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TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finde, man muss die Greyworm-Szene im Zusammenhang mit dem Finale betrachten.

Sowohl Reek, als auch Greyworm sind keine richtigen Männer mehr, zumindest was die primären Geschlechtsorgane betrifft. Greyworm betont ja noch einmal, wie die "Erziehung" bei den Unsullied stattgefunden hat, dass man immer versucht hat die Jungs zu brechen, in der Hoffnung, dass sie daran wachsen bzw. in der Erwartung, dass die Schwachen sterben. Greyworm ist daran gewachsen, er ist stärkerer Mensch geworden. Jemand der nichts fürchtet und jetzt erstmalig erkennt, was Angst vor Verlust bedeutet. Seine Liebe zu Missandei ist nicht reduziert auf körperliche Anziehung, sondern reicht viel tiefer.

Reek auf der anderen Seite ist ebenfalls durch die Hölle gegangen. Er wurde ebenfalls gefoltert, gequält und wurde entmannt. Er ist jedoch daran zerbrochen, hat nur kurzzeitig wieder den Anschein erweckt, ein normales Leben führen zu können. Als er jedoch mit seiner Vergangenheit konfrontiert wurde und mit der Angst, wieder in diese Situation zu geraten, hat er die Flucht ergriffen. Theon kannte einfach nichts, außer körperlicher Liebe und selbst eine mögliche innige familiäre Bande hat keinerlei Bedeutung für ihn. Während Greyworm diese vermeintliche Schwäche mit offenen Armen umfasst, flüchtet Theon davor. Sinnbildlich, als Yara unter Deck verführt wurde, wörtlich, als er auf Deck eine Entscheidung fällen musste.
 
die sparrow geschichten, die die letzten 2-3 staffeln geprägt haben sind überflüssig aber die dämliche liebesgeschichte ist okay ? :F

Mein Gott, das waren 3-4 Minuten. Mehr Zeit wurde dafür nicht verschwendet. Sollte halt die Zuneigung beider zueinander noch mal klar machen. Man hat doch keine Seifenoper aus der Sache gemacht.
 
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Der Ark wurde eben viel später aufgegriffen und eine Vielzahl der Geschehnisse im Buch rund um ihn existieren in der Serie nicht. Insofern macht das durchaus Sinn. Ausserdem war ab Season 6 relativ klar, was für eine Bedeutung ihm zukommen wird. Das augenscheinliche Problem ist das krass angezogene Tempo, nicht die Figur an sich.

Ich persönlich bin aber eigentlich ganz froh, dass endlich was geht und man sich nun von Folge zu Folge spürbar dem Ende nähert.
 
Game of Thrones fühlt sich jetzt mehr wie eine Serie an, als es noch in den ersten Staffeln der Fall war, einfach weil es jetzt wie eine moderne Serie geschrieben wird, während man in den ersten Staffeln auf die Bücher zurückgegriffen hat und der unterschied, vorallem im writing, ist durchaus enorm.

Der größte Kritikpunkt ist ja, dass sich Charaktere viel zu schnell von Punkt A zu Punkt B bewegen, das liegt aber auch daran, dass man bei einer Serie keine Folgen damit verschwenden kann, zu zeigen, wie ein Charakter genau von Punkt A nach Punkt B gekommen ist. Es haben sich früher auch Charaktere schnell bewegt, dort hat man aber auch Martins Vorlage gehabt und er Plottet eben deutlich sorgfältiger, als es Weiss & Benioff jemals können, was eben auch daran liegt, dass ein Buch deutlich mehr Möglichkeiten bieten kann, als eine Serie, was man ja an etlichen Kürzungen der Geschichte und das fehlen Dutzenden Charaktere sieht. Man kann halt kein Buch 1:1 als Serie adaptieren.

Nun haben Weiss und Benioff jedoch keine richtige Vorlage mehr und müssen die Geschichte selber zu Ende bringen und zwar als Serie. Deshalb wird nur noch das wichtigste gezeigt und alles, was nichts mit dem eigentlichen Konflikt zu tun hat, einfach ausgelassen. Ganz im Trend der modernen Serien, welche mehr Plott- als Charaktergetrieben sind, als es früher der Fall war. Das ist Segen und Fluch zugleich. Es geht schnell aufs Ende zu, dafür gibt es mehr Plottholes.

Es ist teilweise ärgerlich, besonders wenn man mal über die Entscheidungen bestimmter Charaktere nachdenkt und einem dann klar wird, dass das ja gar nicht mal so klug ist und diese Entscheidungen nur getroffen wurden, um für künstliches Drama zu sorgen. Dafür müssen wir aber keine 15 Staffeln warten, bis es tatsächlich mal zum Ende kommt.
 
Die Liebes-Szene hätte halt wirklich so auch 1:1 von Hollywood-Romanzen-Drehbuchautor-XY geschrieben sein können. Da merkt man schon, wie man mittlerweile seine vergrößerte Zielgruppe ansprechen muss. Und wir wissen quasi jetzt schon alle, wie die Geschichte der beiden enden wird.
Ich persönlich fands jetzt auch nicht so tragisch, kann aber so langsam auch die andere Seite verstehen, die sagen, da wird wertvolle Screentime mit solchen für die Story & Charakterentwicklung absolut irrelevanten Szenen verschwendet. Das Argument lässt sich auch auf die zu genüge besprochene Ed Sheeran Szene anwenden. Man hat nur viel häufiger "unpassend" in die Richtung "was will der Typ da und wieso is der so offensichtlich eingebaut" gelesen.

Ich hoffe nur die fehlende Buchvorlage in den letzten Staffeln wirkt sich nicht zu sehr auf die Qualität aus. Kann als Nicht-Buchkenner denen auch nur beipflichten, die etwas verwirrt über den neuen Captain Blackbeard sind. Kommt quasi aus dem Nichts, hat plötzlich die krasseste Flotte der Welt und macht vor allen einen auf dicke Hose.
 
Es ist teilweise ärgerlich, besonders wenn man mal über die Entscheidungen bestimmter Charaktere nachdenkt und einem dann klar wird, dass das ja gar nicht mal so klug ist und diese Entscheidungen nur getroffen wurden, um für künstliches Drama zu sorgen. Dafür müssen wir aber keine 15 Staffeln warten, bis es tatsächlich mal zum Ende kommt.
Das ist seit Beginn an so, mal die Bücher gelesen? Da werden pro Charakter dutzende, fragwürdige Entscheidungen getroffen. Und da sind viele, viele, viele weitere Charaktere und viele, viele, viele weitere Möglichkeiten, sich dümmlich zu verhalten. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass das die Prämisse der ganzen Buchreihe bzw. dem übergreifenden Handlungsstrang ist. Dämliche Entscheidungen zu treffen. Diesen Aspekt nun einzig und alleine den Seriendrehbuchautoren zuzuschreiben lass ich nicht gelten.
 
Das ist seit Beginn an so, mal die Bücher gelesen? Da werden pro Charakter dutzende, fragwürdige Entscheidungen getroffen. Und da sind viele, viele, viele weitere Charaktere und viele, viele, viele weitere Möglichkeiten, sich dümmlich zu verhalten. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass das die Prämisse der ganzen Buchreihe bzw. dem übergreifenden Handlungsstrang ist. Dämliche Entscheidungen zu treffen. Diesen Aspekt nun einzig und alleine den Seriendrehbuchautoren zuzuschreiben lass ich nicht gelten.

Natürlich, nur finde ich es hier jetzt deutlich auffälliger.
 
Es muss auf jeden fall flugzeuge geben, anders lassen sich diese zeitreisen höchstens noch mit einem wurmloch erklären. Mich stört das am allermeisten, gestern noch am einen ende der welt, am nächsten tag am anderen und dazwischen ein ganzes weltmeer. Das gabs doch in den anderen staffeln nicht meine ich. Ich nehm das halt der serie nicht ab und die immersion ist dadurch nicht gerade gestärkt.
 
Wenn ein Rabe von Dragonstone nach Winterfell fliegt, dann ist mir doch irgendwie bewusst, dass das nicht an einem Tag passiert ist. Gibt ja auch immer wieder ein paar mehr oder minder subtile Hinweise, dass da einiges an Zeit vergangen ist, das hatte @blue gut erklärt. Finde es grundsätzlich nicht schlimm, nur im direkten Kontrast zu den ersten Staffeln fällt es einfach stark ins Auge.
 
Aber ein Rabe hat wenigstens nen Speed von 60 Kmh, mit nem Pferd schaffste das auch aber eben nach 10 km ist schluss mit Galopp, dann auf 10 Kmh runter.

Von wo aus reist John Schnee denn jetzt genau zur Drachenkönigin? Können ja mal ausrechnen wie lange er in echt dafür bräuchte. :D Jetzt machen wir die immersion richtig kaputt. :grins:
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Aber ein Rabe hat wenigstens nen Speed von 60 Kmh, mit nem Pferd schaffste das auch aber eben nach 10 km ist schluss mit Galopp, dann auf 10 Kmh runter.

Von wo aus reist John Schnee denn jetzt genau zur Drachenkönigin? Können ja mal ausrechnen wie lange er in echt dafür bräuchte. :D Jetzt machen wir die immersion richtig kaputt. :grins:
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Dann dauert es halt länger. Das will doch keiner sehen. Oder sollen Einblendungen rein: 3 Monate später...? :? Mir erschließt sich die Problematik gar nicht.
 
Dann dauert es halt länger. Das will doch keiner sehen. Oder sollen Einblendungen rein: 3 Monate später...? :? Mir erschließt sich die Problematik gar nicht.
Doch wenn er von einen Tag auf den Anderen von einem zum anderen Ort reist stört das enorm. Es fällt ja allen auf also ist was dran. Genauso wie mit dem Bau der Flotte und von einer auf die andere Folge ist die fertig und übermächtig.
 
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Doch wenn er von einen Tag auf den Anderen von einem zum anderen Ort reist stört das enorm. Es fällt ja allen auf also ist was dran. Genauso wie mit dem Bau der Flotte und von einer auf die andere Folge ist die fertig und übermächtig.

Es ist ja nicht von einem Tag auf den anderen, wenn du den Kopf benutzt. Ich hatte nie das Gefühl, dass ein solcher Eindruck entsteht.
 
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