Cannibalpinhead
RETRO CRYPTKEEPER
Nach wahrscheinlich nicht nur gefühlten 10 Jahren hab ich es endlich geschafft den Peitschenschwinger auf dem SNES zu beenden!
Was hat mich dieses Spiel schon in Kindertagen fasziniert... ich kannte da nur den Gameboy-Ableger und die Grafik der SNES-Version haute mich einfach weg! Das Spiel lief in der lokalen Hertie-Filiale am Vorführgerät und ich habe oft genug Stundenlang zugesehen wie die älteren Kids (die mich nicht rangelassen haben) gespielt haben.
Die Grafik... ja... die kann sich auch heute noch sehen lassen. Gruseliges Desing, schöne Sprites, wabernder Nebel der durch die Stage zieht und coole Mode7-Effekte. Gerade letzteres lies damals jeden Mund offen stehen und wirkt auch heute noch nach. Wenn sich die ganze Welt dreht während mann mit der Peitsche am Haken hängt oder der gesamte Hintergrund sich um einen dreht... oder der riesige schwingende Kronleuchter... einfach toll!
Leider hat diese Pracht auch einen Preis... hefige Slow-Downs... gerade mit einigen Gegner auf dem Bild fängts dann schon mal mächtig das Ruckeln an. Das kann manchmal schon nerven... aber hey... welche Spiele hatten das mit viel Action auf dem Schirm damals nicht?!
Der Sound ist zweckmäßig und die Musik wirkt, mit ihrem Orchestersound sehr atmosphärisch... leider blieb mir die Musik (im Gegesatz zu diversen RPGs) bis auf die Titelmeldie nicht im Ohr hängen... Aber das muss ja nicht bei jedem Spiel sein... seinen Zweck, die Atmosphäre zu verstärken schafft die Musik auf jeden Fall!
Das Gameplay ist Castlevania-typisch. Man peitscht und hüpft sich durch lineare Stages den Weg zu Draculas Schloss frei und wird am Ende einer Stage immer von einem Boss-Gegner aufgehalten. So simpel es sich anhört ist es aber nicht. Das Spiel ist tw. bockschwer. Und das liegt nicht unbedingt an den Gegnern sondern an der extrem gewöhnungsbedürftigen trägen Steuerung und einigen fragwürdigen Design-Entscheidungen. Warum kann ich auf Treppen nicht springen sondern laufe wie auf Schienen nach oben/unten? Warum stoßen mich Gegner durch die eben erklommene Treppe als wäre sie nicht vorhanden in den sicheren Tod? Nicht nur einmal entstehen so recht unfaire Stellen die man zigfach probieren muss, vor allem weil die Rücksetzpunkte tw. recht weit auseinander liegen. Das Gamepad ist so regelmäßig vor Frust durch die Gegend geflogen. Doch zum Glück gibt es ein Passwort-System, mit dem man die Stage wieder neu beginnen kann. Komplett neu muss man also nicht anfangen... buh... ansonsten hätte ich wohl nie Dracula gesehen.
Positiv hervorheben muss man allerdings die Peitsche. Anders wie in anderen Teilen der Serie kann ich nicht nur nach vorne Peitschen sondern auch nach oben oder schräg oben oder unten. Auch das Schwingen der Peitsche, um zum Beispiel Beschuss abzuwehren ist möglich. Das hab ich in anderen Teilen schon schmerzlich vermisst.
Fazit: Es fühlt sich gut an das Spiel endlich beendet zu haben und es wird wohl noch des öfteren im Modulschacht landen... aber vorher werd ich mich dem nächsten Castlevania-Teil auf dem SNES widmen.
Was hat mich dieses Spiel schon in Kindertagen fasziniert... ich kannte da nur den Gameboy-Ableger und die Grafik der SNES-Version haute mich einfach weg! Das Spiel lief in der lokalen Hertie-Filiale am Vorführgerät und ich habe oft genug Stundenlang zugesehen wie die älteren Kids (die mich nicht rangelassen haben) gespielt haben.
Die Grafik... ja... die kann sich auch heute noch sehen lassen. Gruseliges Desing, schöne Sprites, wabernder Nebel der durch die Stage zieht und coole Mode7-Effekte. Gerade letzteres lies damals jeden Mund offen stehen und wirkt auch heute noch nach. Wenn sich die ganze Welt dreht während mann mit der Peitsche am Haken hängt oder der gesamte Hintergrund sich um einen dreht... oder der riesige schwingende Kronleuchter... einfach toll!
Leider hat diese Pracht auch einen Preis... hefige Slow-Downs... gerade mit einigen Gegner auf dem Bild fängts dann schon mal mächtig das Ruckeln an. Das kann manchmal schon nerven... aber hey... welche Spiele hatten das mit viel Action auf dem Schirm damals nicht?!
Der Sound ist zweckmäßig und die Musik wirkt, mit ihrem Orchestersound sehr atmosphärisch... leider blieb mir die Musik (im Gegesatz zu diversen RPGs) bis auf die Titelmeldie nicht im Ohr hängen... Aber das muss ja nicht bei jedem Spiel sein... seinen Zweck, die Atmosphäre zu verstärken schafft die Musik auf jeden Fall!
Das Gameplay ist Castlevania-typisch. Man peitscht und hüpft sich durch lineare Stages den Weg zu Draculas Schloss frei und wird am Ende einer Stage immer von einem Boss-Gegner aufgehalten. So simpel es sich anhört ist es aber nicht. Das Spiel ist tw. bockschwer. Und das liegt nicht unbedingt an den Gegnern sondern an der extrem gewöhnungsbedürftigen trägen Steuerung und einigen fragwürdigen Design-Entscheidungen. Warum kann ich auf Treppen nicht springen sondern laufe wie auf Schienen nach oben/unten? Warum stoßen mich Gegner durch die eben erklommene Treppe als wäre sie nicht vorhanden in den sicheren Tod? Nicht nur einmal entstehen so recht unfaire Stellen die man zigfach probieren muss, vor allem weil die Rücksetzpunkte tw. recht weit auseinander liegen. Das Gamepad ist so regelmäßig vor Frust durch die Gegend geflogen. Doch zum Glück gibt es ein Passwort-System, mit dem man die Stage wieder neu beginnen kann. Komplett neu muss man also nicht anfangen... buh... ansonsten hätte ich wohl nie Dracula gesehen.
Positiv hervorheben muss man allerdings die Peitsche. Anders wie in anderen Teilen der Serie kann ich nicht nur nach vorne Peitschen sondern auch nach oben oder schräg oben oder unten. Auch das Schwingen der Peitsche, um zum Beispiel Beschuss abzuwehren ist möglich. Das hab ich in anderen Teilen schon schmerzlich vermisst.
Fazit: Es fühlt sich gut an das Spiel endlich beendet zu haben und es wird wohl noch des öfteren im Modulschacht landen... aber vorher werd ich mich dem nächsten Castlevania-Teil auf dem SNES widmen.
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