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Ist dem nicht so? Was bleibt denn außer Naturspaziergänge (bitte keine Tierparks/Zoos/Aquarien) und Brettspielen, wenn man ernsthaft verzichten würde? Ich rede jetzt nicht von Kleinigkeiten, die man hier und dort anpasst und die kaum einen spürbaren Effekt bringen.Klingt ja bei dir so, als wenn man durch ausgewählten Verzicht den Spaß am Leben aufgeben müsste.
Ist dem nicht so? Was bleibt denn außer Naturspaziergänge (bitte keine Tierparks/Zoos/Aquarien) und Brettspielen, wenn man ernsthaft verzichten würde? Ich rede jetzt nicht von Kleinigkeiten, die man hier und dort anpasst und die kaum einen spürbaren Effekt bringen.
Umweltfreundlich nicht mit dem Flugzeug fliegen, also nur noch Urlaub an der Ostsee oder soll ich mit der Eisenbahn bis nach China in 1-2 Wochen?
Über Umweltverschmutzung, denke ich, muss man nicht speziell reden - korrekte Entsorgung ist etwas, was absoluter Standard sein sollte. Und das nicht nur, weil's scheiße aussieht, wenn überall einfach Müll rumliegt.Es gibt nicht nur "ganz oder gar nicht". Und Resignation bringt auch nichts.
Trotzdem würde es insgesamt eine Menge bringen wenn jeder schon Kleinigkeiten ändern würde.
Gestern wieder gesehen das so ein Idiot seine Matratze im Feldweg entsorgt hat. Sowieso begreife ich nicht das jeden Tag Umweltschutz recht präsent ist, im Gegenzug die Leute aber ihren Müll aus dem Auto werfen.
Alleine mal seinen Müll vernünftig zu entsorgen...da haben schob viele Leute Probleme mit. Da haben wir noch gar nicht angefangen über Vermeidung zu reden.
Über Umweltverschmutzung, denke ich, muss man nicht speziell reden - korrekte Entsorgung ist etwas, was absoluter Standard sein sollte. Und das nicht nur, weil's scheiße aussieht, wenn überall einfach Müll rumliegt.
Bei mir gibt es in so gut wie allen Belangen nur ganz oder gar nicht. Ich werde so halbwischiwaschi nicht verstehen. ich kann nicht auf der einen Seite mich hinstellen und sagen: Hey, wegen Ressourcen gibt es nur ein neues Smartphone, wenn es sein muss - aber die neueste Konsole muss ich mir schon gönnen. Oder hey, ich verzichte auf Plastiktüten, kaufe mir aber in Plastik abgepackte Wurst (meist aus finanziellen Gründen). [Mal davon ab, dass Papiertüten kacke sind und weniger lang halten.]
Ich sehe nicht den Einzelnen in der Pflicht, etwas zu ändern - denn wirklich nachhaltig kann nur in der Industrie und Politik angegangen werden.
Wenn jeder... der Mensch funktioniert aber nicht nach dem Prinzip, wir machen jetzt mal alle einzeln los. Das ist wie Hilfeleistung: Je mehr Leute da sind, desto mehr verteilt sich psychologisch die Verantwortung auf "einen anderen" bzw. die Masse, irgendwer wird da doch einschreiten müssen.
Das ist wie vegan/vegetarisch, man kann sich selbst geißeln, gängeln und einschneiden oder man futtert Fleisch. Ja, ich kann mir ein tolles Gewissen/Ego aufbauen, indem ich versuche nachhaltig zu sein und keine Ahnung was - aber muss das wirklich meine Aufgabe sein? Ich soll oder muss hier und da auf etwas verzichten? Bin ich in der Religion? Die Industrie stellt es trotzdem her, und wenn's weggeschmissen wird, weil ich es nicht "konsumiere", ändert sich die Industrie dennoch nicht. In meinen Augen muss so etwas von oben geregelt werden, denn nur dann zieht (zwangsläufig) die Mehrheit an einem Strang und nur dann funktioniert das und hat wirklich Auswirkungen. Mäh, ja, auch ich bin dabei ein Schaf.
Alles andere ist doch nur eigenes Schulterklopfen ohne Veränderung der Dinge.
Wenn jeder ... ist aber nicht und passiert in der Gesellschaft auch nicht aus der Gesellschaft heraus bis zum "shit it's real -day".
Ich meine, mal ehrlich: Wo fängt man denn bitte im Alltag an, etwas zu schützen oder zu verzichten? Die Frage meine ich ernst. In unserem REWE gibt es z.B. keine Säfte mehr aus Glasflaschen - nur Pappe, oder Plastik. Muss ich mich jetzt in die Bahn setzen, um einige Kilometer weiter zu einem Getränkemarkt zu fahren [ich müsste auch erstmal Geld für die Bahn berappen, oder soll ich extra ne Stunde hin- und zurück laufen]? Soll ich jetzt Pappsaft trinken, der nicht schmeckt? Sollen Hundehalter doch den Kot liegen lassen, um keine Plastiktüten dafür zu verschwenden? Soll ich meine Schokolade selbst produzieren? Warum verzichte ich bei Produkt A auf Plastik, kaufe aber Produkt B (z.B. Wurst) weiter verpackt?
Ich wüsste echt nicht, wo ich sinnvoll(!) anfangen sollte, etwas nachhaltig zu (ver)ändern. Meine Schuhe halten kilometertechnisch keine zwei Jahre, soll ich Strohsandalen tragen?
Natur- / Umweltschutz, verbietet Motorsport.
Geht nicht zu (Groß)Veranstaltungen, kauft dort kein Getränk (Plastikbecher) etc. etc.
Kauft keine Fahrscheine, nutzt nur Apps.
Verzichtet auf Retailspiele, wenn nicht gleich auf Unterhaltungselektronik.
Man könnte das alleine in Sachen (Semi-)Luxus so ewig weiterführen. Fair Trade PC? Ha ha.
Man lebt nur einmal, nach mir die Sintflut. Klingt arschig, aber so ist das Leben. Der Planet wird sterben, die Sonne wird sterben, das Sonnensystem wird sterben. Irgendwann ist alles vorbei und es spielt keine verdammte Rolle, ob wir den Planeten 10.000 Jahre eher zu Grunde richten oder nicht (persönlich hoffe ich, dass sich die Menschheit einfach selbst vernichtet und der Planet sich noch etwas erholt und neu aufblüht - aber das spielt dann weder für uns, den Planeten, noch die Tiere eine bewusste Rolle).
Aber im hier und jetzt verzichte ich nicht auf (teils sicherlich) unnötigen Luxus, nur um für einen aberwinzigen Bruchteil der Zeit etwas zu schonen. Ich lebe nur einmal - ein verdammtes Mal - und das will ich genießen.
Klar kann man versuchen auf Plastik weitesgehend zu verzichten, E-Auto statt Verbrennungsmotor zu kaufen etc. - alles Sachen, die mich nicht einschränken. Würde ich aber das Thema XXXschutz ernsthaft angehen, müsste ich auf so vieles verzichten, was das Leben aktuell lebenswert macht (auch auf Urlaube in Fernostasien). N-O-P-E
Kleine Schritte ja, aber ich rede von Dingen, die global gesehen eine wirkliche Änderung bringen. Wie bspw. Motorsport/Flüge/Technik
@Zimtzicke Unsozial ja in einer Weise sicherlich, mir geht es nur darum, dass wir die Herstellung, den Verbrauch, den Konsum nicht stoppen oder darauf verzichten können. Wo man technisch positive Änderungen und Fortschritte machen kann und sich hier und da umstellen kann, ohne sich groß Einzuschränken - ok, super, unbedingt. Aber im großen Bild betrachtet, ist das der kleinste Tropfen auf dem heißesten Gestein und zeitlich betrachtet ein Furz.
Wir werden mehr Menschen, wir werden mehr benötigen, wir werden mehr abbauen, der Planet wird darunter leiden. So ist der Lauf der technologischen Entwicklung und der Bevölkerung.
Ich persönlich fahre nicht extra mit der Bahn in die Stadt, um bei irgendeinem "verpackungsfreundlichem" Laden oder regionalen Fleischer zu kaufen. Das ist Irrsinn und Gängelung. Ich verzichte nicht auf PC, Konsole, Retailspiele, obwohl wir rohstofftechnisch damit dem Planeten keinen Gefallen tun und zur weiteren Ausbeutung tragen. Ich fliege Langstreckenflüge, weil ich ferne Länder in meinem Urlaubszeitraum erkunden will.
Das meine ich mit: Nach mir die Sintflut. Die Auswirkungen des Handelns sind mir bekannt, aber wenn ich wirklich etwas daran ändern wollen würde, müsste ich darauf verzichten. Genau wie auf Kinderbons, kleine Snickers, Hohes-C Säfte etc.
Was Tierschutz angeht, ja, wir können jetzt Spezies X retten und bewahren und in 10.000 Jahren spielt es vermutlich eh keine Rolle mehr, noch weniger in 100.000 oder 1.000.000.
Das ist so, als würde ich der alten Dame über die Straße helfen - das mag für den Moment toll sein, doch eine Ecke weiter wird sie vom Auto angefahren und fertig.
Über Umweltverschmutzung, denke ich, muss man nicht speziell reden - korrekte Entsorgung ist etwas, was absoluter Standard sein sollte. Und das nicht nur, weil's scheiße aussieht, wenn überall einfach Müll rumliegt.
Bei mir gibt es in so gut wie allen Belangen nur ganz oder gar nicht. Ich werde so halbwischiwaschi nicht verstehen. ich kann nicht auf der einen Seite mich hinstellen und sagen: Hey, wegen Ressourcen gibt es nur ein neues Smartphone, wenn es sein muss - aber die neueste Konsole muss ich mir schon gönnen. Oder hey, ich verzichte auf Plastiktüten, kaufe mir aber in Plastik abgepackte Wurst (meist aus finanziellen Gründen). [Mal davon ab, dass Papiertüten kacke sind und weniger lang halten.]
Ich sehe nicht den Einzelnen in der Pflicht, etwas zu ändern - denn wirklich nachhaltig kann nur in der Industrie und Politik angegangen werden.
Wenn jeder... der Mensch funktioniert aber nicht nach dem Prinzip, wir machen jetzt mal alle einzeln los. Das ist wie Hilfeleistung: Je mehr Leute da sind, desto mehr verteilt sich psychologisch die Verantwortung auf "einen anderen" bzw. die Masse, irgendwer wird da doch einschreiten müssen.
Das ist wie vegan/vegetarisch, man kann sich selbst geißeln, gängeln und einschneiden oder man futtert Fleisch. Ja, ich kann mir ein tolles Gewissen/Ego aufbauen, indem ich versuche nachhaltig zu sein und keine Ahnung was - aber muss das wirklich meine Aufgabe sein? Ich soll oder muss hier und da auf etwas verzichten? Bin ich in der Religion? Die Industrie stellt es trotzdem her, und wenn's weggeschmissen wird, weil ich es nicht "konsumiere", ändert sich die Industrie dennoch nicht. In meinen Augen muss so etwas von oben geregelt werden, denn nur dann zieht (zwangsläufig) die Mehrheit an einem Strang und nur dann funktioniert das und hat wirklich Auswirkungen. Mäh, ja, auch ich bin dabei ein Schaf.
Alles andere ist doch nur eigenes Schulterklopfen ohne Veränderung der Dinge.
Wenn jeder ... ist aber nicht und passiert in der Gesellschaft auch nicht aus der Gesellschaft heraus bis zum "shit it's real -day".
Ich meine, mal ehrlich: Wo fängt man denn bitte im Alltag an, etwas zu schützen oder zu verzichten? Die Frage meine ich ernst. In unserem REWE gibt es z.B. keine Säfte mehr aus Glasflaschen - nur Pappe, oder Plastik. Muss ich mich jetzt in die Bahn setzen, um einige Kilometer weiter zu einem Getränkemarkt zu fahren [ich müsste auch erstmal Geld für die Bahn berappen, oder soll ich extra ne Stunde hin- und zurück laufen]? Soll ich jetzt Pappsaft trinken, der nicht schmeckt? Sollen Hundehalter doch den Kot liegen lassen, um keine Plastiktüten dafür zu verschwenden? Soll ich meine Schokolade selbst produzieren? Warum verzichte ich bei Produkt A auf Plastik, kaufe aber Produkt B (z.B. Wurst) weiter verpackt?
Ich wüsste echt nicht, wo ich sinnvoll(!) anfangen sollte, etwas nachhaltig zu (ver)ändern. Meine Schuhe halten kilometertechnisch keine zwei Jahre, soll ich Strohsandalen tragen?
Ein zentrales Argument in Köhlers Papier ist der Vergleich der Atemluft in Innenstädten mit dem Schadstoffgehalt von Zigarettenrauch. Einen solchen Vergleich von kurzfristigen Spitzenbelastungen mit einer permanenten Dauerbelastung halten andere Wissenschaftler ohnehin für unseriös. „Das ist schon aufgrund des unterschiedlichen zeitlichen Zusammenhangs nicht sinnvoll“, meint etwa Wolfgang Straff, Mediziner und Abteilungsleiter für Umwelthygiene beim Umweltbundesamt.
Wenn man sich aber trotzdem auf seine Vergleiche einlässt, zeigt sich, dass Köhler unabhängig von seinem mangelhaften Verständnis der Epidemiologie offenbar sehr viel grundlegendere Probleme hat – mit der Chemie und vor allem der Mathematik. Die Fehler, die Köhler unterlaufen, sind so gravierend, dass er teilweise das Gegenteil dessen beweist, was er aussagen wollte. Dazu muss man einen Blick auf seine Rechnungen zum Vergleich zwischen Stickoxidkonzentration im Zigarettenrauch und bei Dieselabgasen werfen.
Wohl gemerkt, Köhlers Vergleich macht wissenschaftlich keinen Sinn, aber selbst wenn man sich darauf einlässt, steht am Ende die Feststellung: Wer an einer viel befahrenen Straße wohnt, atmet während eines Lebens von 80 Jahren so viel Stickoxide ein wie ein starker Raucher in 6 bis 32 Jahren. Köhler behauptet stets, es handle sich lediglich um die Dosis von wenigen Monaten Rauchen.Dazu hat er in früheren Publikationen eine detaillierte Rechnung vorgelegt.
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