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360 Mass Effect 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So 1. Durchgang hinter mir und Tali die dumme Schnalle muß sich natürlich nen Kopfschutz einfangen. Jetzt geht es an die 2. Runde, diesmal richtig schön böse...!
 
Ich bin jetzt bei 14 Spielstunden angekommen und mittlerweile der Meinung, dass 4players mit seiner Meinung und den 82% über das Spiel total richtig liegt :I

- Die Story besteht aus Gruppenmitglieder rekrutieren und diese jetzt dann loyal machen. Das ist keine Story in den ersten 14(!) Stunden!
- Nebenmissionen bestehen wirklich aus Dauergeballer! Ich lande mit gezogener Waffe, mache 100 Gegner platt - bekomme nichtmal Exp dafür - und nach dem letzten Kampf gehts direkt wieder aufs Schiff, ohne dabei zu erfahren warum man gekämpft hat. Eine Email am persönlichen Terminal macht manchmal Andeutungen was man da gerade gemacht hat.
- Wo sind die wichtigen und emotionalen Entscheidungen die man im Spiel treffen muss wie sie in allen Trailern angekündigt sind? Kommen die noch?

Am meisten Spass hatte ich bisher mit Abstand auf der Citadel und auf meinem Schiff. Die Missionen für meine Crew sind in Ordnung bis sehr gut bisher.

Für mich ist das Spiel bis auf den Aspekt Technik dem ersten Teil leider hoffnungslos unterlegen :( Ich weiß nichtmal warum ich es weiterspiele, es gibt kaum Motivation dazu. Da ich mir allerdings das Spiel zum Vollpreis gekauft habe, will ich es durchspielen da ich mich sonst über das verschwendete Geld aufregen würde. Leider habe ich den Cerberus-Code schon eingelöst wegen Weiterverkauf, aber ohne die Absturzstelle wäre eine der bisher wenigen guten Missionen weggefallen und meine Meinung vom Spiel wäre noch schlechter :I

Mal schauen wie es weitergeht...
 
Bei der Story hatte ich nie das Gefühl nur Gruppenmitglieder zu rekrutieren, auch wenns vielleicht so war. Und bei den Actioneinlagen hatte ich nicht das Gefühl dass meine Box plötzlich zu Gears of War gewechselt hat.

Das Spiel ist bisher vollkommen in Ordnung, leider aber kein Stück mehr für mich :(

Vergleich zu Teil 1, ein paar Dinge aus meiner Sicht:
- Mako war nicht schlechter als Scannen (beides nervig^^)
- Fahrzeug hat etwas Abwechslung in die Kämpfe gebracht.
- Mir gefiel die Umsetzung der Überhitzung einer Waffe besser als Kühlblocks(= ganz simple einfache Munition) zu finden. Das war mal was anderes als Standard.
- Ich musste mich vor dem Rat verantworten, ich wurde kritisiert als Mensch nur für Menschen zu handeln, und das vor vielen Leuten, nicht nur vor dem Rat.
- Man kämpfte gegen Bürokratie und daraus resultierender Hilflosigkeit an, was Atmosphäre schuf.
- Bei Missionen ist man öfters mal gelandet und hat geschaut was überhaupt los ist. Im zweiten Teil geht sofort das Geballer auf alles was sich bewegt los.
- Die Technik im ersten Teil war mies, im zweiten ist sie top!

So unterschiedlich nehmen wir wohl Spielerfahrung wahr. Ich mag einfach diesen Schritt in Richtung Mainstream in den ersten 14 Stunden überhaupt nicht, ich hätte lieber ein einzigartigeres Spiel. Aber vielleicht wird das ja besser :popcorn:
 
MouseMan schrieb:
So unterschiedlich nehmen wir wohl Spielerfahrung wahr. Ich mag einfach diesen Schritt in Richtung Mainstream in den ersten 14 Stunden überhaupt nicht, ich hätte lieber ein einzigartigeres Spiel. Aber vielleicht wird das ja besser :popcorn:

Für mich ist ME2 genau das! :deal:

Doch Geschmäcker sind nun mal verschieden, kann man nicht drüber streiten.
 
Ich will ja auch nicht, dass mir jemand absolut recht gibt. Ich will auch nur meine Eindrücke niederschreiben, wie alle anderen auch. Das wichtigste ist mir, dass jeder eine eigene Meinung zum Spiel hat und diese auch vertritt. Vielleicht ändert sich die meinige ja noch ;)
 
Ich finds absolut geil! :huldig:

Da man nicht alle Planeten bereisen kann geht etwas Rollenspiel-Atmosphäre verloren, allerdings kein Mega-Kritikpunkt, weil ich im Vorgänger nur selten auf solchen Planeten unterwegs war. ;)

@MouseMan

Die Story ist ca. 40 Stunden lang, zumindest was ich so gelesen habe. :)
 
@MouseMan

Ich kann deiner Kritik 100% zustimmen und habe das auch hier schon kundgetan. Teil 1 finde ich auch klar besser, da einfach komplexer und vor allem hatte es eine vernünftige Story. In Teil 2 ist einfach alles vorhersehbar und begrenzt man die Missionen auf reine Storymission bleibt ja wirklich nicht viel übrig. Die Rekrutierungsmissionen zähle ich nicht zu den Storymissionen, weil das einfach nichts mit einer Story zu tun hat und schon fast auf Assasin Creed Niveau ist.

Bitte nicht falsch verstehen, das Spiel ist sehr gut, aber im Vergleich zu ME1 ist es einfach ein Rückschritt an zu vielen Stellen! Eigentlich sehe ich nur einen einzigen Punkt wo ME2 besser wurde: die Technik. Die Missionen machen viel Spass, und das Spiel selber macht auf Wahnsinning dann auch wieder etliches mehr Spass als auf Normal, wo es leider nur zu einem plumpen Shooter verkommen ist. Auf Wahnsinning muss man dann wieder das gnaze Arsenal einsetzen, sonst hat man keine Chance.

Für mich ist ME1 das bessere Spiel mit einer viel besserern Story. Keine Ahnung was BioWare hier graucht hat, aber die Story in Teil 2 ist sowas von dämlich. Eine kriminelle Organisation wiederbelebt :vogel: Shepert und wir sollen dann auch noch für die Arbeiten. Was hat denn der Blödsinn mit Teil 1 zu tun?!
 
Monkey CH schrieb:
@MouseMan

Ich kann deiner Kritik 100% zustimmen und habe das auch hier schon kundgetan. Teil 1 finde ich auch klar besser, da einfach komplexer und vor allem hatte es eine vernünftige Story. In Teil 2 ist einfach alles vorhersehbar und begrenzt man die Missionen auf reine Storymission bleibt ja wirklich nicht viel übrig. Die Rekrutierungsmissionen zähle ich nicht zu den Storymissionen, weil das einfach nichts mit einer Story zu tun hat und schon fast auf Assasin Creed Niveau ist.

Bitte nicht falsch verstehen, das Spiel ist sehr gut, aber im Vergleich zu ME1 ist es einfach ein Rückschritt an zu vielen Stellen! Eigentlich sehe ich nur einen einzigen Punkt wo ME2 besser wurde: die Technik. Die Missionen machen viel Spass, und das Spiel selber macht auf Wahnsinning dann auch wieder etliches mehr Spass als auf Normal, wo es leider nur zu einem plumpen Shooter verkommen ist. Auf Wahnsinning muss man dann wieder das gnaze Arsenal einsetzen, sonst hat man keine Chance.

Für mich ist ME1 das bessere Spiel mit einer viel besserern Story. Keine Ahnung was BioWare hier graucht hat, aber die Story in Teil 2 ist sowas von dämlich. Eine kriminelle Organisation wiederbelebt :vogel: Shepert und wir sollen dann auch noch für die Arbeiten. Was hat denn der Blödsinn mit Teil 1 zu tun?!
Vielleicht das, dass man zeigen wollte wie sich alles ändern kann? In Teil 1 hat man alles und jeden gerettet und sie haben einen abkacken lassen und vergessen. Nein schlimmer noch, man will nichts von einem nach der Rückkehr.

In einem seiner größten Feinde aus Teil 1 findet man schließlich die Unterstützung die man brauch, um alles wieder ins Rollen zu kriegen, während die Council einen nicht mal persönlich sehen will...

Ich find ja schon, dass es das Drama und das Gefühl alleine zu sein und trotzdem alles Retten zu wollen, ganz gut rüber bringt.

Ich denke daher, dass Teil 3 so ein Zwischending sein wird. Erst wird es so weiter gehen und am Ende ist man mit Shepard DER Mann im Universum und wirft die aktuelle Ordnung ganz über den Haufen. :dhoch:
 
Du verstehst da was falsch, Monkey.

Cerberus ist keine kriminelle Organisation, es ist eine Menschheitszentrierte Gruppierung mit terroristischen Anleihen, die von der Boulevardpresse extrem aufgebauscht werden.
Cerberus hat nur eine Maxime: Weiterentwicklung und Bewahrung der Menschheit um jeden Preis, auch auf Kosten anderer Völker. TIM sieht in Shepard eines der strahlendsten Symbole der Menschheit und will sich dieses Symbol zu nutze machen, einerseits, weil es gute Publicity für Cerberus ist (er lässt ja immer wieder Infos an die Öffentlichkeit durchsickern), andererseits, weil er, obwohl C. eine große Organisation ist, keine passende Manpower hat um mit den Collectors fertig zu werden, die ja direkt menschliche Interessen bedrohen.

Man holt also Shepard zurück, man verlangt aber nicht, daß er für Cerberus arbeitet, TIM gibt ihm lediglich das Werkzeug an die Hand, um einer Bedrohung Herr zu werden, bei der sich TIMs und Shepard´s Interessen überschneiden, das ist alles.
Die Collectors entführen ganze menschliche Kolonien und die Regierung der "zivilisierten Welt", das Council weigert sich einzuschreiten, weil es einerseits politische, andererseits sogar militärische Konsequenzen fürchtet, wenn es sich in Angelegenheiten in den Terminus-Systemen einmischt, da hat die Citadel-Regierung nunmal nichts zu sagen und man hat auch nicht die Ressourcen für sowas nach dem Kampf mit Sovereign (in der Kanon-Version der Story, in der das Council draufgegangen ist, WOLLEN die meisten Rassen der Menschheit auch gar nicht helfen).
Es ist dem Council ebenso egal, daß es Hinweise und später Beweise für eine Involvierung der Reaper gibt, weil man Sovereigns wahre Natur komplett vertuscht hat, um eine Panik zu vermeiden. Also ist die einzige Institution, die Shepard helfen kann, die Menschheit und damit die gesamte galaktische Zivilisation vor den Collectors und damit den Reapers zu schützen, Cerberus, auch wenn es ihm nicht gefällt, was mehr als einmal sehr deutlich zu verstehen gibt. Cerberus ist für Paragon-Shepard ein Mittel zum Zweck, mehr nicht, für Renegade Shepard auch im Großen und Ganzen, eine Bevorzugung der menschlichen Rasse vor anderen Zivilisationen kann ich bei keiner Shepard-Version feststellen.

Und das ist, was ME2 mit ME1 zu tun hat.
 
Zerfikka schrieb:
Zum Glück wie ich finde, was hab ich mich mit dem Teil, grade in bergigen Welten abgemüht.

Jo das Teil ist doch mal übelste Grütze...vorallem wenn das Ding mal schräg steht bekomm ich das Teil nimmer unter Kontrolle.
Bin schon ein paar mal damit abgestürzt als ich über den Skyway auf Feros wollte. :lol:
 
Oxblood schrieb:
Du verstehst da was falsch, Monkey.

Cerberus ist keine kriminelle Organisation, es ist eine Menschheitszentrierte Gruppierung mit terroristischen Anleihen, die von der Boulevardpresse extrem aufgebauscht werden.
Cerberus hat nur eine Maxime: Weiterentwicklung und Bewahrung der Menschheit um jeden Preis, auch auf Kosten anderer Völker. TIM sieht in Shepard eines der strahlendsten Symbole der Menschheit und will sich dieses Symbol zu nutze machen, einerseits, weil es gute Publicity für Cerberus ist (er lässt ja immer wieder Infos an die Öffentlichkeit durchsickern), andererseits, weil er, obwohl C. eine große Organisation ist, keine passende Manpower hat um mit den Collectors fertig zu werden, die ja direkt menschliche Interessen bedrohen.

Man holt also Shepard zurück, man verlangt aber nicht, daß er für Cerberus arbeitet, TIM gibt ihm lediglich das Werkzeug an die Hand, um einer Bedrohung Herr zu werden, bei der sich TIMs und Shepard´s Interessen überschneiden, das ist alles.
Die Collectors entführen ganze menschliche Kolonien und die Regierung der "zivilisierten Welt", das Council weigert sich einzuschreiten, weil es einerseits politische, andererseits sogar militärische Konsequenzen fürchtet, wenn es sich in Angelegenheiten in den Terminus-Systemen einmischt, da hat die Citadel-Regierung nunmal nichts zu sagen und man hat auch nicht die Ressourcen für sowas nach dem Kampf mit Sovereign (in der Kanon-Version der Story, in der das Council draufgegangen ist, WOLLEN die meisten Rassen der Menschheit auch gar nicht helfen).
Es ist dem Council ebenso egal, daß es Hinweise und später Beweise für eine Involvierung der Reaper gibt, weil man Sovereigns wahre Natur komplett vertuscht hat, um eine Panik zu vermeiden. Also ist die einzige Institution, die Shepard helfen kann, die Menschheit und damit die gesamte galaktische Zivilisation vor den Collectors und damit den Reapers zu schützen, Cerberus, auch wenn es ihm nicht gefällt, was mehr als einmal sehr deutlich zu verstehen gibt. Cerberus ist für Paragon-Shepard ein Mittel zum Zweck, mehr nicht, für Renegade Shepard auch im Großen und Ganzen, eine Bevorzugung der menschlichen Rasse vor anderen Zivilisationen kann ich bei keiner Shepard-Version feststellen.

Und das ist, was ME2 mit ME1 zu tun hat.

Ich finde, es ist von der Story her ein genialer Schachzug. Der ehmalige undurchsichtige Feind wird plötzlich zu deinem Arbeitgeber und man bekommt ne ganz neue Sicht der Dinge. Vor allem merkt man, dass es auch im ME Universum kein einfaches Gut/Böse Szenario bei den Gruppierungen gibt.
 
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:lol:
 
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