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Fahrradhelme, notwendig?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich schätze, da kommst du auch von allein drauf, wenn du ein wenig drüber nachdenkst.

Im übrigen quote ich nicht nur, ich argumentiere und hinterfrage auch.
 
Daran merkt man dass du kein qoute gelesen hast. Helme schützen unter bestimmten vorraussetzungen und am ehesten noch kindern durch ihr gewicht und ihrem speed, mit der realität eines erwachsenes radfahrers hat das nur nichts mehr zu tun.
 
In den geposteten Statistiken steht ja, dass der Anteil der Radfahrer mit Helm, die beim Chirurgen auf dem OP Tisch landen, höher ist, als der Anteil der Helmträger in der Gesamtbevölkerung.
Daraus wird dann geschlossen, dass Helmträger wohl aggressiver zu Werke gehen und deshalb erst verunfallen und der Helm dann nix nützt.
Ich interpretiere es eher so:
Der Anteil der Verunfallten mit Helm im Straßenverkehr wird wohl nicht höher sein als ohne. Jedoch wenn einer ohne Helm durch den Sturz an seinen schweren Kopfverletzungen noch an Ort und Stelle stirbt, eben weil er keinen Helm trug, landet erst gar nicht auf dem OP Tisch des Chirurgen und geht deshalb nicht in diese Statistik mit ein.
Ausserdem gibt es ja noch Radunfälle beim Sport (MTB, Rennrad etc.) Und dort ist der Anteil der Helmträger ja weitaus höher als im Durchschnitt. Und wenn die verunfallen, werden die sicher auch in einen Topf mit den normalen Strassenverkehrsteilnehmern geschmissen, obwohl beim Sport natürlich ein höheres Verletzungsrisiko besteht.

Statistik halt.
Ist wie mit den Katzen in New York. Da überlebt auch jede 2. Katze den Sturz aus dem 7. Stock. Aber nur jede 2. Katze von denen, die überhaupt in die Tierklinik gebracht wurden. 90% aller Katzen sind eh gestorben und erst gar nicht in die Klinik gebracht worden... (Die Katzenzahlen sind frei erfunden, dient nur zur Verdeutlichung).
 
Ey Leute, soll ich euch ein kleines Geheimnis verraten?
Finde die Diskussion um Fahrradhelme genauso schwachsinnig wie Sexsismus, Politik und diverse andere diskussionen.
Wenn ich an dieser Stelle den großartigen Zerfikka zitieren darf:
"Alle Menschen in einen großen Sack sperren und mit einer Brechstange ordentlich draufhauen!"
 
Erwischt! Ich habe deinen letzten Quote nicht vollständig gelesen.

Es gibt auch Erwachsene die langsam Rad fahren, da schützt der Helm dann trotzdem nicht ? Grade bei älteren Menschen ab 40 würde das doch auch Sinn machen?
 
Erwischt! Ich habe deinen letzten Quote nicht vollständig gelesen.

Es gibt auch Erwachsene die langsam Rad fahren, da schützt der Helm dann trotzdem nicht ? Grade bei älteren Menschen ab 40 würde das doch auch Sinn machen?

Jo stimmt, Pil ist schon Ü40 wenn ich mich recht erinnere, Urgs muss so um die 30 sein, wie alt bist du tim?
Du musst mit sicherheit noch keinen Helm tragen :P

@Claeuschen

Also wenn Zerfikka zuhaut, nützt auch ein Hem nichts :grins:
 
Ich trage keinen Helm, weil ich momentan nur noch im Wald Mountainbike fahre, ohne Verkehr.

Wenn der Kleine Rad fährt, werde ich mir trotzdem einen zulegen. Dann bin ich wenigstens gewappnet, wenn die Rückfragen kommen.
 
Ich würde auch jedem Menschen, der lange kein Rad gefahren ist, zum Helm raten. Es gibt ein Selbstverletzungsrisiko. Die Leute, insbesondere die Schön-Wetter-Fahrer beherrschen oft geundlegende Standards nicht. Sie können nicht richtig auf- und absteigen, bremsen falsch, werfen keinen Schulterblick, können nicht richtig manövrieren etc pp.

Allerdings sollten auch die sich nicht zu sehr auf das Ding verlassen. Viel wichtiger ist es, diese Defizite auszubügeln und zu einer (selbst-) bewussten Fahrweise überzugehen.
 
Also ist die eingeführte Helmpflicht im Radsport und die seitdem weniger gewordenen tödlichen Verletzungen auch im Grunde völliger Nonsense?

Ich verstehe nicht, dass man nicht einfach akzeptieren kann, dass es Situationen gibt, in denen ein Helm helfen kann. Das ist völlig unbestritten und wird hier aus Eitelkeit der Helmgegner schlichtweg nicht akzeptiert. Jeder gestattet euch, ohne Helm zu fahren und akzeptiert auch voll und ganz, dass ein Helm in manchen Situationen rein gar nichts ausrichten kann. Und auch, dass Radfahren per se kein gefährliches Unterfangen ist. Aber warum könnt ihr nicht gleichzeitig akzeptieren, dass es Situationen gibt, in denen ein Helm einen Sturz dämpfen kann? Wenn ich aus geringer Geschwindigkeit mit dem Kopf auf die Bordsteinkante knalle, dann passiert mir ohne Helm Schlimmeres als mit Helm. Das kann man doch nicht ernsthaft leugnen.

Und bevor jetzt wieder dieses "aber du kannst auch beim Sitzen hinfallen" kommt. Ja, kann ich. Spielt in einer Raddiskussion aber einfach keine Rolle. Dieses "entweder schützt man sich in allen Lebenslagen rigoros oder man lässt es gleich vollkommen sein" ist einfach albern. Selbst wenn ich mich in einer von hundert gefährlichen Situationen schütze, habe ich mehr Schutz, als wenn ich mich gar nicht schütze. Und wo man sich schützt bleibt - eben - jedem selbst überlassen. Dennoch, zum letzten Mal, kann ein Helm einem Menschen mehr Schutz bieten als kein Helm. Egal, wobei.
 
Ich trage keinen Helm, weil ich momentan nur noch im Wald Mountainbike fahre, ohne Verkehr.

Wenn der Kleine Rad fährt, werde ich mir trotzdem einen zulegen. Dann bin ich wenigstens gewappnet, wenn die Rückfragen kommen.

Der Wald in Kombination mit nem MTB wäre für mich jetzt wiederum der klassische Einsatzort für nen Fahrradhelm. Da fahre ich zumindest nie ohne Helm.
 
Man braucht nur anderen beim radfahren anschauen und weiß sofort wieso immer mehr sterben, der allgemeine Radfahrer wird täglich noch dümmer als er eh schon ist, anders kann man dessen kamikaze Fahrten nicht deuten. Heute erst wieder passiert, ich steh ja extra zwischen 2 Autos weils mir unglaublich auf den Sack geht dass die noch so eng an mir vorbeifahren dass sie mich dabei berühren, und was macht der Radfahrer, der fährt ganz links vorbei und schert dann vor dem gerade grün habenen Auto nach rechts ein, und dann wundert man sich dass es tote Radfahrer gibt.
 
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