Gestern Abend habe ich mal drei Supersportler auf der Schleife getestet!
Den Lamborghini Gallardo (A544), den Porsche 911 GT3 (A551) und den Ferrari 360 Challenge Stradale (A551)!
Jeden habe ich jeweils drei Runden lang, vollkommen original getestet.
Als erstes habe ich mich in das Cockpit des Gallardo gesetzt, schön übersichtlich, analoge Drehzahlmesser links, analoge Geschwindigkeitsanzeige rechts und eine Ganganzeige in der mitte. Da der Gallardo mit Schaltwippen gefahren wird tat ich dies natürlich auch. Der Wagen zieht ohne viel Aufstand los, der Allradantrieb bringt die Leistung perfekt auf die Straße, die 500 PS drücken die 1570 kg kontinuierlich vorwärts. Der V10 klingt eher unspektakulär, höher von der Tonlage als wie man es erwarten würde.
Die Straßenlage ist sehr Einsteiger freundlich, der Wagen lenkt gut ein, kennt beim raus beschleunigen kein übersteuern und ist alles in allem als sehr gutmütig zu beschreiben. Das einzige was durch das Gewicht und den Allradantrieb negativ auffällt ist am Limit bewegt das untersteuern, was aber durch Gas wegnahme leicht zu kontrollieren ist. Doch ist das nicht so ein heftiges untersteuern wie bei Audi oder den meisten Reiskochern, es ist wirklich nur am Limit zu bemerken.
Es macht einfach Spaß mit dem Gallardo seine Runden zu drehen!
Bestzeit: 8:03,xxx
Nun wollte ich aber mal ein wenig was zum arbeiten, ein Wagen der mich fordert und ich entschied mich für den GT3. Sehr schönes Cockpit noch übersichtlicher, analoger Drehzahlmesser genau in der Mitte und genau darunter eine digitale Geschwindigkeitsanzeige (also wer da das HUD nicht ausschaltet ist selber Schuld) und eine Realtime Digital Uhr (Copado

). Den Porsche fährt man traditionel mit 6 Gang H-Schaltung also machen wir es auch so (ich liebe mein Porsche Wheel). Erste Gang rein und gib Schub Rakete, ups da gehen die Gummis in Rauch auf, kein Allrad also etwas sensibler bitte. Die "nur" 415 PS schieben ganz schön brutal nach vorn, doch wiegt der Porsche ja auch nur 1375kg somit knapp 200kg weniger als der Gallardo. Der Klang ist wohl nur mit Geil zu bezeichnen, kernig, kraftvoll!
Die Straßenlage des Porsche würde ich als speziel bezeichnen, Er lenkt wunderschön ein, man kann Ihn unglaublich stark aus der Kurve raus beschleunigen ohne Ihn zum übersteuern zu treiben (außer man legt es förmlich drauf an), auch bei hohen Geschwindigkeiten liegt Er satt auf der Straße, aber wehe man nimmt den Fuß vom Gas. In der Nullgas Stellung speert das Differential zu stark, was zur Folge hat das, man im anbremsen auf eine Kurve aufeinmal die Kontrolle über das Heck verliert und dieses Gnadenlos übersteuert. Dadurch das der Wagen an sich leicht ist, aber sein Motor hinten sitzt, ist der Effekt natürlich besonders stark, weil da aufeinmal der Großteil des Gewichts des Autos unstabil wird. So ist es beim Porsche besonders wichtig eine saubere Linie zu fahren, auf der geraden ordentlich anbremsen, durch die Kurve mit leichtem Gas und dann raus beschleunigen. Gerade für Fahrer mit Porsche Wheel und H-Schaltung ist es wirklich wichtig sich im klaren zu sein, wann man runter schaltet und wann man die Kupplung kommen lassen sollte und wann besser nicht. Doch ist die Getriebeübersetzung für die Schleife als optimal zu bezeichnen und es gibt viele dritte Gang Passagen.
Der Porsche ist ein sehr Anspruchsvolles Auto, doch wenn man es zu fahren weiß unglaublich schnell!
Bestzeit: 07:58,xxx
So nun bleibt noch der rote Flitzer übrig der Ferrari 360 Callenge Stradale. Das Cockpit mutet gegen die anderen fast ein wenig exotisch an, eine knall gelbe große analoge Drehzahlanzeige genau in der mitte und rechts davon eher unscheinbar die Geschwindigkeitsanzeige, das Lenkrad hat die vom Rennsport bekannte Markierung oben genau in der mitte, die den gerade Auslauf markiert. Der Ferrari wird traditionel mit Schaltwippen gefahren, also machen wir das. Na dann mal los, oh interessant trotz Hinterradantrieb drehen die Räder beim start nicht durch, der Motor heult hoch bis man Ihn bei 9.000 Umdrehungen schaltet, der Sound ist absolut Ferrari typisch, deses hohe fast schon Motorrad ähnliche kreischen. Die 425 Ps schieben die 1255kg schön Gleichmässig nach vorne!
Die Straßenlage des Ferrari ist nur als absolut perfekt zu bezeichnen, der Wagen scheint sich an die Strecke zu saugen, was wohl auch an den Unterbodendiffusoren liegen wird. Der Wagen zieht sich förmlich in die Kurve rein und auch bei harten raus beschleunigen liegt Er wie aus Schienen, kein übersteuern kein untersteuern, ob Vollgas (klar wenn man will bekommt man einen Arsch immer raus) oder Nullgas, einfach nur Perfekt. Es hatte ein wenig was von Kart fahren, im Gegensatz zu den anderen beiden.
Vom Gefühl her hätte ich sofort gesagt der Ferrari ist der schnellste doch dann schaue ich auf die Uhr.
Bestzeit: 8:04,xxx
Der Ferrari erkauft sich sein unglaubliches Handling mit viel Anpressdruck und da die Schleife aber auch unbedingt Geschwindigkeit braucht verliert Er hier.
Insgesamt kann man nur sagen das es drei absolut tolle Autos sind, jeder macht Spaß und jeder ist zu Recht ein Supersportler!
