Bein kein Mitglied, weil ich beide Seiten beraten will. Es gibt aber wenige Dinge, die bei diesem krassen Abbau des Sozialstaats so wichtig sind wie Gewerkschaften. Ohne Tarifverträge sähe es flächendeckend so beschissen aus, wie mit der Bezahlung der Minijobs.
Insgesamt strotzt dieser Thread vor Unwissenheit und liest sich wie ein Arbeitgeberverbands BWL Klassentreffen.
Wie bereits erwähnt weiß der Arbeitgeber natürlich nicht wer seiner Mitarbeiter in der Gewerkschaft ist. Wenn er es wüsste würde er einen Teufel tun und gerade diese Leute abschießen. Da ist die KSchKlage vorprogrammiert und in diesem Fall wäre sogar garantiert das man die Instanzen nimmt, weil der Arbeitnehmer kein Geld in die Hand nehmen muss um zu prozessieren. Der Thread hier zeigt deutlich das die junge Generation eher keinen Bock auf Gewerkschaften hat. In der Regel haben wir es also nicht mit Berufseinsteigern zu tun. Konsequenz: Sozial nicht gerechtfertigt.
Die ganzen Trittbrettfahrer profitieren ja auch ausnahmslos von den Gewerkschaften. Ohne Verweisungsklausel kämen sie auch nicht in den Genuss der ganzen Zulagen.
Nichts destotrotz schützt neun drei eben auch die negative Koalitionsfreiheit und man muss nicht mitmachen. Ist zwar gerade dann wenn man nicht in Führungspositionen sitzt, logisch betrachtet reichlich doof, aber muss jeder selber wissen.
Es kommt natürlich auch auf die Region und die Branche an in der Mann rumsitzt.
Man stellte sich mal vor ein Mitarbeiter bei McDonalds wäre nicht organisiert. Sklavenarbeit hoch 1000.