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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:
Vor Allem hat der Westen lange Zeit Hilfslieferungen angeboten und teilweise auch geleistet. Wenn sich das Regime aber verweigert, kann man nichts machen.

doch kann man....B52 Bomber, Apache Kampfhubschrauber , einige tausend marines ...klappt doch bei ländern mit hohen ölvorkommen ganz gut....
und jetzt kommt mir nicht mit dem argument china würde militärische dazwischen gehen ....
fakt ist , es ist dem westen sowas von scheiss egal ob da nen regime ist was die bevölkerung verhungern läßt ..solange keine eigene vorteile daraus gezogen werden können, wird auch nichts unternommen.
 
Cale schrieb:
Vor Allem hat der Westen lange Zeit Hilfslieferungen angeboten und teilweise auch geleistet. Wenn sich das Regime aber verweigert, kann man nichts machen.

Verstehe ich nicht, in Afghanistan und im Irak war das "Regime" doch auch nicht für die "Hilfe" das hat die USA aber nicht
davon abgehalten ;)
 
Farang schrieb:
doch kann man....B52 Bomber, Apache Kampfhubschrauber , einige tausend marines ...klappt doch bei ländern mit hohen ölvorkommen ganz gut....
und jetzt kommt mir nicht mit dem argument china würde militärische dazwischen gehen ....
fakt ist , es ist dem westen sowas von scheiss egal ob da nen regime ist was die bevölkerung verhungern läßt ..solange keine eigene vorteile daraus gezogen werden können, wird auch nichts unternommen.

Mal abgesehen davon, dass China dazwischengehen würde ( :grins: ), ist Nordkorea afaik auch einer der größten Raketenhersteller der Welt. Was die ins Militär buttern, geht auf keine Kuhhaut. Würden die Soldaten nicht vor Hunger umfallen, wäre das eine Macht, mit der man durchaus rechnen müsste. Das kommt noch erschwerend hinzu. Nordkorea hat nicht nur kein Öl - die können auch zurückhauen UND haben einen großen Bruder, der hinter ihnen steht und fies guckt.
 
ne macht worüber die amis sich totlachen mit deren luftüberlegenheit wäre das nordkoreansiche militär innerhalb weniger wochen so geschwächt ...

und china sich dazwischen klemmen? ... beim groß daher reden vielleicht ja , würde das aber net wirklich ernst nehmen.glaube kaum das china es sich mit dem westen verderben würde wegen nen deppen aus nordkorea ..da steht wirtschaftlich viel zu viel auf den spiel.
 
Ich bin nicht ganz fit in koreanischer Geschichte, aber soweit ich mich erinnere, sind die Amis mitschuldig an der heutigen, verhärteten Situation. Und zwar, nicht weil sie dort nichts unternehmen, sondern gerade durch ihr eingreifen in der Vergangenheit.
 
Farang schrieb:
Glod schrieb:
Lustig? Der Arsch hat sein Volk beinahe verhungern lassen. Was ist daran lustig?

und der westen hat zuguckt ..pech für die nordkoreaner das sie anstatt ölfeder reisfelder haben....

Na klar, wenn Nordkorea Ölfelder hätte wäre "der Westen" da schon längst einmarschiert, dabei wäre dann völlig egal dass die Nordkoreaner 1 Million Mann unter Waffen haben. :lol:

Ganz abgesehen vom nordkoreanischen Nachbarland China, wo 1,3 Milliarden Chinesen chillen, deren Regierung es gar nicht gern sehen würde, wenn der Verbündete direkt an der Grenze von westlichen Truppen überrannt wird.

Mann, Mann, Mann...
 
Und man weiß doch nicht mal genau wie weit die mit ihrer Atombombe sind. Wenn die angegriffen werden werden die doch erstmal mit allem was sie haben auf Japan und Südkorea schiessen.
 
Proxter schrieb:
Und man weiß doch nicht mal genau wie weit die mit ihrer Atombombe sind. Wenn die angegriffen werden werden die doch erstmal mit allem was sie haben auf Japan und Südkorea schiessen.

Das ist auch ein Punkt.

Daneben weiß man eben nicht, wie China reagieren würde. Es ist halt immernoch ein kommunistisches Bruderland...
Natürlich ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass China gleich dem kompletten westlichen Dunstkreis den Krieg erklärt. Aber wir können es uns auch nicht leisten, dass China irgendwelche Handelsembargos verhängt (die chinesische Binnenwirtschaft ist schon recht stark und kaufkräftig, SO abhängig von uns sind die nicht mehr) oder keine Staatsanleihen von uns mehr kauft etcpp...

Das hat nix mit Öl zu tun, sondern mit rationalen Überlegungen. Man weiß einfach nicht, was passieren würde. Klar dürfte sein, dass der Krieg mit Südkorea auf jeden Fall wieder böse aufflammen würde, schon allein aus Vergeltung und Machtdemonstration.
China könnte sich raushalten, uns wirtschaftlich ordentlich zusetzen oder gleich die Büchse der Pandora öffnen.

Dazu weiß ich ja nicht, wie hoch der Fanatisierungsgrad in Nordkorea ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein nciht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung tatsächlich hinter ihrer Regierung steht.
 
Farang schrieb:
ne macht worüber die amis sich totlachen mit deren luftüberlegenheit wäre das nordkoreansiche militär innerhalb weniger wochen so geschwächt ...

Ob die Amis ihre Luftüberlegenheit in der Region ausspielen können, sei mal dahingestellt. Sie müssten entweder von Japan oder von Südkorea aus angreifen. Südkorea hat aber an seiner kompletten westlichen Flanke China (jenseits des Meeres). Im Norden grenzt Nordkorea an Russland und China - beide Länder werden den Amis kein Überflugrecht gewähren geschweige denn Truppenstationierungen erlauben.
Wenn die Amis sich in Südkorea stationieren, dann hocken sie am Arsch einer Halbinsel. Das würde ich in der heutigen Zeit auch nicht mehr als strategisch optimal bezeichnen. Wie sie da ihre Lufthoheit ausspielen wollen, ist mir ein wenig schleierhaft.

und china sich dazwischen klemmen? ... beim groß daher reden vielleicht ja , würde das aber net wirklich ernst nehmen.glaube kaum das china es sich mit dem westen verderben würde wegen nen deppen aus nordkorea ..da steht wirtschaftlich viel zu viel auf den spiel.

Die Chinesen sind u.a. die größten Gläubiger der USA. Ich weiß nicht, ob das optimale Einstiegsbedingungen für einen Krieg sind.
 
Osa-chan schrieb:
Farang schrieb:
Glod schrieb:
Lustig? Der Arsch hat sein Volk beinahe verhungern lassen. Was ist daran lustig?

und der westen hat zuguckt ..pech für die nordkoreaner das sie anstatt ölfeder reisfelder haben....

Na klar, wenn Nordkorea Ölfelder hätte wäre "der Westen" da schon längst einmarschiert, dabei wäre dann völlig egal dass die Nordkoreaner 1 Million Mann unter Waffen haben. :lol:

Ganz abgesehen vom nordkoreanischen Nachbarland China, wo 1,3 Milliarden Chinesen chillen, deren Regierung es gar nicht gern sehen würde, wenn der Verbündete direkt an der Grenze von westlichen Truppen überrannt wird.

Mann, Mann, Mann...

ähm dir ist schon klar wie kriege funktionieren? die amerkaner haben die luftüberlegenheit , da würde erstmal wochenlang gebombt werden ,dann wären die 1 millionen mann starke koreanische armee leicht dezimiert ...nur mal so am rande erwähnt....

aber viel interessanter ist das einige das ölinteresse der amerikaner und ihre anhaltenden kriege dessen leugnen...
warum sind die amerikaner eigentlich noch mal im irak einmarschiert ? ach ja ich vergaß , der irak besaß ja enorm viele bioligische und chemische waffen mit der er al kaida versorgen wollte:?:kaffee:

weder nordkorea noch das nordkoreanische volk hat etwas was für die amis von nutzen seien können, von daher ist es latens egal ob die menschen dort in einer unmenschlichen diktatur leben und nix zu fressen bekommen.hätten sie ölfelder onmaß würden die b52 bomber wahrscheinlich im sekunden takt bomben....der irak und seine bevölkerung haben da so ihre erfahrungen mit.....
 
Osa-chan schrieb:
ASH schrieb:
Cale schrieb:
Und das haltet ihr Beide für den richtigen Weg? Ihr seid komisch ....


Nö das ist nicht der richtige Weg, es ist der Weg des Öls - die greifen nur ein wo sie was abgreifen können :deal:

Genau. Sag mal wenn wir schon beim Thema sind: Wann kann ich eigentlich die ersten Öllieferungen aus dem Kosovo erwarten? :?

Du willst aus der Ausnahme die Regel machen, aber die Regel nicht akzeptieren ???

Es könnte ja noch andere wichtige Gründe gegeben haben.....

Die außenpolitische US-Doktrin

Roses Grund-Thesen, die er in seiner sehr lesenswerten Studie "Amerika, das Rom der Moderne?" (hg. in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle Wissenschaft und Frieden in Bonn, Juni ´99) ausführlicher belegt, hat bereits 1993 Alfred Mechtersheimer folgendermaßen beschrieben:

"Am 8. März 1992 veröffentlichte die New York Times Auszüge aus einem geheimen Pentagon-Papier, in dem genau das, was Kritiker den USA unterstellt hatten, nun als die amtlichen Ziele der Administration formuliert waren: `Wir müssen versuchen zu verhüten, daß irgendeine feindliche Macht eine Region dominiert, deren Ressourcen - unter gefestigter Kontrolle - ausreichen würden, eine Weltmachtposition zu schaffen´. Die angestrebte neue Weltordnung entpuppte sich als ein nationalistisches Machtkonzept. Das Papier, bei dem es sich um den Entwurf einer "Defense Planing Guidance" für die Haushaltsjahre 1994-1999 handelte, liest sich wie eine prophylaktische Kriegserklärung gegenüber potentiellen Konkurrenten: `Wir müssen unsere Strategie jetzt darauf konzentrieren, dem Aufstieg jedes möglichen Konkurrenten globaler Dimension zuvorzukommen´. In Tokio und Bonn, wo man sich angesprochen fühlte, hatte diese machtpolitische Offenbarung wie ein Schock gewirkt, was zeigt, daß man auch dort auf die feierlichen Erklärungen von Präsident Bush über die `neue Weltordnung´ hereingefallen war, obwohl dieser bereits am 2. August 1990 in Aspen (Colorado) - wegen des Beginns der Kuwait-Krise von niemand beachtet - erklärt hatte, daß keine Region der Welt von einer Amerika feindlich gesinnten Macht kontrolliert werden dürfe" (in: A. Mechtersheimer, Friedensmacht Deutschland, Frankfurt 1993, S. 58f).

Der US-Politologe und Kriegsforscher Professor Daniel Kolko meinte am 8. Mai 1999 im "Berliner Tagesspiegel": "Bei der Entscheidung der Amerikaner, den Krieg zu führen, spielte die spezielle Situation im Kosovo nur eine untergeordnete Rolle. Für die USA ging es darum, militärische Macht zu demonstrieren und ihre Vormachtstellung in der Nato auszubauen".

Thomas Friedmann, Berater von US-Außenministerin Madeleine Albright, brachte am 28.3.99 in der New York Times die derzeitige US-Politik auf folgenden Punkt: "Damit der Globalismus funktioniert, darf Amerika sich nicht scheuen, als die allmächtige Supermacht aufzutreten, die es ist. Die unsichtbare Hand des Marktes wird nie ohne eine unsichtbare Faust funktionieren. Mc Donald kann nicht ohne den F-15-Konstrukteur Mc Donell Douglas florieren. Und die unsichtbare Faust, die dafür sorgt, daß die Welt für Silicon Valley Technologien sicher ist, heißt Heer, Luftwaffe, Marine und Marineinfanterie der USA" (zit. nach: Kosovo, Jugoslawien, Nato, hg. vom Komitee für Grundrechte und Demokratie, Köln 1999, S.29f).

Die wichtigsten Gründe für den Kosovo-/Jugoslawienkrieg in Kurzform

Nach allen bisher genannten Quellen müssen andere als die von Nato-Seite angegeben Gründe den Ausschlag für die Bombardierungen gegeben haben. Zu diesen dürften mit unterschiedlichem Gewicht stichwortartig folgende gehören:

1. Testlauf der neuen Nato-Doktrin: Erster Militäreinsatz ohne UN-Mandat

2. Durchsetzung des weltweiten Führungsanspruches der Nato unter US-Führung bei gleichzeitiger Ausschaltung von OSZE und UNO

3. Konkurrenz zwischen USA und Europa, Dollar und Euro; Desintegration Europas durch die USA bei gleichzeitiger Erschwerung bzw. Verhinderung der Zusammenarbeit Berlin-Moskau

4. Sicherung der Existenzberechtigung der Nato und Auslastung der Rüstungskapazitäten

5. Testfall für Krieg der US-Luftwaffe bei scharfer Konkurrenz um Haushaltsmittel zwischen Luftwaffe, Heer und Marine

6. Verhinderung neuer Flüchtlinge und deren Kosten in Westeuropa

7. Möglicher Präzedenzfall für künftige Konflikte im Kaukasus

8. "Disziplinierung" des "Fremdkörpers" Serbien als letztes mit Rußland und China verbundenes Land in Europa, das sich Globalisierung widersetzt hat

9. Nach Irak-Bombardierung durch Unterstützung der albanischen Muslime Sammeln neuer "Pluspunkte" in der (ölreichen) arabischen Welt

10. Verhinderung einer Glaubwürdigkeitskrise der Nato bei Nichtangreifen trotz Androhung

Bei genauerer Analyse sind beim Jugoslawienbombardement 1999 zwei Kriege zu unterscheiden, die nur begrenzt etwas miteinander zu tun hatten und aus sehr unterschiedlichen Motiven geführt wurden: Erstens der Krieg zwischen serbischer und albanischer Seite und zweitens ein sehr komplexer verdeckt geführter Krieg mit unterschiedlichen Teilkoalitionen zwischen den USA, Europa, Russland und China aus geostrategischen Machtüberlegungen. Die chinesische Botschaft sei - laut britischem "Observer" (16./17.10.99) - von den USA bewußt bombardiert worden, da über das Botschaftsgebäude jugoslawische Armeekommunikationen übertragen worden seien.

Historiker werden sich vermutlich irgendwann darüber streiten, ob das größere Verbrechen dieser sich überlagernden Kriege - abgesehen von den jeweiligen Menschenrechtsverletzungen vor Ort - die Nato-Bombardierungen mit ihren furchtbaren Folgen waren oder die aktive Behinderung der OSZE bei einer diplomatischen Lösungssuche vor allem durch die amerikanische Regierung, wobei die OSZE bei Nichtbehinderung möglicherweise die serbisch-albanische Auseinandersetzung ohne Eskalation hätte beilegen können.

http://www.contraviento.de/kosovo/auswertung_clemens.html#Anker12
 
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