Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

PS4/PC Uncharted 4: A Thief's End

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

[...]
Man kann auch alles totdiskutieren...
[...]

Mich interessieren halt andere Meinungen, auch wenn ich am Ende trotzdem nicht ganz nachvollziehen kann, wie man zu der Einschätzung gelangt. Respektieren und akzeptieren kann ich andere Meinungen trotzdem. Allerdings brauch ich da mehr Infos für. Na ja, wie dem auch sei. Dann spar ich mir ab sofort wirklich das nachfragen.
 
Musst du nicht. Ich diskutiere gerne, aber wenn ich meine Meinung ausformuliere bei solchen Spielen, bekomme ich, wenn es ein Sony-Game ist, vielleicht einen Like von einem offensichtlichen Xboxfanboy und Reaktionen und Diskussionen gibt's selten. Ist mir egal und wenn es jemand liest und sich nicht nur denkt "Was für ein Vogel." bin ich froh. Darfst gerne weiter nachfragen. :p
 
Dann geb ich auch mal meinen Senf dazu, darauf haben ja nun alle gewartet. Ist zwar OT aber kann man ja dann verschieben :)

Klischeehaftes findet man doch immer und überall. ND wollte mit den Prolog eine Ausgangssituation für das restliche Spiel einführen, ohne diese wäre, meiner Meinung nach, die Beziehung von Joel und Ellie nicht wie sie letztendlich wurde.

Der Zombieausbruch wurde intensiver inszeniert als bei jedem anderen Spiel, so habe ich diesen noch nie erlebt und da schließe ich Filme mal mit ein. World War Z finde ich diesbezüglich noch gut. Aber zurück zum Prolog. Am liebsten mag ich hier die Autofahrt von Joels Zuhause in die City. Da wird das schön langsam aufgebaut.

Dann ist man mittendrin und weiß einfach nicht wohin, will nur raus und sein Kind retten. Dann passiert das was mal vielleicht erwartet, aber ändert nichts daran das es ordentlich reinhaut und wichtig für das restliche komplette Spiel ist und wie schon gesagt, für die Beziehung der beiden Hauptcharaktere.

Auch das Finale und die Lüge am Ende resultiert aus dem Verlust von Joel. Natürlich kann man jetzt sagen man hätte einfach nebenbei erzählen können das Joel damals seine Tochter verloren hat, aber das hätte doch nicht den selben Impact den man nach dem Prolog bekommt.

Prolog war also schon wichtig.
 
Ich hatte eben den Eindruck, als wäre die Szene schon deswegen klischeehaft, nur weil ein Kind stirbt.

Die Szene wurde aber ganz anders gezeigt und erzählt, als z.B. bei Tomb Raider, als Lara ihr erstes Reh töten musste.

Egal, für mich war das Ende des Prologs eine packende Szene und ich war sogar eher erstaunt, wie wenig plakativ das im späteren Spielverlauf von Bedeutung war. Joel war diesbezüglich ein unheimlich gut geschriebener Charakter.
 
Ich hätte lieber gehabt, dass man Joels Depression zusammen mit Ellie versteht. Vielleicht war das sogar für Naughty Dog eine Alternative. Immerhin gibt es viele Hinweise auf den Prolog, die sich weiter zuspitzen, aber so redundant sind. Natürlich ist es schockierender dabei gewesen zu sein, aber es ist manchmal interessanter, wenn man nicht alles ins Gesicht geklatscht bekommt. Das Ende z.B. kommt ohne solche Tränendrüsentechniken daher bzw. eigentlich sogar das ganze Spiel. Es ist nur der Prolog (und der DLC), der sich imo eine sehr simplen Dramaturgie bedient.
 
Für dich ist das vielleicht eine simple Dramaturgie. Vielleicht ist es das auch?

Bei mir hat sie jedenfalls sehr gut gewirkt. Ich hatte einen Klos im Hals und musste nach dem Prolog erstmal eine Kippe rauchen gehen. Der Prolog hat für mich erst den Weg geebnet, die Story so zu erleben, wie sie ist.

Aber gut, so unterschiedlich sind auch einfach Geschmäcker.
 
Das eine läuft halt nach einem bekannten Hollywoodschema ab und das andere ist absolut einzigartig (zumindest kenne ich keinen ähnlichen emotionalen Höhepunkt in so einer unscheinbaren Szene).
 
Eines muß man ja Uncharted 4 lassen: gestern wieder eingelegt und nach Mitternacht wieder ausgemacht. Naughty Dog schafft es immer wieder Games zu basteln, wo die Stunden einfach nur dahin fliegen.
 
Ja grafisch absolut fantastisch, aber auch die ganzen "Kleinigkeiten" machen das Ding ert so richtig rund und lebendig.
Hab da gestern zb einfach nur 10Minuten zugeguckt wie Autos da auf den Hof und vom Hof runergefahren sind, eingeparkt haben etc. Das fühlt sich absolut realistisch an. Auch zb die Kellner, die gucken sich um ob sie jemandem ewas anbieten können.
Auh der ganze Bewegungsablauf sieht einfach richtig geschmeidig aus. Und dann natürlich die Sprüche.
Der Cop sagt bieg links ab, ich will natürlich gucken ob rechts Schätze sind, gehe also in die Richtung und er sagt: ooooh das andere links. :lol: Und davon gibts richtig viel. Die Charaktere reagieren auf meine Handlungen und das macht das Gefühl eben sehr authentisch. Sehr, sehr geil. :dhoch:
 
Ja grafisch absolut fantastisch, aber auch die ganzen "Kleinigkeiten" machen das Ding ert so richtig rund und lebendig.
Hab da gestern zb einfach nur 10Minuten zugeguckt wie Autos da auf den Hof und vom Hof runergefahren sind, eingeparkt haben etc. Das fühlt sich absolut realistisch an. Auch zb die Kellner, die gucken sich um ob sie jemandem ewas anbieten können.
Auh der ganze Bewegungsablauf sieht einfach richtig geschmeidig aus. Und dann natürlich die Sprüche.
Der Cop sagt bieg links ab, ich will natürlich gucken ob rechts Schätze sind, gehe also in die Richtung und er sagt: ooooh das andere links. :lol: Und davon gibts richtig viel. Die Charaktere reagieren auf meine Handlungen und das macht das Gefühl eben sehr authentisch. Sehr, sehr geil. :dhoch:

Einfach schade das solche Spiele so wenig kommen. Ein paar Ego Shooter weniger und dafür 1-2 mehr solche Spiele.
 
Da bedarf es aber eben auch eines Studios, welches Wert auf solche Details und Feinheiten legt.
Das ist pure Liebe zum eigenen Spiel, auch klar, dass es sowas nicht wie Sand am Meer gibt.
Das geht über normales Spieleproduzieren hinaus.
Aber die Sachen bleiben ewig hängen.
Witcher, GTA, Uncharted, Shenmue ...
 
Zurück
Oben