Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Tier-/Natur-/Umweltschutz-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Natur- / Umweltschutz, verbietet Motorsport.
Geht nicht zu (Groß)Veranstaltungen, kauft dort kein Getränk (Plastikbecher) etc. etc.
Kauft keine Fahrscheine, nutzt nur Apps.
Verzichtet auf Retailspiele, wenn nicht gleich auf Unterhaltungselektronik.
Man könnte das alleine in Sachen (Semi-)Luxus so ewig weiterführen. Fair Trade PC? Ha ha.

Man lebt nur einmal, nach mir die Sintflut. Klingt arschig, aber so ist das Leben. Der Planet wird sterben, die Sonne wird sterben, das Sonnensystem wird sterben. Irgendwann ist alles vorbei und es spielt keine verdammte Rolle, ob wir den Planeten 10.000 Jahre eher zu Grunde richten oder nicht (persönlich hoffe ich, dass sich die Menschheit einfach selbst vernichtet und der Planet sich noch etwas erholt und neu aufblüht - aber das spielt dann weder für uns, den Planeten, noch die Tiere eine bewusste Rolle).
Aber im hier und jetzt verzichte ich nicht auf (teils sicherlich) unnötigen Luxus, nur um für einen aberwinzigen Bruchteil der Zeit etwas zu schonen. Ich lebe nur einmal - ein verdammtes Mal - und das will ich genießen.

Klar kann man versuchen auf Plastik weitesgehend zu verzichten, E-Auto statt Verbrennungsmotor zu kaufen etc. - alles Sachen, die mich nicht einschränken. Würde ich aber das Thema XXXschutz ernsthaft angehen, müsste ich auf so vieles verzichten, was das Leben aktuell lebenswert macht (auch auf Urlaube in Fernostasien). N-O-P-E
 
In der heutigen Zeit musst du bei bewussten Lebensstil auf nichts mehr verzichten. Für alleg von diedaufgeführten Dinge gibt es bereits eine Alternative.
 
Klingt ja bei dir so, als wenn man durch ausgewählten Verzicht den Spaß am Leben aufgeben müsste.
Ist dem nicht so? Was bleibt denn außer Naturspaziergänge (bitte keine Tierparks/Zoos/Aquarien) und Brettspielen, wenn man ernsthaft verzichten würde? Ich rede jetzt nicht von Kleinigkeiten, die man hier und dort anpasst und die kaum einen spürbaren Effekt bringen.
Umweltfreundlich nicht mit dem Flugzeug fliegen, also nur noch Urlaub an der Ostsee oder soll ich mit der Eisenbahn bis nach China in 1-2 Wochen?
 
Ist dem nicht so? Was bleibt denn außer Naturspaziergänge (bitte keine Tierparks/Zoos/Aquarien) und Brettspielen, wenn man ernsthaft verzichten würde? Ich rede jetzt nicht von Kleinigkeiten, die man hier und dort anpasst und die kaum einen spürbaren Effekt bringen.
Umweltfreundlich nicht mit dem Flugzeug fliegen, also nur noch Urlaub an der Ostsee oder soll ich mit der Eisenbahn bis nach China in 1-2 Wochen?

Das ist doch einfach Unsinn. Niemand verlangt, dass du dich in dein Höhle zurückziehen sollst und nichts mehr machst. Man kann auch kleine Schritte machen und etwas bewegen. Lieber gar nichts machen ist einfach die denkbar ungünstigste Entscheidung, die man treffen kann.
 
Kleine Schritte ja, aber ich rede von Dingen, die global gesehen eine wirkliche Änderung bringen. Wie bspw. Motorsport/Flüge/Technik

@Zimtzicke Unsozial ja in einer Weise sicherlich, mir geht es nur darum, dass wir die Herstellung, den Verbrauch, den Konsum nicht stoppen oder darauf verzichten können. Wo man technisch positive Änderungen und Fortschritte machen kann und sich hier und da umstellen kann, ohne sich groß Einzuschränken - ok, super, unbedingt. Aber im großen Bild betrachtet, ist das der kleinste Tropfen auf dem heißesten Gestein und zeitlich betrachtet ein Furz.

Wir werden mehr Menschen, wir werden mehr benötigen, wir werden mehr abbauen, der Planet wird darunter leiden. So ist der Lauf der technologischen Entwicklung und der Bevölkerung.

Ich persönlich fahre nicht extra mit der Bahn in die Stadt, um bei irgendeinem "verpackungsfreundlichem" Laden oder regionalen Fleischer zu kaufen. Das ist Irrsinn und Gängelung. Ich verzichte nicht auf PC, Konsole, Retailspiele, obwohl wir rohstofftechnisch damit dem Planeten keinen Gefallen tun und zur weiteren Ausbeutung tragen. Ich fliege Langstreckenflüge, weil ich ferne Länder in meinem Urlaubszeitraum erkunden will.

Das meine ich mit: Nach mir die Sintflut. Die Auswirkungen des Handelns sind mir bekannt, aber wenn ich wirklich etwas daran ändern wollen würde, müsste ich darauf verzichten. Genau wie auf Kinderbons, kleine Snickers, Hohes-C Säfte etc.

Was Tierschutz angeht, ja, wir können jetzt Spezies X retten und bewahren und in 10.000 Jahren spielt es vermutlich eh keine Rolle mehr, noch weniger in 100.000 oder 1.000.000.
Das ist so, als würde ich der alten Dame über die Straße helfen - das mag für den Moment toll sein, doch eine Ecke weiter wird sie vom Auto angefahren und fertig.
 
Nicht böse gemeint, aber für mich liest sich einfach wie ne halbgare Rechtfertigung. Wenn jeder jeden Tag das Wechselgeld nicht vom Supermarkt mitnimmt, sammeln sich über das Jahr auch tausende von Euro.

Ich fliege auch in den Urlaub und daran wird sich nichts ändern, allein weil ich die Familie besuchen möchte. Dafür gibt es dann halt tausend andere Hebel, die ich bewegen kann. Nicht, dass ich da sonderlich vorbildlich wäre, aber ich weiß, dass ich mit meinem Handeln etwas bewirken kann und warte nicht darauf, dass andere das für mich erledigen. Ich sehe eine Verantwortung bei mir.
 
Es gibt nicht nur "ganz oder gar nicht". Und Resignation bringt auch nichts.

Trotzdem würde es insgesamt eine Menge bringen wenn jeder schon Kleinigkeiten ändern würde.

Gestern wieder gesehen das so ein Idiot seine Matratze im Feldweg entsorgt hat. Sowieso begreife ich nicht das jeden Tag Umweltschutz recht präsent ist, im Gegenzug die Leute aber ihren Müll aus dem Auto werfen.

Alleine mal seinen Müll vernünftig zu entsorgen...da haben schob viele Leute Probleme mit. Da haben wir noch gar nicht angefangen über Vermeidung zu reden.
 
Es gibt nicht nur "ganz oder gar nicht". Und Resignation bringt auch nichts.

Trotzdem würde es insgesamt eine Menge bringen wenn jeder schon Kleinigkeiten ändern würde.

Gestern wieder gesehen das so ein Idiot seine Matratze im Feldweg entsorgt hat. Sowieso begreife ich nicht das jeden Tag Umweltschutz recht präsent ist, im Gegenzug die Leute aber ihren Müll aus dem Auto werfen.

Alleine mal seinen Müll vernünftig zu entsorgen...da haben schob viele Leute Probleme mit. Da haben wir noch gar nicht angefangen über Vermeidung zu reden.
Über Umweltverschmutzung, denke ich, muss man nicht speziell reden - korrekte Entsorgung ist etwas, was absoluter Standard sein sollte. Und das nicht nur, weil's scheiße aussieht, wenn überall einfach Müll rumliegt.
Bei mir gibt es in so gut wie allen Belangen nur ganz oder gar nicht. Ich werde so halbwischiwaschi nicht verstehen. ich kann nicht auf der einen Seite mich hinstellen und sagen: Hey, wegen Ressourcen gibt es nur ein neues Smartphone, wenn es sein muss - aber die neueste Konsole muss ich mir schon gönnen. Oder hey, ich verzichte auf Plastiktüten, kaufe mir aber in Plastik abgepackte Wurst (meist aus finanziellen Gründen). [Mal davon ab, dass Papiertüten kacke sind und weniger lang halten.]
Ich sehe nicht den Einzelnen in der Pflicht, etwas zu ändern - denn wirklich nachhaltig kann nur in der Industrie und Politik angegangen werden.
Wenn jeder... der Mensch funktioniert aber nicht nach dem Prinzip, wir machen jetzt mal alle einzeln los. Das ist wie Hilfeleistung: Je mehr Leute da sind, desto mehr verteilt sich psychologisch die Verantwortung auf "einen anderen" bzw. die Masse, irgendwer wird da doch einschreiten müssen.

Das ist wie vegan/vegetarisch, man kann sich selbst geißeln, gängeln und einschneiden oder man futtert Fleisch. Ja, ich kann mir ein tolles Gewissen/Ego aufbauen, indem ich versuche nachhaltig zu sein und keine Ahnung was - aber muss das wirklich meine Aufgabe sein? Ich soll oder muss hier und da auf etwas verzichten? Bin ich in der Religion? Die Industrie stellt es trotzdem her, und wenn's weggeschmissen wird, weil ich es nicht "konsumiere", ändert sich die Industrie dennoch nicht. In meinen Augen muss so etwas von oben geregelt werden, denn nur dann zieht (zwangsläufig) die Mehrheit an einem Strang und nur dann funktioniert das und hat wirklich Auswirkungen. Mäh, ja, auch ich bin dabei ein Schaf.

Alles andere ist doch nur eigenes Schulterklopfen ohne Veränderung der Dinge.

Wenn jeder ... ist aber nicht und passiert in der Gesellschaft auch nicht aus der Gesellschaft heraus bis zum "shit it's real -day".

Ich meine, mal ehrlich: Wo fängt man denn bitte im Alltag an, etwas zu schützen oder zu verzichten? Die Frage meine ich ernst. In unserem REWE gibt es z.B. keine Säfte mehr aus Glasflaschen - nur Pappe, oder Plastik. Muss ich mich jetzt in die Bahn setzen, um einige Kilometer weiter zu einem Getränkemarkt zu fahren [ich müsste auch erstmal Geld für die Bahn berappen, oder soll ich extra ne Stunde hin- und zurück laufen]? Soll ich jetzt Pappsaft trinken, der nicht schmeckt? Sollen Hundehalter doch den Kot liegen lassen, um keine Plastiktüten dafür zu verschwenden? Soll ich meine Schokolade selbst produzieren? Warum verzichte ich bei Produkt A auf Plastik, kaufe aber Produkt B (z.B. Wurst) weiter verpackt?

Ich wüsste echt nicht, wo ich sinnvoll(!) anfangen sollte, etwas nachhaltig zu (ver)ändern. Meine Schuhe halten kilometertechnisch keine zwei Jahre, soll ich Strohsandalen tragen?
 
Über Umweltverschmutzung, denke ich, muss man nicht speziell reden - korrekte Entsorgung ist etwas, was absoluter Standard sein sollte. Und das nicht nur, weil's scheiße aussieht, wenn überall einfach Müll rumliegt.
Bei mir gibt es in so gut wie allen Belangen nur ganz oder gar nicht. Ich werde so halbwischiwaschi nicht verstehen. ich kann nicht auf der einen Seite mich hinstellen und sagen: Hey, wegen Ressourcen gibt es nur ein neues Smartphone, wenn es sein muss - aber die neueste Konsole muss ich mir schon gönnen. Oder hey, ich verzichte auf Plastiktüten, kaufe mir aber in Plastik abgepackte Wurst (meist aus finanziellen Gründen). [Mal davon ab, dass Papiertüten kacke sind und weniger lang halten.]
Ich sehe nicht den Einzelnen in der Pflicht, etwas zu ändern - denn wirklich nachhaltig kann nur in der Industrie und Politik angegangen werden.
Wenn jeder... der Mensch funktioniert aber nicht nach dem Prinzip, wir machen jetzt mal alle einzeln los. Das ist wie Hilfeleistung: Je mehr Leute da sind, desto mehr verteilt sich psychologisch die Verantwortung auf "einen anderen" bzw. die Masse, irgendwer wird da doch einschreiten müssen.

Das ist wie vegan/vegetarisch, man kann sich selbst geißeln, gängeln und einschneiden oder man futtert Fleisch. Ja, ich kann mir ein tolles Gewissen/Ego aufbauen, indem ich versuche nachhaltig zu sein und keine Ahnung was - aber muss das wirklich meine Aufgabe sein? Ich soll oder muss hier und da auf etwas verzichten? Bin ich in der Religion? Die Industrie stellt es trotzdem her, und wenn's weggeschmissen wird, weil ich es nicht "konsumiere", ändert sich die Industrie dennoch nicht. In meinen Augen muss so etwas von oben geregelt werden, denn nur dann zieht (zwangsläufig) die Mehrheit an einem Strang und nur dann funktioniert das und hat wirklich Auswirkungen. Mäh, ja, auch ich bin dabei ein Schaf.

Alles andere ist doch nur eigenes Schulterklopfen ohne Veränderung der Dinge.

Wenn jeder ... ist aber nicht und passiert in der Gesellschaft auch nicht aus der Gesellschaft heraus bis zum "shit it's real -day".

Ich meine, mal ehrlich: Wo fängt man denn bitte im Alltag an, etwas zu schützen oder zu verzichten? Die Frage meine ich ernst. In unserem REWE gibt es z.B. keine Säfte mehr aus Glasflaschen - nur Pappe, oder Plastik. Muss ich mich jetzt in die Bahn setzen, um einige Kilometer weiter zu einem Getränkemarkt zu fahren [ich müsste auch erstmal Geld für die Bahn berappen, oder soll ich extra ne Stunde hin- und zurück laufen]? Soll ich jetzt Pappsaft trinken, der nicht schmeckt? Sollen Hundehalter doch den Kot liegen lassen, um keine Plastiktüten dafür zu verschwenden? Soll ich meine Schokolade selbst produzieren? Warum verzichte ich bei Produkt A auf Plastik, kaufe aber Produkt B (z.B. Wurst) weiter verpackt?

Ich wüsste echt nicht, wo ich sinnvoll(!) anfangen sollte, etwas nachhaltig zu (ver)ändern. Meine Schuhe halten kilometertechnisch keine zwei Jahre, soll ich Strohsandalen tragen?

Es geht darum nicht gedankenlos zu konsumieren im Sinne von:"Mir doch alles scheißegal". Und es gibt nunmal Dinge da ist es einfach unlogisch sie nicht zu machen.

Und nur weil es für dich unmöglich wäre vegan zu leben gibt es genug Leute die dies gerne tun. Auch wenn du es nicht nachvollziehen kannst (lebe selbst nicht vegan)

Wo du im Alltag anfangen kannst? Das musst du entscheiden und kommt darauf an was dir wichtig ist. Brauchst du Kapsel-Kaffee, Strohhalme, Einweggeschirr etc. etc. Ganz individuell.

Die Geschichte mit den Glasflaschen im Einzelhandel hatte ich vor paar Tagen auch schon angesprochen. Sehe ich ähnlich. Und die Politik und die Unternehmen sind viel mehr in der Pflicht. Auch habe ich selbst bemängelt das alles "auf den kleinen" abgeschoben wird, bin ich völlig bei dir.
Trotzdem ist jedes nicht notwendiger Weise produziertes Teil eine Rohstoffersparnis.

Man sollte generell immer auf Sachen verzichten die man nicht braucht. Gestern gerade was aus dem Einzelhandel gelesen wieso z.B. die Gurken eingeschweißt sind. Grund war der, dass die Produktion der Kunststoffummantelung weniger umweltbelastend ist als die Gurken wegzuschmeißen die ansonsten beschädigt werden würden. Ganz interessant, wenn es dann stimmt.
Auch ist ein Plastikbeutel umweltfreundlicher als eine Papiertüte da die Herstellung mehr Ressourcen benötigt. Man müsste eine Papiertüte 3x benutzen um die selbe Umweltbilanz zu haben.

Als Verbraucher weiss man ja langsam gar nicht mehr was richtig ist. Hier fehlt es an Aufklärung. Mal ist Papier toll, Plastik schlecht, dann wieder anders herum.
Manchmal sind E-Autos toll, dann ruinieren wir mit dem Lithium Abbau den Planeten, beuten andere Menschen aus und rotten Tierstämme aus.

Was das Thema betrifft bin ich auch sehr verunsichert. Aber ich bin mir sicher das es gut ist nur das zu benutzen, kaufen, machen was man benötigt. Mit offenen Augen durch die Welt gehen und Dinge zu hinterfragen schadet nie.
 
Natur- / Umweltschutz, verbietet Motorsport.
Geht nicht zu (Groß)Veranstaltungen, kauft dort kein Getränk (Plastikbecher) etc. etc.
Kauft keine Fahrscheine, nutzt nur Apps.
Verzichtet auf Retailspiele, wenn nicht gleich auf Unterhaltungselektronik.
Man könnte das alleine in Sachen (Semi-)Luxus so ewig weiterführen. Fair Trade PC? Ha ha.

Man lebt nur einmal, nach mir die Sintflut. Klingt arschig, aber so ist das Leben. Der Planet wird sterben, die Sonne wird sterben, das Sonnensystem wird sterben. Irgendwann ist alles vorbei und es spielt keine verdammte Rolle, ob wir den Planeten 10.000 Jahre eher zu Grunde richten oder nicht (persönlich hoffe ich, dass sich die Menschheit einfach selbst vernichtet und der Planet sich noch etwas erholt und neu aufblüht - aber das spielt dann weder für uns, den Planeten, noch die Tiere eine bewusste Rolle).
Aber im hier und jetzt verzichte ich nicht auf (teils sicherlich) unnötigen Luxus, nur um für einen aberwinzigen Bruchteil der Zeit etwas zu schonen. Ich lebe nur einmal - ein verdammtes Mal - und das will ich genießen.

Klar kann man versuchen auf Plastik weitesgehend zu verzichten, E-Auto statt Verbrennungsmotor zu kaufen etc. - alles Sachen, die mich nicht einschränken. Würde ich aber das Thema XXXschutz ernsthaft angehen, müsste ich auf so vieles verzichten, was das Leben aktuell lebenswert macht (auch auf Urlaube in Fernostasien). N-O-P-E
Kleine Schritte ja, aber ich rede von Dingen, die global gesehen eine wirkliche Änderung bringen. Wie bspw. Motorsport/Flüge/Technik

@Zimtzicke Unsozial ja in einer Weise sicherlich, mir geht es nur darum, dass wir die Herstellung, den Verbrauch, den Konsum nicht stoppen oder darauf verzichten können. Wo man technisch positive Änderungen und Fortschritte machen kann und sich hier und da umstellen kann, ohne sich groß Einzuschränken - ok, super, unbedingt. Aber im großen Bild betrachtet, ist das der kleinste Tropfen auf dem heißesten Gestein und zeitlich betrachtet ein Furz.

Wir werden mehr Menschen, wir werden mehr benötigen, wir werden mehr abbauen, der Planet wird darunter leiden. So ist der Lauf der technologischen Entwicklung und der Bevölkerung.

Ich persönlich fahre nicht extra mit der Bahn in die Stadt, um bei irgendeinem "verpackungsfreundlichem" Laden oder regionalen Fleischer zu kaufen. Das ist Irrsinn und Gängelung. Ich verzichte nicht auf PC, Konsole, Retailspiele, obwohl wir rohstofftechnisch damit dem Planeten keinen Gefallen tun und zur weiteren Ausbeutung tragen. Ich fliege Langstreckenflüge, weil ich ferne Länder in meinem Urlaubszeitraum erkunden will.

Das meine ich mit: Nach mir die Sintflut. Die Auswirkungen des Handelns sind mir bekannt, aber wenn ich wirklich etwas daran ändern wollen würde, müsste ich darauf verzichten. Genau wie auf Kinderbons, kleine Snickers, Hohes-C Säfte etc.

Was Tierschutz angeht, ja, wir können jetzt Spezies X retten und bewahren und in 10.000 Jahren spielt es vermutlich eh keine Rolle mehr, noch weniger in 100.000 oder 1.000.000.
Das ist so, als würde ich der alten Dame über die Straße helfen - das mag für den Moment toll sein, doch eine Ecke weiter wird sie vom Auto angefahren und fertig.

Über Umweltverschmutzung, denke ich, muss man nicht speziell reden - korrekte Entsorgung ist etwas, was absoluter Standard sein sollte. Und das nicht nur, weil's scheiße aussieht, wenn überall einfach Müll rumliegt.
Bei mir gibt es in so gut wie allen Belangen nur ganz oder gar nicht. Ich werde so halbwischiwaschi nicht verstehen. ich kann nicht auf der einen Seite mich hinstellen und sagen: Hey, wegen Ressourcen gibt es nur ein neues Smartphone, wenn es sein muss - aber die neueste Konsole muss ich mir schon gönnen. Oder hey, ich verzichte auf Plastiktüten, kaufe mir aber in Plastik abgepackte Wurst (meist aus finanziellen Gründen). [Mal davon ab, dass Papiertüten kacke sind und weniger lang halten.]
Ich sehe nicht den Einzelnen in der Pflicht, etwas zu ändern - denn wirklich nachhaltig kann nur in der Industrie und Politik angegangen werden.
Wenn jeder... der Mensch funktioniert aber nicht nach dem Prinzip, wir machen jetzt mal alle einzeln los. Das ist wie Hilfeleistung: Je mehr Leute da sind, desto mehr verteilt sich psychologisch die Verantwortung auf "einen anderen" bzw. die Masse, irgendwer wird da doch einschreiten müssen.

Das ist wie vegan/vegetarisch, man kann sich selbst geißeln, gängeln und einschneiden oder man futtert Fleisch. Ja, ich kann mir ein tolles Gewissen/Ego aufbauen, indem ich versuche nachhaltig zu sein und keine Ahnung was - aber muss das wirklich meine Aufgabe sein? Ich soll oder muss hier und da auf etwas verzichten? Bin ich in der Religion? Die Industrie stellt es trotzdem her, und wenn's weggeschmissen wird, weil ich es nicht "konsumiere", ändert sich die Industrie dennoch nicht. In meinen Augen muss so etwas von oben geregelt werden, denn nur dann zieht (zwangsläufig) die Mehrheit an einem Strang und nur dann funktioniert das und hat wirklich Auswirkungen. Mäh, ja, auch ich bin dabei ein Schaf.

Alles andere ist doch nur eigenes Schulterklopfen ohne Veränderung der Dinge.

Wenn jeder ... ist aber nicht und passiert in der Gesellschaft auch nicht aus der Gesellschaft heraus bis zum "shit it's real -day".

Ich meine, mal ehrlich: Wo fängt man denn bitte im Alltag an, etwas zu schützen oder zu verzichten? Die Frage meine ich ernst. In unserem REWE gibt es z.B. keine Säfte mehr aus Glasflaschen - nur Pappe, oder Plastik. Muss ich mich jetzt in die Bahn setzen, um einige Kilometer weiter zu einem Getränkemarkt zu fahren [ich müsste auch erstmal Geld für die Bahn berappen, oder soll ich extra ne Stunde hin- und zurück laufen]? Soll ich jetzt Pappsaft trinken, der nicht schmeckt? Sollen Hundehalter doch den Kot liegen lassen, um keine Plastiktüten dafür zu verschwenden? Soll ich meine Schokolade selbst produzieren? Warum verzichte ich bei Produkt A auf Plastik, kaufe aber Produkt B (z.B. Wurst) weiter verpackt?

Ich wüsste echt nicht, wo ich sinnvoll(!) anfangen sollte, etwas nachhaltig zu (ver)ändern. Meine Schuhe halten kilometertechnisch keine zwei Jahre, soll ich Strohsandalen tragen?

Ich hab selten so viel selbstgefällige Scheiße gelesen. Meine Fresse, mehr wie dieser :fp: fällt mir da echt nicht mehr ein.

Hier noch ein kleines Lehrvideo:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Weiß gar nicht, ob es hier schon gepostet wurde: NAchdem sich ja auch hier viele Foristen über die Causa Feinstaub aufgeregt haben, nach ja angeblich "die Lungenärzte" in Deutschland behaupten, das sei alles gar nicht so schlimm und bisherige Studien mangelhaft, hat sich der Spieß umgedreht:
Der (sich übrigens in Rente befindliche) Lungenarzt, der diese Behauptung aufgestellt hat, auf die dann unser Verkehrsminister, die BILD und andere übliche Verdächtige aufgesprungen sind, hat schlichtweg nicht nach wissenschaftlichen Kriterien gearbeitet und einfach wilde Behauptungen aufgestellt und grobe Rechenfehler gemacht. Seine "Studien" und Untersuchungen gingen nie durch eine Peer Review und hätten eine solche wohl auch sicher nicht bestanden, weil er mit extrem unseriösen Argumenten arbeitet und sachlich falsch liegt, weil er durch seine Rechenfehler zu falschen Schlüssen kommt

Hier wird das schön aufgearbeitet:
https://www.taz.de/!5572843/

Ein zentrales Argument in Köhlers Papier ist der Vergleich der Atemluft in Innenstädten mit dem Schadstoffgehalt von Zigarettenrauch. Einen solchen Vergleich von kurzfristigen Spitzenbelastungen mit einer permanenten Dauerbelastung halten andere Wissenschaftler ohnehin für unseriös. „Das ist schon aufgrund des unterschiedlichen zeitlichen Zusammenhangs nicht sinnvoll“, meint etwa Wolfgang Straff, Mediziner und Abteilungsleiter für Umwelthygiene beim Umweltbundesamt.

Wenn man sich aber trotzdem auf seine Vergleiche einlässt, zeigt sich, dass Köhler unabhängig von seinem mangelhaften Verständnis der Epidemiologie offenbar sehr viel grundlegendere Probleme hat – mit der Chemie und vor allem der Mathematik. Die Fehler, die Köhler unterlaufen, sind so gravierend, dass er teilweise das Gegenteil dessen beweist, was er aussagen wollte. Dazu muss man einen Blick auf seine Rechnungen zum Vergleich zwischen Stickoxidkonzentration im Zigarettenrauch und bei Dieselabgasen werfen.

Wohl gemerkt, Köhlers Vergleich macht wissenschaftlich keinen Sinn, aber selbst wenn man sich darauf einlässt, steht am Ende die Feststellung: Wer an einer viel befahrenen Straße wohnt, atmet während eines Lebens von 80 Jahren so viel Stickoxide ein wie ein starker Raucher in 6 bis 32 Jahren. Köhler behauptet stets, es handle sich lediglich um die Dosis von wenigen Monaten Rauchen.Dazu hat er in früheren Publikationen eine detaillierte Rechnung vorgelegt.

Aber bitte den ganzen Artikel lesen, da werden verschiedne grobe Fehler der Studie durchexerziert.

Soviel also dazu.
 
Ohne mir das Video anzugucken, fällt mir zum Videotitel nur ein, dass der beste Schutz des Planeten in meinen Augen darin besteht, dass es die Menschheit nicht (mehr) gibt. Alles andere ist nur Schönreden und Wunschdenken.

Es heißt, wo es Licht gibt, existiert auch Schatten. Und ich sehe die Menschheit als den Schatten in der Welt. Wenn man sich die Entwicklung ansieht, scheint es im Blut zu liegen, zu zerstören. Vielleicht ist das naturgewollt.

Schutz ist lobenswert, aber für wirkliche Auswirkungen müssen die Großen (Nationen) radikale Änderungen machen und Leute, die sich Superyachten kaufen etc.

Schaut euch Länder wie Korea und Japan an, so viel Plastik, wie dort verbraucht wird: Immer mind. eine Plastiktüte aus'm Konbini (kannst du nicht ablehnen, bekommst du trotzdem), Reinigungstücher zu fast jedem Essen (auswärts) einzeln in Plastik verpackt etc. etc. auch wenn die noch strenger trennen als wir, ist der Verbrauch gigantisch - da bringt es wirklich nichts, außer ein schönes Selbstwertgefühl, wenn man hierzulande weniger Plastik verbraucht.

Man kann etwas schützen, um was zu erreichen? Dass man 200 Jahre bessere Verhältnisse hat, 300 Jahre? Alleine durch stetig fortschreitende Überbevölkerung ist der Kampf gegen die Windmühlen beinahe nichtig.

Welche Kinder müssen jetzt was ausbaden? Das ist genauso selbstgefällig und arrogant. Frag mal die Entwicklungsländer, denen geht es jetzt schon beschissener als es den nächsten Generationen in unseren großen Industriestaaten gehen wird. Aber auch das lässt sich von Menschenhand nicht (mehr) ändern.

Das Ende wird kommen, das ist der natürliche Lauf der Dinge. Der kleine Mann kann nicht viel dagegenhalten, das muss alles in den großen Köpfen stattfinden.
 
Deine Misanthropie und Untergangsszenarien sind halt nur eine ziemlich bequeme Ausrede fürs nichtstun. Du sagst zwar auch ehrlich, dass es dir egal is da du eh nur einmal lebst und das halt ich auch für legitim. Egoistisch und im wahrsten Sinne des Wortes asozial aber zumindest ehrlich.

Aber spar dir bitte die Arroganz zu sagen: es ist dämlich einmal in der Woche bewusst auf Fleisch zu verzichten. Es ist dämlich das Licht auszumachen wenn mans nicht braucht. Es ist dämlich sein iphone 1 Jahr länger zu nutzen. Es ist dämlich für sich selbst im kleinen zu versuchen den Planeten zu entlasten.

Weil China. Weil Flugreisen. Weil die anderen.

Das ist einfach Bullshit.

Wenn ich meine Elektrogeräte nicht im Standby laufen lasse hat das nicht mit Augenauswischerei oder Schulterklopfen zu tun sondern ist einfach ein winziger Beitrag dazu, dass uns der ganze Scheiss nicht in kürze um die Ohren fliegt.
 
Zurück
Oben