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Uni und so

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Die Uni Mannheim ist die Oberliga in Sachen BWL. Das steht hier gar nicht zur Diskussion...
Das Rankings nicht gerade das wahre sind mag vielleicht stimmen, fakt ist dass diese Rankings von den Arbeitgebern beachtet werden. und daher sollte man auch lieber an einer renommierten Uni studieren als in Lampukistan wenn man die Wahl hat.
 
Das ist nicht richtig. Diese Wahrnehmung entspricht einer archaischen Ordnung und dem Weltbild von Dinosauriern, die nach und nach aus den Chefetagen ausscheiden. (Ausgenommen die seltsamen Menschen, deren einziger Ansporn ist sich in ihrer gesellschaftlichen Stellung nach unten abzuschotten)

Eine Abschlussnote muss nicht zwingend die Qualifikation des Bewerbers nachweisen - gerade hier gibt es ja im Bereich des Bachelor/Master Programms gravierende Unterschiede zwischen Jahrgängen und Fakultäten; je nachdem welcher Dozent in welchem Jahr Prüfungen abgenommen hat. Genauso wenig aussagekräftig ist der Studienort.

Im Übrigen ist das auch kein wirklich sinnvolles Unterfangen. Sehr kritisch beäugte ich die Erhebung einiger Hochschulstandorte zu "Elite"-Einrichtungen. Diese Terminologie stigmatisiert andere Hochschulstandorte und führt genau zu der zweifelhaften Ansicht, die oben geäußert wurde. Ein Land wie die BRD kann es sich aber gar nicht leisten eine derartige Bildungspolitik zu fahren. Zumal die Studieninhalte in Berlin dieselben sind wie in Münster etc. pp.

Der Wettbewerb der seit vielen Jahren zwischen den Universitäten durch die Exekutive forciert wird, führt jetzt schon zu dem berüchtigten raise to the bottom. Damit hat man die Probleme kurzfristig verlagert aber langfristig nur verschlimmert.
 
Gebe dir ja größtenteils Recht, aber selbst wenn man davon ausgehen mag, dass es die alleinige Meinung von "Dinosauriern" wäre, die bald ohnehin auscheiden, ist es trotzdem eine kontraproduktive Annahme. Die Frage, ob man das in 10 Jahren anders sieht ist nämlich irrelevant. Bewerben wirst du dich vorher. Ist sau blöd, aber ist so. Punkt. :/
 
so nachdem ich nun mit Englisch fertig bin, darf ich mich jetzt noch durch die Übungen für Mikroökonomie durcharbeiten. Zum Glück sind nur 80% der Aufgaben in Englisch gestellt:ugly:

das heißt ich brauche erstma ne Ewigkeit um die Aufgabe zu verstehen, dann nochmal um die Aufgabe aus Ökonomischer Sicht zu verstehen und dann soll ich sie noch lösen

studieren ist so toll:ulgy:
 
Cloud Strife schrieb:
Gebe dir ja größtenteils Recht, aber selbst wenn man davon ausgehen mag, dass es die alleinige Meinung von "Dinosauriern" wäre, die bald ohnehin auscheiden, ist es trotzdem eine kontraproduktive Annahme. Die Frage, ob man das in 10 Jahren anders sieht ist nämlich irrelevant. Bewerben wirst du dich vorher. Ist sau blöd, aber ist so. Punkt. :/

Es bleibt dann natürlich noch die Frage offen ob das Untenehmen meinen persönlichen Ansprüchen gerecht wird, wenn die Führungsetage derart überholte Ansichten vertritt. Flexibilität wird ja ohnehin als oberste Prämisse unter den Softskills angesehen. Wenn ich dann bereit bin nicht an einem Ort festzukleben, dann habe ich die Möglichkeit dem geschilderten Problem ein Stück weit aus dem Weg zu gehen.

Ich wollte übrigens auch nicht die Qualität der Uni Mannheim anzweifeln (nicht das es jetzt falsch verstanden wurde). Ich habe nur die pauschale Aussage kritisiert. Wenn man von der Betriebswirtschaftslehre der Uni Mannheim spricht, dann kann damit ja nur die Fakultät gemeint sein. Die Fakultät ist aber im Endeffekt nichts weiter als die Verwaltungseinrichtung. Das Verwaltungswesen sagt aber nichts über die Qualifikation aus. Wenn, dann sprechen wir also über Lehrstühle. Allerdings lässt sich auch hier nicht feststellen ob dieser Lehrstuhl nun führend ist oder nicht. Allenfalls subjektiv kann hier von besonderer Bedeutung gesprochen werden, denn die Qualifizierung der Lehrstühle als gut oder weniger gut liegt wieder im Auge des Betrachters. Ein Professor der in der Wirtschaft und/oder Politik besonderes Ansehen genießt muss nicht zwingend ein guter Dozent sein. Seine Aufgabe besteht darin den Studenten sein Wissen zu vermitteln. Wenn er alles weiß aber nichts davon transportieren kann, ist er nicht für alle Studenten ein guter Dozent. Genauso gibt es das andere Extrem. Ein Dozent der selbst nicht durch herausragende Forschungsergebnisse hervorsticht, aber das Wissen sehr gut an alle Studenten vermitteln kann. Ich könnte hier (und würde auch nicht wollen) differenzieren und klar sagen, wer jetzt dem "besseren" Lehrstuhl vorsteht.

Das war der Grund weshalb ich die Aussage "Die Uni Mannheim ist führend..." so nicht richtig finde. Die ganzen Rankings versagen letztendlich auch genau an diesem Punkt. Das Phaenomen ist zu komplex um es in einfachen Rankings wiederzugeben.

Letztendlich steht das gesamte, geforderte, Wissen in Büchern und ist jederman zugänglich sodass der Hochschulstandort sowieso nur Rahmenbedingungen setzen kann. Diese sind je nach Lerntyp ohnehin völlig unterschiedlich geeignet. Die Wirtschaft muss das halt jetzt auch langsam erkennen. Es macht keinen Unterschied was am Ende auf der Diplomurkunde steht. Es zählt das Wissen und die Bereitschaft im täglichen Arbeitsleben.

Insgesamt natürlich alles streitbar, ohne Frage.
 
Ich finde die Sache mit den Rankings auch witzlos. Ich studiere hier sogar an einer "Elite-Uni", deshalb ist da aber nichts großartig besser oder schlechter als an anderen Unis.

Man muss für sich selbst einfach herausfinden wo man sich wohlfühlt, dabei sind sehr sehr viele Faktoren zu beachten, und erst dann wird man ein richtig gutes Studium absolvieren. So wird man dann auch selbstbewusst mit dem eigenen Wissen und genau darauf schauen viele Firmen.

Hohe Publikationszahlen und eine hohe Durchfallquote bei Klausuren sind absolut keine Indikatoren für eine gute Uni wie manche immer meinen.
 
steht und fällt immer mit den dozenten.
ich habe zum beispiel in finanzierung eine dozentin, bei der man das gefühl hat, die frau hat noch nie vor nem publikum gesprochen. keinerlei didaktische fähigkeiten und ein rhetorikmonster vor dem herrn. wie die ihre pausen immer wieder setzt in den sätzen ist sensationell. die frau schafft es, den einfachsten satz durch völlig fehlplatzierte pausen kompliziert wirken zu lassen.

aber solche leute mit prof titel, die aber außerhalb ihrer kleinen welt ihr wissen kaum rüberbringen können, hat man an der uni ja leider jede menge. da ist es immer ein segen, wenn man ab und zu einen guten prof vor sich hat, der die vorlesung interessant gestaltet.
 
Könnt ihr zufällig in gutes Lehrbuch für die Mikroökonomie empfehlen? Das Script welches uns zur Verfügung gestellt wurde, ist ein schlechter Witz und absolut nicht zu gebrauchen um die Übungsaufgaben vernünftig zu bearbeiten. Unsere Lehrstuhl gibt folgende Literaturbeispiele, aber der Prof hielt es nicht für nötig drauf einzugehen, welches am sinnvollsten wäre:kaffee:

Nicholson, W.: Microeconomic Theory, The Dryden Press, 5th Edition, 1992. (Oder neuere Auflage)

Schumann, J., Meyer, U., Ströbele, W.: Grundzüge der mikro-ökonomischen Theorie, Springer, 7. Auflage, 1999. (Oder neuere Auflage)

Wied-Nebbeling, S., Schott, H.: .: Grundlagen der mikroökono-mischen Theorie, 3. Auflage, Springer, 2004. (Oder neuere Auflage)

Kreps, D.M.: Mikroökonomische Theorie, Verlag Moderne In-dustrie, 1994. (Oder neuere Auflage)

Frank, R.H.: Microeconomics and Behavior, McGraw-Hill, 1994. (Oder neuere Auflage)

Meine Kommilitonen in der Uni sind auch keine Große Hilfe, denn die meinen der Intensivkurs kurz vor der Prüfung wirds schon richten:ugly:
 
jetzt sogar schon beim spiegel :gerri:
WM-Debakel für den Asta
18.000 Euro futsch

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Es war ein schwarz-rot-goldenes Jubelfest im Fußballsommer - dann folgte für den Göttinger Uni-Asta der Kater: Oh Schreck, das Geld ist weg. Satte 18.000 Euro fehlten beim Kassensturz nach dem Public Viewing. Diebstahl, sagen die Studentenvertreter, politische Gegner sind misstrauisch.

Wie können 18.000 Euro einfach so verschwinden? Diese Frage stellen sich derzeit Göttinger Studenten und mit ihnen der Asta, dem das viele Geld im Spätsommer abhanden kam. Nachdem die Interne Revision der Universität die Finanzen der Studentenvertretung überprüft und den Verlust von mindestens 18.000 Euro bestätigt hatte, erstattete der Asta nun Strafanzeige gegen Unbekannt, wegen Diebstahls.

...

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,733611,00.html

und in einem monat sind hochschulwahlen :grins:
 
xbox360besitzer schrieb:
Könnt ihr zufällig in gutes Lehrbuch für die Mikroökonomie empfehlen? Das Script welches uns zur Verfügung gestellt wurde, ist ein schlechter Witz und absolut nicht zu gebrauchen um die Übungsaufgaben vernünftig zu bearbeiten. Unsere Lehrstuhl gibt folgende Literaturbeispiele, aber der Prof hielt es nicht für nötig drauf einzugehen, welches am sinnvollsten wäre:kaffee:

Nicholson, W.: Microeconomic Theory, The Dryden Press, 5th Edition, 1992. (Oder neuere Auflage)

Schumann, J., Meyer, U., Ströbele, W.: Grundzüge der mikro-ökonomischen Theorie, Springer, 7. Auflage, 1999. (Oder neuere Auflage)

Wied-Nebbeling, S., Schott, H.: .: Grundlagen der mikroökono-mischen Theorie, 3. Auflage, Springer, 2004. (Oder neuere Auflage)

Kreps, D.M.: Mikroökonomische Theorie, Verlag Moderne In-dustrie, 1994. (Oder neuere Auflage)

Frank, R.H.: Microeconomics and Behavior, McGraw-Hill, 1994. (Oder neuere Auflage)

Meine Kommilitonen in der Uni sind auch keine Große Hilfe, denn die meinen der Intensivkurs kurz vor der Prüfung wirds schon richten:ugly:

Ähm... Vielleicht der Varian? Ist der nicht überall "Standard"?
 
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