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Fahrradhelme, notwendig?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Weil hier schon ein paar mal mit Statistiken rumgeworfen worden ist: Allein bei mir in Graz sind in den letzten 12 Monaten 6 oder 7 Radler tödlich verunglückt. Eigentlich immer durch 2 Arten: Autofahrer macht die Tür ohne zu schauen auf und vom LKW übersehen worden. Beim LKW hilft der Helm wohl nur bedingt, aber bei den Türgeschichten war meistens zu lesen "Kein Helm im Spiel". Und da hätt der defintiv was gebracht. Weil man eben direkt übern Lenker geht oder Frontal gegen die Tür kracht.
 
Bei @Urgs kann ichs nicht nachvollziehen wenn er bei Touren keinen Helm aufsetzt da hier das, blöde, Argument "Die frisur beim Date muss sitzen" wegfällt. Und: Auf einen zusätzlichen Schutz zu verzichten wenn daheim Frau und Kinder sitzen halt ich auch recht unverantwortlich.

Die Frage stellt sich mir gar nicht. Und die Erfahrung gibt mir halt recht. Genauso müsste ich dann auch über Knieschützer nachdenken, oder für die Ellenbogen.

Meine Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt übrigens 16km/h.
 
Weil hier schon ein paar mal mit Statistiken rumgeworfen worden ist: Allein bei mir in Graz sind in den letzten 12 Monaten 6 oder 7 Radler tödlich verunglückt. Eigentlich immer durch 2 Arten: Autofahrer macht die Tür ohne zu schauen auf und vom LKW übersehen worden. Beim LKW hilft der Helm wohl nur bedingt, aber bei den Türgeschichten war meistens zu lesen "Kein Helm im Spiel". Und da hätt der defintiv was gebracht. Weil man eben direkt übern Lenker geht oder Frontal gegen die Tür kracht.
man darf sich halt nie darauf verlassen dass andere mitdenken, gefahren ausschließen und als füßgänger nur dann über grün laufen wenn man merkt dass der anfahrende gas wegnimmt. Ich stand mit 2 anderen füßgängern gestern am zebrastreifen, der typ dachte überhaupt nicht daran anzuhalten, das geht einfach überhaupt nicht aber wer denkt er würde recht bekommen nur weil er im recht ist irrt sich und bezahlt es dann oft mit gesundheit und leben. Die rechtsabbiegerregel müsste ähnlich einem stopschild funktionieren, der erste der anfährt muss ganz zwingend stehen bleiben, würde imo 80% aller tote vermeiden.
 
Das Argument mi den anderen Protektoren is ziemlich unschlüssig. Mit nem kaputten Knie isses halt ein paar Wochen scheisse, aber mit ner kaputten Birne wirds längerfristig unlustig. Ich hab auch nicht den ganzen Thread verfolgt, aber vielleicht kannst es nochmal in einem Satz erklären: aus welchem Grund verwendest du keinen Helmbei Touren? Wie gesagt, in der Stadt kann ich die Argument nachvollziehn, auch wenn sie rational gesehen völiger Bullshit sind. Da mach ichs ja auch. Aber wenn ich bewusst Radln geh, spricht doch nix gegen nen Helm. Mittlerweile sind die teuren Exemplare ja auchs chon recht bequem.
 
Du fährst mitm MTB durch Wald?

Ich fahre mit Gepäck und nem Tourenrad über Fernradwege. Ich bezeichne das auch gerne als Radwandern. Natürlich könnte ich mir dabei auch nen Helm aufsetzen. Nachdem ich das aber schon einige Male gemacht habe, sehe ich dafür schlichtweg keinen Grund. Das ist nicht mal ansatzweise gefährlicher als das Fahren in der Stadt. Eher im Gegenteil. Ich würde sogar behaupten, es ist ungefährlicher.
 
Weil ich schon etliche Touren ohne Helm gefahren bin, hunderte Kilometer. Eigentlich die selbe Argumentation, wie in der Stadt. Kann ich aber gut mit leben, wenn du das nicht verstehst. Mir gehts ja nicht darum, andere zu missionieren.
 
Naja, diese Argumentation ist... naja...
Ich bin schon abertausende Kilometer Auto gefahren und war noch nie in einer Situation, in der ich den Gurt oder gar den Airbag benötigt hätte.
Soll ich deswegen unangeschnallt fahren und den Airbag verkaufen?
 
Auch ich möchte Dich nicht belehren Urgs, aber gerade da Du regelmäßig RadTouren unternimmst wäre es mit sicherheit vernünftig einen Helm zu tragen. Spätenstens nach dem ersten Sturz merkst Du dass Du nicht bulletproof bist.
 
Ein Auto mit einem Fahrrad zu vergleichen, nun ja. Da gehe ich gar nicht erst drauf ein. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Autos und wenn ich eins fahre, dann schnall ich mich natürlich an. Die Anschnallpflicht ergibt Sinn.

@HiRes

Alles schon im Laufe des Threads geschrieben. Ich fahre über 20 Jahre Fahrrad und ich bin auch schon oft gestürzt. Ich hab meine Erfahrungen gemacht und für mich habe ich entschieden, ohne Helm zu fahren. Das ist mein gutes Recht.

Fahrradfahren ist nicht besonders gefährlich!
 
Ein Auto mit einem Fahrrad zu vergleichen, nun ja. Da gehe ich gar nicht erst drauf ein. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Autos und wenn ich eins fahre, dann schnall ich mich natürlich an. Die Anschnallpflicht ergibt Sinn.
Würd mich mal interessieren, wieso du nicht drauf eingehst bzw. wo du den Fehler in der Analogie siehst.
 
Ja, das stimmt natürlich. Den Stadtverkehr halt ich auf dem Rad auch für gefährlicher als Land-Touren (Autofahrer als Risiko für Radler).
Aber den einen dummen Unfall kann man halt überall haben. Und dann gibts halt keine zweite Chance, sondern man ist halt tot oder wünscht sich, man wäre gestorben...

Wenn einer fragt: ich bin seit vielen Jahren kein Rad mehr gefahren, aber wenn ich mir mal wieder eins kauf, dann sicher mit Helm.
Hatte früher auch keinen auf (den von meinen Eltern verordneten Helm hatte ich dann schön an den Lenker gehängt, wenns in die Schule ging), das verbuch ich aber inzwischen als jugendlichen Leichtsinn.
 
Ein Auto mit einem Fahrrad zu vergleichen, nun ja. Da gehe ich gar nicht erst drauf ein. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Autos und wenn ich eins fahre, dann schnall ich mich natürlich an. Die Anschnallpflicht ergibt Sinn.

@HiRes

Alles schon im Laufe des Threads geschrieben. Ich fahre über 20 Jahre Fahrrad und ich bin auch schon oft gestürzt. Ich hab meine Erfahrungen gemacht und für mich habe ich entschieden, ohne Helm zu fahren. Das ist mein gutes Recht.

Fahrradfahren ist nicht besonders gefährlich!
Einfach mal alle lesen, dann versteht ihr nicht nur mich sondern auch urgs. :grins: das ist schon überdeutlich geschrieben, sollte passen. http://mobil.stern.de/auto/service/...-sicher-radfahren-ohne-helmzwang-3693476.html
 
Ich glaub, es hängt auch stark von der Strecke ab, die man so fährt. Ich fahre auch ungern mit Helm - und wenn ich innerorts auf separaten Radwegen (nicht die direkt auf der Straße) oder Fuß-/Radwagen fahren kann, dann ist es IMO auch nicht nötig. Wenn ich jetzt v.a. auf Straßen unterwegs wäre oder dauernd an parkenden Autos vorbeifahre, dann würde ich es mir glaube ich schon auch überlegen.

Mit Kindern ist das leider gerade auch ein bisschen fadenscheinig. Meine Kinder fahren immer mit Helm, aber das kann man momentan auch noch gut verargumentieren.
 
In Holland und in Dänemark, wo es mit die meisten Radfahrer und die meiste Akzeptanz für das Fahrrad gibt, aber die wenigsten Verkehrstoten, da kennt man den Helm so gut wie gar nicht.

Auch das zeigt, dass die Schutzwirkung der Dinger maßlos überschätzt wird.
 
Übrigens war michael schumacher keine 20 kmh schnell, klar könnte man sagen dass er ja immerhin noch lebt, zeigt aber was für schutz ein helm wirklich bietet, im grunde nämlich keinen, wenn urgs also 52 kmh den berg ab fährt dann bräuchte er schon mehr als nur einen helm, dann schon eine motirradausrüstung und selbst die dürfte ihm kaum das leben retten. Besser wäre es also ihm anzuraten keine 52 kmh zu fahren wenn ihr vernünftig argumentieren würdet, ich selbst würde niemals so schnell fahren, aus vernunft.
 
Pfeife! :D
Das hat man der Abfahrt nicht unbedingt angesehen. Ich war selbst extrem überrascht, als ich später den Tacho überprüfte. Sie war aber ziemlich sicher ausgeformt, so ein Doppelhügel.Ich hab übrigens nicht mitgetreten, das Tempo kam von allein.

Ich hab dann später, auf dem Zeltplatz in Prora eine 10 oder 11jährige getroffen, die mir auch ganz stolz erzählte, dass sie heute einen Berg mit 50 runtergedonnert ist! :gerri:

Anhang anzeigen 31996

Das war sie. Sieht harmlos aus, von oben. :D
 
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