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Fahrradhelme, notwendig?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finde es inzwischen auch nicht mehr vorstellbar, ohne Helm zu fahren... Hab ich sofort ein ungutes Gefühl bei.

Bei uns im Ort ist gerade letzte Woche ein Radfahrer gestorben, da er einem Auto die Vorfahrt genommen hat, auf dem Kopf aufgekommen ist und sich schwerst verletzt hat. Nach ein paar Tagen Krankenhaus war dann Schicht im Schacht.
Mit Helm wäre das wohl so nicht passiert.
 
Natürlich ohne Helm.

Helm ist was für Spongos, alte Leute und Kinder.

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Ernstgemeinte Frage: Wie würdest du deinem Kind gegenüber argumentieren, wenn es fragt, wieso du keinen Helm aufhast, er aber schon?

Ich sehe das wie Urgs. Ich bin der Erwachsene, er ist das Kind. Für Kinder gelten andere Regeln. Ob ihm das passt oder nicht. Wenn er volljährig ist ist darf er selbst entscheiden, ob er mit Helm fahren möchte oder nicht. Aber solang ich die Verantwortung über seine Sicherheit habe, fährt er mit Helm. Ganz einfach.
 
wird wieder ne sinnfreie Endlosdiskussion:D

ich persönlich fahre immer mit Helm. Mir ist meine Sicherheit aber auch wichtiger, als meine Frisur:)

Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er nach einem Unfall mit 15 km/h geistig behindert sein möchte. Warum es noch keine Helmpflicht gibt, wundert mich allerdings sehr. Man wird doch sonst an jeder Ecke vom Staat bevormundet.
 
Ich sehe das wie Urgs. Ich bin der Erwachsene, er ist das Kind. Für Kinder gelten andere Regeln. Ob ihm das passt oder nicht. Wenn er volljährig ist ist darf er selbst entscheiden, ob er mit Helm fahren möchte oder nicht. Aber solang ich die Verantwortung über seine Sicherheit habe, fährt er mit Helm. Ganz einfach.
Wenn du ja aber offensichtlich weißt, dass der Helm zur Sicherheit beiträgt, wieso nimmst du dich davon aus?
Wenn dir etwas passieren würde, weil du keinen Helm trägst, trifft das dein Kind mindestens genau so schlimm wie wenn ihm was passieren würde...

Du hast auch die Verantwortung für deine Sicherheit und die Verantwortung, weiterhin für dein Kind da zu sein...

EDIT: Allgemein stimme ich dem Satz "für das Kind gelten andere Regeln" nur eingeschränkt zu. Das gilt bei uns nur bei Dingen, bei denen es nicht anders geht. Ein Kind muss früher ins Bett, weil der Schlafbedarf z.B. größer ist.
Alles, bei dem es keinen logischen oder zwingenden Grund für eine Unterscheidung gibt, gilt für alle Familienmitglieder.

EDIT2: Und viel Spaß bei der Argumentation "ob dir das passt oder nicht", wenn er mal 14 ist.
Haben meine Eltern damals beim Thema Helm auch so probiert. Ende vom Lied war, dass ich den Helm halt dabei und am Lenker hängen hatte. Wäre es mir von Anfang an als selbstverständlich vorgelebt worden, hätte das wohl anders ausgesehen.
 
Eigentlich gar nicht so schwer:

Das ist simples abwägen zwischen

der Risikowahrscheinlichkeit mich tatsächlich schwer zu verletzen

gegenüber

den mich persönlich einschränkenden Nachteilen (Erscheinungsbild wie ein gemobbter Erdkundelehrer + das Ding ist klobig und nimmt unterwegs Stauraum weg + die akribisch gestylte Friese wird zerstört).

In dem Fall entscheide ich mich für das (in meinen Augen geringe) Risiko mich zu verletzen und gehe allen anderen Unannehmlichkeiten aus dem Weg.

Bei meinen Sohn sehe ich mich in Verantwortung für ihn die größtmögliche Sicherheit zu schaffen. Da zählen die Gegenargumente nicht und somit hat er einen Helm zu tragen.
 
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