völlig beschränktem Verhalten. Siehe insbesondere den Bereich der Medizin.

Frage: Scheißt Du immer noch gerade dort, wo Du stehst und mußt ? Oder suchst Du eine Toilette auf ?? :D

Muss ich nicht kapieren, oder? Was hat die evolutionär bedingte Rückbildung von körperlichen Merkmalen damit zu tun, wo ich kacken gehe?

Kommt auf den Fall an. Pauschal kann ich da nix zu sagen.

Dann sag doch mal pauschal was dazu, warum wir leidende Tiere per Tierarzt von ihrem Elend erlösen, Menschen, die nach einer Krankheit oder einem Unfall nur noch ein sabbernder Lappen sind, hingegen bis zum Umfallen pflegen, auf das sie ihren Zustand auch noch ja schön lange genießen können. Warum sind beim Sterben zu Tieren humaner als zu unserer eigenen Spezies? Warum müssen jährlich unzählige Menschen die unvorstellbarsten Qualen erdulten, nur damit der Rest (der diese Qualen sogar noch eifrig verlängert) sich moralisch gut fühlen kann? Weil wir so unglaublich rational vorgehen?
 
Mingo schrieb:
no0bY schrieb:
Mir wäre nicht bekannt dass die Gehirnentwicklung des Menschen durch Vergewaltigung begünstigt wurde - durch den Fleischverzehr jedoch sehr wohl!

Oh, das klingt interessant.
Kannst du mir dazu vielleicht mehr erzählen? Aber bitte in möglichst einfachen und verständlichen Worten, so dass ich es mit meinem unterentwickelten, vegetarischen Gehirn auch verstehen kann.

Ich denke du weisst genau das er die durchaus diskussionsfähige theorie meint nach der sich das Menschliche Gehirn erst durch den Verzehr von Fleisch und Fett maßgeblich entwickelt hat ;)
 
SirHorst schrieb:
Mingo schrieb:
no0bY schrieb:
Mir wäre nicht bekannt dass die Gehirnentwicklung des Menschen durch Vergewaltigung begünstigt wurde - durch den Fleischverzehr jedoch sehr wohl!

Oh, das klingt interessant.
Kannst du mir dazu vielleicht mehr erzählen? Aber bitte in möglichst einfachen und verständlichen Worten, so dass ich es mit meinem unterentwickelten, vegetarischen Gehirn auch verstehen kann.

Ich denke du weisst genau das er die durchaus diskussionsfähige theorie meint nach der sich das Menschliche Gehirn erst durch den Verzehr von Fleisch und Fett maßgeblich entwickelt hat ;)

+ durch Fleischverzehr und die notwendige Jagd (wofür man Taktiken braucht) haben Gehirnen mit größerer Kapazität einen Evolutionsvorteil verschafft.
 
Glod schrieb:
Und dir ist dabei nur das kleine aber entscheidende Detail entgangen, dass die Männchen nur läufige Weibchen besteigen (für andere würden die sich gar nicht interessieren) und diese wegen ihrer Umstände auch genommen werden wollen?

Siehste, das ist eben die Natur. Und ich plädiere dafür, nicht alles der Natur zu entnehmen und dafür die Rechtfertigung zu suchen. Denn IMO funktioniert das nicht.

Seit wann ist stärker immer besser? Die stärkere Ausprägung von Mitgefühl und das daraus gewachsene Moralgeflecht inkl. Gesetzgebung führt bei uns in allererster Linie sehr oft zu völlig beschränktem Verhalten. Siehe insbesondere den Bereich der Medizin.

Darüber kann man sicherlich diskutieren. Natürlich kann man Mitgefühl oder Mitmenschlichkeit auch als Schwäche deklarieren. Kann man alles.

Muss ich nicht kapieren, oder? Was hat die evolutionär bedingte Rückbildung von körperlichen Merkmalen damit zu tun, wo ich kacken gehe?

Naja, den Drang nach Fleischverzehr rechtfertigst Du mit "Natur" und "etliche Jahrhunderte gewachsen". Und dasselbe frage ich Dich bezüglich des Kackens.
Oder des Waschens, der Hygiene. Der Verhaltensformen usw.
Gibt viele Beispiele.
Wenn Du nun sagst, Du kackst nicht jederzeit, wenn Du Drang verspürst, heißt das, dass doch nicht alles mit "Natur" erklärt werden kann. Ergo ist das auch kein Argument.

Dann sag doch mal pauschal was dazu, warum wir leidende Tiere per Tierarzt von ihrem Elend erlösen, Menschen, die nach einer Krankheit oder einem Unfall nur noch ein sabbernder Lappen sind, hingegen bis zum Umfallen pflegen, auf das sie ihren Zustand auch noch ja schön lange genießen können. Warum sind beim Sterben zu Tieren humaner als zu unserer eigenen Spezies? Warum müssen jährlich unzählige Menschen die unvorstellbarsten Qualen erdulten, nur damit der Rest (der diese Qualen sogar noch eifrig verlängert) sich moralisch gut fühlen kann? Weil wir so unglaublich rational vorgehen?

Ich weiß nicht, ob wir da pauschal humaner sind ?
Warum also regt man sich über Auschwitz auf und toleriert andererseits Massentierhaltung, um seine Gelüste auf Fleisch zu befriedigen ? Sag Du es mir ;)
Warum müssen jährlich unzählige Tiere die unvorstellbarsten Qualen erdulden, nur damit der Mensch seine Fleischeslust befriedigen kann ?
 
BAZONG schrieb:
Siehste, das ist eben die Natur. Und ich plädiere dafür, nicht alles der Natur zu entnehmen und dafür die Rechtfertigung zu suchen. Denn IMO funktioniert das nicht.

Lies nochmal, was ich geschrieben habe.

Darüber kann man sicherlich diskutieren. Natürlich kann man Mitgefühl oder Mitmenschlichkeit auch als Schwäche deklarieren. Kann man alles.

Es geht nicht um Schwäche oder Stärke sondern darum, dass wir mit unseren erfundenen Moralvorstellungen mit schöner Regelmäßigkeit extrem über's Ziel hinausschießen und letztendlich genau das Gegenteil von dem bewirken, was wir eigentlich wollen.

Naja, den Drang nach Fleischverzehr rechtfertigst Du mit "Natur" und "etliche Jahrhunderte gewachsen". Und dasselbe frage ich Dich bezüglich des Kackens.
Oder des Waschens, der Hygiene. Der Verhaltensformen usw.
Gibt viele Beispiele.
Wenn Du nun sagst, Du kackst nicht jederzeit, wenn Du Drang verspürst, heißt das, dass doch nicht alles mit "Natur" erklärt werden kann. Ergo ist das auch kein Argument.

Klar, geh ich kacken, wenn ich den Drang verspüre. Oder sitzt du das dann aus, wenn es bei dir soweit ist und löst das Ganze durch deinen überlegenen menschlichen Intellekt in Luft auf? Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist - auch Tiere kacken nicht unbedingt auf ihren Schlafplatz. Nimm dir mal Katzen als Beispiel. Auch Tiere waschen sich. Auch Tiere haben untereinander diverse Verhaltensformen und Regeln in der Gruppe. Worauf willst du eigentlich hinaus? Das wir MEHR Verhaltensregeln haben und uns trotzdem für 1.50 und 'ne halbe Kippe gegenseitig umlegen?

Ich weiß nicht, ob wir da pauschal humaner sind ?
Warum also regt man sich über Auschwitz auf und toleriert andererseits Massentierhaltung, um seine Gelüste auf Fleisch zu befriedigen ? Sag Du es mir ;)

Ich sagte bereits, dass ich darauf achte, wo mein Fleisch etc. her kommt. Mich brauchst du da nicht anzusprechen.

Warum müssen jährlich unzählige Tiere die unvorstellbarsten Qualen erdulten, nur damit der Mensch seine Fleischeslust befriedigen kann ?

Weil das eben die Natur ist. Wir haben sie nur genommen, 'ne Batterie dran gehängt und Zäune drum herum errichtet, damit wir nicht immer so weit laufen müssen, wenn wir Fleisch wollen.
Weitere Gründe sind u.a. Geiz und Gier auch beides Dinge, die unserem überlegenen Intellekt entspringen.
 
SirHorst schrieb:
Mingo schrieb:
no0bY schrieb:
Mir wäre nicht bekannt dass die Gehirnentwicklung des Menschen durch Vergewaltigung begünstigt wurde - durch den Fleischverzehr jedoch sehr wohl!

Oh, das klingt interessant.
Kannst du mir dazu vielleicht mehr erzählen? Aber bitte in möglichst einfachen und verständlichen Worten, so dass ich es mit meinem unterentwickelten, vegetarischen Gehirn auch verstehen kann.

Ich denke du weisst genau das er die durchaus diskussionsfähige theorie meint nach der sich das Menschliche Gehirn erst durch den Verzehr von Fleisch und Fett maßgeblich entwickelt hat ;)

Ja, das habe ich jetzt auch gemerkt. Ich hatte statt "wurde" "würde" gelesen und darauf geschlossen, er meine die individuelle Entwicklung eines menschlichen Gehirns bei Fleischkonsum gegenüber keinem Fleischkonsum.
 
Mingo schrieb:
Ja, das habe ich jetzt auch gemerkt. Ich hatte statt "wurde" "würde" gelesen und darauf geschlossen, er meine die individuelle Entwicklung eines menschlichen Gehirns bei Fleischkonsum gegenüber keinem Fleischkonsum.

Das hab ich natürlich nicht gemeint ;) Viele Vegetarier sind sehr intelligent, zumindest die, die ich kenne, auch wenn einige doch recht verblendet sind. Insofern denke ich nicht dass da irgend ein Zusammenhang besteht - lediglich auf große Zeiträume. Das sind ja Entwicklungszeiträume von zig Jahren...
 
Glod schrieb:
Lies nochmal, was ich geschrieben habe.

Habe ich und es stimmt nicht ganz. Es gibt Tiere, die sich selbst befriedigen oder die selbst Männchen besteigen. Es ist also nicht nur ein Akt der Fortpflanzung.
Und wenn es dann doch die läufige Dame ist, dann nicht, weil sie gerade läufig ist, sondern weil der Geruch so anziehend ist (was schon mit der Läufigkeit zu tun hat, aber dem Männchen ganz sicher nicht bewußt ist, der reagiert nur nach seiner Nase).

Es geht nicht um Schwäche oder Stärke sondern darum, dass wir mit unseren erfundenen Moralvorstellungen mit schöner Regelmäßigkeit extrem über's Ziel hinausschießen und letztendlich genau das Gegenteil von dem bewirken, was wir eigentlich wollen.

Möglich. Da findest Du aber Tausend verschiedene Meinungen.

Klar, geh ich kacken, wenn ich den Drang verspüre. Oder sitzt du das dann aus, wenn es bei dir soweit ist und löst das Ganze durch deinen überlegenen menschlichen Intellekt in Luft auf? Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist - auch Tiere kacken nicht unbedingt auf ihren Schlafplatz. Nimm dir mal Katzen als Beispiel. Auch Tiere waschen sich. Auch Tiere haben untereinander diverse Verhaltensformen und Regeln in der Gruppe. Worauf willst du eigentlich hinaus? Das wir MEHR Verhaltensregeln haben und uns trotzdem für 1.50 und 'ne halbe Kippe gegenseitig umlegen?

Aber da Du nicht auf der Strasse schläfst (??), kackst Du da ja auch hin. Mitten auf die Kreuzung. Oder etwa doch nicht ?? ;)
Du wirst doch so ein simples Gleichnis verstehen ;)
Läufst Du im Sommer draußen nackt herum ? Unsere Vorfahren taten das. Das ist doch "Natur".
Worauf ich hinaus will ? Dass wir Menschen nicht mehr "nur Natur" sind und das auch im täglichen Leben seine Verwendung findet, was ich gut finde. Fleisch war früher eventuell lebenswichtig, ob es das heute noch ist, vor allem in hochentwickelten Ländern wie dem Unseren, stelle ich halt in Frage. Kein Mensch braucht mehr diese Kalorienmenge wie zu vergangenen Tagen, als man noch körperlich schuften mußte oder mangels Wissen über Ackerbau und Zucht den Viechern nachstellte. Auch hier gibt es eine Evolution in der Versorgung des Körpers.
Und IMO ist unser Fleischkonsum deutlich zu hoch und geht zu Lasten der Umwelt. "Herz und Hirn" könnten über den Trieb siegen, so wie es in anderen Bereichen (Sexualtrieb, Selbsterhaltungstrieb usw.) auch bereits der Fall ist.

Ich sagte bereits, dass ich darauf achte, wo mein Fleisch etc. her kommt. Mich brauchst du da nicht anzusprechen.

Ich auch. Aber nicht immer. Ich bin hier kein Verteidiger des Vegetarismus. Ich stelle nur Fragen oder stelle in Frage ;)

Weil das eben die Natur ist. Wir haben sie nur genommen, 'ne Batterie dran gehängt und Zäune drum herum errichtet, damit wir nicht immer so weit laufen müssen, wenn wir Fleisch wollen.
Weitere Gründe sind u.a. Geiz und Gier auch beides Dinge, die unserem überlegenen Intellekt entspringen.

Der Stärkere dominiert den Schwächeren. Das ist naturgegebenes Recht des Menschen, bis hin zur letzten Konsequenz ?
Sehe ich pauschal nicht so.


P.S. Yeah. Quote-wars :D
 
Glod schrieb:
Naja, den Drang nach Fleischverzehr rechtfertigst Du mit "Natur" und "etliche Jahrhunderte gewachsen". Und dasselbe frage ich Dich bezüglich des Kackens.
Oder des Waschens, der Hygiene. Der Verhaltensformen usw.
Gibt viele Beispiele.
Wenn Du nun sagst, Du kackst nicht jederzeit, wenn Du Drang verspürst, heißt das, dass doch nicht alles mit "Natur" erklärt werden kann. Ergo ist das auch kein Argument.

Klar, geh ich kacken, wenn ich den Drang verspüre. Oder sitzt du das dann aus, wenn es bei dir soweit ist und löst das Ganze durch deinen überlegenen menschlichen Intellekt in Luft auf? Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist - auch Tiere kacken nicht unbedingt auf ihren Schlafplatz. Nimm dir mal Katzen als Beispiel. Auch Tiere waschen sich. Auch Tiere haben untereinander diverse Verhaltensformen und Regeln in der Gruppe. Worauf willst du eigentlich hinaus? Das wir MEHR Verhaltensregeln haben und uns trotzdem für 1.50 und 'ne halbe Kippe gegenseitig umlegen?

Du weißt, worauf er hinauswollte, auch wenn du dich hier blöd stellst. Dass andere Tiere ebenfalls hygienisches Verhalten aufweisen, ist sicher richtig, aber beim Menschen geht das weit über dem von der Natur bestimmten Maß hinaus. Wie erklärst du dir, dass gewisse Individuen nicht in Gegenwart anderer urinieren können? Oder Angst davor haben, in der Öffentlichkeit eine Errektion zu kriegen? Oder sich die Körperbehaarung abrasieren?
Dass carnivores Verhalten aus evolutionärer Sicht mal wichtig und notwendig war, das will hier sicher niemand leugnen, aber es ist längst nicht mehr notwendig, an diesem Verhalten festzuhalten, einfach weil sich der Mensch unlängst von der Natur distanzierte.
 
@ Nero
Na wenigstens Einer, der's kapiert. Hätte mich aber auch überrascht, wenn gerade Du es nicht verstanden hättest ;)

Ich sage, dass Fleischkonsum in dem Maße, wie wir ihn uns leisten, längst hinfällig und Fleisch zu einem kostspieligen* Nahrungsmittel geworden ist, zu dem es genügend günstigere und auch gesündere Alternativen gibt.
Und dass, wer seinen Fleischkonsum mit "naturgegeben" rechtfertigt, einer Lüge unterliegt. Man mag Fleisch aufgrund seines Geschmacks** oder des haptischen Erlebnisses gerne essen, aber ganz sicher nicht, weil es "in der Natur des Menschen liegt" und man es daher "braucht".
Dieses Bild ist längst überholt.


* teuer und kostspielig in der Kosten/Nutzen-Rechnung, verglichen mit anderen, weitaus ressourcenschonender herstellbaren Nahrungsmittel, wo wir wieder bei der Rationalität angekommen wären

** und wenn wir da ehrlich sind, sind es die Röst-Aromen und Gewürze, die dem Fleisch erst den Geschmack geben oder wer ißt hier sein Fleisch wirklich roh (von der noch warmen Sau herausgebissen), um alle Nährstoffe zu erhalten ;)
 
Es gibt Tiere, die sich selbst befriedigen

Kannst du dazu ein Beispiel geben? Ich will das nicht anzweifeln, mich interessiert das jetzt einfach nur mal :staun:

Meine Meinung zu dem Thema:

Ich bin Fleischfresser und war es auch immer schon, habe mich aber bei der Umfrage dennoch für den Punkt entschieden, dass ich auf Fleisch verzichten könnte. Ich muss dazu sagen, dass bei der Bundeswehr sehr viel gegrillt wird und dieses Jahr hat es meine Einheit wirklich übertrieben. Nachdem ich über drei Monate so etwa jeden zweiten Tag Grillfleisch zu mir genommen habe, sind mir die Steaks und Würstchen richtig zuwider geworden. Ich habe meinen Fleischgenuss jetzt seit einiger Zeit stark reduziert, wobei das halt keine moralischen Beweggründe hat.

Von der moralischen Seite betrachtet, gibt es meiner Meinung nach zwei elemetare Sichtweisen. Die eine besagt, dass wir als Menschen uns zur Spitze der Evolution augeschwungen haben und somit die "stärkste" Rasse auf diesem Planeten sind. Das gibt uns das Recht, alle anderen Rassen zu unterjochen (Recht des Stärkeren). Der Wurm, der seinen Wirt von innen zerfrisst und ihn somit langsam dahinrafft, macht es auch aus einem Grund: Weil er es kann! Und das kann man auf alle Fleischfresser/Schädlinge etc im Tierreich hochdeklinieren. Was der Mensch all diesen Tieren vorraus hat, ist die Industrialisierung des Tötens, quasi der Einsatz des Holocaust für unser Fleisch.
Auf der anderen Seite kann man die Meinung vertreten, ob der Mensch nicht gerade dadurch, dass er sich zur Spitze der Evulotion augeschwungen hat, in der moralischen Verantwortung steht, alle Arten unter ihm zu schützen. Da wäre nur die Frage, würde sich die Ameise oder der Löwe zur Spitze aufschwingen, würde er ebenso die Arten unter sich schützen? (Ürbigens kann man auch als Fleischfresser diesen "Artenschutz" betreiben. Mann müsste nur die ganze Massenproduktion einstellen und neue Wege finden und den Fleischverzehr wahrscheinlich etwas einschränken).

Die Menschheit muss sich einfach entscheiden, welchen Weg sie gehen möchte. Und anscheinend hat sie sich klar entschieden. Der Nachteil an der Geschichte ist eben, dass wir die Tiere in der Massenfleischproduktion unnötig quälen und zu teils traurigen Bedingungen "leben" lassen. Ich sehe das System rein rational nicht gefährdet. Tiere wachsen nun mal nach, somit wird uns der "Rohstoff" nie ausgehen. Die Frage ist nur, ob wir damit leben können?

Ich selbst kann beiden Seiten etwas abgewinnen und habe daher auch keine klare Meinung zu dem Thema. Ich muss aber ehrlich gesagt auch zugeben, dass ich mit der Massenproduktion des Fleisches leben kann. Klar finde ich es nicht schön, wenn eine Millionen Hühner halb zerrupft zwischen toten und verletzten Tieren sowie Kot und Urin ihr Leben auf einer Fläche zu groß wie ihr Körper verbringen müssen. Natürlich haben mich die Bilder gerührt, die tausende Delphine in dieser japanischen Bucht in ihrem eigenen Blut schwimmend gezeigt haben. Aber seien wir mal erhlich. Auf der Erde gibt es min. eine Milliarde Menschen, die nicht besser leben und irgendwann genauso dahingeschlachtet werden.
 
Weasel1988 schrieb:
Kannst du dazu ein Beispiel geben? Ich will das nicht anzweifeln, mich interessiert das jetzt einfach nur mal :staun:

Eichhörnchen spielen sich manchmal solange selber am Pimmel rum bis er sich entzündet. :gerri:
Und männliche Delfine stecken ihre "Geräte" manchmal in die Atemöffnungen von Artgenossen. :deal:

Auch super: http://nagerforum.digiwurm.de/konnen-kaninchen-mastrubieren/
 
Affen tun das auch teilweise.

@ weasel1988
Ich sehe das System rein rational nicht gefährdet. Tiere wachsen nun mal nach, somit wird uns der "Rohstoff" nie ausgehen.

Also gerade rational sehe ich einen triftigen Grund, Fleischverzehr gegen Null herunterzufahren. Ich sehe nicht ein, wieso brasilianische Bauern Regenwälder roden sollten, um ihre Rinder damit züchten zu können für den Export von Fleisch (Ähnliches gibt es natürlich auch in Sachen Gemüse, aber auch das ist zu verdammen und vom Verbraucher mit zu steuern, ich kaufe z.B. kein Gemüse/Obst aus Holland oder Spanien, ich kaufe nach Möglichkeit alles aus meiner Umgebung). Oder dass wir hier in Deutschland Unmengen an Wasser, Antibiotika und was weiß ich verbrauchen oder Abwässer/Gülle erzeugen, nur weil der Mob jeden Tag Fleisch fressen will.
Gerade unter rationellen Gesichtspunkten spricht rein garnichts für Fleisch.

Also ich esse bestimmt nicht so wenig Fleisch, weil ich die Tiere "so knuffig" finde. Ich esse so wenig Fleisch, weil ich es aus wirtschaftlichen Gründen nicht für sinnvoll halte, zu oft Fleisch zu essen (und somit den Verbrauch und die Erzeugung mit anzukurbeln).
 
Allerdings müssten wir die Produktion anderer Nahrungsmittel stakr hochfahren, um den Fleischverzehr zu ersetzen. Auch das bringt wieder Abfallprodukte etc mit sich. Vielleicht keine Gülle, dafür wird der Energieverbauch für Treibhäuser rapide ansteigen, dazu die ganzen Düngemittel, wiederum das Wasser etc. Ich denke, mit der Wirtschaftlichkeit lässt sich nur bedingt argumentieren. Denn klar ist, dass der Mensch jeden Tag eine bestimmte Menge Nahrung zu sich nehmen muss, ob das nun Fleisch, Pflanzen oder was auch immer ist.
 
BAZONG schrieb:
@ weasel1988
Ich sehe das System rein rational nicht gefährdet. Tiere wachsen nun mal nach, somit wird uns der "Rohstoff" nie ausgehen.


Die Tiere in unseren Fabriken sind so verzüchtet und medikamentenverseucht und krank, dass sie sich nicht mal mehr alleine fortpflanzen können. Sie "wachsen nach", weil der Mensch sie künstlich befruchtet.

Auch interessant, nachdem hier ja mehrfach erklärt wurde, Tiere sterben ja auch so oder so in der Natur:

Hätten Sie gewusst, wie lange Nutztiere leben könnten, wenn Menschen sie ließen?

Huhn:
Lebenserwartung 20 Jahre
Schlachtungsalter Legehuhn (= Suppenhuhn), wenn der Jahresdurchschnitt von 290 Eiern erzielt wird liegt bei max. 18 Monaten
Schlachtungsalter Masthuhn liegt bei 6 – 8 Wochen

Pute:
Lebenserwartung 15 Jahre
Schlachtungsalter 8 – 12 Wochen

Ente:
Lebenserwartung 15 – 20 Jahre
Schlachtungsalter 12 – 16 Wochen

Gans:
Lebenserwartung 39 Jahre
Schlachtungsalter: wenige Monate

Schwein:
Lebenserwartung 21 Jahre
Schlachtungsalter 5 Monate, Zuchtschweine mit 2 Mal jährlich mind. 10 Ferkeln nach 2 – 3 Jahren

Rind:
Lebenserwartung 30 Jahre
Schlachtungsalter eines Kalbes liegt bei 3 – 5 Monaten, beim Jungrind 8 – 10 Monate, Stiere 18 – 20 Monate
Schlachtungsalter einer Milchkuh, nach durchschnittlich 2 – 3 Kälbern, liegt bei 4 – 5 Jahren

Schaf:
Lebenserwartung 15 Jahre
Schlachtungsalter eines Lammes liegt bei 6 Monaten

Kaninchen:
Lebenserwartung 10 Jahre
Schlachtungsalter 10 – 12 Wochen

http://www.tierschutzaktiv.at/tatsachen/massentierhaltung/default.aspx
 
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