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Prisoners (Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

dynosys

In my restless dreams, I see that town...
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bpXfcTF6iVk[/vid]

Es ist der Alptraum aller Eltern: In einer Sekunde feierte man mit Freunden und Verwandten ein gemütliches Familienfest und in der anderen Sekunde fehlt plötzlich jede Spur vom geliebten Nachwuchs. Genau in diese Situation wirft der kanadische Regisseur Denis Villeneuve („Die Frau die singt - Incendies“) seine Protagonisten Hugh Jackman, Maria Bello, Terrence Howard und Viola Davis im seinem neuen Thriller „Prisoners“ der am 20. September in die amerikanischen Kinos kommt. Was als Familiendrama beginnt, steigert sich im Verlauf des Films zu einem knallharten Rachethriller. Eine deutschen Termin gibt es bisher noch nicht.
 
Prisoners

Toll gefilmtes und inszeniertes Selbstjustiz-Thriller-Drama. Schauspielerisch durch die Bank hervorragend und sehr eindrücklich gespielt. Leider hat das Ganze ein paar Längen im Mittelteil und die Geschichte wirkt ein bisschen zu überkonstruiert und hat dadurch leider ein paar Logikfehler. Aber als Fan des Genres darf man sich den Film ruhig geben. Den trotz der Überlänge und der ruhigen Erzählweise ist er fast durchweg spannend und wie gesagt wirklich sehr gut sehr gut gespielt. Nur mit dem Ende bzw. der Inszenierung des Endes hab ich noch ein wenig Mühe. Das fand ich eher suboptimal gelöst.

7 von 10 entführte Kinder
 
Logikfehler ist vielleicht ein bisschen falsch ausgedrückt. Aber die ganzen Szenen mit dem „Copycat-Entführer“ fand ich völlig unlogisch und irgendwie habe ich auch die Geschichte dahinter nicht so recht kapiert. Mir war schon klar, dass er eines der Entführungsopfer war von früher. Aber wieso er jetzt unbedingt in das Haus der beiden Familien einbrechen musste um Kleidungsstücke zu stehlen um damit die Polizei auf eine falsche Fährte zu locken war mir nicht wirklich klar. Das war mir dann von der Story her zu überkonstruiert und machte imo im Gesamtkontext der Geschichte nicht wirklich Sinn. Auch die Geschichte mit dem toten Ehemann der Entführerin fand ich ein wenig strange. Da findet man im Keller des pädophilen Pfarrer eine Leiche, schafft es aber nicht diesen zu identifizieren. Diese Leiche diente auch nur dazu damit der Detective das Amulett entdeckt, dieses mit dem „Copycat-Entführer“ in Verbindung bringt durch die Labyrinth-Skizze und ihn dann am Ende im Haus der Entführerin 1 und 1 zusammenzählen zu lassen. Das war mir dann doch ne Spur too much und steht eigentlich im puren Kontrast zum ansonsten realistischen Ansatz den man gewählt hat.
 
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