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Fahrradhelme, notwendig?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es gibt keine Helmpflicht in Deutschland, also weiter so wie er mag und von was er überzeugt ist -closed.

Hier wird ja fast eine Religion draus gemacht.... Die Lord Helmchens gegen die Deoroller Freiheitler.

Das ist halt indirekt auch Ergebnis der bürokratischen Regulierungswut. Der mündige Bürger wird schleichend ausgetauscht gegen den verletzlichen Verbraucher. Selbst Denken und sich ne eigenständige Meinung bilden, ist mittlerweile zu zeitaufwendig. Alles muss abgesichert werden und mit drolligen Sicherheitshinweisen versehen werden.

In diesem speziellen Fall ist es aber mal wieder typisch Internet. Pil und ich werden hier als exotische Freaks mit Hand zur Lebensmüdigkeit in die Minderheitenecke gedrängt. In der Realität ist es doch aber genau umgekehrt. Die verbissenen Helmverfechter sind in der Minderheit. Ein großer Teil davon fährt selbst nicht mal Fahrrad. Im Grunde befinden wir uns hier auf nem Nebenschauplatz des großen, virtuell geführten Krieges "Autos gegen Fahrradfahrer".

Jetzt, nach 22 Seiten, heißt es, Niemand würde abstreiten, dass Helme nicht so viel bringen wie vermutet. Nach meiner Auffassung musste ich mir anfänglich diese Sichtweise erstmal erkämpfen. Aber kein Ding, ich mach das ja auch gerne! ;)
 
Ich bin ja erst nach 15 Seiten oder so eingestiegen... und seit dem hat sich relativ wenig an den Ansichten getan. In deinem Fall hab ich mir lediglich erlaubt zu fragen ob dus nicht unverantwortlich mit 2 Kids und Frau zu Hause findest ohne Helm zu fahren.

Bei Pil gings mir eigentlich immer nur um die haarsträubenden Vergleiche^^

Und ganz ehrlich... du suhlst dich grad schon sehr gerne in der Opferrole, oder? So krass isses dann nämlich doch nicht ;D
 
Naja, du hast dir nicht "erlaubt zu fragen", sondern hast festgestellt, das ich deiner Ansicht nach Verantwortungslos handle, wenn ich (als Mann) auf Touren gehe, während meine Frau und Kinder zuhause sitzen. Hier könnte ich immer noch anführen, dass wir gut versichert sind, im Todesfalle eines Ehepartners. ;)

Opferrolle? Keine Ahnung, in der fühle ich mich nicht. Ich hab mich in den letzten Seiten ja auch überwiegend herausgehalten, weil ich meine Meinung dazu ausführlich dargelegt habe und kein Interesse daran habe, jemanden zu missionieren oder ihm Zugeständnisse abzupressen. Ich kann sehr gut damit leben, wenn andere Menschen nicht meiner Meinung sind.
 
Naja, du hast dir nicht "erlaubt zu fragen", sondern hast festgestellt, das ich deiner Ansicht nach Verantwortungslos handle, wenn ich (als Mann) auf Touren gehe, während meine Frau und Kinder zuhause sitzen. Hier könnte ich immer noch anführen, dass wir gut versichert sind, im Todesfalle eines Ehepartners.

Müsst ich jetzt nachschauen, worauf ich eher weniger Lust hab... aber selbst wenn ichs festgestellt hab, seh ichs nachwievor so^^
Was die Versicherung angeht: na ich hoff mal, und hab auch den Eindruck von dir bekommen, dass es letztendlich nicht nur um die Kohle geht ;)

Pil und ich werden hier als exotische Freaks mit Hand zur Lebensmüdigkeit in die Minderheitenecke gedrängt.

Das meinte ich mit Opferrolle.
 
Notwendig ja. Gerade wo die dunkle Jahreszeit beginnt. Im Stadtverkehr wird es einfach immer schlimmer. Da kann ich auch beleuchtet wie ein Weihnachtsbaum rumfahren, wenn Auto abbiegen will und nebenbei noch an seinem Smartphone rumdödelt sieht er nix mehr und mir fehlt dann einfach die Knautschzone auf dem Rad. Weiß gar nicht wie oft mir mein siebter Sinn und meine Maguras mich schon vor dem Krankenhaus bewahrt haben.
 
Ich will dir nicht das positive denken nehmen aber der helm besitzt trotzdem keine erweiterete knautschzone, aber wenn man es so liest könnte man glatt meinen es wäre heilsbringer, Heiligenschein, vierblättriges kleeblatt und airbag in einem.
 
Heute Morgen wieder das klassische Beispiel...

Bundesstrasse zwischen zwei Ortschaften. Radwege links und rechts. Fahrradfahrer fährt natürlich auf der Strasse, zieht urplötzlich (!) nach links, kreuzt den Gegenverkehr, obwohl Autos entgegenkamen, und fährt auf einen Parkplatz. Zwei Autos müssen scharf bremsen, es passiert Gott sei Dank nichts.

Man kann bei vielen Radfahrern nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
 
Hier in den Niederlanden würde ich einen Helm tatsächlich als deutlich überflüssiger als in Deutschland betrachten. Die Radwege links und rechts sind zum teil breiter als die Straße. Dazu zweispurig. Wenn man mal mit Autos in Kontakt kommt, überholen die einen, als würde man einen unsichtbaren Traktor fahren. Ich fühle mich hier auf dem Rad deutlich sicherer als im Stadtverkehr in Hamburg.
 
Jup, das fällt mir bei euch auch immer auf. Selbst in einer riesigen Stadt wie Amsterdam läuft das alles auf Radwegen ab, als Autofahrer komme ich mit Radfahrern kaum in Berührung.

Ich möchte nicht pauschalisieren, sicher sind nicht alle Radfahrer "Arschlöcher", aber (vielleicht ist unsere Region da auch nur die Ausnahme...?) viele benehmen sich so, als gehöre ihnen die Strasse alleine.

- fahren auf der Mitte der Fahrbahn, damit auch ja kein Autofahrer halbwegs sicher überholen kann

- fahren zu zweit nebeneinander, damit auch ja kein Autofahrer halbwegs sicher überholen kann

- kreuzen die Fahrbahnen

- fahren über rote Ampeln, egal ob Fussgängerampel oder Autoampel

Die ersten zwei Punkte sind besonders ärgerlich, da es hier fast überall gut ausgebaute Radwege gibt. Wen interessiert schon eine Schlange von 20 Autos hinter einem...

Wenn es nicht verboten wäre und ich keinen Bock hätte, irgendwann angezeigt zu werden, würde ich am liebsten bei jedem überholten Radfahrer kurz die Scheibenwaschanlage benutzen... :D
 
Heute Morgen wieder das klassische Beispiel...

Bundesstrasse zwischen zwei Ortschaften. Radwege links und rechts. Fahrradfahrer fährt natürlich auf der Strasse, zieht urplötzlich (!) nach links, kreuzt den Gegenverkehr, obwohl Autos entgegenkamen, und fährt auf einen Parkplatz. Zwei Autos müssen scharf bremsen, es passiert Gott sei Dank nichts.

Man kann bei vielen Radfahrern nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Nur bringt der helm nicht automatisch schmalz mit sich.

Mir gehen autofahrer auf den sack die auf parkllatzsuche den verkehr aufhalten, mir gehen sie auf den sack weil viele für radfahrer nicht blinken bzw. wenn kein auto hinter ihnen ist, sie es als für zu anstrengend halten zu blinken, was eben hoch gefährlich ist für radfahrer. Falschparker, über rot fahrendes autos an jeder ampel. Man könnte tatsächlich auch meinen alle autofahrer müssen arschlöcher sein. Sind sie wahrscheknlich aber nicht alle. Man könnte auch meinen dass sie denken ihnen gehört die straße.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch besser :ugly: aber ging leider früher bei unseren alten Golf und Polo Karren nicht. Hach, war das immer ein Spaß an Bushaltestellen vorbei zu fahren. Besser als durch Pfützen fahren weil niemand gecheckt hat wo es herkam.
 
Ähnliches wie @Zimtzicke es schildert, kenne ich auch. Ich habe manchmal das Gefühl, dass für den Großteil der Radfahrer eigene Verkehrsregeln gelten. 95% in Hamburg fahren über jede rote Ampel. Rechts vor links? Gibt es nicht. Da ich mittlerweile nur noch mit Idioten rechne, fahre ich entsprechend vorsichtig. Ich wäre schon diverse Male mit anderen Radfahrer zusammengefahren, wenn ich - von rechts kommend - nicht bremsbereit gewesen wäre. Da rauschen die Radfahrer von links teilweise im Volltempo über die Kreuzung. Keine Ahnung, was in den Köpfen der Leute vorgeht. Auch als Fußgänger kann man kaum über eine grüne Ampel laufen, wenn ein Radfahrer in Sicht ist. In den meisten Fällen düst der nämlich einfach drüber, in der Annahme, schon irgendwie ausweichen zu können. Einmal hat das nicht geklappt - Radfahrer musste scharf bremsen und hat sich fast auf den Arsch gepackt. :D
 
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