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Spiele Sayonara momentan als Auflockerung parallel zu den storylastigen, tiefgründigen Spielen des Herbstes.
Für den Zweck gefällt es mir gut. Seichter, gefälliger Soundtrack. Gelungene Symbiose aus Visuellem und Sound. Gameplay zum Hirn ausschalten.
Die überschwänglichen Kritiken, die das Spiel als Meisterwerk feiern, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Für ein Highscorespiel ist die Steuerung auf trashige Weise zu direkt und zu eindimensional. Und in den Levels gibt es auch inhaltlich / künstlerisch zu wenig zu entdecken, als dass ich Lust auf mehrere Wiederholungen oder gar die Extrachallenges hätte.
Unterm Strich fehlt die Tiefe eines Rez oder Thumper und bleibt ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch.
Ganz gute Musik, aber sonst naja. Gameplay ist sehr schwach, die meisten Level gehen auch nur paar Sekunden, so dieser Musikrausch wie in Thumper stellt sich hier nicht ein. Art Design auch viel zu sehr Unity. Sehr cooles Konzept, aber insgesamt bin ich ziemlich enttäuscht.