Ja keine Frage dass es mega arschlöcher gibt, wie gesagt, ich schließe nicht aus dass ein Helm bei einem gewisschen Speed helfen kann, ab 20 KMH bringt der nix mehr, Schumacher hatte weniger als 20 KMH drauf als Beispiel, 20 KMH ist übrigens echt verdammt wenig, darüber würde ich mir als Radfahrer viel mehr Gedanken machen dass die einem einen schlechten Helm angedreht haben den ich täglich auf habe und der dann nicht mal hilft.
Ja, wobei man das aber auch nicht so pauschal sagen kann. Ich bin früher recht viel Rennrad gefahren und bin ganz froh, dass ich immer mit Helm gefahren bin. Weniger als 20 km/h hatte ich nur nach L'Alpe d'Huez hoch drauf.
Das Risiko muss natürlich jeder für sich einschätzen. Klar: Wenn man ordentlich fährt, sind Unfälle sehr selten. Dennoch gibt es Situationen, in denen man fällt, ohne dass man etwas dafür kann.
Trage du doch einfach einen Helm wenn du das Haus verlässt, in jedem Momentn kann dich jemand umfahren, zu jeder Zeit, ob Radfahrer oder Autofahrer, oder du stolperst einfach weil du aufs Handy geschaut hast. Wenn du Angst vor dem Leben hast wieso begrenzt du das auf so einen kleinen Teil deines alltäglichen Lebens? Sei wenigstens konsequent.
Das ist Quatsch pil. Das hatten wir auch schon ein paar Mal. Wenn ich rausgehe, laufe ich auf dem Bürgersteig. Da sind keine Verkehrsteilnehmer. Da kommen mir nur irgendwelche anderen Fußgänger entgegen. Und selbst wenn ich da falle, habe ich über den Sturz mehr Kontrolle als wenn ich sitzend mit deutlich höherer Geschwindigkeit fahre. Deiner Argumentation folgend könnten auch Motorradfahrer auf Schutzkleidung verzichten. Ist dann ja auch egal. Oder ich trage hier auf der Couch auch eine Motorradausrüstung. Kann ja sein, dass ich einen Kreislaufkollaps erleide und auf den Boden falle.
Das Ding ist nicht, dass man bei jedem winzigen Risiko übertriebene Vorkehrungen trifft. Man sollte Risiken schon entsprechend einschätzen. Und sie nicht alle gleichstellen, so wie du es tust.
