Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Tier-/Natur-/Umweltschutz-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hier mal ein schönes Beispiel wie es aussieht wenn billig in der Tierindustrie gearbeitet wird:

aDqLf6kPMMCKA.gif


Einfach pervers...
 
mies.
Aber ein Argument, warum es besser ist, den Konsumenten durch hohe Preise bluten zu lassen, als den Billigproduzenten durch kontrollierbare Standards einen Riegel vorzuschieben, hast du damit immer noch nicht gegeben.
Vegetariern sollte es doch durchaus ein Begriff sein, was es heißt, Probleme "an der Wurzel" anzupacken.
 
mies.
Aber ein Argument, warum es besser ist, den Konsumenten durch hohe Preise bluten zu lassen, als den Billigproduzenten durch kontrollierbare Standards einen Riegel vorzuschieben, hast du damit immer noch nicht gegeben.

Diese "kontrollierten Standards" gibt es bereits... wir sehen das Ergebnis davon.
Zu den hohen Preisen: Im Moment müssen die Hersteller einfach so billig wie möglich produzieren um die billigen Preise zu halten und die massive Nachfrage stillen zu können.
Eine zwangstechnische Erhöhung der Preise, ähnlich der Tabaksteuer, könnte ein zu einem Zurückfahren des massiven Fleischkonsums führen. Der dadurch sinkende Produktionsdruck und die gleichzeitigen Mehreinnahmen, die für eine artgerechtere Tierhaltung verwendet werden MÜSSTE, würden die Situation entspannen. Hinzu müssten natürlich strikte und durchgehend kontrollierte hohe Standards geben... nicht so ein unkontrollierter Mischmasch wie im Moment. Auch Urteile wie "Küken-Schreddern ist konform mit dem Tierschutzgesetz weil die Kosten der Alternative der mächtigen Industrie nicht zumutbar wären" wären dann schlicht nicht mehr möglich.

Inwieweit dies realistisch durchführbar ist steht auf einen anderen Blatt... aber ansonsten ist die Regierung ja nicht so schüchtern regulierend in den Markt einzugreifen... man denke nur an Tabak- und Treibstoffsteuern. Mir ist auch klar dass die Steuern aus diesem Bereich, so wie immer gern behauptet, nicht wirklich dem Gesundheitsbereich oder dem Umweltschutz zufließen. Aber in meiner Theorie müsste das einfach mal so passieren.

Das Problem ist eben dass die Industrie kein Interesse daran hat... und damit auch die Politik nicht... dem Konsumenten isses eh völlig wurscht... Hauptsache ich bekomm ein Grillhähnchen für 1.99. Auch das Argument "Wo gesägt wird fällt eben Späne" kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte viel ändern wenn man nur wollte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hör eigentlich nur das Fleisch zu billig ist. Das es zu teuer ist, hab ich von noch keinem gehört. Aber ich finde aktuell Fleisch zu teuer bzw seit 2-3 Jahren. Ne Lammlachse kostet bei uns 40-50€/kg..... Da vergeht einem echt alles.

naja, da werden jetzt aber verschiedene dinge durcheinandergeworfen. wenn ich zum metzger gehe, zahle ich auch für hähnchenbrust schnell 15 euro das kg. oder mehr. das ist dann aber eben fleisch aus der Region, aus normaler Landwirtschaft. ohne dieses extreme massenvernichtungskonzept. und da kann ich mir sicher sein, denn ich lebe auf dem land. ich sehe wie die bauernhöfe hier aussehen und wie dort gearbeitet wird. würde ich in Berlin mitte wohnen, würde das vielleicht anders aussehen.

das Problem ist doch aber, dass genau diese Discounter das fleisch total minderwertig behandeln. da liegt das gleiche fleisch zum kilopreis von 4 euro. das ist doch jedem klar, dass da was nicht stimmt. ohne wenn und aber. da gibt's auch kein "das wusste ich nicht". schließlich fährt der lokale metzger mit seinen 15 euro das kg nicht im maybach vor. selbst der muss gucken wie er mit seinen preisen leben kann.

natürlich gehe ich jetzt aufgrund der ganzen Problematik nicht hin und bestelle nur noch beim gourmettempel und zahle 30 euro das kg nur um mich besser zu fühlen. das muss auch niemand. aber einfach mal ein bisschen Gedanken um das Thema machen. fleisch ist eben kein Schokoriegel, den man eben mal zusammenpressen kann.
 
Diese "kontrollierten Standards" gibt es bereits... wir sehen das Ergebnis davon.
Zu den hohen Preisen: Im Moment müssen die Hersteller einfach so billig wie möglich produzieren um die billigen Preise zu halten und die massive Nachfrage stillen zu können.
Eine zwangstechnische Erhöhung der Preise, ähnlich der Tabaksteuer, könnte ein zu einem Zurückfahren des massiven Fleischkonsums führen. Der dadurch sinkende Produktionsdruck und die gleichzeitigen Mehreinnahmen, die für eine artgerechtere Tierhaltung verwendet werden MÜSSTE, würden die Situation entspannen. Hinzu müssten natürlich strikte und durchgehend kontrollierte hohe Standards geben... nicht so ein unkontrollierter Mischmasch wie im Moment. Auch Urteile wie "Küken-Schreddern ist konform mit dem Tierschutzgesetz weil die Kosten der Alternative der mächtigen Industrie nicht zumutbar wären" wären dann schlicht nicht mehr möglich.

Inwieweit dies realistisch durchführbar ist steht auf einen anderen Blatt... aber ansonsten ist die Regierung ja nicht so schüchtern regulierend in den Markt einzugreifen... man denke nur an Tabak- und Treibstoffsteuern. Mir ist auch klar dass die Steuern aus diesem Bereich, so wie immer gern behauptet, nicht wirklich dem Gesundheitsbereich oder dem Umweltschutz zufließen. Aber in meiner Theorie müsste das einfach mal so passieren.

Das Problem ist eben dass die Industrie kein Interesse daran hat... und damit auch die Politik nicht... dem Konsumenten isses eh völlig wurscht... Hauptsache ich bekomm ein Grillhähnchen für 1.99. Auch das Argument "Wo gesägt wird fällt eben Späne" kann ich nicht nachvollziehen. Man könnte viel ändern wenn man nur wollte...

Imo Schwachsinn, du willst schon wieder genau das tun was ich dir die ganze Zeit vorwerfe.
Man braucht einheitliche, strengere Standards und sonst eben nichts.
Du willst wieder nur den Konsumenten an den Eiern packen obwohl dies nicht nötig ist.
 
Und du willst nur Schwachsinn labern, oder?

Hör endlich auf andauernd irgendeinen Dünnpfiff über meine Motive zu fantasieren... das geht mir langsam gehörig auf die Nüsse!
 
Bessere Standards is aber auch so ne groteske Sache und klingt für mich nach "gefühlvoller morden".

Eigentlich mehr um artgrecht halten, gemordert wird idr schon "gefühlvoll"

Und du willst nur Schwachsinn labern, oder?

Hör endlich auf andauernd irgendeinen Dünnpfiff über meine Motive zu fantasieren... das geht mir langsam gehörig auf die Nüsse!

Dann Versuch nicht eine zwanghafte Preiserhöhung als Wundermittel anzupreisen wenn sie komplett am Ziel vorbeischießt und jegliche Marktgesetze aushebelt.
 
Ach, und deine dubiosen "Standards" lösen das Problem, oder was? Die machen gar nix... denn superdolle Standards gibts eben schon... und jeder der tollen Politiker wird dir sagen dass die superduber hoch sind...

Aber gut... dann erzähl doch mal was du dir genau so vorstellst... welchen Standard willst du denn setzten?
 
Ach, und deine dubiosen "Standards" lösen das Problem, oder was? Die machen gar nix... denn superdolle Standards gibts eben schon... und jeder der tollen Politiker wird dir sagen dass die superduber hoch sind...

Aber gut... dann erzähl doch mal was du dir genau so vorstellst... welchen Standard willst du denn setzten?

Nur weil Standards nicht durchgesetzt oder zu lasch sind, heißt es doch nicht das es der falsche weg ist. Und va was eine Preiserhöhung dann bringen soll? Dann streichen sich die Konzerne die Gewinne halt ein.
Es geht eben nur über Gesetze und Standards. Dein Ansatz ist schon völlig daneben.
 
Artgerecht ist mMn auch immer wieder so ein fehlplatzierter Begriff der alleine durch eine Umzäunung schon an Sinn verliert.
Artgerecht wäre es, die Tiere einfach nicht zu töten.

Ich find's aber irgendwie auch erschreckend, dass der Konsument erwartet, dass sein Produkt einen bestimmten Preis hat.
Egal, ob das nun Fleisch ist oder irgendein anderes Produkt.
Natürlich zahle ich für einen Apfel auf dem Markt weniger, als z.B. für eine Flugananas, ebenso zahle ich für gute Mandeln eben einen deutlich höheren Preis als z.B. für Erdnüsse.
Und dann kostet eben die Lammlachse 45€/kg und ein Schweinenacken eben nur 10€/kg.

Was mich auch immer wieder wundert ist, dass besonders Vegetarier sich um das Wohl der Tiere sorgen bzw. bessere Standards oder ein Umdenken der Fleischesser fordern.
Eigentlich könnte es ihnen ja egal sein und sollte viel mehr den Fleischesser betreffen. Tut es wohl meist nur nicht.
 
Artgerecht ist mMn auch immer wieder so ein fehlplatzierter Begriff der alleine durch eine Umzäunung schon an Sinn verliert.

Dann begibst du dich aber jetzt auf Peta Niveau. Es wird NIEMALS radikal gehen. Das sollte jedem klar sein, denn auch wenn es manchen nicht passt. Die Leute essen gerne Fleisch und man kann entweder versuchen, realistische Kompromisse zu finden oder aber man gibt sich in die radikale Ecke die nie etwas erreichen wird.
 
Nur weil Standards nicht durchgesetzt oder zu lasch sind, heißt es doch nicht das es der falsche weg ist. Und va was eine Preiserhöhung dann bringen soll? Dann streichen sich die Konzerne die Gewinne halt ein.
Es geht eben nur über Gesetze und Standards. Dein Ansatz ist schon völlig daneben.

Lesen! Das solltest du können... ich hab geschrieben dass die Mehreinnahmen in eine "argerechte" Haltung fließen MÜSSEN!

Und wieder kam nix von dir... erzähl doch endlich mal was von deinen Standards oder ist es nur hohles Gelaber? Sag an... ich höre deinen tollen Vorschlägen gerne zu!
 
Dann begibst du dich aber jetzt auf Peta Niveau. Es wird NIEMALS radikal gehen. Das sollte jedem klar sein, denn auch wenn es manchen nicht passt. Die Leute essen gerne Fleisch und man kann entweder versuchen, realistische Kompromisse zu finden oder aber man gibt sich in die radikale Ecke die nie etwas erreichen wird.
Vielleicht stoßen solche "radikalen" Argumente beim "normalen" Konsumenten aber erst einen Denkprozess an.
Ich erlebe es doch bei vielen Diskussionen so, dass das Tier oder das Fleisch immer noch einzig und allein als Produkt angesehen wird.
Vielleicht überlegt sich dann der ein oder andere doch, ob er sich an der Kühltheke das Grillsteak für 1,99€ kauft oder ein gutes Stück Fleisch beim regionalen Metzger oder Bauer. Oder gar mal ganz darauf verzichtet und nicht jeden Tag Fleisch ist.
 
Zurück
Oben