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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cloud Strife schrieb:
Na wer ohne driftige Gründe länger braucht als vorgesehen, der sollte auch richtig kräftig extra zahlen meiner Meinung nach. Noch dazu wenn ich mir anguckte, wie viele User hier nichtmal auf 20 SWS bei einem Vollzeitstudium kommen. Auch privat kenne ich da ein paar Leutchen, die sich wirklich nen faulen Lenz machen können und dann auch noch 3, 4 Semester drüber sind. :nein:

Ich bin auch oft auf unter 20 SWS gekommen und werde mein Studium mit einem Zusatzsemester beenden. Die Stundenanzahl sagt leider nichts aus über den Beschäftigungsgrad, vor allem in Studiengängen in denen man viel zu hause nachdenken muss ;)
 
döschensam schrieb:
döschensam schrieb:
soooooooooooooo, o-phase geht los :D

halb sieben muss ich erstmal 500 brötchen für die erstis besorgen.. aber dann gehts ab!

halb sechs aufgestanden, halb sechs wieder ins bett :ugly: harter tag

bei uns gab es so eine tolle Ersti Tüten in der Mensa.

Hab auch mal eine mit abgestaubt (3. Semester :P)

Drin war ein Bier, ein Red Bull, Tee, Kaffee, Vodafone Card mit 2 Wochen SMS/Telefonflat+3 Euro Startguthaben. Und noch viele kleinere Gutscheine.

Sowas sollten die Täglich ausgeben :ugly:
 
Cloud Strife schrieb:
Na das brauchst du mir mit den unzähligen Praktika die wir hatten nicht zu erzählen. Und trotzdem bleibe ich dabei. :D

Wieso sollten Studenten, die länger brauchen, viel mehr zahlen? Ist ja nicht so, dass Studenten über der Regelstudienzeit grundsätzlich mehr Geld kosten.

Gibt halt Studiengänge, die sind keine geradlinige Berufsausbildung zum Mediziner und Betriebswirt. Da gehören Weiterbildung, Praktika, Arbeit neben dem Studium und Auslandsaufenthalte dazu, um am Ende des Studiums irgendeine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben.
 
Und daher sage ich ja explizit 'ohne driftige Gründe'. Ausnahmen sind da Arbeit (aber auch nur unter Umständen), Auslandssemester, und Praktika etc. sind ohnehin eingeplant. Und Studenten die noch mal ein paar Semester dranhängen einfach nur aus Faulheit kosten sehr wohl ne Menge Geld.
 
Aber was sind driftige Gründe? Worauf ich hinaus will: Ob in einem Semester 10 Scheine oder in 2 Semestern jeweils 5 Scheine ist nicht die Welt. Klar gibt es Verwaltungskosten, klar kann man auch gerne über Sozialbeitrag und Semesterticket bei Langzeitstudenten reden. Aber längere Gesamtstudienzeit muss nicht zwingend ein bedeutender Mehraufwand für die Uni sein.

Ob ein Student einen driftigen Grund hat länger zu studieren oder einfach nur faul ist, lässt sich nicht objektiv feststellen. Wie will man das kontrollieren? Nachweise vorlegen? Soll dann das Institut alle Einzelanträge beurteilen, ob das ganze jetzt für das Studium Sinn macht? Und woher soll irgendein Universitätsmitarbeiter wissen, was für meine persönlichen Ausbildungsziele sinnvoll ist? Deshalb halte ich solche pauschalen Forderungen wie von dir oben für problematisch.

Man könnte vielleicht Leute, die ein und die selbe Veranstaltung mehrfach besuchen zur Kasse bitten. Aber sonst wüsste ich keine praktikable Lösung.
 
Na die Gründe hab ich doch aufgeführt im letzten Post. Und das kann man meiner Meinung sehr wohl feststellen wer faul ist und wer nicht. Die Regelstudienzeit steht ja schon mal, und wenn das nicht hinhaut, müssen halt Bescheinigungen her, ja. Da muss natürlich genau spezifiziert werden, was geht und was nicht. Einzelfallentscheidung, nicht pauschal. Das hab ich nie gesagt. Mir geht es eigentlich auch nicht darum ob man ein Semester länger braucht. Ich glaube du weißt sehr genau welche Leute ich anspreche. Sowas muss man nicht noch unterstützten. Ich hab auch zwei Semester länger gebraucht für meinen Master. Eins davon war jedoch ein Urlaubssemester, bei dem ich keine Kosten verursache aber trotzdem pauschal 230 Ocken hinblättern musste. Minus die Rückerstattung für die Fahrkarte die ich erst beantragen musste. Und beim zweiten mal hat sich bei der genauen Recherche erst herausgestellt, das mein Thema für die Master Thesis schon vorhanden war und es keine Nische gab, wie man noch hätte was dazumachen können. Ich hätte dann sofort weitermachen können mit einem neuen Thema, aber da war die Bürokratie der Uni noch nichts so weit und ich musste bei zum nächsten Semester warten. Du siehst, ich pauschalisiere gar nichts, mir geht es lediglich um das faule Pack, und davon gibt es genügend!
 
Ich bin auch zwei Semester drüber (Diplom), damit sogar noch unter der durchschnittlichen Studienzeit. Und das liegt natürlich an den Extremfällen. Aber auch bei diesen gibt es welche mit Gründen. Ich kenne z.B. jemanden, bei dem aus dem Praktikum schon während des Studiums ein Vollzeitjob geworden ist. Der soll jetzt doppelt zur Kasse gebeten werden, weil er nur die Hälfte der Lehrveranstaltungen besucht? Verstehe ich nicht. Gerade die Flexibilität der Qualifikationswege und -ziele unterschiedet doch das Studium von anderen Ausbildungsangeboten (wobei sich das möglicherweise mit Bachelor geändert hat).

Zum Nachweis durch Belege: Der Mordsaufwand an anfechtbaren Entscheidungen würde so viel Bürokratie verursachen, dass die finanzielle Gewinne gleich wieder aufgefressen werden. Bei mir gibt es im Hauptstudium kaum jemanden, der nicht nen Nebenjob, ein Praktikum, ein zusätzliches Nebenfach, sonstiges Engagement oder Auslandsaufenthalte hat. Und alle 1000 Studenten stellen dann Anträge, weil es bei mir am Institut auch kaum jemand in Regelstudienzeit studiert. Und wann ist ein Nebenjob für eine Ausbildung sinnvoll bzw. zur Finanzierung des Studiums notwendig? Darüber lässt sich gut und lange streiten.

Das ist alles viel zu kompliziert. Wie gesagt: Man könnte bei den Leuten kassieren, die die Uni über das Mindestangebot laut Studienplan nutzen. Etwa, weil sie eine Vorlesung mit Klausur wiederholen oder Seminare besuchen, die nicht Pflicht sind (habe ich viel gemacht). Das wäre in meinen Augen die einzige praktikable Lösung.
 
saw schrieb:
Hab auch mal eine mit abgestaubt (3. Semester :P)

Du bist ja mutig :D

Ich nehm mir seit 8 Semester immer so 4-10 Stück mit :lol:
Die heißen hier übrigens Unicum Wundertüte und nicht Ersti-Tüte.
Einfach mal kräftig bei den auf dem Tisch rumstehenden Tüten hinlangen und man hat 4 am Arm. Das ganze dann beliedig oft wiederholen :D
Letztes mal waren Red Bull Energy Shots (neben den üblichen Kondomen und Gleitgel) drin, da hatte ich am Ende um die 15 Stück, weil meine Freundin ihre nicht wollte.
 
Ein Nebenjob sollte nie ein Grund sein, das Studium übermäßig verlängern zu müssen. Genau dafür gibt es von den meisten Studiengängen - jedenfalls bei uns - Teilzeitversionen. Und wenn man ein Studium eben nicht als Hauptausbildungsziel auffasst, ist das ganz sicher die geeignetere Wahl. Ansonsten gilt, das Studium selbst ist die Hauptbeschäftigung mit entsprechender Priorität. Die ganzen Bescheinigungen müssen auch nicht in Papierkram ausarten oder irgendwelchen Kosten. Die Studenten bekommen Tutoren zugeteilt bzw. Ansprechpartner, die aus den Professoeren bestehen (die sich gefälligst auch um ihre Studenten zu kümmern haben wenn sie in einem Lehrsemester sind!). Deren Sprechstunden sehen eh meistens relativ leer aus. Und dann gilt es eben das Studium zu planen. Es ist nicht schwer zu merken, wer sich drückt und wer sich wirklich den Arsch aufreißt. Dazu muss man keine ultrastrenge Bürokratie hochziehen. :)
 
Cloud Strife schrieb:
Es ist nicht schwer zu merken, wer sich drückt und wer sich wirklich den Arsch aufreißt. Dazu muss man keine ultrastrenge Bürokratie hochziehen. :)

Doch muss man. Es kann nicht einfach ein Prof sagen: "Du trödelst rum, also bezahlst du jetzt den doppelten Studienbeitrag." Das muss in einem geordneten Verfahren nach festen Regeln laufen, alleine wegen der rechtlichen Implikationen. Also entweder man sagt: xy Semester und dann wirds teuer oder es wird extrem bürokratisch.

Deine Schilderung zeigt auch, wie unterschiedlich die Studiengänge sind. Ich weiß nicht, was du studierst und an welcher Hochschule. Aber bei uns sind die Sprechstunden der Profs brechend voll und das obwohl die Profs oft schon mehr machen als vorgegeben. Und einem Universitätsprof bei seiner Bezahlung mit der Studienorganisation von 100 Studenten zu beschäftigen, ist sicherlich kein Beitrag zu einer effizienteren Universität. ;) Mal abgesehen davon, dass die bei uns wirklich genug wichtigeres zu tun haben, auch in der Lehre.

Ich glaube wie gesagt nicht, dass die Langzeitstudenten, die das ganze Semester bekifft zu Hause rumhängen der entscheidende Kostenfaktor sind. Die sind doch bei der Gestaltung des Studienangebots einkalkuliert. Natürlich ist das schlecht, wenn diese Leute ihr Studium rauszögern, aber das ist primär deren Problem.
 
Na dann herrschen bei euch genau die Zustände, die es zu vermeiden gilt. 100 Studenten pro Prof? Bei uns sind es vielleicht 10, im Master sogar keine 5. Es muss ganz einfach Leistung erbracht werden. Ich habe auch kein Bock noch zusätzlich 500 Euro zu zahlen, aber wenn ich es nicht tue, hab ich wenigstens so viel Respekt, für die relativ günstige Ausbildung dankbar zu sein. Und so wie ich mir das vorstelle sagt da keiner "in xy Semestern bist du fertig!" sondern da wird gemeinsam mit dem Studenten geguckt was da schief läuft wenn überhaupt. Und wenn da halt der Verdacht besteht, dass da nicht viel hinten dran steckt, kann man dem durchaus näher auf den Grund gehen.

Was glaubst du denn warum es so katastrophale Zustände teilweise an den Unis sind? Weil sie überfüllt sind. Und nicht im positiven Sinne weil die Leute wirklich ernsthaft studieren wollen. Auch nach dem zweiten mal Studiengangwechseln würd ich erstmal nachforschen wollen was da los ist. Einmal sehe ich ja ein wei lman vorher noch 0 Erfahrung hat, was auf einen zukommt.

Ja, im Endeffekt ist es deren Problem, wenn sie nicht grad bei Papa Juniorchef werden. Aber ich sehe da vor allem auch ein Problem für mich und andere, die es ernst meinen. Weil Laborplätze verschwendet werden und die Grupoen generell so größer und es in die typischen Vorlesungen ausartet, auf die keiner Bock hat. Und mir ist es nur einmal passiert dass mich mein Laborpartner hat hängen lassen in sämtlichen Praktika und ich den Scheiß allein hab machen dürfen jede Nacht bis 3, um um 7 schon wieder im Zug zu sitzen. Danach hab ich solche Kandidaten knallhart abblitzen lassen. Wenn nur ich was mache, kommt auch nur mein Name drunter. Wer nichts macht, hat auch nicht bestanden und brauch auch keine Klausur schreiben.
 
Cloud Strife schrieb:
Was glaubst du denn warum es so katastrophale Zustände teilweise an den Unis sind? Weil sie überfüllt sind. Und nicht im positiven Sinne weil die Leute wirklich ernsthaft studieren wollen. Auch nach dem zweiten mal Studiengangwechseln würd ich erstmal nachforschen wollen was da los ist. Einmal sehe ich ja ein wei lman vorher noch 0 Erfahrung hat, was auf einen zukommt.

Prinzipiell sind wir der gleichen Meinung, was diese Idioten betrifft. Ich ärger mich auch über sie und nehme bei Gruppenarbeiten ganz bestimmt auch nicht alles hin. Aber: Die Typen, die 18 Semester studieren, sind in der Regel nicht die Leute, die den Hörsaal zum Platzen bringen. ;)

80-100 Studenten auf einen Prof. ist im übrigen die Realität in Deutschland. Ich studiere sogar an dem Institut, das in meiner Fachrichtung in den Rankings an erster Stelle ist. Von daher will ich gar nicht wissen, wie es woanders aussieht. Wenn ich Freunde von anderen Unis/ Studiengängen reden höre... Selbst wenn man die Gammler aussortieren würde, bliebe das Problem.
 
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