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REVIEW Need for Speed Shift [Review]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mattze1988

Passerati-Fahrer
Hi Leute.
Ich bin neu hier im Forum und möchte mich auch gleich mit einem Review von einem meiner Lieblingsspiele, Need for Speed Shift, hier melden.
Need for Speed Shift erschien im Herbst 2009, kurze Zeit, bevor Forza 3 herauskam. Dadurch geriet das Spiel etwas ins Hintertreffen. Dabei hat man es hier mit einem hervorragendem Rennspiel zu tun. Es bietet zwar nicht den großen Realismus, aber dafür macht es unheimlich viel Spaß. Aber mehr dazu im nun folgendem Review.

Der Karrieremodus
Dieser ist sehr umfangreich gestaltet. Zu Beginn darf man eine Testfahrt in einem BMW M3 auf der britischen Strecke „Brands Hatch“ machen. Hierbei analysiert das Spiel den Fahrstil und empfielt dem Spieler diverse Einstellungen. Man muss diesen Vorschlag jedoch nicht annehmen und kann die einzelnen Fahrhilfen, die Ideallinie, den Schaden, die Schwierigkeit usw. nach seinen persönlichen Vorlieben anpassen. Nachdem man sich für die Einstellungen entschieden hat, startet man sein erstes Rennen mit selbigen Auto auf der eben erwähnten Strecke. Hierbei verdient man seinen ersten Geldbetrag für den Kauf eines fahrbaren Untersatzes.
Das Hauptziel in der Karriere ist die NfS-World-Tour, die es zu bestreiten gilt. Um an dieser teilnehmen zu können, gilt es erst einmal, Rennen in vier Stufen zu fahren. Man muss übrigens nicht immer gewinnen. Denn um eine Stufe zu erreichen, benötigt man Sterne. Und die erhält man nicht nur für erfolgreiches abschließen von Rennen, sondern auch für das Erreichen diverser Ziele. Dazu gehören z. B. das Fahren einer sauberen Runde oder das erreichen einer bestimmten Punktegrenze. Wie gesagt steigt man bei einer bestimmten Anzahl an erreichten Sternen auf. Mit jedem Aufstieg werden dann zusätzlich die in der jeweiligen Stufen zugeteilten Autos freigeschaltet.

Die Events, die man in der Karriere zu absolvieren hat, um Sterne zu holen, sind sehr abwechslungsreich. Es gibt:
normale Rennen - wo halt der Erste das Rennen gewinnt
Ausdauer - wie normale Rennen, nur über mehr Runden
Ausscheidungsrennen - bei denen der letzte einer jeden Runde oder Zeitabschnitts rausfliegt
die „Heiße Runde“ - wo es gilt, eine Zeit zu unterbieten
Drift-Events - bei denen man in drei Läufen versuchen muss, die Höchste Punktzahl zu erreichen
Fahrer-Duell.
Letzteres verdient besondere Erwähnung. Hier startet man gegen nur einen Fahrer. Es gibt maximal drei Läufe und wer zuerst zwei der Läufe gewonnen hat bzw. einen Vorsprung von mindestens 5 Sekunden herausgefahren hat, der entscheidet auch das Duell für sich. Beim ersten Lauf startet der Spieler vorne und ist sozusagen der Verfolgte. Im zweiten Lauf startet der Spieler hinten und ist der Verfolger. Kann zu diesem Zeitpunkt noch keiner das Duell für sich entscheiden, startet der dritte Lauf. Und hier startet man dann direkt neben dem Konkurrenten. Spätestens hier steht dann der Sieger fest. Dieser Modus sorgt zusätzlich für Spannung.

Für die Events sind aber nicht immer alle Autos zugelassen, denn neben der jeweiligen Stufe spielen auch andere Beschränkungen eine Rolle. In einigen Events sind beispielsweise nur amerikanische Autos zugelassen. Oder es gibt Veranstaltungen, bei denen es heißt: „Japan vs. Deutschland“. Somit braucht man mehrere Fahrzeuge. Dieser Umstand sorgt zusätzlich für Abwechslung.
Neben den Rennen in den jeweiligen Stufen wird man ab und zu von Herstellern und Sponsoren zu speziellen Bonus-Veranstaltungen eingeladen. Diese Rennen stellen eine zusätzliche Möglichkeit dar, Sterne zu gewinnen.

Wo ich gerade bei den verschiedenen Rennen und so weiter bin, möchte ich auch erwähnen, dass die Renndistanzen sehr angenehm gewählt sind. Die Rennen sind nicht zu kurz und nicht zu lang, im Durchschnitt liegt die Rundenzahl etwa bei drei bis vier. Und selbst bei den Ausdauerrennen fährt man meist etwa nur 10 Runden. Das reicht völlig aus um trotzdem für genug Umfang zu sorgen und muss nicht so ausarten, wie bei Forza 3.

Wie gesagt ist der Karrieremodus mit vielen Rennen äußerst umfangreich. Jedoch benötigt man für einen Aufstieg in eine nächste Stufe recht wenig Sterne, so dass man bei weitem nicht alle Rennen fahren muss, um die World-Tour zu erreichen. Und ist man bei der besagten World-Tour angekommen stellt man fest, dass diese ein ziemlicher Klacks ist im Vergleich zu teilweise viel anspruchsvolleren Rennen vorher. Wenn man es darauf anlegt und nur auf die Sterne aus ist, kann man die World-Tour in ein Paar Tagen erreichen.

Aber, Aber! Auch wenn man die World-Tour erfolgreich beendet hat, hat man noch längst nicht das Spiel durch. Denn wer die World-Tour so schnell erreicht hat, der hat mit Sicherheit noch lange nicht alle Rennen geschafft, geschweige denn alle Sterne geholt. Des Weiteren hat man somit auch noch nicht den Fahrerlevel 50 erreicht. Dies schafft man, in dem man während den Rennen Punkte sammelt. Man erhält Punkte für verschiedene Aktionen. Neben einer guten Platzierung gehören dazu unter anderem Windschattenfahrten, das Fahren auf der Ideallinie, sauberes Überholen, Drifts, das Abdrängen von Gegnern und und und. Level 50 lohnt sich daher, weil man für jeden Levelaufstieg neue Garagenslots, Felgen, Vinyls oder Lackarten erhält.
So, das hört sich doch schon viel besser an. Aber es ist immer noch nicht alles. Ein ganz wichtiger Punkt kommt nämlich noch: und zwar die sogenannten Abzeichen. Und davon gibt es eine Menge. Man erhält z.B. ein Abzeichen für das Überholen einer bestimmten Zahl an Autos, das Durchfahren aller Kurven einer Strecke auf der Ideallinie, für Starts mit perfekter Drehzahl oder das Erringen aller Sterne (wozu natürlich jedes Rennen gewonnen werden und die dazugehörigen Aufgaben erfüllt werden wollen). Hat man in jeder Kategorie eine bestimmte Anzahl an Abzeichen, erhält man ein großes Bronze-Abzeichen, welches sich bei weiteren Erfolgen versilbert, bzw. vergoldet und letzten Endes zu einem epischen Abzeichen wird. Gerade das Sammeln der ganzen Abzeichen ist zusätzlich noch extrem motivierend.
Addiert man also alles zusammen, dann kommt eben diese von mir besagte umfangreiche Karriere zustande, die einen für Wochen beschäftigt.


Gameplay
Während Forza 3 den nahezu perfekten, aber etwas emotionslosen Edelracer mimt, geht es bei Shift mit viel Action so richtig zu Sache. Anteil daran haben vor allem die Gegner, von denen bis zu 15(!) Stück neben dem Spieler um den Sieg Kämpfen. Und kämpfen kann man hier wörtlich nehmen, geht die KI doch ziemlich zur Sache und versucht sich mit diversen Rempeleien nach vorne zu arbeiten. Gerade nach dem Start eines Rennens passieren teilweise richtig heftige Unfälle mit Drehern und Überschlägen. Jedoch verlaufen die Kollisionen oftmals etwas unrealistisch. Fährt man mit voller Wucht einem Gegner hinten rein, dann kann man diesen regelrecht aushebeln, so dass dieser den Boden unter den Rädern verliert und quasi „wegfliegt“. Aber wie gesagt, spektakulär ist es alle mal und das ist es auch, was dieses Spiel ausmacht.

Zur KI allgemein kann man sagen, dass diese ziemlich ausgereift ist. Denn die Gegner achten auf den Spieler und machen selbst Fehler. Und man ist auch nicht gleich nach dem Start in Führung, sondern man muss sich richtig nach vorne ackern. Dies macht die Rennen über lange Zeit spannend, da einsame Rennen an der Spitze (siehe Forza 3) recht selten sind.

Bei der Fahrphysik wollten die Entwickler auf Realismus setzen. Wie gesagt, sie wollten, denn richtig realistisch ist das Ganze nicht, wohl aber recht anspruchsvoll. Klar, man muss vor einer Kurve stark genug abbremsen um sie sicher zu durchfahren. Oder wenn man mit zwei Rädern von der Strecke abkommt, muss man richtig kämpfen, wieder auf die Strecke zu kommen und nicht die Kontrolle zu verlieren. Jedoch alles in allem rutschen die Autos, je nach Antriebsart, mehr oder weniger. Dies ist nicht wirklich realistisch. Jedoch macht mir das Fahren richtig Spaß, denn man muss konzentriert bei der Sache sein. Anfänger sollten auf jeden Fall Probe spielen, denn trotz der vielen Einstellungen, die man am Gameplay vornehmen kann oder den gutmütigen Autos am Anfang, ist die Fahrphysik ziemlich gewöhnungsbedürftig. Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist die Drift-Physik. Denn bei den Drift-Events ist die Steuerung anders, als in normalen Rennen. Denn hier ist sie deutlich träger und die Autos besitzen kaum Traktion. Daher sind Drifts nicht gerade leicht zu bewerkstelligen. Mit einiger Übung kann man aber doch recht gute Ergebnisse erzielen und wenn man erstmal ein Gefühl dafür entwickelt hat, kommen spektakuläre Drifts zustande.
Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht, dass man mit der Motorhauben-Kameraperspektive am besten driften kann. Zumindest bei mir ist das so. Und wo ich schon mal dabei bin: das Spiel bietet insgesamt vier Kameraperspektiven. Zum einen wäre das die eben angesprochene Motorhaubenperspektive und zum anderen eine Stoßstangenperspektive, eine Außenperspektive, sowie die neue Cockpitperspektive. Und hier sei erwähnt, dass sich Letztere trotz eingeschränktem Sichtfeld hervorragend fahren lässt. Zudem bietet gerade diese Ansicht ganz besonders dieses Mitten-drin-Gefühl und lässt die Rennen fast hautnah erleben.

Das Spiel besitzt auch ein Schadensmodell. Teile, wie z.B. Schürzen oder Spoiler, verlieren die Autos nicht, nur Spiegel oder Motorhauben. Nach einigen Rempeleien ist die Front oder das Heck aber schon ziemlich platt und lassen das Auto gleich eine ganze Ecke kürzer und regelrecht zusammen gestaucht wirken. Insgesamt kann so ein Auto in Shift schon ziemlich demoliert aussehen. Fahrtechnisch machen sich Schäden hauptsächlich dadurch bemerkbar, dass ein Auto beispielsweise in eine bestimmte Richtung zieht.
Was die Crashs angeht, haben die Entwickler noch ein optisches Feature eingebaut.
Bei starken Kollisionen wird das Bild erschüttert, verfärbt sich schwarz-weiß und wird unscharf. Dies soll die Benommenheit des Fahrers simulieren und sorgt tatsächlich kurz für Orientierungslosigkeit. Allerdings ging mir dieser Effekt auf Dauer doch etwas auf die Nerven.


Fuhrpark und Tuning
Wie man es von der Serie kennt, lassen sich die Entwickler auch bei Shift nicht lumpen und bieten eine tolle Auswahl an fahrbaren Untersätzen. Angefangen bei Kompaktsportlern, wie Audi S3, Ford Focus ST oder VW Scirocco über Importwagen, z.B Nissan 350Z und Skyline oder Mitsubishi Lancer bis hin zu Supersportwagen, wie dem Audi R8, Mercedes SLR, Lamborghini Murcielago oder McLaren. Auch die amerikanischen Musclecars fehlen bei Shift nicht. Enthalten sind hier beispielsweise Chevrolet Camaro oder Dodge Challenger.
Auch was die optische Qualität der einzelnen Auto angeht, gibt es nichts zu mäkeln, die Autos sind sehr schön nachmodelliert. Nur wenn man ganz nah heranzoomt fällt auf, dass die Autos nicht ganz so detailliert wie etwa bei Forza 3 sind. Jedoch fällt dies nicht weiter ins Gewicht, da man dies bei den spannenden Rennen eh' nicht sieht.
Aber nicht nur außen sehen die Fahrzeuge gut aus. Denn auch die Cockpits wissen zu gefallen und strotzen vor Details. Sämtliche Anzeigen funktionieren und selbst die Narbung der Kunststoffe an Lenkrad und Armaturenbrett ist erkennbar.
Und auch wenn man nicht in der Cockpitansicht fährt, bekommt man immerhin die originalen Instrumente eines jeden Fahrzeugs auf den Bildschirm kredenzt.

Die Autos müssen aber nicht im Serienzustand bleiben, denn das Spiel beinhaltet auch wieder einen Tuningpart. Für die Optik gibt es verschiedene Lackarten, Felgen namhafter Hersteller oder Karosseriekits. Auch ein Vinyleditor ist mit von der Partie, mit dem man seine Autos nach belieben mit etlichen Aufklebern verschönern kann. Allerdings ist die Bedienung hier sehr nervig. Man kann weder Schichten kopieren, noch kann man die Kamera komplett um das Auto drehen, sondern nur innerhalb des Bereichs, den man gerade bearbeitet. Daher hab ich ehrlich gesagt auch keine Lust, mir ein eigenes Design zu erstellen. Zum Glück gibt es für jedes Fahrzeug jeweils schon vier vorgefertigte Designs, sodass man trotzdem nicht mit einem „nackten“ Auto unterwegs sein muss.

Auch technisch kann man die Autos aufrüsten. Man kann die Reifen, Bremsen und das Fahrwerk verbessern, das Gewicht senken oder auch die Leistung steigern, mithilfe von Turbo, Auspuffanlage und mehr. Hat man alle erhältlichen Tuningteile für ein Fahrzeug eingebaut, gibt es für einige Autos zusätzlich noch einen Werksumbau. Dieser kostet meist einige 100.000 Dollar und verwandelt ein Auto mit Extrem-Bodykit und maximaler Leistung endgültig in einen waschechten Rennwagen.
Hat man diverse Tuningteile verbaut, kann man zusätzlich noch Einstellungen zur weiteren Verbesserung des Autos vornehmen.


Strecken
In diesem Spiel besteht die Strecken Auswahl aus realen Kursen, Stadtkursen (Tokio und London) und Fantasiekursen. Entahlten sind beispielsweise Silverstone, Laguna Seca, oder Road America. Auch die in Rennspielen mittlerweile fast obligatorische Nordschleife ist in Shift enthalten. Weiterhin gibt es noch eine Strecke in den Alpen oder im Canyon, um nur zwei Vertreter der Fantasiekurse zu nennen.
Optisch sehen die realen Rennstrecken so aus, wie sie sind und kommen (bis auf die Nordschleife) naturgemäß eher unauffällig daher. Dafür sind gerade die Stadtkurse umso beeindruckender. Insgesamt kann sich die Streckenauswahl also sehen lassen.

Grafik, Sound und Technik
Was das Spiel an sich betrifft, haben die Entwickler einen hervorragenden Job gemacht und konnten mich, bis auf wenige Punkte, restlos begeistert. Mal sehen, wie das Drumherum so abschneidet.
Fange ich mit der Grafik an. Und hier setzt sich das Positive nahtlos fort. Die Optik ist ein absoluter Augenschmaus. Die Texturen sind gestochen scharf, was ganz besonders am Asphalt deutlich wird. Aber auch die Farbqualität ist brillant und die Lichteffekte beeindrucken ebenfalls, ebenso der (vielleicht etwas übertriebene) Funkenflug oder die aufsteigende Hitze aus den Auspuffrohren der Autos kurz vor dem Start. Nicht zu vergessen auch, dass die Autos mit Echtzeitspiegelungen und diversen Lackeffekten wieder klasse in Szene gesetzt wurden. Zudem vermittelt das Spiel durch Einsatz von Verwischeffekten einen sehr gutes Geschwindigkeitsgefühl.

Was den Sound betrifft bekommt der Spieler satte Motorensounds auf die Ohren. Dabei hören diese sich je nach Perspektive oder Auto unterschiedlich an. Auch der Einbau von Tuningteilen beeinflusst den Klang der Motoren. Man kann auch das Getriebe hören, wenn man schaltet oder das Quietschen der Reifen. Sehr gut hören sich auch die Geräusche bei Kollisionen an.
Neben den Fahrgeräuschen kann man auch Musik zu schalten. Leider bietet uns EA hier keine Tracklist mehr an, in der man seine Lieblingssongs verwalten kann. Insgesamt sind aber schon meist gute Lieder dabei, die gut zur Atmosphäre passen. Jedoch wiederholen sich die Stücke schon bald.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das Mischungsverhältnis der Kangkomponenten. Denn im Vergleich zu den Motorengeräuschen ist die Musik selbst auf 100% ziemlich leise und geht fast in den brüllenden Motoren unter. Also ich hab die Motorensounds auf 70% heruntergeregeln müssen, um eine gute Mischung zu erhalten. Aber da man diese Einstellungen nun einmal zur Verfügung hat, kann man darüber hinwegsehen.

Bei der Technik mussten die Vorgänger von Shift ziemlich viel Kritik einstecken, was ganz besonders an der schlechten Bildwiederholungsrate lag. Aber hier kann bei Shift Entwarnung gegeben werden, denn das Geschehen läuft ausreichend flüssig und konstant über den Schirm. Nur wenn wirklich viel Verkehr vor einen ist und dann auch noch Unfälle hinzukommen, geht die Bildrate etwas in die Knie.
Die Ladezeiten könnten insgesamt kürzer sein, jedoch geht es in den Menüs ausreichend flott.


Pro & Kontra
Spieldesign
+Umfang
+viele Einstellungsmöglichkeiten
+Rennatmosphäre
+angenehme Renndistanzen
+spannende Rennen
+gute Gegner-KI
+viel Action auf dem Schirm
-teilweise unausgewogener Schwierigkeitsgrad

Steuerung
+übersichtliches Menü
+mit jeder Perspektive gut spielbar
+Fahrphysik macht Spaß
+anspruchsvolle Steuerung...
-die jedoch ziemlich gewöhnungsbedürftig ist
-träge Driftsteuerung
-Bedienung Vinyleditor

Grafik
+tolle Grafikeffekte
+brillante Farben
+gestochen scharfe Texturen
-nichts

Sound
+satte Motorengeräusche
+viele Nebengeräusche
-Musik wiederholt sich recht oft

Sonstiges
+hohe Motivation
+toller Fuhrpark
+gelungene Präsentation


Fazit
Ja, was soll ich sagen, Need for Speed Shift hat mich vollends überzeugt. Sicherlich, die Fahrphysik ist doch recht gewöhnungsbedürftig, auch wenn man wirklich viele Einstellungen vornehmen kann. Für Anfänger ist dieses Spiel dennoch nicht zu empfehlen. Aber alle Anderen sollten unbedingt zugreifen und sich dieses Topspiel nicht entgehen lassen. Denn die Rennen sind sehr spannend und der Umfang ist riesig. Dazu kommt ein toller Fuhrpark und eine bombastische Grafik. Was will man also mehr!?

Meine abschließende Bewertung:
90 %
 
Näh, Shift 2 fand ich total misslungen: Viele geniale Ideen aus dem Erstling wieder entfernt (Aufgaben während der Rennen), generell die Intensität massiv nach unten geschraubt und noch dazu schlechtere Grafik. Frage mich wirklich, was die da 2 Jahre lang gemacht haben ...
 
Und die Nachtrennen sind auch nicht zu verachten. Also rein objektiv gesehen is Shift 2 schon besser. Aber keine Ahnung, irgendwie hat mich Shift 1 mehr gefesselt.

Allgemein hin hoffe ich auf einen weiteren Shift-Teil.
 
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