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MULTI Tomb Raider: Definitive Edition (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Türenmacher schrieb:
Meint ihr, es lohnt sich eine separate Umfrage "Ist das neue Tomb Raider ein würdiges Tomb Raider?", oder wurde das hier schon zu genüge zerkaut? :D

Lass das mal lieber hier drin.

xJayFox schrieb:
Dow Jones schrieb:
Aber wer alle Dokumente einsammelt, Reliquen und vielleicht auch Geo-Caches (Sammelaufgaben wie Pilze, Bilder und co mal außen vor) und zudem sich die Zeit nimmt auch die Kisten einzusammeln, der wird seinen Actionanteil massiv drücken können.

In Far Cry 3 liegen auch 34543 Kisten, 324234 Briefe und 345324 Reliquien rum. Die drücken auch das Shooter-Erlebnis, wenn man alles abgrast. Das macht die Design-Entscheidung aber nicht besser, im Gegenteil: Sie zeigt nur, wie lieblos und erbärmlich Entwickler heutzutage versuchen, Content und Spielzeit zu strecken. Das ist auch bei TR nicht anders.

Das ist und bleibt Ansichtssache. Mir hat es wirklich Spaß gemacht das einzusammeln. Und alles zu finden ohne die Hilfe aus dem Internet war auch nicht immer ganz einfach. Manchmal wusste man auch, wo etwas liegt, nur nicht, wie man daran kommt. DAS soll doch Tomb Raider u.a. auszeichnen nicht? Imo hat man mit dieser Design-Entscheidung, sprich dem Hub, sehr viel richtig gemacht und nicht nur auf erbärmliche Art und Weise Content ins Spiel gedrückt. Kann ja sein, dass du dazu keine Lust hattest, aber deshalb ist es noch keine schlechte Entscheidung.
 
Bei Tomb Raider finde ich das ganze Sammel-Zeug aber weitaus besser implementiert als z.B. bei Far Cry 3. Die Sammelaufgaben in Tomb Raider sind sehr versteckt und dezent, man wird nicht ständig mit der Nase drauf gedrückt wie in anderen Titeln...
 
Hab gestern Abend den Strand erreicht und für mich das beste Action-Adventure seit Uncharted 2! Bis auf Kleinigkeiten hab ich nix zu bemängeln. Atmosphäre, audiovisuell, gameplay, pacing, Inszenierung hier stimmt fast alles! An epischen und teils emotionalen Momenten wurde auch nicht gespart! Ganz großes Tennis das Game!
 
Sehe es wie Dow Jones. Ich sammel auch direkt in jedem Gebiet alles ein und kehre immer mal wieder zurück wenn ich neue Ausrüstung habe und ne Stelle dann erreichen kann. Hier macht das Einsammeln wirklich Spaß, anders als z.B. bei einem Assassins Creed wo ich das gar nicht gemacht habe. Nutze auch kein Internet dafür, man bekommt im Game selbst ja genug Hilfe die Sachen zu finden.
 
Ich bin der Meinung dass ein Spiel immer so inszeniert sein muss, dass man als Spieler auch ohne den ganzen Sammelkram perfekt in die Geschichte eingebunden wird, und man eine Spielzeit von 8-10 Stunden erreicht. Nicht jeder hat Bock darauf unsinniges Zeugs zu sammeln. Ich war noch nie ein Fan davon, und sammle generell nur das was ich sehe.

Bei mir funktioniert das Spiel trotzdem, da ich zwar nicht explizit auf die Schatzsuche gehe, aber trotzdem möglichst alles sehen will. Und da findet man dann auch genug. Wenn ich aber 9/10 Flammen entzündet habe, will ich Nr. 10 schon noch gern finden.
 
Dow Jones schrieb:
Das ist und bleibt Ansichtssache. Mir hat es wirklich Spaß gemacht das einzusammeln. Und alles zu finden ohne die Hilfe aus dem Internet war auch nicht immer ganz einfach. Manchmal wusste man auch, wo etwas liegt, nur nicht, wie man daran kommt. DAS soll doch Tomb Raider u.a. auszeichnen nicht? Imo hat man mit dieser Design-Entscheidung, sprich dem Hub, sehr viel richtig gemacht und nicht nur auf erbärmliche Art und Weise Content ins Spiel gedrückt. Kann ja sein, dass du dazu keine Lust hattest, aber deshalb ist es noch keine schlechte Entscheidung.

Also außer den Herausforderungen habe ich für nichts das Internet oder Problemlösungen gebraucht. Man wird - und das muss ich Kakun widersprechen - alles andere als dezent darauf hingewiesen via Map, dass überall noch was zu finden ist, man nicht "100%" hat, etc. etc. Zudem kommt ja der Fall, dass man jedes Sammelbare markieren kann, was dir dann haargenau in der Spielwelt angezeigt wird. Aber das TR sehr simpel und einfach ist, da sind wir uns ja einig.

Mit dem Hub hat man zwar viel richtig gemacht, aber doch, die Art ihn so mit Content zu füllen, ist schwach und das heutige Schema-F vieler Entwickler. Es geht mir auch nicht um die Entscheidung, etwas Sammelbares anzubieten, sondern um die Umsetzung dieser Idee. Die ist einfach lieblos, wenn ich nichtssagende Geocaches, Gräber oder Herausforderungen abschließen soll, die mich im Spiel kein Stück weiterbringen außer XP zu bekommen, die ich auch anderweitig zu Genüge aufgedrückt kriege.

Ich habe selbst vor ein paar Monaten wissenschaftlich an einem Gaming-Projekt gearbeitet, ich behaupte also, einen - wenn auch begrenzten - Rahmen an Ahnung von der Materie zu haben. Und wäre ich der Verantwortliche bei CR gewesen, hätte ich die Umsetzung anders gestaltet: Anstatt z.B. Waffenteile irgendwo zufällig in den Random-Kisten zu finden, hätte man eben diese Kisten genauso gut weglassen können und stattdessen die Waffenteile an schwer erreichbare Punkte setzen können. So etwas hätte SINN im Kontext des Spielprozesses gemacht. Oder die Arbeit in komplexere Tombs, anstelle vom Verteilen sinnloser Geocaches stecken können. Oder...

Bei Far Cry 3 gibt es auch schwer zu erreichende Reliquien. Und die bringen mir was? Genau, irgendwo einen Prozent mehr in einem Balken, der meinem eigentlichen Spielgeschehen nichts bringt.

Das Sammelbare in TR ist (die Dokumente mal ausgenommen, die erzählen wenigstens etwas Story), wie in vielen anderen Spielen, schnell gemachter Content ohne sich größere Gedanken darüber gemacht zu haben. Aber wer will den Entwicklern einen Vorwurf machen, immerhin schaffen sie damit auf simpelste Art und Weise, den Sammeltrieb und Perfektionisten im Spieler zu wecken. ;)
 
xJayFox schrieb:
In Far Cry 3 liegen auch 34543 Kisten, 324234 Briefe und 345324 Reliquien rum. Die drücken auch das Shooter-Erlebnis, wenn man alles abgrast. Das macht die Design-Entscheidung aber nicht besser, im Gegenteil: Sie zeigt nur, wie lieblos und erbärmlich Entwickler heutzutage versuchen, Content und Spielzeit zu strecken. Das ist auch bei TR nicht anders.

Das sehe ich absolut genauso. Das hat so was Minispielhaftes bzw. etwas von Highscore-Jagd, auf welche ich in der Regel keine Lust habe, wenn es nicht fest und intelligent im Kern-Gameplay verankert ist.

Von daher ist Dowies Argument hier auch nichts für mich und ich finde den Adventure-Part des Spiels nach wie vor etwas dürftig. Macht auf mich mehr den Eindruck eines Lückenfüllers und Content Streckers, bei dem viel mehr gegangen wäre, wenn man sich etwas mehr darauf konzentriert hätte (viel mehr und vor allem deutlich größere und knackigere Tombs zum Beispiel, mit aktiver Auswirkung aufs Spiel bzw. das Gameplay...die Tombs waren hier eigentlich nur optionales Beiwerk, die einem halt EXP einbrachten, aber sonst keinerlei Relevanz hatten).

Den Action-Part fand ich hingegen hervorragend, die Shootouts haben mehr Spaß als im Direkt-Konkurrenten Uncharted gemacht (woran wohl auch der Bogen und das Nahkampfsystem schuld ist, da ich Bögen in Spielen einfach liebe, genauso wie ich den zuvor in Crysis 3 bereits genial fand), auch wenn ich die KI als etwas fragwürdig und hölzern/mechanisch empfinde.

Ich weigere mich aber dagegen Spiele wie Uncharted und nun auch das neue Tomb Raider als waschechte Action-Adventures anzuerkennen. Das sind für mich Third-Person-Actioneers(Shooter) mit Adventure Tendenzen.

Dow Jones schrieb:
Was ja schonmal für Zweifler und Unentschlossene, wie pil, erfreulich sein kann, ist, dass bisher fast ausnahmslos jeder, auch die, die heftig Kritik am Titel üben, bisher ihren Spaß hatten und ihn auch zu Ende spielen wollen.

Dem kann ich nur zustimmen. Gehöre hier wohl zu denjenigen die das Spiel am meisten kritisieren, aber Spaß macht es mir dennoch, trotz der vielen Kritik - ist halt ein gutes bzw. grundsolides Spiel. Zumindest wenn man den etwas missratene PC-Port einmal ausblendet.
 
Hatte mit dem PC Port aber noch keine Probleme (ausser die QTE am Anfang :P) und ich denke, wenn einem ein Spiel Spass macht, hat es, trotz einiger Macken doch viel richtig gemacht.
 
KaffiQ schrieb:
Hatte mit dem PC Port aber noch keine Probleme (ausser die QTE am Anfang :P)

Hier im Forum scheine ich mit den technischen Problemen die Ausnahme zu sein, aber wenn man sich so in anderen Foren und Portalen umsieht, dann stößt man auf eine ziemliche Häufung, die weit über übliche Problemchen (die vom User selbst zu lösen sind) hinausgehen. Die Nvidia Problematik zum Beispiel.
 
Freezi schrieb:
Ich bin der Meinung dass ein Spiel immer so inszeniert sein muss, dass man als Spieler auch ohne den ganzen Sammelkram perfekt in die Geschichte eingebunden wird, und man eine Spielzeit von 8-10 Stunden erreicht. [...]

Wobei Tomb Raider gerade das sehr gut hinbekommt. Bei meinem ersten Durchgang habe ich nahezu nichts gesammelt (61% standen am Ende in der Statisik), konnte der fesselnden Story aber trotzdem wunderbar folgen und benötigte dafür sogar fast 12 Stunden (auf Normal). Die Spielzeit und der Spannungsbogen können sich, jedenfalls für ein geradlinig inszeniertes Action-Adventure, durchaus sehen lassen.
 
Türenmacher schrieb:
Wobei die Reliquien in TB schon gut gemacht sind. Ich habe die gerne rumgedreht und angeschaut. Manchmal entdeckte man ja sogar ein Preisschild dran. :D

Du und dein Tomb Baider. Du lernst es echt nicht mehr, was? :D :P
 
xJayFox schrieb:
Also außer den Herausforderungen habe ich für nichts das Internet oder Problemlösungen gebraucht. Man wird - und das muss ich Kakun widersprechen - alles andere als dezent darauf hingewiesen via Map, dass überall noch was zu finden ist, man nicht "100%" hat, etc. etc. Zudem kommt ja der Fall, dass man jedes Sammelbare markieren kann, was dir dann haargenau in der Spielwelt angezeigt wird. Aber das TR sehr simpel und einfach ist, da sind wir uns ja einig.

Kommt drauf an. Die Sammelherausforderungen werden ja nicht angezeigt, wie du selbst sagt. Und selbst das, was angezeigt wird ist, imo, für das TR-Feeling durchaus seine Reise wert.

Mit dem Hub hat man zwar viel richtig gemacht, aber doch, die Art ihn so mit Content zu füllen, ist schwach und das heutige Schema-F vieler Entwickler. Es geht mir auch nicht um die Entscheidung, etwas Sammelbares anzubieten, sondern um die Umsetzung dieser Idee. Die ist einfach lieblos, wenn ich nichtssagende Geocaches, Gräber oder Herausforderungen abschließen soll, die mich im Spiel kein Stück weiterbringen außer XP zu bekommen, die ich auch anderweitig zu Genüge aufgedrückt kriege.

Klar, aber in den alten TR bekommt man für vieles, was man einsammelt, überhaupt nichts. Nicht mal XP. Und hier hat man zumindest versucht, dass entweder in XP oder Bergungsgut umzusetzen. Damit hat man zudem mehr erreicht, als Uncharted einen anbietet. Denn da die blinkenden Sternchen einzusammeln, hat nun überhaupt gar nichts beigetragen.

Ich habe selbst vor ein paar Monaten wissenschaftlich an einem Gaming-Projekt gearbeitet und meine Ansicht geht gewiss etwas über den persönlichen Geschmack hinaus. Und wäre ich der Verantwortliche bei CR gewesen, hätte ich die Umsetzung anders gestaltet: Anstatt z.B. Waffenteile irgendwo zufällig in den Random-Kisten zu finden, hätte man eben diese Kisten genauso gut weglassen können und stattdessen die Waffenteile an schwer erreichbare Punkte setzen können. So etwas hätte SINN im Kontext des Spielprozesses gemacht.

Bei Far Cry 3 gibt es auch schwer zu erreichende Reliquien. Und die bringen mir was? Genau, irgendwo einen Prozent mehr in einem Balken, der meinem eigentlichen Spielgeschehen nichts bringt.

Das ist doch der Punkt, du sagst, dir bringt es nichts für das weitere Spiel, denn du bekommst ja eh alles zu genüge. Und auch, wenn ich das im Falle der Dokumente und Reliquen abstreiten würde, könnte ich mich immer noch darauf zurückziehen, dass das Sammeln für sich ein Mehrwert im Spiel ist. Es macht mir in diesem Spiel Spaß Zeug einzusammeln. Das hat Tomb Raider Fans seit Stunde 0 begeistert. Erzähle mir ja nicht, dass die anderen TR das irgendwie anders gelöst hätten.

Das Sammelbare in TR ist (die Dokumente mal ausgenommen, die erzählen wenigstens etwas Story), wie in vielen anderen Spielen, schnell gemachter Content ohne sich größere Gedanken darüber gemacht zu haben. Aber wer will den Entwicklern einen Vorwurf machen, immerhin schaffen sie damit auf simpelste Art und Weise, den Sammeltrieb und Perfektionisten im Spieler zu wecken. ;)

Ja, aber du betrachtest das als Abwertung. Dann ist das halt schnell gemachter Content, der dem Sammler, in TR ja nicht so Ungewöhnlich, ein paar nette Extrastunden beschwert. Ich sehe nicht, wo hier Uncharted oder Batman: AA/AC anders funktioniert hätten. Du bist anscheinend keiner, der gerne solches Zeug einsammelt. Aber das ist eine Frage des persönlichen Gemschacks aka "Guck dir den an, der sammelt echt jede blöde Kiste ein, dabei hat sich der Entwickler dabei gar nichts gedacht, ist für das Spiel auch nicht weiter wichtig, Story kommt dabei ja gar net rüber. Zudem völlig leicht gemachter Content, wie kann man das nur gut finden?"

Und ich sehe das halt mit anderen Augen, ohne dass es mich stört, dass es leichtgemachter Content ist, aka: "Kiste, Dokument, Kiste, Reliquie, jetzt wieder Kiste....wo ist die Scheiß Fahne....oh mein Gott, ich muss durch jeden Gang..das ist ja Atmo pur!"
 
Ob man nun gezielt per Map nach den Sammelobjekten sucht ist 'ne ganz andere Sache, mir ging es darum, das diese Dinge sehr dezent in den Leveln verbaut sind und den Spielfluss überhaupt nicht beeinflussen, geschweige denn blinkend oder leuchtend auf sich aufmerksam machen. Man kann da Spiel problemlos durchspielen ohne von dem Zeug groß Notiz zu nehmen und das halte ich für weitaus besser als in vielen anderen Spielen.
 
Trayal schrieb:
Das sehe ich absolut genauso. Das hat so was Minispielhaftes bzw. etwas von Highscore-Jagd, auf welche ich in der Regel keine Lust habe, wenn es nicht fest und intelligent im Kern-Gameplay verankert ist.

Von daher ist Dowies Argument hier auch nichts für mich und ich finde den Adventure-Part des Spiels nach wie vor etwas dürftig. Macht auf mich mehr den Eindruck eines Lückenfüllers und Content Streckers, bei dem viel mehr gegangen wäre, wenn man sich etwas mehr darauf konzentriert hätte (viel mehr und vor allem deutlich größere und knackigere Tombs zum Beispiel, mit aktiver Auswirkung aufs Spiel bzw. das Gameplay...die Tombs waren hier eigentlich nur optionales Beiwerk, die einem halt EXP einbrachten, aber sonst keinerlei Relevanz hatten).

Ja, darum dreht es sich doch. Wie will man dieses Spiel spielen? Derjenige, der da kein Spaß am Sammeln hat, hat ein anderes Spielerlebnis. Nichts anderes sage ich die ganze Zeit. Und ich will nicht einmal diejenigen dissen, denen das Sammeln hier zu blöde ist, weil a) nicht im Spiel integriert oder b) optional oder c) zu leicht gemachter Content.

Für mich, schon als kleiner Stippie gehörte es zu jedem TR in jede Ecke des Levels zu gucken (es gibt genug Spiele, wo ich das überhaupt nicht mache, zum Beispiel Uncharted). Auch bei Batman habe ich gerne jedes optionale Element gelöst, was mir für die Story auch nichts beigetragen hat und sonderlich clever versteckt war es auch nicht immer. Und für mich war es eine schöne Erfahrung in jede Ecke des Levels zu gucken. Ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich diesen Survival-Instinkt beim ersten Durchspielen überhaupt eingesetzt habe. Von daher stellt sich für mich (!) die Frage auch nicht, ich habe alles selbst geerntet und hatte dabei total viel Fun. Aber es MUSS natürlich niemand dieses Spiel so spielen.
 
Kommt drauf an. Die Sammelherausforderungen werden ja nicht angezeigt, wie du selbst sagt. Und selbst das, was angezeigt wird ist, imo, für das TR-Feeling durchaus seine Reise wert.

:? Natürlich werden die angezeigt, in einem schön großen Kasten auf der Map und immer wieder als Hinweis unten rechts am Bildschirm wenn du mit dem Instinkt welche auf der Map freischaltest. Du wirst permanent daran erinnert, das irgendwo was rumliegt.
Und das "TR-Feeling" dabei müsstest du mir genauer erklären, damit ich dich besser verstehen kann.

Klar, aber in den alten TR bekommt man für vieles, was man einsammelt, überhaupt nichts. Nicht mal XP. Und hier hat man zumindest versucht, dass entweder in XP oder Bergungsgut umzusetzen. Damit hat man zudem mehr erreicht, als Uncharted einen anbietet. Denn da die blinkenden Sternchen einzusammeln, hat nun überhaupt gar nichts beigetragen.

Absolut, da will ich dir auch nicht widersprechen. Aber nur weil es andere Spiele gewiss noch schlechter und "platter" umsetzen, macht es das von TR 13' noch lange nicht wirklich perfekt. Es kaschiert es nur etwas besser. ;)

Das ist doch der Punkt, du sagst, dir bringt es nichts für das weitere Spiel, denn du bekommst ja eh alles zu genüge. Und auch, wenn ich das im Falle der Dokumente und Reliquen abstreiten würde, könnte ich mich immer noch darauf zurückziehen, dass das Sammeln für sich ein Mehrwert im Spiel ist. Es macht mir in diesem Spiel Spaß Zeug einzusammeln. Das hat Tomb Raider Fans seit Stunde 0 begeistert. Erzähle mir ja nicht, dass die anderen TR das irgendwie anders gelöst hätten.

Die Ansicht mit dem Mehrwert ist mir zu plump. Ich könnte auch in ein CoD noch 253 USA-Flaggen platzieren. Wäre auch ein Mehrwert, aber völlig vorbei an dem, was ich sagen will: Nur weil etwas "da" ist, ist es nicht automatisch gerechtfertigt. Deshalb auch mein Rückschluss auf meine genannten Beispiele: Würdest du meine Vorschläge nicht auch als sinnvoller erachten, als die Umsetzung im derzeitigen Spiel?

Ja, aber du betrachtest das als Abwertung. Dann ist das halt schnell gemachter Content, der dem Sammler, in TR ja nicht so Ungewöhnlich, ein paar nette Extrastunden beschwert. Ich sehe nicht, wo hier Uncharted oder Batman: AA/AC anders funktioniert hätten. Du bist anscheinend keiner, der gerne solches Zeug einsammelt. Aber das ist eine Frage des persönlichen Gemschacks aka "Guck dir den an, der sammelt echt jede blöde Kiste ein, dabei hat sich der Entwickler dabei gar nichts gedacht, ist für das Spiel auch nicht weiter wichtig, Story kommt dabei ja gar net rüber. Zudem völlig leicht gemachter Content, wie kann man das nur gut finden?"

Und ich sehe das halt mit anderen Augen, ohne dass es mich stört, dass es leichtgemachter Content ist, aka: "Kiste, Dokument, Kiste, Reliquie, jetzt wieder Kiste....wo ist die Scheiß Fahne....oh mein Gott, ich muss durch jeden Gang..das ist ja Atmo pur!"

Das muss man aus rein handwerklicher und Game-Design Sicht auch unbedingt als Abwertung ankreiden. Denn genau das, was du beispielhaft kommunizierst, ist genau der Fall und das kann man REIN OBJEKTIV auch nicht abschreiben - das ist im Spiel einfach so.

Der persönliche Geschmack ist ein anderes Fass. Denn der Game Designer weiß ganz genau, dass solch leichte Sammelkost, wie ich auch schrieb, gewisse Reize beim Spieler hervorruft. Aber genau das ist meine Kritik: Offenbar verlassen sich Entwickler auf das bewährte Rezept - Problem ist Stagnation und fehlendes, tiefgreifenderes Spielkonzept.

Aber um das zu betonen: Ich kann voll verstehen, dass es dir Spaß macht. Ich will auch TR als Spiel deshalb nicht schlechter machen, denn wie bekannt, betrifft dieses Phänomen mittlerweile sehr viele Spiele. Nur sehe ich persönlich darin einfach eine Gefahr für zukünftiges Game Design.
 
KaKun schrieb:
Ob man nun gezielt per Map nach den Sammelobjekten sucht ist 'ne ganz andere Sache, mir ging es darum, das diese Dinge sehr dezent in den Leveln verbaut sind und den Spielfluss überhaupt nicht beeinflussen, geschweige denn blinkend oder leuchtend auf sich aufmerksam machen. Man kann da Spiel problemlos durchspielen ohne von dem Zeug groß Notiz zu nehmen und das halte ich für weitaus besser als in vielen anderen Spielen.

Achso, dann habe ich das falsch verstanden. Ja, gebe ich dir Recht. Nur benutzt man die Map ja automatisch recht häufig, weshalb man zumindest in der UI oft darauf gestoßen wird. In der Spielwelt keineswegs, das stimmt.
 
Man kann ja über die Collectibles denken wie man will. Ich suche halbwegs intensiv alles ab, was auf meinem Weg liegt, oder was ich an Felsen/Barracken/pipapo sehe.

Aber eins kann ich als Argument nicht stehen lassen. Die Collectibles kann man auf garkeinen Fall zum "normalen" Spielgeschehen dazurechnen, um somit künstlich den Adventure-Part anzuheben.

Und DAS unterscheidet es von den alten TRs. Der Adventure-Anteil ist einfach massiv nach unten geschraubt worden.
 
Dow Jones schrieb:
und wieder andere, wie Melphiz haben für gar nichts Zeit und sprinten mit dem Gewehr im Anschlag durch in die Massen.

Nö, so nicht, das lass ich nicht auf mir sitzen. Ich sammle jeden Gegenstand, höre jedes Dokument an und versuche jeden Gegner mit dem Bogen zu killen, ich hab nun >20h hinter mir und bin nicht einmal am Strand ... das Spiel hat mich seit dem Verlassen des Schlosses mehrfach dazu genötigt, die Rifle einzusetzen, weil es mit dem Bogen auf meine Art nicht mehr funktioniert hat ... :klopf:
 
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