Wir gurken nun mit unserem „ausgeliehenen“ Auto voller Vorfreude zum Escort-Treffpunkt. Vor Ort macht sich jedoch Verwirrung bei uns breit, die kurz darauf einem leisen Kichern weicht. Der Grund: Statt einer heißen Dame hat es sich ein Tiger auf dem Beifahrersitz unseres Cabrios gemütlich gemacht. Die Escort-Mission besteht nämlich darin, innerhalb eines bestimmten Zeitlimits das Tier durch die Stadt zu chauffieren. Klingt einfach? Ist es aber aus zwei Gründen nicht: Zum einen ist der Tiger irgendwie nervös und patscht mit seinen Pfoten ständig ins Lenkrad, sodass wir die Karre nur schwer unter Kontrolle halten können. Doppelt doof, da Unfälle unseren neuen Fellfreund weiter in Rage versetzen. Wir dürfen aber auch nicht zu vorsichtig herumfahren, weil uns eine Gruppe von Typen verfolgt, die ihren Tiger zurückhaben wollen. Kurz bevor das Tier komplett austickt, ist der Countdown abgelaufen, die Mission erfüllt und wir sind 2000 Dollar reicher.