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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Seo schrieb:
Ich weiß, ich kacke Korinthen. ;)

Aber sowas von! :D

@Bazong, das zumindest für mich nichts neues. Trotzdem wird es wieder Tote oder abgeschnittene Beine oder Köpfe geben. Ein Überrollbügel bringt nun mal nichts wenn man Kopfüber in irgendwas reinknallt. Aber hey, das ist jedem bewusst der dort einsteigt. Ich würde sogar dafür zahlen dort einsteigen zu dürfen.
 
Ich finds aber schlimm dass alle immer gleich nach Verboten schreien, wenn was passiert. Ist ja nicht so, dass die Rennfahrer dazu gezwungen werden. Ansonsten müsste man auch Bungie-Jumping, Base-Jumping, sämtliche Art von Kampfsport etc verbieten. Die Leute wissen, worauf sie sich einlassen.

Ist natürlich trotzdem schade, wenn dann jemand umkommt. Daher: RIP
 
BAZONG schrieb:
Du schriebst etwas von Weltklasseniveau. Jetzt änderst Du um in Hochleistungssport. Für mich nicht zwingend dasselbe.

Und warum nicht? Weil Weltklassesportler keinen Hochleistungssport betreiben, sondern...? :?

Und warum sollte man hier - ganz allgemein gefragt - irgendwas verbieten? Sorry, wenn das zynisch klingen sollte, aber hier ist ein Irrer in seiner Kiste abgefackelt. Wer mit hunderten von PS unterm Arsch für's Rasen bezahlt wird, der sollte sich wohl darüber im Klaren sein, dass wenn etwas schief geht, es so richtig krass schiefgehen kann. Motorsport soll sicherer werden? Bitte sehr:

walzerfahrtforum-autoscooter-schneider-herbstwoche-lippstadt-2007-10-28-1024x768-008.jpg


Darunter ist nix mit Sicherheit. Wer jenseits der 200 km/h unter Missachtung solcher Nebensächlichkeiten wie Mindestabstand etc. mit 20 Mann im Pulk auf Haarnadelkurven zufliegt, der kann sich noch so toll absichern - wenn's dumm kommt, dann zerbröselt es ihn auch auf dem "sichersten Kurs" im gedrosselten Auto in seine Moleküle.
Und das gilt nicht nur für Motorsport. Das gilt auch für die Beknackten, die sich auf zwei dünnen Holzbrettern den Berg runterstürzen, dass man meinen könnte, da unten gibt's Öl und der Erste kriegt alles. Und da gibt es noch viele weitere Branchen, wo der Tod einfach mitfährt/fliegt/klettert/taucht/kämpft. Die Menschen suchen ihre Kicks und die kriegen sie in solchen Extremsituationen. Und immer wenn etwas extrem wird, dann kann auch was extrem schiefgehen. Die Rechnung ist simpel. Da braucht man auch nicht nach mehr Sicherheit zu rufen. Genauso könnte man im Atomkraftwerk noch 3 Feuerlöscher zusätzlich installieren, falls die Kernschmelze einsetzt.

Ist ja sicher tragisch für die Familie des Jungen. Aber wer diesen Jungs bei ihrem Treiben zujubelt, der sollte sich auch immer darüber im Klaren sein, dass die permanent mit dem Tod spielen und man sie quasi dabei anfeuert, immer noch einen Schritt weiterzugehen. Denn wie lautet die zusammengefasste Analyse vom Zweitplatzierten abwärts immer: "Wir müssen schneller werden." Sagt ja wohl alles aus.

Und da sind jetzt die ganzen Weltklasse-Kaputten, die sich zu Tode trainieren, um an ein paar Werbeverträge zu kommen, noch gar nicht mit drin.
 
Ich kann nicht sehen, wo "alle nach Verboten schreien", sorry.

Ich war schon immer kritisch der Serie gegenüber. Für mich ist das Wahnsinn, auf die Spitze getrieben.

Ich bin übrigens auch extrem kritisch gegenüber Flugshows, nicht erst seit den letzten 2 Unglücken in den Staaten. Nur mal im Vorraus, dass es nicht beim nächsten großen Crash heißt, ich würde Verbote fordern nur wenn was passiert ;)
 
Weasel1988 schrieb:
Ich finds aber schlimm dass alle immer gleich nach Verboten schreien, wenn was passiert. Ist ja nicht so, dass die Rennfahrer dazu gezwungen werden. Ansonsten müsste man auch Bungie-Jumping, Base-Jumping, sämtliche Art von Kampfsport etc verbieten. Die Leute wissen, worauf sie sich einlassen.

Ist natürlich trotzdem schade, wenn dann jemand umkommt. Daher: RIP

Eben , wer mit über 300 in einer betonschüssel fährt weis ganz genau das man sich dabei schwer verletzen oder gar sterben kann . Niemand wird dazu gezwungen , ganz im Gegenteil es gibt genug die sogar dafür bezahlen (würde ich auch tun wenn ich mir sowas leisten könnte ) .

Es passiert nurnoch ganz selten was ernstes im modernen Motorsport , aber ein restrisiko wird bleiben . Jetzt muss halt geschaut werden was genau schiefgelaufen ist um sowas zukünftig zu vermeiden , ein verbot ist aber Schwachsinn .
 
Glod schrieb:
BAZONG schrieb:
Du schriebst etwas von Weltklasseniveau. Jetzt änderst Du um in Hochleistungssport. Für mich nicht zwingend dasselbe.

Und warum nicht? Weil Weltklassesportler keinen Hochleistungssport betreiben, sondern...? :?

Golf auf Weltklasseniveau ist kein Hochleistungssport. Dressurreiten auch nicht (für's Pferd eventuell :lol: ).
Dart auch nicht. Billard auch nicht. Hufeisenwerfen auch nicht.
usw.
 
Wheldon war so ziemlich der erste der Kopfüber im Fangzaun gelandet ist, laut Presse... . Die wahren Bilder werden ja ausgeblendet obwohl sie existieren. Wenn ich der Presse also glaube, hat ihn dann wohl ein Pfeiler dieser Zäune erwischt. Kann aber auch sein das er mit dem Kinn die Mauer erwischt hat. Angeblich starb er ja an inneren Verletzungen. Das schliesst meine Vermutungen wiederum aus. :D Wie auch immer, das gehört dazu. Und so lange man nur sich selbst und die anderen Verrückten gefährdet, ist das auch cool so. Wheldon war zweimaliger 500 Sieger. Der ist glücklich gestorben. :)
 
BAZONG schrieb:
http://translate.google.de/translate?hl=de&langpair=en%7Cde&u=http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_fatal_Champ_Car_accidents

Sind 7 Tote seit 94, seit dem letzten tödlichen Unfall in der F1.
War mir gar nichtso bewusst. Heftig...

Wer's sehen will, kann hier ab Minute 3:40 sehen, wieso Wheldon stirbt.
http://www.youtube.com/watch?v=k5_UDYydotQ
 
BAZONG schrieb:
Golf auf Weltklasseniveau ist kein Hochleistungssport. Dressurreiten auch nicht (für's Pferd eventuell :lol: ).
Dart auch nicht. Billard auch nicht. Hufeisenwerfen auch nicht.
usw.

Sicher...die trainieren dafür bestimmt fast gar nicht. Kommt man mit 2 Trainingseinheiten pro Woche á anderthalb Stunden locker hin. Hab schon immer gewusst, dass Woods, Langer & Co. einfach nur faule Säcke sind...
 
Dass da nur einer gestorben ist wundert mich eher als dass nur einer gestorben ist.

Ich denke die Branche sorgt sich um ihre Fahrer und setzen deren Leben nicht leichtfertig aufs Spiel. Berufsrisiko sicher, dafür ist man dann ja auch Held, verdient Millionen und muss keine Spätschichten schieben sondern vögelt ne Runde. Gefährlich bleibt ihr Job, wahrscheinlich weit aus weniger gefährlicher als Bundeswehrsoldat zu sein, die verdienen allerdings keine Millionen, vögeln höchstens am Wochenende und sterben ohne ein Held zu sein wenn sie sterben. Es gibt halt Berufe die anders sind und Glück, Stolz und Leid hervorbringen. Jo, das Leben ist unfair.
 
Seo schrieb:
Sind 7 Tote seit 94, seit dem letzten tödlichen Unfall in der F1.
War mir gar nichtso bewusst. Heftig...

Was is'n daran heftig? Das ist ein sensationeller Schnitt. Da stirbt nicht mal einer pro Jahr. Da sieht man mal, WIE sicher der Krempel ist. Da ist es ja gefährlicher, beim Kochen ein scharfes Messer zu verwenden.
 
Heftig im Vergleich zur F1, wie ich (meiner Meinung nach) mehr als deutlich gemacht habe.

Aber sorry Glod, ich fange keinen Quote War mit dir an. Such dir nen anderen. ;)

btw: ist es zuviel verlangt, den kindischen Krieg zwischen dir und Bazong wenigstens in diesem Thread ruhen zu lassen? Meines Wissens seid ihr beide erwachsen, also verhaltet euch auch so.
Bitte.
Danke.
 
Bei der Formel 1 sind aber andere zu Tode gekommen, Zuschauer und Streckenposten. Fahrer ja schon lange nicht mehr, ich finde das immer sehr traurig, ich kann mich an den Tod Senna total gut erinnern, ich hasb das Rennen live verfolgt gehabt, das war alles ganz arg traurig, so muss das jetzt auch für die Fans des Sportes sein. Das sind tiefpunkte wo eine Branche auch hier ihr handeln überdenkt, Dinge entschärft und verbessert, das wird auch hier passieren, tote Fahrer will keiner sehen noch haben.

Warum brannten die Autos sofort? In der Formel 1 hab ich das noch nie so gesehen, was ist hier anders oder nur Pech gewesen? Oder sind die anderes gebaut?
 
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