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MULTI The Technomancer (Endzeit-RPG)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Muß ja sagen, selbst jetzt nach einigen Spielstunden mehr gefällt mir das Kampfsystem immer noch sehr gut. Es ist bei weitem nicht perfekt, aber überaus schwer finde ich es jetzt auch nicht. Was man halt nicht darf ist blind in die Gegnergruppe rein und dann gib ihm per Button-Mashing. Man kann immer nur ein paar Schläge verteilen, dann haut der Gegner zurück. Man muß viel ausweichen, schon beinahe wie in Bayonetta (natürlich ohne die Eleganz und Dynamik), das komplette Kampfgeschehen im Blick haben, auf Animationen und Geräusche der Gegner achten und einzelne Leute strategisch rauspicken.

Das Disrupten ist ein wichtiger Teil der Kämpfe, die Gegner zu unterbrechen und ein paar Schläge mehr zu landen. Genau so wie die Zeitlupe, welche viele der Tester nur als wahlloses Stilmittel abgetan haben. Aber durch die Zeitlupe bekommt man im Angriff oder beim Ausweichen die Möglichkeit seine nächste Aktion zu planen, wenn man z.B. langsam von Gegnern umringt wird auszuweichen, oder im Ausweichen einen Gegner als nächstes zu disrupten.

Bis jetzt echt so'n kleiner Überraschungshit für mich.
 
@KaKun
Welchen Stil nutzt du? Ich schwanke zwischen Stab und Messer? Der Stab ist cooler, aber das Messer hat wohl Gift und Gift rockt alles.

Spiele mit Messer und Pistole. Ist agiler und einfacher beim Ausweichen und mit der Pistole kann man gut Gegner schon aus der Ferne unterbrechen und hat dann genug Zeit um sich ihnen zu nähern. Vor allem bei Gegnern mit Schußwaffe ein großer Vorteil. Macht halt nur weniger Schaden, muß also mehr in Bewegung bleiben. Wobei der Stab bei Gegnerhorden natürlich mehr Vorteile hat, aber irgendwie stehe ich auf das schnelle Rogue-Gameplay mit Klinge und Schußwaffe.
 
Aber Damage over Time hat das auch? Da steh ich drauf. Tendiere auch zu Messer und Pistole.

Ich glaube schon, allerdings weiß ich gar nicht of das schon von vorne herein vergiftet, oder man so was erst Skillen bzw. an der Waffe per Modul upgraden muß. Mit der Klinge sollte man vor allem Anfang auch nicht mehr als 3-4 Schläge landen und dann eigentlich schon wegrollen. Vor allem wenn man gegen mehr als einen Gegner kämpft ist es besser einen davon per Pistole zu stunnen und dem anderen dann kurz Saures zu geben. Die Klinge unterbricht zwar auch, aber nicht so effektiv. Wichtig ist immer alles im Blick zu haben und oft auszuweichen und auch die Fähigkeiten zu benutzen. Und viel Speichern, vor und nach jedem größeren Kampf.
 
Ach, die labern alle. :D Wie haben die das denn gemacht? WIE? Geht in die Slums und legt euch da mit den acht, neun Gegnern an. Eigentlich muss man das nicht mal, da die sofort auf einen losgehen, sobald man die Gasse betritt. Da ging gar nicht mehr. NICHTS! Nicht mit Pistole, nicht mit Stab, nicht auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad. Instant death.

"Stellt euch vor, jemand hätte die Arkham-Systeme genommen und dem Schadenswürfel ein höheres Gewicht zugestanden."

Ich hätte es ganz genau andersrum formuliert. Schlechte Arkham-Kopie mit viel zu wenig Schaden (bezieht sich natürlich alles auf die ersten vier Spielstunden, vielleicht wird es später besser/leichter). Bei Arkham bin ich jedenfalls wie ein junger Gott durch die Level gesaust und habe einen Gegner nach dem anderen weggeputzt. Ehrlich, ich verstehe es nicht. Vielleicht war ich auch zu ungeduldig und hätte mich mehr "reinhängen" müssen, worauf ich aber keine Lust hatte, oder ich war tatsächlich zu blöd für das Kampfsystem. Ich kann es nicht sagen...

Verzeiht mir mein Aufbrausen, aber ich fand das Spiel einfach so nervig wie schon lange keins mehr. :D Hat mir null Komma null Spaß gemacht. Charaktere und Story waren anfangs auch noch nicht so geil, als dass sie mich weiter hätten motivieren können.
 
Also die ersten Massenschlägereinen in den engen Slums hab ich auch längst hinter mir und ja, ich bin auch zwei Mal gestorben. Aber nun, das ist halt gerade kein Arkham Sonstwas, gerade weil es auf die Fresse gibt wenn man nicht aufpasst. Da saugt sich die Figur nicht bei jedem Schlag zum Gegner hin und über dem Kopf funkeln keine Blitze wenn's brenzlich wird, sondern man legt sich einfach aus Prinzip nicht mit mehreren Gegnern gleichzeitig an und wenn, dann muß du halt auch was dafür tun um zu überleben. Die Kämpfe sind hier Herausforderungen und kein ABM. Ich mag sowas, aber unfair oder verkorkst ist das Kampfsystem jedenfalls nicht.
 
Habe jetzt endlich angespielt, bin nicht weit. Das Budget sieht und hört man, wobei der Sound schon recht geil ist und sehr gut passt. Entscheide mich auch für Rogue, find die Kombo aus Pistole und Messer schon interessant. Gift liegt auf dem Thrust, also Dreieck auf der PS4, 35% Chance direkt, was nicht schlecht ist. Die Anfangsausrüstung ist ja schon hart. Ich mein, klar, man startet in jedem RPG unten, aber der läuft mit Schraubenschlüssel und Nagelpistole rum?? In der Armee rennen sie ja auch nicht mit SuperSoaker in die erste Schlacht. Und noch eins? Ich bearbeite die Gegner mit Pistole und Giftmesser, aber töte sie nicht? Ist klar. Und ich dachte, Batman wäre Bullshit. Kampfsystem ist ok, man muss halt aufpassen, ausweichen und sollte dann eben nicht draufhauen wie Arsch, sondern gezielt ein, zwei Mal zuschlagen und dann zur Seite gehen. Damit geht es eigentlich ganz gut, wobei ich schon sehen, dass wohl 8 Gegner gleichzeitig eine Ansage wären. Levelsystem scheint schön tief und Ausrüstung gibt wohl auch Optionen. Das ist halt ein B Titel, aber noch sieht das jedenfalls nicht wie ein Totalausfall aus.
 
Bin jetzt auch in den Slums und so ganz falsch liegt MiXeR da nicht. Irgendwas ist da krumm. Die Penner halten da teilweise mehr aus als so mancher Bossgegner und ich schwöre, mehr als einmal ist mein Stab komplett durch alle durch und keinen hat's gestört. Schüsse und Treffer von off screen sind auch nicht lustiger. Bisschen probieren werd ich noch, aber so viel Spaß hat das jetzt nicht gemacht.
 
Update die dritte. Nachdem ich mir zwanzig Minuten an drei Standard Hänseln die Zähne ausgebissen habe, geht es nun endlich weiter. Plötzlich scheint der Schwierigkeitsgrad wieder moderat, keine Ahnung, wieso. Auch schwachsinnig, dass die gegnerische KI ausmacht, wenn man drei Meter aus ihrem Triggerradius geht. Geht dann wieder in Ausgangsposition. Dummerweise regeneriert sich deren Gesundheit dann wieder. Wie oft bin ich denen brüllend nachgelaufen. "Hey, ziehen wir das jetzt durch, oder was?" Mann, Mann.
 
Update die vierte. (talking to myself here).
Hab heut mal vier Stunden Sidequests gemacht. Kampf mit dem Stab ( hab doch geswitcht) geht inzwischen gut von der Hand. Die Quests waren bisher nach dem Motto, geh da hin, sprich mit dem, bring die um, komm zurück. Also nicht anders als in allen RPG. Hab einen Bug erwischt. Ich musste einen Schmuggler bezahlen. Hab ich auch, dann aber das Geld zurück geholt. Dadurch wurde der Punkt wieder als aktiv markiert. Quest ist beendet, aber das Icon ist auf der Karte und geht nicht weg. Nervig, aber auch nicht schlimmer als Fallout oder Mass Effect. Für die jetzt bis Ende August kommende Durststrecke scheint das soweit gut genug.
 
Ich denke das Problem mit den Kämpfen in den Slums ist, das es dort so eng ist. Das Kampfsystem ist auf Ausweichrollen ausgelegt und in dem Gewusel aus Gegnern, Begleitern und dem eigenen Charakter bleibt man gerne mal irgendwo hängen. Bin vorhin auch in irgendeiner Ecke festgehangen und hab dann von zwei Gegnern auf's Maul bekommen. Finde das Kampfsystem aber trotzdem immer noch okay und ist in meinen Augen weit vom Totalausfall entfernt, für den es stellenweise dargestellt wird.

Was immer hilft wenn man von Gegner umringt ist, ist die Blitz-Attacke. Auch nicht zu vernachlässigen ist das Upgraden der Waffen, auch schon in den ersten Spielstunden. Eine höhere Prozentzahl im Disrupten schlägt sich ungemein auf das Kampfverhalten aus und immer Rollen, Rollen und Rollen. Gibt nichts Wichtigeres in den Kämpfen als das Ausweichen und Angriffe von Hinten machen noch einmal immens mehr Schaden.
 
Finde die Kämpfe (auf Normal) mittlerweile schon fast zu einfach. Pistole hat inzwischen über 100% auf Disrupting und sowohl die Skillung als auch die gecrafteten Mods an Waffen und Rüstung teilen hart aus und stecken auch viel ein. So langsam hab ich das Gefühl die ganzen kritischen Tester haben mal wieder nicht länger als ein paar Stunden gespielt...

Auch die "rare" Health Injections stapeln sich mittlerweile im Inventar und Serum hab ich auch schon fett in der Täsch. Spielzeit liegt bei knapp 7 Stunden...
 
Eines der Reviews hatte ua geschrieben, dass man nie mehr als die 100 Health kriegen würde. Hat der wohl einen Skilltree übersehen. Außerdem gibt es im Technomancertree einen Schildskill mit Healthregen. Ich will das Spiel auch nicht als GOTY verkaufen, aber ich find das schon unfair bewertet. Wenn ich mir Fallout 4 ansehe, mit den Bugs, Glitches, der steifen Steuerung und den Fetchquests, sorry, da seh ich nicht, wieso Technomancer um 30% schlechter bewertet ist.
 
Perfekt ist es bei weitem nicht, bis auf das Setting, das frische Design und die Atmosphäre inklusive des Sountracks, würde ich dem Spiel auch keine besonderen Merkmale zuschreiben. Aber das macht es trotzdem nicht weniger spielenswert, wenn man auf diese Art Spiele oder die Welt in der es spielt steht.

Jedes Piranha Bytes Spiel bekommt trotz seinem seit über 15 Jahren angestaubten Gameplay, Präsentation und Story und dem unästhetischen Schrott-Design Wertungen jenseits der 80er, doch bei Technomancer hat man plötzlich die größten Probleme mit den wenigen Ecken und Kanten die es hat.

Scheiß Hypokriten-Presse.
 
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