
2010 erregte das dänische Entwicklerteam Playdead unsere Aufmerksamkeit, als sie mit LIMBO exklusiv für XBLA einen sehr aussergewöhnlichen Titel brachten.
Das Spiel wurde im ersten Monat bereits über 300.000 Mal gekauft, damals deutete nichts darauf hin, dass der Titel noch nachträglich für PS3 und/oder PC kommen würde. Doch es kam anders und ein Jahr nach Release auf der XBOX360 kam LIMBO auch für die beiden anderen Plattformen. Heute kann LIMBO auf über 1 Million Downloads zurückblicken, 2011 war es das erfolgreichste 3rd-Party-Spiel im PSN.
Für Sony lief es trotzdem anders als ursprünglich geplant. Sony stand bereits mit Playdead in Verhandlungen, das Spiel exklusiv für die PS3 zu bringen. Der Deal sollte allerdings beinhalten, dass das Entwicklerteam seine Rechte an der IP an Sony abgibt. Und das wollte Playdead nicht, deswegen platzte der Deal und man wandt sich daraufhin am Microsoft. Diese Details verriet Pete Smith von SCE.
"We had issues when we were trying to sign Limbo because of the IP"
"Remember: 100 per cent of nothing is nothing. A publisher is much more likely to commit to marketing and merchandising if they own the IP."
"Sometimes all we want is protection so [devs] don't make a game, finish it then go to one of our rivals. We look at IP on a case by case basis. With a bit of common sense, you can find common ground."
Ob sich LIMBO auf der PS3 noch besser verkauft hätte, wenn es exklusiv gewesen wäre, lässt sich heute schlecht sagen. Für uns Spieler ist es letztlich gut, wenn solche Spiele auf möglichst vielen Plattformen erscheinen.
Quelle: eurogamer.net
