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Tier-/Natur-/Umweltschutz-Thread

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FEUER IM POLARKREIS:

Die Arktis steht in Flammen - FAZ

Die größten Brände, die unser Planet je gesehen hat – in einer der kältesten Regionen, die unserer Planet kennt. In der Arktis toben Feuer gewaltigen Ausmaßes. Doch die größte Gefahr schlummert unter der Erde.


Die Arktis ist sicher nicht der Ort, an dem man hohe Temperaturen oder gar Flächenbrände erwartet, aber genau das ist momentan der Fall: In der Arktis, rund um den nördlichen Polarkreis, brennt seit Wochen auf einer Fläche von mehr als 100.000 Hektar der trockene Torf, der den Permafrostboden bedeckt. Das legen Satellitenbilder aus der Region nahe. Demnach seien abgelegene Ebenen Sibiriens und Nordamerikas betroffen. Es handelt sich wohl um den größten Brand, den der Planet je erlebt hat. Wie viel Feuer momentan tatsächlich brennen, lasse sich kaum abschätzen – allein in Alaska brachen mehr als 350 in den vergangenen Monaten aus.

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Kann man natürlich wieder durch die Verschwörungsbrille sehen....

Was heißt hier denn wieder?
Ich stell mir einfach vor, so ein Feuer würde irgendwo in einer größeren bevölkerten Nation stattfinden und nicht weit weit weg in der unbewohnten Arktis. Dann würden die Schlagzeilen und das mediale Echo ganz anders aussehen.

Ist halt aber weit weg, in einer Region die halt einfach kaum genutzt/bewohnt ist.
 
Naja es ist der größte Brand aber es gibt jedes Jahr dort große Brände, ist also nicht SO außergewöhnlich.

Es steht doch sogar im Text das es diesmal ungewöhnlich ist.

...und natürlich betrifft es uns alle

Allein im Juni haben die Flächenbrände insgesamt 50 Megatonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen, zeigen Daten des Global Fire Assimilation System, das sich auf Satellitendaten stützt. Demnach sind allein in den ersten Juli-Tagen weitere 4,5 bis 5 Megatonnen hinzugekommen. Die Menge entspricht laut Parrington dem CO2-Ausstoß aus fossilen Quellen, die Bulgarien, Ungarn und Schweden 2017 zusammen ausgestoßen haben.

Es wird wahrscheinlich bei uns in den Mainstream Nachrichten auftauchen, wenn die Asche unsere SUVs bedeckt. :D
 
Rätsel um radioaktive Wolke gelöst - science ORF.at

Im Oktober 2017 meldeten 27 europäische Länder eine radioaktiven Wolke in der Luft, genauer das Isotop Ruthenium-106. Niemand hat bisher die Verantwortung dafür übernommen. Forscher konnten den Ursprung der radioaktiven Wolke nun vermutlich identifizieren.

Eigentlich gibt es ein internationales Meldesystem für Unfälle, bei denen radioaktive Stoffe freigesetzt werden. Doch im Oktober 2017 meldete sich niemand, als eine Wolke des radioaktiven Isotops Ruthenium-106 über Europa, Asien, Nordafrika und sogar bis in die Karibik zog. Eine Entdeckung, die zwar nicht gefährlich war, unter Strahlenphysikern allerdings für Aufregung sorgte.

„Im Vergleich zum Reaktorunfall von Fukushima waren die Konzentrationen bis zu einhundert mal höher“, so Steinhauser

 
Umwelt- und Klimaschutz: Ist die Bevölkerung weiter als die Politik?
https://www.bento.de/nachhaltigkeit...olitik-a-462c275c-ccfd-43cd-9c31-ec8b6834aa29

Immerhin drei von vier Menschen sind laut einer Umfrage bereit, auf Kurzstreckenflüge zu verzichten. 63 Prozent geben an, dass sie fürs Klima "deutlich" weniger Fleisch essen würden, und mehr als die Hälfte befürwortet ein Tempolimit auf der Autobahn (Zeit Online, Berliner Morgenpost). Flugscham, Fleischverzicht und weniger Freiheit auf der Autobahn? Für die Deutschen offenbar alles denkbar.

Doch ganz so einfach ist es nicht, glaubt Tobias Haas vom Forschungszentrum für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin. Vor allem auf abstrakter Ebene würden viele zwar eine ambitionierte Klimapolitik befürworten – wenn es dann allerdings um konkrete Maßnahmen gehe, sei es schon schwieriger. Auf sein Auto wolle kaum jemand verzichten – zumindest, solange es keine guten Alternativen gebe.


"Wenn den Menschen keine Alternative zur Verfügung gestellt wird, dann ist natürlich die Akzeptanz gering", sagt Florentine. Die Politik habe es zum Beispiel versäumt, den öffentlichen Nahverkehr in den Städten und den Schienenverkehr auszubauen.

Tierschutz - Durchsuchungen im Unter- und Oberallgäu
https://www.br.de/nachrichten/bayern/tierschutz-durchsuchungen-im-unter-und-oberallgaeu,RZ7RaRa

Im Zuge des Tierschutzskandals im Allgäu hat die Polizei-Sonderkommission "Fundus" einen Bauernhof in Bad Grönenbach und eine zu dem Betrieb gehörende Stallung im Oberallgäu überprüft. Beteiligt an der Durchsuchung waren neben drei Staatsanwälten Beamte des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), Tiermediziner des Veterinäramts Unterallgäu und 60 Polizeibeamte.

Durchsuchter Bauernhof ist ein Mastbetrieb mit rund 400 Rindern
Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Memmingen, Sebastian Murer, ist der durchsuchte Bauernhof überwiegend ein Mastbetrieb mit bis zu 400 Rindern und insgesamt drei Stallungen in Bad Grönenbach und im Oberallgäu. Über Umfang oder Art von Verstößen und die Zahl der betroffenen Tiere konnte Murer während der laufenden Durchsuchung noch keine Angaben machen. Man suche nicht nur nach be-, sondern auch entlastenden Beweisen, erklärte Murer. Daher stelle man in den Wohnräumen des Betreibers auch Akten und elektronische Daten sicher. Dann gelte es zu prüfen, ob ein Straftatbestand vorliege oder nicht. Die Auswertung werde dann einige Wochen in Anspruch nehmen.

Kontrollen von Veterinären gingen der Durchsuchung voraus
Veterinäre der Landratsämter im Unterallgäu und im Oberallgäu hatten den Hof in Bad Grönenbach und den Stall im Oberallgäu in den letzten Tagen kontrolliert. Andreas Kaenders, Sprecher des Landratsamts Oberallgäu, teilte mit, man habe in dem Oberallgäuer Ort – wo der Betrieb auch Milchkühe hält – eine ohnehin geplante Kontrolle wegen eines anonymen Hinweises vorgezogen.

Keine "Hetzjagd"
Laut Kaenders stellten Tiermediziner dort an insgesamt fünf Tieren geringfügige Verletzungen und Wunden fest. Insgesamt seien dort 90 Tiere untergebracht. Woher die Verletzungen stammten, sei unklar. Auch ob die Verletzungen bereits behandelt wurden oder es sich um bereits bekannte Wunden, wie zum Beispiel einen Abszess handelt, sei noch nicht geklärt. Laut Kaenders handelt es sich um, eine "Dimension, der man sicherlich nachgehen muss", die aber nicht dazu führen dürfe, eine Art Hetzjagd auf den Betreiber loszutreten.

Veterinäre beanstanden Verletzungsgefahr für Rinder
Neben verletzten Tieren wurde nach Angaben des Landratsamts Oberallgäu bei der Kontrolle in dem Oberallgäuer Stall auch eine potentielle Verletzungsgefahr für die Tiere festgestellt. Außerdem wären Unregelmäßigkeiten bei der Verwaltung der Tiere aufgefallen – unter anderem waren Rinder nicht in der offiziellen Datenbank eingetragen.

Mittlerweile Ermittlungen gegen drei Bauernhöfe in Bad Grönenbach
Im Juli wurden schwere Vorwürfe gegen einen der größten bayerischen Betriebe mit Milchkühen in Bad Grönenbach bekannt. Vergangene Woche wurde ein zweiter Bauernhof in Bad Grönenbach wegen möglichen Verstößen gegen den Tierschutz durchsucht. Der jetzt durchsuchte Betrieb ist damit bereits der dritte, gegen den innerhalb kurzer Zeit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft eingeleitet wurden.

Mehr Platz für die Sau? Bund hat Ärger mit eigenen Tierschutzberatern
https://www.svz.de/deutschland-welt...it-eigenen-Tierschutzberatern-id25159062.html

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Eine Sau mit einer Schulterhöhe von bis zu 90 Zentimetern soll in einem Kastenstand von mindestens 75 Zentimetern Breite gehalten werden. Zu eng und gesetzeswidrig, finden die Tierschutz-Vertreter. Das hatten sie bereits in der Vergangenheit so kritisiert und mit entsprechenden Gutachten belegt.

Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder ist Teil der Tierschutzkommission. Er ist empört über die Bundesregierung. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU, Foto) „begeht bewussten Rechtsbruch, wenn die Verordnung wie geplant beschlossen wird“, sagt er auf Anfrage.

Er spricht von einem „direkten Angriff auf das Staatsziel Tierschutz und das Tierschutzgesetz. Ökonomie geht über alles, Tierschutz zählt nichts.“ In ihrem Schreiben haben die Tierschutzvertreter in der Kommission bereits mitgeteilt, sie erwarteten „die Vorlage einer rechtskonformen Verordnung“. Dann wären sie „gerne bereit“ darüber im Beisein von Ministerin Klöckner zu diskutieren.

Die Konsequenzen:

Mutmaßlich wird die Kritik der Tierschützer ohne Konsequenzen bleiben. Geplante Änderungen an die Anforderungen der Tierhaltungen müssen zwar dem Gremium vorgelegt werden. Es kann diese aber nicht stoppen. Bliebe noch der Bundesrat. Die Länderkammer muss der Änderung zustimmen, dann könnte sie wie von der Regierung geplant nächstes Jahr in Kraft treten. Zumindest aus Berlin kommt massive Kritik. Justizminister Dirk Behrendt (Grüne) teilt auf Anfrage mit: „Das geht in die völlig falsche Richtung.“ Die geplante Verordnungs-Änderung „spricht jedem Tierschutz Hohn“.

Berlin hat eine sogenannte Normkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Deutschlands oberste Richter werden also überprüfen, ob die Haltungsverordnung in Einklang mit der Verfassung steht, in der Tierschutz verankert ist. Bis zu einer Entscheidung kann es aber noch einige Jahre dauern.

:motz:

Trump lockert Nixons Tierschutz
https://taz.de/Artenvielfalt-in-USA/!5614857/

„Geschenk an die Industrie“
Die Umweltschutzorganisation Earthjustice bezeichnet den Schritt der Trump-Regierung als „Geschenk an die Industrie“ und hat bereits eine Klage angekündigt. Auch der traditionsreiche Sierra Club aus dem kalifornischen Oakland warf der Regierung vor, wirtschaftliche Interessen über wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen. Unterstützt werden die Organisationen von den US-Bundesstaaten Massachusetts und Kalifornien, die die neuen Regelungen ebenfalls ablehnen. Der Staat Massachusetts erklärte diese bereits am Montag in einer Pressemitteilung als „illegal, willkürlich und launisch“. Kritik an den neuen Plänen der USA kommt auch von den oppositionellen Demokraten. Präsidentschaftsbewerber Joe Biden warnte auf Twitter, Trump werde die großen Errungenschaften im Artenschutz der letzten Jahrzehnte „über Bord werfen“.
 
https://www.spiegel.de/wissenschaft...-amazonas-erreichen-rekordhoch-a-1282942.html

72000 brände im amazonas, hunderte quadratkilometer..
Mit Blick auf seine eigene, rabiate Umweltpolitik hatte Bolsonaro sich selbst den Spitznamen "Captain Chainsaw", zu Deutsch etwa Käpt'n Kettensäge, gegeben: Allein im Juni wurde etwa 60 Prozent mehr Regenwald gerodet als im gleichen Monat des Vorjahres. Als ihn Reporter nun auf die Feuer ansprachen, sagte er, dass er nun wie Kaiser Nero sei und den Amazonas in Flammen setze. Derzeit sei eben Waldbrand-Saison.

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