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Tier-/Natur-/Umweltschutz-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Da können wir uns jetzt Links mit Berichten um die Ohren hauen die alle gegenteilige Aussagen haben. Ist wenig sinnvoll. Aber was fest steht ist, das nichts feststeht.

Auch den Bericht werde ich jetzt nicht zerpflücken. Kann ja jeder selbst nachlesen. Konsens ist: Annahme A resultiert, obwohl Faktor x, y nicht berücksichtigt wurde. Annahme B resultiert, obwohl Faktor c,d nicht berücksichtigt wurde. Daher ist der Bericht nicht aussagekräftig.

In der gesamten Bilanz spielt die Herstellung eine bedeutende Rolle. Auch spielt mein Altdiesel eine Rolle, da er ja schon produziert wurde und eine extrem schlechte Ökobilanz hätte, würde ich ihn jetzt verschrotten. Das E-Auto am sich hat die selbe Ökobilanz ob ich es heute, morgen oder in 5 Jahren kaufe.

Ich bin nicht der Meinung das es wissenschaftlich betrachtet wird. Zumindest nicht objektiv, ganz im Gegenteil.

Edit:
Was das feinstaubbelastete Fensterbrett angeht: Dann kann ich, als Helfer der Umwelt, aber nicht im Gegenzug wollen das insgesamt mehr Feinstaub ausgestoßen wird. Oder ich müsste fairerweise das Thema ansprechen und es nicht ignorieren.
 
Da können wir uns jetzt Links mit Berichten um die Ohren hauen die alle gegenteilige Aussagen haben. Ist wenig sinnvoll. Aber was fest steht ist, das nichts feststeht.

Auch den Bericht werde ich jetzt nicht zerpflücken. Kann ja jeder selbst nachlesen. Konsens ist: Annahme A resultiert, obwohl Faktor x, y nicht berücksichtigt wurde. Annahme B resultiert, obwohl Faktor c,d nicht berücksichtigt wurde. Daher ist der Bericht nicht aussagekräftig.

In der gesamten Bilanz spielt die Herstellung eine bedeutende Rolle. Auch spielt mein Altdiesel eine Rolle, da er ja schon produziert wurde und eine extrem schlechte Ökobilanz hätte, würde ich ihn jetzt verschrotten. Das E-Auto am sich hat die selbe Ökobilanz ob ich es heute, morgen oder in 5 Jahren kaufe.

Ich bin nicht der Meinung das es wissenschaftlich betrachtet wird. Zumindest nicht objektiv, ganz im Gegenteil.

Edit:
Was das feinstaubbelastete Fensterbrett angeht: Dann kann ich, als Helfer der Umwelt, aber nicht im Gegenzug wollen das insgesamt mehr Feinstaub ausgestoßen wird. Oder ich müsste fairerweise das Thema ansprechen und es nicht ignorieren.


Doch, so funktioniert eine Diskussion. Es bringt nichts zu sagen: Ja, danke für deine Quellen und ich könnte dir jetzt Quellen zeigen, die das widerlegen, aber das führt zu nichts. Das verhindert ja jegliche Objektivität und macht daraus einen reinen unfundierten Meinungsaustausch, was du ja nicht haben willst.

Die Herstellung spielt in der Ökobilanz eine Rolle. Das berücksichtige ich auch. Trotzdem ist das einfache Mathematik, dass es sich ökologisch immer lohnt auf ein E-Auto umzusteigen.
Oder praktisch mathematisch: Ein Dieselauto kostet in der Herstellung 2 Schadstoffe und produziert 10 Schadstoffe in einer Zeiteinheit. Ein E-Auto kostet bei der Herstellung 10 Schadstoffe und produziert 2 Schadstoffe in einer Zeiteinheit. Wenn das Dieselauto bereits hergestellt ist, das E-Auto aber noch nicht, ab wann lohnt es sich dann umzusteigen, um die Umwelt zu schonen? Antwort: Sofort. Das Problem bei der Ökobilanz von Verbrennungsmotoren ist die Nutzung, nicht die Herstellung.
 
Ein modernes E-Auto hat heute eine positive Öko-Bilanz (je nach Grösse) nach 1,6 bis 3 Jahre. Wenn man sich anschaut, dass der Privatmann sein Auto heute im Schnitt 9,4 Jahre behält, ist ein E-Auto in jedem Fall die bessere Wahl. Und selbst wenn man ihn nach 3 Jahren abgibt, werden diese Autos dann ja nicht weggeworfen. Die gehen in den Zweitbesitz und laufen weiter.

Dieses elendige Halbwissen aus irgendwelchen falschen Zahlen, die irgendwann mal in den Medien breitgetreten wurden, ist echt mühsam. Diese schwedische Studie von afair 2015 beruhte auf alten und falschen Zahlen, wird aber immer wieder gerne von Zweiflern zitiert.

Wahrscheinlich ist das auch Scheuers letzter Trumpf, wenn die Autoindustrie nicht so will...
 
Nein, funktioniert sie leider nicht. Eben aus den genannten Gründen: Es gibt keine objektiven, auf gesamt-Umweltbilanz nachvollziehbare Studien. Weder in deinem Beitrag noch aus Beiträgen die ich dir verlinken könnte.
Und nichts wäre besser mal handfeste Fakten zu haben als dieses herumgestochere, was auch medienwirksam gemacht wird.
Und auf nicht mehr oder weniger bezieht sich meine Kritik.

Ich habe, abgesehen von der E-Mobilität, noch einige weitere Punkte angesprochen. Nur kritisiere ich auch hier das ständig am Verhalten der Bürger kritisiert wird aber "global" nichts unternommen wird. Ganz im Gegenteil. Konsumverzicht ist halt wirtschaftlich ein heikles Thema. Da will natürlich keiner ran. Und daran merkt man wie pervers diese ganze Politik / Wirtschaft / Umwelt-Grütze ist.

Ähnlich wie mit dem Rauchen und Alkohol...aber ich schweife ab.

Bei der Bilanz habe ich einen anderen Ansatz:

Der Diesel hat 10 Schadstoffe produziert und ist angelegt auf 10 Jahre Nutzungsdauer. Wäre 1 Schadstoff / Jahr.
Jetzt verschrotte ich den nach 5 Jahren, habe also eine Bilanz von 2 Schadstoffe/Jahr. Bedeutet die Bilanz ist deutlich schlechter. Und die Schadstoffe vom E-Auto verursache ich auch 5 Jahre früher.

Dies müsste man jetzt ausrechnen ab wann das E-Auto in der Gesamtbilanz dann wirklich umweltfreundlicher ist. Es kommt eben nicht nur auf den Verbrauch an.

In deiner Rechnung haben beide nach 1 Zeiteinheit das selbe verbraucht und ab der 2 Zeiteinheit ist das E-Mobil im Vorteil. Aber gerade das sollen doch mal schlaue Menschen ermitteln. Und zwar in Anbetracht dessen das der Strom nicht 100% Öko ist, leichte Materialien wie Aluminium einen höheren Energieverbrauch haben als klassische Materialien wie Stahl, was in anderen Ländern angestellt wird damit wir hier Akkus / Batterien bauen, welche Bäume, Bäche und Wälder wir planieren um den Ökostrom in Ballungszentren zu bekommen etc.

Ich halte mich nicht für schlau genug das auszurechnen und zu beurteilen. Ich halte mich aber für schlau genug um zu bemerken das momentan sämtliche Berichterstattungen zu Umweltaspekten nicht, und zwar überhaut gar nicht, objetiv sind.

Ich will mich auch bei der Thematik nicht 100% auf E-Mobilität versteifen. Das ist nur ein Ansatz damit unsere Nachkommen auch noch einen lebenswerten Planeten vorfinden. Nur was tun?
 
Ich weiss gar nicht was ich jetzt schreiben soll da ich davon völlig irritiert bin das das ganze Thema darauf reduziert wird "was hinten rauskommt". Dabei ist es viel umfangreicher.
 
Ich würde ja gerne bei Edeka meinen Apfelsaft / Milch etc. aus Glasflaschen kaufen. Aber nicht wenn der Kram 3x so teuer ist. Wieso wird das nicht flächendeckend eingeführt für einen anständigen Preis.

Ich find, diese Aussage beschreibt aber ganz gut ein grundsätzliches Problem vieler Leute. Man ist nur dann bereit, Milch und Saft aus Glasflaschen zu kaufen, wenn es genauso viel kostet wie die Tetrapaks. Sobald man dafür aber auf etwas verzichten muss (in diesem Fall wäre das dann Geld), hört bei vielen die Bereitschaft dazu auf.

PS: Sorry, das geht nicht gegen dich, aber es war nur gerade eine sinnbildliche Aussage, die man so in der Art oft hört
 
Ich find, diese Aussage beschreibt aber ganz gut ein grundsätzliches Problem vieler Leute. Man ist nur dann bereit, Milch und Saft aus Glasflaschen zu kaufen, wenn es genauso viel kostet wie die Tetrapaks. Sobald man dafür aber auf etwas verzichten muss (in diesem Fall wäre das dann Geld), hört bei vielen die Bereitschaft dazu auf.

PS: Sorry, das geht nicht gegen dich, aber es war nur gerade eine sinnbildliche Aussage, die man so in der Art oft hört

Ich bin auch weder Moralapostel noch bezeichne ich mich als Umweltengel. Auch stehe ich zu meinen Aussagen und nehme andere Meinungen nicht übel.

Ich will mich nicht rechtfertigen, fühle mich auch gar nicht angegriffen. Versuche meinen Standpunkt aber zu erklären:
Wir geben echt viel Geld alleine für Nahrung für unsere 5-köpfige Familie aus. Wir versuchen möglichst wenig Verpackungen einzukaufen, speziell Kunststoff. Was da alleine in der Gemüseabteilung eingeschweißt ist...ihr kennt das ja. Nur es ist schlicht sehr schlecht bis gar nicht möglich den Müll nicht mitzukaufen.

Klar sagen einige dann: Fahr doch zum zero-waste Laden oder fahre zum Wochenmarkt. Schöne Idee. Wer dafür Zeit hat mit 3 Kids und als 2 berufstätige Eltern...Der Alltag sieht anders aus.

Und in dem Zusammenhang verstehe ich nicht wieso immer gesagt wird:"Der Verbraucher hat Schuld". Ich bin nicht, oder wäre nur sehr aufwändig in der Lage, Verpackungsmüll zu vermeiden.

Nochmal zum Thema Apfelsaft: Es gibt bei uns bestimmt 10+ Sorten in Plastik / Tetrapack. Wieso gibt's nur 2 in der Flasche die dann 3x soviel kosten? Ja, es ist mir zu teuer. Und zwar deutlich!

Das Verhältnis sollte anders herum sein. Und wenn so eine Einkaufsgenossenschaft wie Edeka das machen würde wären die Preise deutlich geringer. Und Umweltschutz ist im Einzelhandel schon ein Thema. Kommen immer mehr damit das man sich an der Theke Sachen in Mehrwegbehälter packen lassen kann, Mehrweg-Gemüse-/ Obstnetzte etc.

Ich finde es würde schon enorm weiterhelfen wenn man grundsätzlich Dinge hinbekommen würde wie z.B. seinen Müll nicht in die Natur zu schmeißen, nicht mit laufendem Motor 10 min. am Bahnhof stehen und warten, sich nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen etc.

Klar, Bedürfnisse sind verschieden. Für die überwiegende Mehrheit meiner Bekannten sind meine Videospiele auch nur "Müll" bzw. unnütz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Ignoranz (oder Unkenntnis, um wohlwollend zu bleiben) der wissenschaftlichen Faktenlage gegenüber, ist einer der Gründe weshalb ich so eine zynische Haltung habe. Die Fakten und mögliche Alternativen liegen am Tisch. Es handelt sich um kein Wissensproblem mehr, wir haben ein massives Handlungsproblem.
Diese pure Ignoranz vor dem Wissenschaftlichen Prinzip fuckt mich auch extrem ab. Es gibt Meinungen und es gibt Fakten. Und viele können das leider nicht voneinander unterscheiden...
 
Das Problem ist halt vermutlich, dass viele sich extrem schwer damit tun einen eigenen Irrtum anzuerkennen und deswegen leicht in so eine Trotzhaltung verfallen. Und man sucht dann so lange nach bestätigenden Quellen, die man im Internet natürlich auch findet und selbst wenn es nur Leute mit der gleichen Meinung sind. ("so viele können nicht irren").
Und mit Verschwörungstheorien (Chemtrails, Scheibenerde usw) kommt man natürlich immer als letztes Argument gut raus, weil man das aus der Natur der Sache heraus schlecht widerlegen kann. Denn der, der's wissenschaftlich widerlegt ist entweder selber Verschwörer oder hat sich schon umdrehen lassen.
 
Ich packs mal hier rein, in Kenia wurde ein sehr seltener Schwarzer Leopard "Black Panther" gesichtet
https://www.ksta.de/panorama/erstes...ther-laeuft-fotografen-vor-die-linse-32033436
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:liebe::liebe::liebe:
 
Ich dachte die leben in Südamerika recht normal...? Dass man sie in Afrika überhaupt findet war mir hingegen gar nicht bewusst.
 
Im letzten Absatz steht, dass es eine Jaguar Dame ist. Dann stimmt das nicht, oder?

Und ich dachte Leoparden kommen auch in Südamerika vor... wieder was gelernt:)
 
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