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Muskeln

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Mal kurzes Update:
Training läuft mittlerweile seit Wochen top was Frequenz und Intensität angeht, Ernährung ebenso. Wenn ich vor längerer Zeit noch „dünn“ muskulös war, bin ich langsam an der Schwelle zu „muskulös muskulös“, aber mehr ist natürlich immer gut. Ein wichtiger Teil ist sicher die Ernährung, aber den größten Einfluss hatte sicher noch mal an der Einstellung bei mir zu schrauben. Ich war schon immer recht konsequent, was Themen rund ums Training angeht, also gut zu essen und regelmäßig trainieren zu gehen, aber seit mehreren Monaten habe ich versucht während des Trainings noch mehr rauszuholen, das heißt sich auf jeden Satz zu konzentrieren, alles aus dem trainierten Muskel zu holen und immer die Progression als Ziel vor Augen zu haben.
Für mich ist das auch das wichtigste an dem Sport, die Optik und die Fitness sind sehr wichtig, aber für mich mindestens genauso wichtig ist, was man bei diesem Sport über sich selbst lernt. Hier mal ein Bild von heute, damit hier wieder leben in der Bude ist.
Bin aktuell bei einem dezenten 4-Pack, an der Front gilt es also noch zu feilen jetzt. Mache aber langsam, damit ich keine Masse verliere.
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CameraZOOM-20140711152732752.jpg
 
Tote Hose wiedermal hier ;)

Status:

-Gains werden über den Sommer bis jetzt gehalten. Weder zu- noch abgenommen.
-Habe ich seit 2 Wochen mein Bodymediaarmband -> es rockt.
-Bin seit einigen Wochen Dipl. Fitnesstrainer (Dipl. klingt besser als es ist)
-Ab Ende August werde ich das Atemkniebeugenprogramm machen
-Training rockt nach wie vor wie am ersten Tag


"Versuch mal dich in einen SSJ zu verwandeln!"



Ich habe es versucht... es ist nicht gelungen :/
 
So, da ich hin und wieder wegen Trainingsvideos gefragt wurde...

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=_u8ls7vteLA&feature=youtu.be[/vid]

Scheibenwischer im dritten Satz! Technik nicht mehr sauber wegen fehlender Kraft und weil von Anfang an (hatte Beintraining) links bei der Hüft schmerzen hatte. Das erkennt weil mir am Anfang bei der Drehung nach Rechts eine gewisser Bewegungsradius bei der Übung gefehlt hat.
 
Das Schwingen (!) wäre auf Dauer nicht gut. Ist aber wie gesagt der dritte Satz und daher kann man es imo "verschmerzen". Ansonsten ist das falsche Aufheben von Gewichten sicherlich schlimmer als das hier ;)
 
Danke. Aber auf welchen Verzicht? Wenn du jetzt essen meinst, dann verzichte ich eigentlich nicht wirklich auf viel. Ich esse halt sehr naturbelassen.

Aber grundsätzlich muss halt jeden klar sein, egal was man macht oder nicht macht -> man verzichtet immer auf etwas! Wenn man sich entscheidet nur FastFood usw zu essen, dann verzichtet man zum Teil auf seine Gesundheit (ist kein Vorwurf). Wenn man entscheidet jeden Tag viel zu sitzen, dann entscheidet man sich ebenso gegen seine Gesundheit, seinen natürlich Drang sich zu bewegen usw. Alles hat seine Balance. Wenn das einen klar wird, dann sieht man vieles nicht mehr als "Verzicht" an. Bzw. nimmt man es gerne in Kauf.
 
Danke. Aber auf welchen Verzicht? Wenn du jetzt essen meinst, dann verzichte ich eigentlich nicht wirklich auf viel. Ich esse halt sehr naturbelassen.

Aber grundsätzlich muss halt jeden klar sein, egal was man macht oder nicht macht -> man verzichtet immer auf etwas! Wenn man sich entscheidet nur FastFood usw zu essen, dann verzichtet man zum Teil auf seine Gesundheit (ist kein Vorwurf). Wenn man entscheidet jeden Tag viel zu sitzen, dann entscheidet man sich ebenso gegen seine Gesundheit, seinen natürlich Drang sich zu bewegen usw. Alles hat seine Balance. Wenn das einen klar wird, dann sieht man vieles nicht mehr als "Verzicht" an. Bzw. nimmt man es gerne in Kauf.

Ja, das ist auch für mich völlig logisch, aber wenn du als Kind schon eher die Trägheit anerzogen bekommst, dann ist das mit den Jahren immer schwerer manches nicht als Verzicht zu sehen.
Das ich mich selbst schädige, wenn ich nach 10 Stunden Büro gleich auf die Couch gehe, ist mir schmerzlich bewusst. Nur ich kenne diesen natürlichen Bewegungsdrang einfach nicht. Nie besessen. Ich bin eher einer der sich in der Natur tot stellt und wartet bis es vorbei ist.
 
Ja, das ist auch für mich völlig logisch, aber wenn du als Kind schon eher die Trägheit anerzogen bekommst, dann ist das mit den Jahren immer schwerer manches nicht als Verzicht zu sehen.
Das ich mich selbst schädige, wenn ich nach 10 Stunden Büro gleich auf die Couch gehe, ist mir schmerzlich bewusst. Nur ich kenne diesen natürlichen Bewegungsdrang einfach nicht. Nie besessen. Ich bin eher einer der sich in der Natur tot stellt und wartet bis es vorbei ist.

Wie tim_buktu schon sagte, man kann sich vieles angewöhnen. Einfach Automatismen entwickeln. Ist ähnlich wie um 7 Uhr Frühstücken, um 12 Uhr Mittagessen und um 17 Uhr Abendessen. Das sind Automatismen über die Jahre hinweg. Ob es Sinn macht oder nicht ist sekundär. Wenn man sich nicht mehr daran hält, dann knurrt der Magen und noch mehr der Kopf. Bei Bewegung ist es genau das Gleiche. Am Anfang ist es etwas schwer aber mit der Zeit totale Gewohnheit. Sollte man einmal nicht mehr trainieren/ausgiebig bewegen können, dann knurrt der Körper und besonders der Kopf. Wie Yoda sagte "Nicht versuchen, sondern tun". Denke nicht, sondern mach es.

Es kommt halt auch auf deine Ziele an. Und bevor dir etwas geschenkt wird, pisst dir das Leben Aufgrund deines Stillstand eher am Kopf. Aber es ist auch eine Lebenseinstellung. Ein Freund von mir liebt seine Gewohnheit (zumindest äußert er dies) und hat jeden Tag das selbe Programm. Routine ist schön und gut, und gibt auch Sicherheit, aber jeden Tag das gleiche Spiel? Jeden Tag der selbe Mensch zu sein wie gestern, vorgestern, vor einem Jahr? Durch Grenzen, durch Hürden, durch Herausforderungen werden wir erst zu Menschen, die wir respektieren können. Durch Niederschläge und anschließende Glücksgefühle werden wir erst fürs Leben empfänglich.

Wie ich jetzt sehe kommt der kleine pseudo Philosoph in mir durch (wobei Sport = Philosophie = Leben!).

Wichtig ist nur -> Egal was, egal wer, es geht.
 
Hallo zusammen,

ich möchte demnächst auch damit beginnen, in Maßen, ein paar Muskeln aufzubauen.
Bisher habe ich mich hauptsächlich mit YAYOG beschäftigt, was mir vom Prinzip sehr gefallen hat, da Fitnessstudio für mich nicht in Frage kommt.
Allerdings ist schon der Basis-Kurs bei YAYOG mit 4 Tagen die Woche für mich zu viel. Ab der 7.ten Woche soll man ja sogar 5 Tage trainieren, was gar nicht machbar wäre.
Am liebsten wäre mir ein Programm, welches ich 3 mal wöchentlich durchführen kann, so dass ich immer einen Tag Pause habe um was anderes (Laufen, Crosstrainer, Faullenzen) zu machen.
Für das Training wäre eine Hantelbank und ein Kurzhantelset vorhanden, so dass es nicht ausschließlich auf den eigenen Körper ausgelegt sein müsste.
Bei der YAYOG App gibt es neben den Workouts ja auch frei konfigurierbare Übungen. Wäre das vielleicht was für mich oder kennt Ihr andere Anfänger-Programme die ich mir Online (Youtube etc.) anschauen könnte wie. z.B. zuhause-Training etc.?
 
Ja, das ist auch für mich völlig logisch, aber wenn du als Kind schon eher die Trägheit anerzogen bekommst, dann ist das mit den Jahren immer schwerer manches nicht als Verzicht zu sehen.

Noch mal hierzu. Ich finde Fanmake hat Recht, ich sehe das auch aktuell im direkten Umfeld bei mir. Eine sehr gute Freundin von mir (über 30) hat seit Kindheitstagen deutliches Übergewicht und hat es über die Jahre nie geschafft, nachhaltig da runter zu kommen. Seit 8 Monaten ist sie allerdings regelmäßig beim Sport und ernährt sich auch besser und hat so über 20kg schon runter. Mittlerweile höre ich so Sachen wie "Mist, war erst 3 mal die Woche beim Sport" und dass sie es sich ohne Sport nicht mehr vorstellen kann. Blutwerte / Blutdruck usw haben sich schon extrem verbessert, was natürlich weiter anspornt. Hier im Thread tummeln sich einige "Härtefälle" zu denen ich mich auch zähle, aber dass ein aktives Leben mit bewusster Ernährung sich positive auf Körper und Seele auswirkt, ist glaube ich jedem klar.

Auch zum Rest von @Fanmake full ack. Stillstand insgesamt lässt einen Rückschritte machen, beim Sport, aber auch geistig, je älter man wird, desto schneller geht diese Entwicklung. Unter anderem durch Sport kann man dies allerdings deutlich verlangsamen.
 
Ich hab vor ein paar Wochen meine Ernährung umgestellt (ich verzichte inzwischen so gut ich kann auf Fleisch und insgesamt auf alles, was ungesund ist). Mit dem Ziel Muskeln aufzubauen, trainiere ich 3x pro Woche und versuche dabei über die Wochen die Intensität (langsam) zu erhöhen. Ich merke, dass mir die Ernährung insgesamt die meiste Disziplin abverlangt. Auf den ganzen Schrott (Alkohol, Hackfleisch für 2 EUR/kg und Fastfood) zu verzichten is in Ordnung, aber jeden Tag die ganzen Speisen zuzubereiten (Frühstück, Mittag, Abend plus den ein oder anderen Snack) geht mir gehörig auf den Sack. Auch auf meine Kcal-Zahl zu kommen find ich anstrengend. Hat jemand von den Profis n paar praktikable Tipps für mich? Rezepte hab ich einigermaßen (auch wenn ich neue immer begrüße) aber ne Übersicht über Kalorien, Eiweißgehalt und Fette kann ich mir nur schwer aneignen. Ich hab auch immer das Gefühl, dass ich irgendwas womöglich vernachlässige (insbesondere Mikronährstoffe und so). Zählt ihr Kalorien und Nährstoffe? Und benutzt ihr Supplements oder holt ihr euch den Kram aus euren Mahlzeiten only?
Vielen Dank für konstruktive Tipps oder Erfahrungsberichte :)

Jiders
 
Zwar bin ich kein Profi, aber ich versuche es mal trotzdem.

- Wenn du genug Gemüse und Obst isst, dann brauchst du dir keine Gedanken wegen deinen "Mikronährstoffbedarf" machen. Letzter Zeit haben speziell Jugendliche immer mehr Angst wegen dem Unsinn.

- Ich zähle meine Kalorien aber die Frage ist, ob du es jetzt auch schon unbedingt willst? Du streichst ja schon das "schlechte" aus deiner Ernährung, somit ich dir mal empfehlen würde kontinuität reinzubringen. Das bedeutet über Monate mal hinweg zu trainieren und dich gesund zu ernähren. Auch ohne Kalorienzählen wirst dann sicherlich Veränderungen feststellen. (außer wenn man zu wenig isst und zunehmen will). Ansonsten übernimmst du dich vielleicht zu schnell und verlierst sogar im Endeffekt die Lust.

-Sonst hilft beim Kalorienzählen gewisse Mahlzeiten, die du öfters in der Woche essen kannst, einzubauen. Ich liebe (!) mein Quark/Beerenmischung und weiß ohne bewusst zu rechnen wie viel Kalorien es sind. Genauso weiß ich wieviel Kalorien von IGLO dieses und jene Gemüsepackung usw. hat. Also am Anfang fixe Mahlzeiten wählen. Eine "normale" Banane hat z.B. 100 kcal. 100g Datteln 300kcal usw.

-Supplements. Ehrlich? Das was ich jetzt schreibe, habe ich vor Jahren auch nicht geglaubt aber es ist am Anfang absolut unnötig. Sofern du nicht nur 20g Proteine am Tag zu dir nimmst oder sonstigen Mängelerscheiungen hast. Durch Studien und selbsterfahrung kann ich aber jeden Fischöl (Omega) empfehlen. Damit tut man sich (sofern kein Biliigprodukt) was gutes.
 
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