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Tier-/Natur-/Umweltschutz-Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab den Vergleich nicht eingebracht.
Ich bin mittlerweile zum größten Teil Vegan. Dabei hat sich meine Lebensqualität absolut nicht verändert.
Bin nicht generell gegen das töten von Tieren um es zu essen.
Ich war mal in Marokko und hab da eine super liebe Familie kennengelernt. Das Kind 4 spielt draußen mit der einzigen Ziege. Den anderen Tieren fehlt es auch an nichts.

Leben ist nicht gut weil es lang ist sondern von seiner Qualität abhängig und dem Wert dem man dem Leben gibt. Wir reden hier bei Selbstversorgung von einem ganz anderen Gefühl von Leben.
Du bist "Mutter" und Henker zur gleichen Zeit. Du misst dem ganzen einen ganz anderen Wert zu.

Jeder der einen Hund, eine Katze oder ein anderes Tier daheim hält kennt den Unterschied. Die Verantwortung sollte jeder Mensch selbst tragen müssen und sie darf nicht an andere abgegeben werden. Genau dadurch ist sowas möglich wie wir es haben. Das liegt nicht daran Fleisch zu essen, es liegt daran nur noch das Fleisch zu sehen.

Wenn ich ein Ei kaufe sehe ich auch keine 7268375 Küken die dafür gestorben sind, wenn ich Milch kaufe sehe ich glückliche Kühe auf der Weide, wenn ich einen Wollpulli kaufe sehe ich einen Hirten mit seinen Schaaf.

Die Realität ist aber eine andere. Natürlich kann man das töten von Lebewesen generell verurteilen. Ich verurteile aber nur sich der Verantwortung zu entziehen.

Wenn jeder mit einer Angelschnur seinen eigenen Fisch fangen muss, jeder sein Schwein selbst aufzieht und schlachtet etc. dann haben wir einfach den Bezug der uns fehlt.
 
Ist mir gerade noch eingefallen... scheine nicht der einzige zu sein:



Der Typ kommt übrigens aus ner jüdischen Familie.

Auch hier geht es um den Gedanken sich über andere Lebewesen zu stellen. Ob nun die Milchkuh, das Schwein, der Jude, der Mexikaner oder was weiß denn ich...
Lass dir den Gedanken doch bitte mal durch den Kopf gehen bevor du gleich wieder weiterpolterst.
Ich musste auch erstmal in mich gehen und überlegen, was ich von dem Vergleich halten soll.
Aber im Prinzip stimmt es und man kann es auf einer bestimmten Ebene schon vergleichen. Wer absolut empört ist, den würde ich jetzt einfach mal geringe Empathiefähigkeit bzw. geringe Empathie gegenüber andere Lebensformen zu schreiben..(haben manchen etwa ein haustier?:gerri: und ja, ich hab schon insekten weggesaugt...)

Das ganze Ding muss nicht sein, nicht so wie es jetzt ist.
Ja und ich selber esse Fleisch, zwar immer weniger, immer mehr bewusster und nicht selbstverständlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du sagst dir mit deinem Post gerade selbst für was du dich hälst und beleidigst dich quasi selbst. Muss man erstmal hinkriegen.

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https://www.spiegel.de/wirtschaft/n...weinemast-qual-fuer-den-profit-a-1290250.html

Hier ein Bericht, was jeder mit zu verantworten hat, der sich über das nächste Angebot für 1 Kilo Schweinefleisch für 3,99 € freut...

Der Mann in dem Schweinestall, lässig auf das Gatter gestützt, schaut sich das Tier an. Seit Tagen hatte sich das Mastschwein in der Krankenbucht kaum bewegt, die Hinterbeine kann es gar nicht mehr benutzen, von seinen Artgenossen wird es geschubst, geärgert und angeknabbert. Nach einer Weile holt der Mann einen Holzknüppel, öffnet das Gatter und drischt auf den Schädel des Tiers ein. Immer wieder, bis es still liegenbleibt.
Tot ist es aber nicht, nach einer Weile - der Mann ist längst weg - hebt es den Kopf, versucht aufzustehen. Erst eine halbe Stunde später kommt der Mitarbeiter wieder und setzt ein Bolzenschussgerät auf dem Kopf des Tieres an - nach minutenlangem Todeskampf, in dem das Schwein zuckend durch die ganze Gitterbox robbt, stirbt das Tier endlich. All das ist auf Video zu sehen, eine Woche lang gefilmt von einer versteckten Kamera im Schweinemastbetrieb von Woosmerhofer Landerzeuger in Vielank in Mecklenburg-Vorpommern.

Widerlich. Ich kann einfach nicht verstehen, wie es zu solchen Zuständen kommen kann. Die Mitarbeiter, die so mit den Tieren umgehen sind in meinen Augen kranke, perverse Kreaturen.

und laut den Recherchen ist das kein schrecklicher Ausnahmefall, sondern Normalität in konventionellen Betrieben, die halt ihr Fleisch für ein paar Groschen an die Discounter loswerden wollen.
 
Ich kauf auch nur noch biofleisch, entsprechend nur 1x die woche wenn überhaupt, ist mir einfach zu teuer.

Bei demeter fleisch müsste ich vermutlich insolvenz anmelden. Hab mich mit einem demeter bauer auf ner letzten hochzeit unterhalten, da hab ich echt demut gezeigt, ganz toller mensch gewesen, da bekommt man noch mal eine andere einstellung zu dem ganzen. Er meinte 1 einzelnes ei muss 1,50€ kosten. Er selbst isst 1 in einer woche. Das sind bauern die ihre tiere lieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kauf auch nur noch biofleisch, entsprechend nur 1x die woche wenn überhaupt, ist mir einfach zu teuer.
Jop, wir auch. Fleisch entweder über die Biokiste von einem Demeterhof aus der Region oder von einem lokalen Bauern, der zwar nicht Bio-zertifiziert sind aber man Einblick in die Stallungen hat und der nur das Fleisch eigener Tiere im eigenen Hofladen verkauft. Da kaufen wir hautpsächlich Hackfleisch und n paar Dinge, die wir über die Biokiste nicht bekommen. Und geile Sachen wie hausgemachte Maultaschen oder Markklößchen.

Wie du schreibst, das ist dann so teuer, dass man den Fleischkonsum automatisch reduziert. Und folglich merkt, wie wenig man Fleisch eigentlich braucht. Aber auch, wie teuer Fleisch sein muss, wenn die Qualität und Haltung stimmen soll.
Auch wenn wir Fleisch essen ist die POrtionsgröße ebenfalls reduziert. Mahlzeiten, bei denen eine große Portion Fleisch zentral ist, gibts immer weniger, weil wir kaum noch Lust drauf haben.
 
Mh, ich weiß garnicht wie das unser Metzger handhabt. Ich wüsste aber auch jetzt nicht wie ich z.b. nen Bio Metzger/Hof auf Anhieb finden würde, geschweige denn einen Demeter Hof.
 
Jop, wir auch. Fleisch entweder über die Biokiste von einem Demeterhof aus der Region oder von einem lokalen Bauern, der zwar nicht Bio-zertifiziert sind aber man Einblick in die Stallungen hat und der nur das Fleisch eigener Tiere im eigenen Hofladen verkauft. Da kaufen wir hautpsächlich Hackfleisch und n paar Dinge, die wir über die Biokiste nicht bekommen. Und geile Sachen wie hausgemachte Maultaschen oder Markklößchen.

Wie du schreibst, das ist dann so teuer, dass man den Fleischkonsum automatisch reduziert. Und folglich merkt, wie wenig man Fleisch eigentlich braucht. Aber auch, wie teuer Fleisch sein muss, wenn die Qualität und Haltung stimmen soll.
Auch wenn wir Fleisch essen ist die POrtionsgröße ebenfalls reduziert. Mahlzeiten, bei denen eine große Portion Fleisch zentral ist, gibts immer weniger, weil wir kaum noch Lust drauf haben.
Mich widern diese billig angebote im rewe einfach an, ich merk wie ich immer mehr abfällig darüber denke und auch über menschen die zu der ware greifen. Ich werd sicher kein vegetarier, noch nicht, aber es wächst in mir. Meine schwester ist strikt vegetarien, wir verbringen jedes jahr gemeinsam den urlaub, letztes jahr 4 wochen spanien, da wird kein gramm fleisch eingekauft. Ich vermisse absolut nichts. Was ich nur gemerkt habe ist dass ich ein augenzucken bekommen habe, also ein mangel an irgendwas.

vielleicht hat mein körper auch nur berliner pilsner vermisst. :ugly: bier in spanien. :kotz:
 
und laut den Recherchen ist das kein schrecklicher Ausnahmefall, sondern Normalität in konventionellen Betrieben, die halt ihr Fleisch für ein paar Groschen an die Discounter loswerden wollen.

Wobei hier ja nicht unbedingt eine Kausalität besteht. Das Fleisch wird ja nicht billiger wenn der Mitarbeiter besonders grausam (in diesem Fall ja schon sadistisch) ist. Klar sind die Umstände die zum Billigfleisch führen ebenso untragbar, aber zumindest hält man sich da an Gesetze. Gesetze die aber selbstverständlich endlich geändert gehören und dann eben zu einer Verteuerung führen. Kurz: ich/wir versuchen auch nur Bio Fleisch zu beziehen und verurteilen die Billigfleisch Kultur ohne Zweifel. Aber das Beispiel da oben mag zwar sicher kein Einzelfall sein und müsste sehr, sehr schmerzhafte Konsequenzen haben, ist aber auch nicht Standard. Daher find ich deinen einleitenden Satz etwas deplatziert.
 
Earthlings btw auch eine sehr empfehlenswerte Doku die auch eine wesentlich breitere Palette abdeckt als z. B. Dominion.
War damals völlig fertig als ich die gesehen habe und hat dafür gesorgt meinen Konsum zu reflektieren. Ich weiss nicht wie es inzwischen ist aber eigentlich sollte man das ganze auch in der schule durchnehmen. Als Lektüre würd ich auch noch eating animals empfehlen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tiere_essen
 
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