So siehts aus.
Oh, habe meinen Eindruck noch gar nicht hier im Thread gepostet. Copy & Paste ausm Zuletzt-gesehen-Thread:
Ui, das nenne ich mal originell! Zur Story sage ich lieber nichts, um einem nicht das grandiose Filmerlebnis zu ruinieren. Daher am besten auch keine Trailer schauen oder umfangreiche Inhaltsangaben lesen, sondern einfach ansehen und genießen.
Was im ersten Moment wie ein stinknormaler Hinterwäldler-Teenie-Slasher aussieht, wandelt sich nämlich ziemlich schnell in ein hochinteressantes Genrekonglomerat, das man gar nicht so leicht einer bestimmen Filmausrichtung zuordnen kann. Gesagt sei aber, dass es ein hochgradig unterhaltsamer, kurzweiliger und zeitweise sogar verblüffender Film ist, der nicht nur absolut gekonnt alteingesessene Slasher-Klischees persifliert, sondern tatsächlich über eine motivierende Handlung verfügt, die clever mit zwei verschiedenen Perspektiven spielt und mich so neugierig auf das (glücklicherweise dann auch mit einem Knall endende) Finale gemacht hat wie kaum ein anderer Film in der letzten Zeit. Ja, es ist wahrhaftig ein Film, dessen treibende Kraft seine Story ist, was
The Cabin in the Woods für mich schlussendlich auch unheimlich sehenswert macht!
Ok, ein gewisse Affinität für Horror-Filmchen sollte genau so vorhanden sein wie das Verlangen nach einer abgedrehten, augenzwinkernden Geschichte, da einem die Hütte im Wald sonst wahrscheinlich eher wie ein hirnloses Genre-Wirrwarr vorkommt. Über die endgültige Storyauflösung darf man sich von mir aus auch streiten. Ich fand sie perfekt pointiert, manch einer mag sich aber vielleicht an fehlenden Hintergrundinformationen bzw. zu gehaltlosen Erklärungen stören.
Lässt man sich jedoch darauf ein, entfaltet
The Cabin in the Woods schnell eine große Sogwirkung mit hohem Unterhaltungswert. Sicherlich eine eigenwillige Genreinterpretation, die nicht jedem gefallen wird, mir jedoch lieber ist als der tausendste Standard-Schema F-Slasher-Aufguss. Außerdem hat es mich unheimlich gefreut Fran Kranz und Amy Acker wiederzusehen, die ich durch
Dollhouse schätzen und lieben gelernt habe. Originell, witzig, selbstironisch und irgendwie total bescheuert. Ich fands kongenial und wurde, trotz meiner durchaus hohen Erwartungen, sogar noch positiv überrascht.
