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RIP - rest in peace

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

BAZONG schrieb:
el_barto schrieb:
Sport auf Weltklasseniveau ist immer das Ausloten der menschlichen Grenzen und da sterben nun mal Leute.

Das ist ein unglaublich zynischer und zudem vollkommen falscher Satz. Tennis, Schwimmen, Leichtathletik, Fussball, hundert andere Sportarten auf Weltklasseniveau kommen ohne das aus.

Würdest du das machen, was du immer von anderen forderst, nämlich genau lesen, wüstest du, dass ich über Fußball schon geschrieben habe...
Auch hier sterben Leute wegen dem Sport. Gibt genug Fälle von plötzlichem Herztod, Lugenembolie etc., die durch den Hochleistungssport ausgelöst wurden. Natürlich besteht hier oft eine Prädisposition (wie ich schon geschrieben hab), aber ohne den Sport würden viele dieser Toten noch leben.
Gilt natürlich absolut analog für Leichtathletik oder sonstige Sportarten, bei denen körperliche Maximalleistung nötig ist.

Das ist weder zynisch und schon gar nicht falsch. Wo Menschen am Limit des Erreichbaren trainieren, übertreten Leute dieses Limit und sterben.
 
Du schriebst etwas von Weltklasseniveau. Jetzt änderst Du um in Hochleistungssport. Für mich nicht zwingend dasselbe.
Aber egal, Dan Wheldon ist tot und die Indycar-Verantwortlichen sollten mal ihre Positionen überdenken, denn der Sport ist so auch in Motorsport-Fachkreisen mehr als umstritten.

Meine Meinung dazu.

Wie immer übernehme ich für Mißinterpretationen meiner Ansichten seitens gewisser User keine Verantwortung ;)
 
Und das ist jetzt ein typischer Fall, bei dem DU anfangen würdest, dich missverstanden zu fühlen ;)

Aber tut mir leid für die Zweideutigkeit, ich meinte natürlich Leistungssportarten, bei denen Menschen an körperliche Grenzen gehen. Dass ein Weltklasse-Schachspieler seine Gesundheit nicht wirklich gefährdet, hab ich als gegeben vorausgesetzt :D
 
Ich dachte nur, ich drehe den Spieß mal um, da Mitdenken hier so außer Mode gekommen ist ;)


P.S. Für Mißinterpretationen meiner Ansichten seitens gewisser User übernehme ich keine Verantwortung.
 
Ganz ehrlich, Bazong hat doch nicht Unrecht?
Die IRL ist sehr gefährlich, die donnern mit über 350 km/h im kreis herum, die (offenen) Räder teilweise nur wenige Zentimeter voneinander getrennt. Das ist extrem gefährlich. Die IRL ist sicherlich eine der gefährlichsten Rennserien, die es gibt. Das kann man doch nicht in Abrede stellen?
Von den Zuschauern hintern den Zäunen mal ganz zu schweigen. Letztes Jahr gabs bei der Nascar einen ähnlichen Unfall, nur leider waren hintern den fangzäunen Tribünen. Da sind die Leute verdammt knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt.
 
Wobei ich NASCAR für weit weniger gefährlich halte. Fahren nicht so schnell, sind dafür halt aber schwerer. Besitzen jedoch auch noch eine gewisse "Knautschzone" (wie man hier aber dennoch Fehler machen kann, zeigte der Fall von Carlos Pardo in Mexiko, was IMO aber ein klarer Fall von mangelnder Sicherheit der Strecke war). Seit der Einführung von HANS ist hier eine deutliche Verbesserung auszumachen. Aber was nützt mir HANS (oder Safer barrier, car of tomorrow, flaps), wenn es mein Auto in Tausende kleine Stückchen zerlegt wie bei Indy der Fall ? Null "Knautschzone" und extrem hohe Geschwindigkeit, dazu noch Open wheel. Das ist einfach eine explosive Mischung und ich kann nicht verstehen, wie man sowas rechtfertigen kann :nein:

Leck ich am Arsch.....diese scheiß Rechtschreibfehler.....
 
Die Diskussion ist doch echt unnötig hier. Der Thread ist dazu da um an verstorbene Menschen zu gedenken und nicht um irgendwelche Diskussionen vom Zaun zu brechen.
 
BAZONG schrieb:
Aber egal, Dan Wheldon ist tot und die Indycar-Verantwortlichen sollten mal ihre Positionen überdenken, denn der Sport ist so auch in Motorsport-Fachkreisen mehr als umstritten.


Ich kann dich zwar verstehen aber in Fachkreisen ist die Indycar sicher nicht umstritten. Das jetzt alle wieder losheulen weil mal wieder einer dabei umkam ist ja nur normal. Die Indycars ohne Rundkurse wäre nur eine weitere bessere Formel 1, mehr nicht. Also ähnlich langweilig, nur nicht ganz so langweilig. Daher werden diese auch nicht abgeschafft. Das geht schon rein geschichtlich gar nicht. Und wer in so ein Auto einsteigt, der weiss ganz genau das der Tod immer mitfährt.
 
Rundkurse nach gängiger Definition sind doch eigentlich die typischen F1 Strecken, oder? Also Oval nicht gleich Rundkurs.
Ich weiß, ich kacke Korinthen. ;)
 
....In Las Vegas war mit 34 Teilnehmern das bisher größte Starterfeld der IndyCar-Geschichte, außerhalb eines Indy-500-Events, eingeschrieben. Die Offiziellen müssen sich die Frage gefallen lassen, ob das 1,5 Meilen-Oval mit dem für die IndyCars unvorteilhaften Neigungswinkel von 20 Grad - der große Speedway in Indianapolis ist eine Meile länger und bietet wesentlich mehr Platz - nicht viel zu klein und völlig ungeeignet für das große Spektakel war. Es gab Vorboten für das tragische Ende - nur wurden diese bei allem Trubel und der ganzen Show sorglos außer Acht gelassen. Die Branche hat die Verpflichtung, die Tragödie nun genauestens zu beleuchten und sich zu fragen, wie es so weit kommen konnte: Nur so bleibt der Tod Dan Wheldons nicht umsonst.



....Wheldons Wrack wies besonders im Bereich des völlig zerstörten Überrollbügels riesigen Schaden auf - genau jener ist aber überlebenswichtig. Die Geschwindigkeiten im Oval sind horrend, doch zumindest die Fahrgastzelle ist dafür gebaut, auch bei diesen enormen Belastungen intakt zu bleiben. Das Finale in Las Vegas sollte den Abschied des seit vielen Jahren eingesetzten Dallara-Chassis und seinem damit leider auch seit mehr als einem halben Jahrzehnt veralteten Sicherheitskonzept markieren.

2012 fährt die IndyCar-Series mit einem neuen Boliden, dessen Sicherheit als runderneuert gilt und der mit neuen Maßstäben eine glorreiche Zukunft für die Serie einläuten soll. Als offizieller Testpilot war ausgerechnet Dan Wheldon maßgeblich an der Entwicklung des neuen IndyCars beteiligt - für ihn kommt dieses Auto nun ein halbes Jahr zu spät.

motorsport-magazin.com
 
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