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MULTI Final Fantasy XV (+ Pocket Edition)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bei Ubisoft fehlt leider meistens das spaßige Coregameplay, das hier vorhanden ist.

Monsterjagd macht später z.B. ziemlich Bock. Vorhin drei Mindflyers oder so gelegt. Das war schon geil. Aber dann bitte mehr davon. Am besten in der Form der Deadeye-Quest. Aber das Spiel gibt sich nicht mal Mühe die guten Seiten auszuarbeiten.

Die Deadeye Quest war schon gut gemacht. Davon bräuchte es noch mehr. Ich mach jetzt die Sidequests und dann die Story am Stück. Im Moment fühle ich mich in der Welt aber einfach wohl und entspanne.
 
So unterschiedlich können Meinungen sein. Ich schätze @KaKuns Meinung immer sehr und wie bei Master-Dan und so finde ich es geil, wie man sich in einer Spielwelt verlieren kann. Aber für mich ist das leider hier kaum nachvollziehbar.

FFXV hat ohne Übertreibung für mich die schlechteste Spielwelt, die ich je in einem Rollenspiel erleben durfte. Das Wort wird gerne in dem Zusammenhang abwertend verwendet, aber nie hat es so gut gepasst. Kulissenhaft. In Rollenspielen reist man um die Welt und erlebt ihre kleinen und großen Geschichten. Gerade JRPGs machen das für gewöhnlich sehr plakativ. Da hat man immer das Dorf, das vom Erzabbau lebt, voller rauer Typen, aber jetzt wird die Mine von Monstern belagert und das Dorf leidet darunter. Und dann hat man die königliche Stadt voller arroganter Adligen. Final Fantasy hatte immer sehr spezielle und für ein JRPG ungewöhnliche Regionen. Gerade VI und VII hatten bei seinen Städten immer sehr interessante Hintergründe, die immer eine persönliche, regionale und weltpolitische Geschichte erzählten. Im Westen ist man etwas subtiler, am Boden geblieben, aber auch hier haben Orte eine Vergangenheit, ihre Probleme und Hoffnungen. Und Spiele wie Fallout zeigen wunderbar wie man auch ohne Worte mit einem durchdachten Arrangement toten Plätzen Leben einhaucht. Da bist du in einer Fabrik und dort sind Leichen, dort deaktivierte Roboter und du kannst den vergangenen Konflikt fast schmecken, schon bevor du in die Logs abtauchst.

FFXV hat davon nichts. Es ist seit wenigen Stunden Krieg, aber das ist allen egal. Die Geschichte des Ortes ist die Geschichte der anderen Orte. Es gibt das Crow's Nest, ein Diner und dort wird Essen serviert. Töte Monster und bekomme Geld. Wenn du mal einen Charakter in dieser Welt triffst (aber keine Sorge, das wirst du nur selten), dann ist er strunzdebil und zeichnet sich durch zwei Merkmale aus. Dave, Kriegsveteran, Dog Tags. Schrullige Oma, schrullige Oma, Frösche. Häßlicher Typ im Anzug, Edelsteine, keine Ahnung. Cindy, Arsch und Titten. Und das ist dann die Geschichte eines Ortes, wenn er denn überhaupt einen nennenswerten Charakter hat. Das ist weniger als Stereotyp. Das sind Charaktere, die nur für eine schlechte Nebenquest geschrieben ("geschrieben", was für eine Übertreibung) worden sind.

Man erfährt nichts über die Welt, ihre Bewohner und Regionen abseits der Main Story und dort auch nicht wirklich.

Aktuell spiele ich noch Tyranny und Trails of Cold Steel II. Zwei ganz unterschiedliche Rollenspiele, die beide sehr viel Wert darauf legen die Welt und ihre Geschichte zu präsentieren. Und ich erwarte nicht halb so viel. Wenn ich bei Pokémon nach Lavandia oder so komme, gibt es dort einen Geisterturm und die Bewohner haben Angst vor den Geistern. Das ist mehr Hintergrund als mir die Spielwelt von FFXV in 20 Stunden Spielzeit vermitteln konnte.
Und spätestens wenn Zombies aus den Dropships fallen, ist es Zeit für eine kleine Anmerkung von Entwickler-/Autorenseite.

Aber ne, in der Story geht der Shit ab und in der offenen Welt spielt ständig Fiesta-Musik zu hintergrundlosen Fetchquests. Was für eine Verschwendung des verheißungsvollen Szenarios.

Diesen Eindruck hatte ich bereits nach den 1,5 Stunden von gestern. Wird wohl nicht besser, hm?

Wo du aber Tyranny erwähnst: Ist schon ein gewisser Kulturschock von so einem Lore starken Game zu einem Lore light Rollenspiel wie hier zu kommen. Sogar ein Pokemon Sun scheint sich mehr Mühe zu geben seine Welt und Charaktere mit mehr Charakter zu versehen.
 
Wurde für mich nur noch schlechter. Habe gehofft, dass die erste große Stadt meinen Eindruck verbessert, aber diese alberne Musik mit weiteren dümmlichen Charakteren und ihren schwachsinnigen Aufgaben gaben der Open World den Rest. Zum Glück konnten dann aber schnell zwei gute Huntquests und die Chocobos den Spielspaß retten.

Pokémon habe ich gestern auch mal gestartet und das wirkt wirklich sehr liebevoll designt.

Aber gut, heute wieder dann wieder mehr Story. Kapitel 5 soll ja sehr gut sein. Bin gespannt.
 
Ich hab grad die Videogame-Hölle in Form eines geheimen Dungeons hinter mir, der nur aus Jumping-Puzzles und Drahtseilakten besteht, und was krieg ich? Nen fucking Accessoire mit dem Noct automatisch ausweichen kann. Ich war DREI Stunden in diesem mist Dungeon drinne und ich krieg sprichwörtlich Scheiße als Belohnung :kotz:

Destiny incoming :grins:
 
Wie entwickelt sich das Kampfsystem eigentlich noch?

Bisher ist das ja ein sehr stumpfes Hack n Slay mit Autopilot. Kommen da noch weitere Mechaniken hinzu, Micro Management, mehr Taktik,...?
 
  • Die Deadeye Quest war schon gut gemacht. Davon bräuchte es noch mehr. Ich mach jetzt die Sidequests und dann die Story am Stück. Im Moment fühle ich mich in der Welt aber einfach wohl und entspanne.
Das trifft es ganz gut. Ich finde die Welt /Kulisse schön und fühle mich wohl darin.
Die Punkte, die @eape beschreibt, sind aber allesamt auch nachvollziehbar und zutreffend.

Ist halt auch immer die Frage, mit welchen Erwartungen und Ansprüchen man an ein Game geht bzw. womit man zufrieden sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Der PS4-Pro "High" Modus ist dank üblen Frame Pacings derzeit wohl nicht zu gebrauchen. Prima.
 
Ist allgemein eher erbärmlich, wie viele Spiele auf der Pro mies laufen... Gefühlt sinds ja fast mehr Spiele mit Framepacing-Problemen als welche, bei denen alles gut läuft.
 
Trotz all der Kritik am Anfang, was ich gestern bereits toll fand ist, dass sich mein ursprünglich größter Kritikpunkt bereits am Anfang zu zerstreuen beginnt: Die Party.

Das Zusammenspiel der Charaktere, ihre ständigen Kommentare, Gespräche, Zankereien und selbst das optisch elegante Zusammenspiel im Combat scheinen echt gelungen zu sein.

Eine ordentliche Storyline vorausgesetzt, hat die Party das grundlegende Potential als eine der erinneringswürdigsten Parties der Serie hängen zu bleiben.
 
Die Sidequests und Dungeons lohnen sich was Items angeht fast gar nicht. Vorallem nicht für Noctis, der hat seine Königsschwerter.

Finde seine Königsschwerter aber teilweise nur situativ gut, ansonsten benutze ich normale oder Waffen die geupgradet sind. Oftmals sind sie nur nachteilig: Keine Kombos, Lebensverlust...
 
So unterschiedlich können Meinungen sein. Ich schätze @KaKuns Meinung immer sehr und wie bei Master-Dan und so finde ich es geil, wie man sich in einer Spielwelt verlieren kann. Aber für mich ist das leider hier kaum nachvollziehbar.

FFXV hat ohne Übertreibung für mich die schlechteste Spielwelt, die ich je in einem Rollenspiel erleben durfte. Das Wort wird gerne in dem Zusammenhang abwertend verwendet, aber nie hat es so gut gepasst. Kulissenhaft. In Rollenspielen reist man um die Welt und erlebt ihre kleinen und großen Geschichten. Gerade JRPGs machen das für gewöhnlich sehr plakativ. Da hat man immer das Dorf, das vom Erzabbau lebt, voller rauer Typen, aber jetzt wird die Mine von Monstern belagert und das Dorf leidet darunter. Und dann hat man die königliche Stadt voller arroganter Adligen. Final Fantasy hatte immer sehr spezielle und für ein JRPG ungewöhnliche Regionen. Gerade VI und VII hatten bei seinen Städten immer sehr interessante Hintergründe, die immer eine persönliche, regionale und weltpolitische Geschichte erzählten. Im Westen ist man etwas subtiler, am Boden geblieben, aber auch hier haben Orte eine Vergangenheit, ihre Probleme und Hoffnungen. Und Spiele wie Fallout zeigen wunderbar wie man auch ohne Worte mit einem durchdachten Arrangement toten Plätzen Leben einhaucht. Da bist du in einer Fabrik und dort sind Leichen, dort deaktivierte Roboter und du kannst den vergangenen Konflikt fast schmecken, schon bevor du in die Logs abtauchst.

FFXV hat davon nichts. Es ist seit wenigen Stunden Krieg, aber das ist allen egal. Die Geschichte des Ortes ist die Geschichte der anderen Orte. Es gibt das Crow's Nest, ein Diner und dort wird Essen serviert. Töte Monster und bekomme Geld. Wenn du mal einen Charakter in dieser Welt triffst (aber keine Sorge, das wirst du nur selten), dann ist er strunzdebil und zeichnet sich durch zwei Merkmale aus. Dave, Kriegsveteran, Dog Tags. Schrullige Oma, schrullige Oma, Frösche. Häßlicher Typ im Anzug, Edelsteine, keine Ahnung. Cindy, Arsch und Titten. Und das ist dann die Geschichte eines Ortes, wenn er denn überhaupt einen nennenswerten Charakter hat. Das ist weniger als Stereotyp. Das sind Charaktere, die nur für eine schlechte Nebenquest geschrieben ("geschrieben", was für eine Übertreibung) worden sind.

Man erfährt nichts über die Welt, ihre Bewohner und Regionen abseits der Main Story und dort auch nicht wirklich.

Aktuell spiele ich noch Tyranny und Trails of Cold Steel II. Zwei ganz unterschiedliche Rollenspiele, die beide sehr viel Wert darauf legen die Welt und ihre Geschichte zu präsentieren. Und ich erwarte nicht halb so viel. Wenn ich bei Pokémon nach Lavandia oder so komme, gibt es dort einen Geisterturm und die Bewohner haben Angst vor den Geistern. Das ist mehr Hintergrund als mir die Spielwelt von FFXV in 20 Stunden Spielzeit vermitteln konnte.
Und spätestens wenn Zombies aus den Dropships fallen, ist es Zeit für eine kleine Anmerkung von Entwickler-/Autorenseite.

Aber ne, in der Story geht der Shit ab und in der offenen Welt spielt ständig Fiesta-Musik zu hintergrundlosen Fetchquests. Was für eine Verschwendung des verheißungsvollen Szenarios.

Mal abgesehen davon das die Fronten hier wohl schon seit mehrerern Seiten abgesteckt sind und sich wohl niemand mehr vom Gegenteil überzeugen lässt (wie eigentlich immer bei solchen Disskusionen), aber für mich ist die Welt in erster Linie eine vom Krieg zerrüttete Welt, die aber nicht im Stile von Fallout oder anderen Szenarios komplett ruiniert ist, sondern sich dem Konflikt längst lethargisch angepasst hat. Wenn ich z.B. im Anfangsgebiet umherstreife, dann entdecke ich tote Fabriken oder Strukturen von kleinen Siedlungen, Gemäuer, welche von Kämpfen erzählen, Menschen die alles zurückgelassen haben, vertrieben wurden. Es ist zurecht eine tote, auf den ersten Blick komplett öde Landschaft. Doch trotzdem gibt es immer wieder diese Inseln der Zivilisation, kleine bunte Flecke in all dem Staub und Rost, ein Shop, ein Diner, ein Motel. Die Sonne brennt stetig, jeder ist verschwitzt und verstaubt, Reisen zu Fuß ist sichtlich eine Qual und Herrausforderung für die Figuren, niemand will dort draußen sein.

Und dann kommt man nach kurzer Zeit in den Süden zur Anlegestelle und entdeckt dieses komplett out of place wirkende Restaurant, fancy as fuck, mit astronomischen Preisen. Tropisches Urlaubsfeeling, Leute die am Strand spazieren gehen und man fühlt sich irgendwie komisch, weil warum ist das hier? Aber genau das ist in meinen Augen der nötige Kontrast in der Welt. Irgendwo ist Krieg, aber der Krieg ist halt nicht überall und die Leute versuchen irgendwie das Beste draus zu machen. Vielleicht muß man da ein wenig den Film aufgreifen, aber den Leuten im Umland ist mittlerweile egal wer gewinnt, der Konflikt ist Alltag und für viele nur eine Schlagzeile in der Zeitung. Deswegen juckt es auch einfach viele der Figuren nicht was gerade passiert, ob da 'n scheiß Kristall gestohlen wurde, ob der König tot ist. Solange Niflheim nicht ihre Haustür eintritt leben die einfach ihr Leben. Ich finde diese Welt und wie sie schon fast realistisch und geerdet mit ihrer Lage umgeht um einiges spannender, als wieder eine überzuckert-dramatische Märchenwelt oder irgendwelche finsteren Magie-Maschienen, mit überladenen Gesten und Brechstangen-Romantik.

Natürlich ist das dann für Fans der überschwänglichen und pompösen Final Fantasies zu nüchtern, macht Teil 15 aber nicht gleich schlechter. Was die Nebenquests betrifft, mir macht es ehrlich gesagt nichts aus für Hanswurst irgendwas zu sammeln oder zu töten, solche Aufgaben erledige ich wenn dann in meinem Tempo, wenn es gerade die Geschichte, Situation oder Laune erlaubt. Es gibt unzählige OW-Spiele dort draußen nach gleichem Rezept, jedes Elder Scrolls wird für seine Spielwelt stets gelobt wie Scheiße, aber dann steht da nur jedes Mal so ein Willie vor dir und will das du ihm was bringst oder tötest, stocksteif in minimalster Animation und sabbelt seinen Text runter. In Final Fantasy 15 ist zumindest jede Nebenquest irgendwie schön präsentiert, die Charaktere führen sogar jedesmal andere Dialoge...warum ist das bei diesem Spiel plötzlich ein so großes Problem? Und wer keine dieser Quests machen will, weil sie ihm zu abseits der Story sind, oder zu trivial, der folgt halt nur der Story, welche anscheinend schon für sich an die 30 Stunden in Anspruch nimmt. Ich meine das ist ein Rollenspiel, nehmt doch einfach nur das mit was ihr braucht...

Ich ahne aber schon das die Diskussion jetzt wieder seitenlang so weitergeht und ich eigentlich nur Spaß am Spiel haben will, anstatt mir hier permanenten die Rants durchzulesen und meine Zeit für solche Texte zu opfern...ich meine Wertungen-Schmertungen, aber die Kritiken sind gut, Leute hier lieben es, warum jetzt trotzdem noch drauf rumtreten? Und vor allem nicht nur einmal sondern immer und immer und immer wieder. Das du die Sidequests nicht magst und Bart das Autofahren nicht, weiß ich mittlerweile schon in dreifacher Ausführung.
 
Jetzt mal ganz ehrlich... FFX wird von so ziemlich jedem gelobt ohne Ende... als letztes gutes FF wird es von einigen bezeichnet. Aber in Wahrheit gibt es ja wohl kein FF, dass eine so leblose und eigentlich kaum vorhandene Welt bietet wie FFX. Es gibt bis auf den Blitzballteil keine richtige Stadt (und selbst da rennt man nur über die Brücke zum Stadion) und sonst nur ein paar öde Dörfer. Sonst ist man nur irgendwo in der Pampa und in Ruinen. Melancholie überzieht das ganze Spiel.

Die Welt von FFXV kann kaum schlechter sein... sonst fress ich nen Besen! FFX hat mir dank der Kämpfe, Ultima Waffen und co dann doch Spaß gemacht, aber die Welt... :sleep:
 
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