360 Fable 2 Erlebnissberichte aus Albion

Dieses Thema im Forum "Fable 2" wurde erstellt von Master-Dan, 24. Oktober 2008.

  1. Master-Dan

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    Lasst uns hier einfach nur unsere Erlebnisse in der Welt Albions rein schreiben, oder wie Ihr Sie empfunden habt.

    Den Texst möglichst als Spoiler kenn zeichnen und in etwa versuchen darauf hinzuweisen, wo Ihr etwas elebt habt, oder wie weit man sein sollte um es Spoilerfrei zu lesen.

    Wer schon in Bowerstone angekommen ist, nach der Straßenspeere kann absolut Spoilerfrei lesen.

    Ich beginne mit meinem Eindruck nach dem verlassen des ersten Dungeons.

    Das ist Sie also meine Bestimmung, ich bin ein wahrer Held Albions. Es schoßen mir tausende Gedanken durch den Kopf, was erwartet mich, wie verhält sich ein wahrer Held, stehen wohl die Frauen auf wahre Helden usw. usw.
    Ich verließ also die Ruine der Heldengilde mit meinem Hund und neuen Freund Jonny (so hieß im Reallive mal ein Hund den ich in der Kindheit hatte), es war Nacht und der Vollond schien in seiner ganzen Pracht. Ich verließ den Berg auf dem Ausgang war und hielt eine weile inne, als ich sah wie schön sich der Vollmond im See spiegelte.
    In Gedanken versunken nahm ich aufeinmal das Bellen meines Freundes war, er war sehr aufgeregt und es schien als wolle Er das ich Ihm folge.
    Ich folgte Ihn und sah wie Er anfing zu graben, da holte ich meinen guten alten Spaten raus und tat es Ihm gleich. Welch Ironie, ich fand ein Buch über die Schatzsuche und als ich darin plätterte, spürte ich eine Veränderung bei meinem vierbeinigen Freund (er ist nun ein zwei Sterne Schatzsucher). :deal:
    Nun war die Sucht schon ausgebrochen, ich wollte Schätze sammeln.
    Als die Nacht vorüber war und ich die morgen Röte ausreichend genoßen habe, machte ich mich vom Fuß des Berges auf mit der Schatzsuche zu beginnen und es lief wirklich wunderbar, eine Schatztruhe hier, ein Silberschlüssel das und wieder mal was zum graben, herlich... :D

    Auf einmal sah ich im Grass ein kleines Häschen sitzen, mein vierbeiniger Freund war sofort still und rannte auch nicht mehr umher, der Jagdinstinkt war bei uns geweckt und ich nahm vorsichtig meine Armbrust in Anschlag und ziehlte genau. Das Häschen hatte uns nicht bemerkt und kauerte ganz still am Boden, ich betätigt den Abzug und die Sehne schleuderte den Pfeil meiner Armbrust mit voller Wucht auf mein Ziel... TREFFER !!!

    Ich näherte mich meiner Beute und Sie war Tod. :|
    Ein merkwürdiges Geräusch war zu hören "Bling" und ich fühlte mich nicht als gloreichen Jäger, oder gar als Held, nein ich fühlte mich schlecht. :traurig:
    Ich zog meinen Pfeil aus den toten Körper des Häschens und begrub es auf der Wiese, wo es so gerne rum tollte. :heul:

    Mir war klar geworden das ich unschuldigen kein Leid zufügen kann und von da an Entschied ich mich meine Heldenkraft nur für gute, edle Zwecke einzusetzen. :)

    Nun machte ich mich meine Suche nach Schätzen fort führend auf nach Bowerstone, doch war der Weg gespeert, da eines Diebesbande die reisenden Händler ausraubte und gar entführte.
    Nun war es an mir meinen Heldenmut unter Beweis zu stellen und der Diebesbande den Gar aus zu machen. Ich suchte Ihr Lager und schon als ich es betrat spürte ich den Hinterhalt, mein Freund begann sofort zu knurren, den seinem Instinkt macht niemand etwas vor. Da sah ich die Händler in einem Käfigwagen eingespeert, völlig verängstigt flehten Sie das ich Sie doch frei lase.

    Doch dann schnappte die Falle zu! :schock:

    Ich wurde wie aus dem nichts von Angreifern eingekreist, da kam mir dieser neu erlente Zauber in den Sinn, eine Schockwelle die meine Angreifer wegstoßen sollte. Ich konzentrierte mich und plötzlich fühlte ich wie eine unglaubliche Kraft meinen Körper durch strömte und schlagartig aus mir hinaus brach.
    Meine Angreifer wurden ein paar Meter von mir weggeschleudert, gerade genug um Sie mit meiner gerade erst gefundenen Pistole zu bearbeiten, diese war leider nicht sehr Durchschlagskräftig und Sie kamen wieder schnell näher nun nahm ich meinen Streitkolben und schlug mit willden Gebrüll auf Sie ein. Das Blut spritzte und Knochen brachen unter wucht meiner Schläge, gegnerischen Schlägen weichte ich geschickt mit Rollen aus, oder blockte Sie mit meiner schweren Keule.
    Als der letzte zu Boden sank, stützte ich mich völlig außer Atem auf meiner Keule ab und war mir meines Sieges sicher, doch da vernahm ich das aufgeregte Bellen meines Freundes und als ich meinen Blick hob, geschah etwas schreckliches.

    Mein Hund saß vor der Tür einer Holzhütte und bellte diese an, als plötzlich die Tür mit einer unglaublichen Wucht aufgestoßen wurde und meinen besten Freund mit einem jaulen durch die Luft fliegen ließ.

    Es war der Anführer der Diebesbande, ein riesiger muskel bepackter Hühne, der brüllte und schrie, doch nahm ich das alles nur noch gedämpft war, den meine Wut und Zorn hatten die Zügel bereits fest in der Hand und ich rannte auf Ihn zu wie ein Pferd das gerade die Sporen seines Meisters tief in Fleisch gejagt bekommen hatte.
    Ich schlug auf den Riesen ein, mit all meiner Kraft, weichte seinen Schlägen aus und verpasste Ihn aus sicherer Entfernung auch immer wieder die ein oder andere Kugel aus meiner Pistole. In einem unachtsamen Moment meines Gegners, traf ich Ihn mit meiner Keule an seinem Kopf und Er viel wie ein gefällter Baumstamm zu Boden. :ugly:

    Die Freude über diesen Kampf währte nur kurz...

    Was ist mit meinem geliebten Hund ??? :nein:

    Er lag jaulend in einer Ecke und als ich Ihn rief humpelte Er vor schmerzen wimmernt auf mich zu. Er schien sich einen Hinterlauf gebrochen zu haben und Blut lief aus seiner Schnautze, er hatte große Schmerzen. In diesen Moment viel mir der Zaubertrank ein, den ich in meiner Kiste gefunden habe, ich hatte Ihn vorsichts halber mit genommen und krammte Ihn sofort aus meinem Beutel, da war Er ja. :huldig:
    Ich verabreichte das Gebräu meinem Hund und wie von Zauberhand spang Er Sekunden später wieder wie neu geboren umher. :lol:

    Nun ging es auf nach Bowerstone und was ich da so alles erlebte und warum ich Schwielen an den Händen habe, berichte vielleicht ein anderes mal. :deal:

    MfG der Master
     
  2. matrixhasyou

    matrixhasyou

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    :dhoch:
    Sehr geil geschrieben. DAS ist genau der Grund in dieses Forum wieder aktiv
    eingestiegen zu sein. Allerdings ist meine "Federkraft" wohl noch ein wenig
    rostig. Ich versuchs auch mal:

    Ebenso gilt bei mir: Gespielt etwa 5 Std, Ankunft Bowerstone mit ein paar kleinen Aktivitäten

    Am Anfang war die Kindheit. Was bleibt in der Erinnerung schon wirklich übrig? Ich weiß nur noch, ich bin meiner Schwester überall nachgelaufen. Sie hat schliesslich für uns gesorgt, mir meine Träume erklärt. :)
    Früher haben wir mal eine ganz verrückte Geschichte erlebt. Um eine Spieldose zu bekommen, habe ich Bilder gesammelt, einen Hund befreit und einer Mama eine Flasche gebracht. So richtig weiß ich das alles nicht mehr. Jedenfalls sind meine Schwester und ich irgendwann in dieses Schloss gekommen..... oder habe ich das geträumt? :?

    Meine Mama, die Zigeunerin, hat mir immer erzählt das früher etwas Schlimmes passiert sei - immer wenn ich schlecht träume werde ich daran erinnert. An meinem 18. Geburtstag sollte ich die "zum-Mann-Prüfung" unserer Ahnen schaffen.
    In die Gruft und zurück.
    Zum Glück hatte ich "Conny", meine Hündin, immer an meiner Seite....;)

    Kaum auf dem Feld, hatte Conny natürlich nur Flausen im Kopf. Wir hatten unseren Auftrag schnell vergessen, gingen schwimmen, tobten die Berge rauf und runter..... Huiiiii. :hurra:
    Wir fanden ein tolles Buch "Training für Hunde". Conny bellte ganz aufgeregt. Als ich ihr daraus vorgelesen hatte, bekam sie einen seltsamen Glanz in ihren treuen Hundeaugen. An allen möglichen (und unmöglichen) Stellen bellte sie und bedeutete mir besondere Funde. Sie war seitdem ein "2-Sterne-Suchhund"
    Wir fanden zwei Silberschlüssel, einen Hundeball (schon bald konnte sie apportieren), ein Kondom (zum Verhüten ungewollter Schwangerschaften UND Geschlechtskrankheiten!!!), einen Attentätermantel, mehrere Lebenstränke (Kinderversion), eine Pistole und einen Piratensäbel. Die Bücher kann ich kaum noch zählen. Nachdem wir an einer lebenden Tür versagt haben, gingen wir doch mal in die Gruft.... :grins:

    Meine Güte, Conny hatte echt Schiß im Dunkeln - dauernd musste ich sie trösten.
    Dafür erledigten wir zusammen das Rätsel der verschwundenen Abenteurer und bekamen einen Edelstein. Schön. :D
    Die Geschichte mit den Banditen war schneller zu Ende als geschrieben, viele Tote und befreite Sklaven trieben mich zu meiner fiesesten Bluttat: Einen unschuldigen Hasen töten! :boese:
    In der Stadt habe ich einen Einbruch in einen Keller begangen, einen Laden gekauft und vermiete im Wald meinen Wohnwagen. Daran steht dann, ich würde alle 5 min Mieteinnahmen verbuchen - auch wenn ich NICHT Fable spielen würde (!!!!!!??!!!!!!). Meine Tattoos drücken Unglauben aus! :schock:
    Ich habe gelernt Schwerter zu schmieden, und nenne mich nun "Beschwörer". Als ich ganz kurz auf dem Friedhof war, kehrte ich gleich wieder um - der hat die Ausmaße von Liberty City !! In der Stadt läuft mir ne fette Schachtel hinterher
    (es war dunkel als ich ihr ne billige Kette für billigen Sex anbot...), :nein:
    ich werde wohl bald einen Mord begehen müssen.....

    :kaffee: Danke fürs lesen, ich brauche wieder mehr Übung...
    Aber mit Master-Dan, Mandos, Gundolfus und den anderen Rollenspiel-Verrückten wirds
    hier sicher eine geile Zeit :knuddel:
     
  3. papaalexx

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    Ich will endlich auch dazu gehören!
     
  4. boones

    boones

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    Der Master ist einfach ein Master was stimmungsvolle Eindrücke angeht! :)

    Super!:dhoch:
     
  5. Mandos

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    Herrlicher Thread, vom richtigen Mann dafür eröffnet :dhoch:

    Werd mich natürlich auch beteiligen. :deal:
     
  6. Boarder

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    :huldig: Master einfach :dhoch:

    genau das was ich im pre-Konsolentreff Forum vermisst habe...
     
  7. Master-Dan

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    Geil geschrieben mein Freund. :dhoch:

    Es wird eine geile Zeit! :deal:

    Danke für die Danksagungen Männer. :oops: :D
     
  8. DaMeep

    DaMeep

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    Noch 7std bis Feierabend und die ganzen Spoiler lächeln mich ununterbrochen an :ugly:
     
  9. papaalexx

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    Willkommen im Club! :knuddel:
     
  10. Mandos

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    Ähnlich wie Matrix noch ziemlich eingerostet was das Schreiben angeht. Passend dazu Eindrücke aus dem Tutorial am Anfang des Spiels:

    Kindheitserinnerungen

    Der Tee schmeckte gut. Jeden Mittag trank ich ihn. Im Nomadenlager wurde hart gearbeitet, aber mittags kehrte Ruhe ein und alle machten eine ausgedehnte Pause. Und so saß ich, müde von der Feldarbeit in meinem Wagen, der zugleich mein geliebtes Heim war und sah aus dem Fenster in die Ferne. Da war sie wieder – die Silouette von Schloss Fairfax. Weithin war es zu sehen und wies den Weg nach Bowerstone.

    Bowerstone! Dort verbrachte ich meine Kindheit an die ich mich kaum noch erinnere. Wie ein böser Traum scheint sie mir und doch holt sie mich immer wieder ein. An den letzten Tag dort erinnere ich mich leider noch zu gut. Es war ein wundervoller, verschneiter Tag. Bowerstone war so schön wenn es schneite. Der Straßenschmutz war plötzlich weiß wie das Kleid einer glücklichen Braut. Meine Schwester und ich lebten zusammen in einer Gasse. Ein Heim hatten wir nicht. Aber wir hatten uns und schlugen uns auch zusammen durch. Bis zu diesem Tag als wir diese furchtbare Box kauften. Ein fahrender Händler verkaufte sie und behauptete in ihr würde Magie liegen, Magie die man erwecken und die mir einen Wunsch erfüllen würde. Unser größter Wunsch damals war es einmal in das Schloss Fairfax zu dürfen.

    Ich weiß bis heute nicht wie ich meine Schwester davon überzeugen konnte, dass wir hierfür 5 Goldstücke ausgeben sollten. Immerhin konnten wir damit Essen für eine Woche kaufen. Sonst war sie diejenige die die Entscheidungen für uns traf. Aber an diesem Tag siegte auch in ihr die Neugier. Wäre sie nur Vernünftig gewesen. Denn danach überschlugen sich die Ereignisse und verschwimmen vor meinen Augen. Wir benutzten die Box und in einem hellen Lichtblitz verschwand sie. Am nächsten Morgen wurden wir dann aber tatsächlich in das Schloss eingeladen. Ich konnte es nicht glauben – mein Wunsch hatte sich erfüllt. Wir durften Fürst Lucien kennen lernen. In meiner Aufregung befolgten wir jede seiner Anweisung – damals war ich noch ein Kind und Misstrauen kannte ich nicht. Meine Schwester war plötzlich von blauer Energie umgeben und Fürst Lucien begann von Heldenblut zu sprechen. Noch bevor ich die Worte irgendwie verstehen konnte richtete er eine Waffe auf meine Schwester und erschoss sie. Und dann spürte ich nur noch Schmerz und es wurde dunkel.

    Diesen letzten Tag in Bowerstone der so viel Schmerz und Leid über mich brachte würde ich nie vergessen.

    Plötzlich ein Winseln neben mir und mein Blick wandert vom Fenster hinunter auf den Boden. Dort lag Boomer, mein treuer Wegbegleiter, auf seinem Deckchen und schlief. Ein Lächeln zauberte sein Anblick in mein Gesicht - nein, der letzte Tag in Bowerstone war nicht nur von Leid erfüllt.
     
  11. Master-Dan

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    Eingerostet, wo den ??? :staun:

    Sehr geiler Texst Mandos, bekam sogar einen kleinen Schauer über den Rücken beim letzten Satz. :huldig:
     
  12. matrixhasyou

    matrixhasyou

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    :schock:
    Mann, seid ihr gut :tip:

    Ok, hier mein zweiter Beitrag:

    Ein Tag als Geselle

    Seit kurzem arbeite ich in dieser Schmiede, mein Chef hält sie für DIE Schmiede Albions – naja, ich mach hier meinen Meister und dann die Fliege… ;)

    Nach einer durcharbeitenden Nacht fiel ich völlig erschöpft in mein Bett im „Geisterhaus“, was ich mir vom Lehrlingslohn gekauft hatte. Nach wenig Schlaf rüttelte mich eine junge Frau wach, die mich ständig nur lobte und plapperte, was sie von mir schon alles gehört hatte. Wie es manchmal nach dem Aufwachen ist, verspürte ich einen ordentlichen Juckreiz Richtung Körpermitte und fragte sie ob sie nicht eine Weile länger bei mir bleiben wolle. :roll:

    Was die Kleine von „Ring“ und „Ewigkeit“ gelabert hat, weiss ich nicht wirklich. Es wurde jedenfalls schnell dunkel und sie fing an zu stöhnen….. :sabber:



    VERHEIRATET?
    EIN KIND?
    :schock:

    Ich habe echt geglaubt, mir passiert das so schnell nicht. Aber Ruck-Zuck hatte ich Frau und Kind am Hals, musste neue Möbel besorgen und ständig für Haushaltsgeld und Kindergeschenke weiter an meiner Meisterschule arbeiten. TOLL, ich dachte ich wäre nur einfach „Held“. Jetzt gehe ich vor dem Schlafen noch ein Spielzeuggewehr und nen Teddie kaufen.... :motz:

    Wochen später kam es zu einem Streit zwischen uns. Ist es wirklich so ungewöhnlich mehrere Frauen zufrieden stellen zu wollen? :D
    Die drei Glücklichen standen jedenfalls um mein Bett herum und zickten noch, als meine Frau ins Zimmer stürmte und mir eine Szene machte: „DU willst MICH betrügen? Das wird dir noch leid tun!“ :motz:

    Sie rannte auf die Strasse, ich hinterher. Schnell zur Juwelierin meines Vertrauens, ein paar Glitzersachen in die Taschen gestopft baute ich mich vor ihr auf und sie fing schon wieder an zu schmelzen… : troest:
    Frauen!:grins:

    Ok, also ab nach Holland. Da geht bestimmt was.
    Holland nenne ich den Wohnwagenpark meiner Jugend, da ist alles ganz locker. Glücksspiel und Tattoos, tanzen am offenen Feuer, Hühner kicken – das Leben kann so schön sein. :dhoch:
    Ich hatte dort ein paar Wagen in Vermietung und dachte an genug Gelegenheiten eine der Waldelfen mal in die Horizontale zu bekommen. Mitten im schönsten Werben eine laute Stimme:
    „Lass meine Frau in Ruhe, sonst gibt es Ärger“ :klopf:

    Frau? Tatsächlich, hier trugen ja fast alle einen Ehering! Damit hatte ich nicht gerechnet und schnappte mir die einzige Single-Fau um ihr die Vorzüge einer blättrigen Unterlage zu erklären. :deal:
    Was stellt sich raus? Ne Lesbe, die zwar in mich Verliebt wirkt – aber dieses nicht in Körperlichkeiten ausdrücken wird! TOLL.
    Irgendwas läuft hier ganz schief. :oops:

    Voller Testosteron rannte ich einen Waldweg entlang, sah einen Abenteurer an zwei Leichen sitzen. Er fuhr erschrocken hoch: „Es ist nicht das wonach es aussieht!“
    :boese: Klar....
    Eiskalt, ohne einen Augenblick zu überlegen, entsicherte ich mein Gewehr. Ich sagte kein Wort, trat hinter ihn, drückte den kalten Lauf in seinen Nacken und kam jeder gerichtlichen Verhandlung über Leichenfledderei zuvor. :grins:

    Jetzt ging es mir besser! Und es war ja auch Zeit, mein Lehrherr wartet. Ich möchte immer noch Schmiedemeister werden…..

    Ich bin jetzt bereits 12 Std in Bowerstone, habe ganze 2 Quests im Tagebuch. Gespoilert wird höchstens die Interaktion mit Einwohnern.
     
  13. Mandos

    Mandos Welcome Year Zero

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    Sehr geil zu lesen :popcorn: Hab auch jetzt erst die beiden Eingangsberichte von euch beiden gelesen weil ich doch Angst vor Spoilern hatte. Sehr schön, wie man jetzt schon merkt in welche Richtung eure Abenteuer gehen werden! :deal:

    :dhoch:
     
  14. Mandos

    Mandos Welcome Year Zero

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    Nach etwa 9 Stunden gespielt - hab ich in der Hauptquest den ersten Schritt nach vorne getan! :deal: Ich liebe dieses wunderschön designte Albion.

    Eine Geschichte zu einer Nebenquest und dem Leben in Albion

    Gerade hatte ich die schönen Felder von Oakfield verlassen. Alles was man sich im Zigeunerlager davon erzählt hatte war wahr. Geschichten erzählen davon das das Paradies einst zu Albion gehörte. Doch der Einfluss der Dunkelheit gefiel den guten Göttern nicht, also rissen sie das Paradies von Albion und brachten es dorthin, wo normale Sterbliche es nicht mehr finden konnten. Ein Teil des Paradieses blieb zurück und wurde fortan Oarkfield genannt. Und ich war der Meinung das diese Legende stimmen würde. Am Ende meiner Tage würde ich mich dort nieder lassen. Ich hatte mir auch schon ein Haus dort auserkoren.

    Im Gegensatz dazu stand die von Banditen verseuchte Klippenlandschaft von Rooridge. Auf dem Rückweg nach Bowerstone musste ich jedoch hier durch. Schnellen Schrittes beeilte ich mich diese Berglandschaft verlassen zu können, bevor Banditen oder diese lästigen Hoobs mich entdeckten.

    Doch was war das? Auf einer Klippe stand eine bläulich schimmernder Mensch und sah gen Meer. Als ich näher kam überlief mich ein Schauer - durch ihn hindurch sehen konnte ich. Ein Geist! Was nicht mehr lebt, brauch ich nicht zu fürchten sagte ich mir und schritt auf ihn zu.

    Als er mich wahr nahm hörte ich ein schwaches Stöhnen. "Helft mir!" sprach er zu mir. Zögernd trat ich weiter auf ihn zu und bedeutete ihm weiter zu erzählen.

    Er wollte vor einiger Zeit heiraten und war sehr verliebt. Doch lies ihn seine Frau sitzen und floh nach Bowerstone. Ihm brach es das Herz und so stürzte er sich von der Klippe in den Tod. Doch seine Enttäuschung lies ihn auch im Tod nicht ruhen und so sucht er nun Rache. Und ich sollte sein Instrument dazu werden. Gefügig sollte ich sie machen und im Moment der größten Liebe sollte ich ihr das Herz brechen wie sie es mit ihm gemacht hatte. Dazu gab er mir einen Brief.

    Da ich Mitleid für ihn emfpand sagte ich ihm zu ihm zu helfen und machte mich auf sie in Bowerstone zu finden. Dort am Markt verdingte ich mich gelegentlich als Schmied und die Leute dort kannten mich. So war es ein Leichtes zu erfahren wo sie sich aufhielt. An der Verkaufsständen auf der Brücke sah ich sie.

    Doch was sah ich da? Sie war hübsch und hatte langes blondes Haar. Und ja auch einen bebenden Busen wie ich ihn nur selten sah. Überhaupt war ich bei Zigeunern aufgewachsen und kannte von daher fast nur Frauen mit braunen oder schwarzen Haaren. Egal, ich hatte es dem Geist versprochen also sprach ich sie an. Sofort erkannte ich ihr Interesse an ihr. In den nächsten Tagen trafen wir uns zu Spaziergängen bei Mondschein oder in den wunderschönen Gärten von Fairfax.

    Ich wußte dass sie mir verfallen war - aber ich musste mir eingestehen dass ich ihre Nähe ebenso mochte. Die Art wie sie mir den Nacken streichelte - aber auch die Art wie sich ihre Fingernägel Nachts in meinen Rücke krallten. Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich mehr vor mir als den Weg der Rache! Das war die Frau für die ich mich zur Ruhe setzen wollte und mit der ich mein Leben verbringen wollte. Also verbrannte ich Nachts den Brief des Geistes und machte Alex einen Heiratsantrag den sie mit Tränen in den Augen annahm. Jedoch erzählte sie mir von ihrem Geheimnis um ihren toten Exverlobten. Jetzt war auch der letzte Zweifel dahin. Alex und ich würden bis an unser Lebensende zusammen sein.

    Während der Heiratsvorbereitung schlich ich mich aus der Stadt und besuchte den Geist um ihn meine Entscheidung zu offenbaren. Doch zu meiner Verwunderung gab er uns seinen Segen und freute sich für unser junges Glück. Endlich fand er seine Ruhe.

    Mein Leben sollte sich fortan ändern. Mein Schwert und mein Gewehr brachte ich in den Keller unseres Hauses und bewarb mich in der Schmiede. Und so gingen die Wochen ins Land und ich wurde zum besten Schmied den es in Bowerstone seit langem gegeben hatte. Ich hatte inzwischen genug Gold verdient um mir meinen Traum zu erfüllen - ich kaufte die Schmiede und lies fortan für mich arbeiten. Viele Abenteurer besuchen täglich die Schmiede und haben Interesse daran das Schmiedehandwerk zu erlernen und sich ein paar Goldstücke zu verdienen. So seltsam ihre Namen teilweise auch waren - manch einer hatte sogar Zahlen in seinem Namen - ich konnte davon gut leben.

    Doch Nachts, meistens bei Vollmond, wurde ich manchmal wach und sah die Uhr am Markt. Dann hörte ich leise Theresas Stimme die mich hieß drei Helden zu finden. Damit wir derer Vier wären und Lucien für seine Verbrechen zu bestrafen!

    Ich wußte dass ich einen falschen Frieden gefunden hatte. Und so geschah es in der Nacht des vierten Mondes des Jahres dass ich in der Mitte der Nacht aus dem Bett aufstand, Alex ein letztes Mal auf die Stirn küsste und in den Keller hinabstieg.

    Dort gurtete ich meine Rüstung und Waffen und verlies zusammen mit Boomer leise das Haus. Am Ende der Straße warf ich einen letzten Blick auf das Haus und schluckte. Eine schöne Zeit hatte ich hier erlebt und vielleicht würde ich eines Tages zurückkehren. "Du verlässt Bowerstone und deine Frau Alex, hab ich Recht?" hörte ich eine Stimme aus der Dunkelheit und der Sheriff von Bowertstone tratt aus der Dunkelheit. Wir waren seit meiner Kindeheit gut befreundet. "Ja, ich muss es tun. Mein Schicksal erwartet mich da draußen! Ich muss es für meine Schwester tun! Bitte wirf immer ein Auge auf Alex, es ist nicht die beste Gegend in der wir wohnen!" Aufmunternd klopfte er mir auf die Schulter "Natürlich, ich sage ihr dass du sie liebst und passe auf sie auf bis du zurück kehrst! Und du, pass auf dich auf!"

    Das würde ich tun - den ich hatte etwas entdeckt was lange als Sage galt! Die Magie!
     
  15. Joe Genius

    Joe Genius Oh boy oh boy oh boy!

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    Bei Fable ist es ja wie im richtigen Leben.
    Ich komme gerade so nach Bowerstone und denk mir so, jetzt tanz ich mal ne Mutti geil an.
    Seh eine mit einem schönen Dekolleté und entsprechend großen Busen.
    Ich hampel mit dann ne Viertelstunde einen ab, weil ich mir denk so komm ich mit ihr ins Bett.
    Dann will sie mich schon heiraten und dann denk ich mir, jetzt drück vorher LB und sieh dir sie mal genauer an.
    Bam, war die hässlich!
    Bin dann vor lauter Schreck einfach davon gelaufen. :lol:
     
  16. Mandos

    Mandos Welcome Year Zero

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    Gott sei dank ist es nicht wie im echten Leben - dann würden wir bei uns ja nur häßliches Tussis rum rennen sehen. :grins: Hab in Fable2 bisher noch keine auch nur ansatzweise hübsche Frau gesehen. Ist bei dem Grafikstil aber auch schwer auszumachen.

    Noch ne kurze Kurzgeschichte vom Anfang - noch vor dem Besuch von Bowerstone als Erwachsener:

    Gedanken eines Anderen

    Lecker diese kleinen, knusprigen Hühnchen! Warum waren diese nur so schwer zu bekommen in Albion. Naja, genug Geld hatte ich inzwischen ja verdient. Meine Idioten erledigten die meiste Arbeit ohnehin für mich, so dass ich mich den lieben langen Tag mit meinen Dirnen beschäftigen kann. Diese kleine Rote aus Bowerstone hatte es mir angetan. Die weiß genau was ich will und auch ein paar Nierenhacken machen ihr nichts aus. Außerdem kann sie nicht wie all die anderen widerlichen Versager um mich herum ihre Angst vor mir verbergen. Ich liebe es, dieses Gefühl sie die Angst vor mir zu lehren.

    Wieviel hatte ich für die beiden Sklaven bekommen? Die Goldstücke liegen gehäuft auf dem Tisch. Egal, mit dem Zählen hab ich es ohnehin nicht so.

    Was ist das da draußen nur für ein Lärm plötzlich? Eine Explosion gefolgt von Pistolenschüssen. Piotre hör ich rufen. Verdammte Idioten, jetzt muss ich mich doch tatsächlich aus meiner Hütte bewegen. Wie ich das hasse. Irgendjemand werde ich jetzt ein Ohr abschneiden. Ein Blick aus dem Fenster! Was ist das denn! Da mischt ein Junge in einer lächerlichen grünen Rüstung meine gesamte nichtsnutzige Bande auf und seine Töhle scheint zu riechen dass ich in der Hütte bin.

    Na wartet, ihr Beide werdet jetzt Thag kennen und fürchten lernen!
     
  17. matrixhasyou

    matrixhasyou

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    :motz: Ich habe gerade meinen Bericht gelöscht :heul:

    Nur so viel in Kürze:

    Wer Probleme mit Sex hat, das Spruch "gehen wir zu mir" löst die Spannungen ungemein :D

    Aber: Ich habe nun zwei Familien, 2 Kinder (Luke und Leia), einmal mit nem schwulen Kutscher.... :oops:

    Zusätzlich eine schöne Geschlechtskrankheit, na toll :wand:

    Dafür habe ich 15 von meinen 20kg Übergewicht runter und arbeite an einer Orgie :grins:
     
  18. Sir N

    Sir N "Ich bin nicht in Gefahr. Ich bin die Gefahr!"

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    Wie geht das mit der Orgie?
     
  19. Mandos

    Mandos Welcome Year Zero

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    Ich hatte eine in Oakfield. Die lieben mich ohnehin alle dort und als ich am Holzhacken war haben die Mädels es nicht mehr ausgehalten. Standen zwei mir Herzen über dem Kopf da. Hab beiden dann befohlen mir in mein Haus zu folgen. Dort vorm Bett hab ich dann bei jeder den "Gehen wir zu mir" Spruch abgelassen und dann aufs Bett geklickt. Die eine meinte zwar noch dass sie es nicht mag wenn man ihr zu sieht - hat dann aber doch mitgemacht. Natürlich wieder nur schwarzer Bildschirm.
     
  20. Doctor Patman

    Doctor Patman

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    Meine Geschichte beginnt kurz nach dem Verlassen der Gilde…
    … nun trete ich aus den Höhlen der Gilde. Getrieben von Rachsucht. Lucien!, sein Bild ständig vor meinen Augen. Bereits als Kind war ich kein guter Mensch. Ich habe Scheunen zerstört, Verbrechern Fahndungsplakate überreicht und einem verliebten Mann seine große Liebe aus den Händen gerissen. Nun als dunkler Willenskraftanwender lässt mich nur noch ein Gedanke am Leben. Rache für meine Schwester und Macht.
    Meine ersten Schritte als Erwachsener in Bowerstümpel und schon das erste Hindernis. Eine gesperrte Straße soll mich von meinem Ziel abhalten? Ohne große Überlegung stürme ich mit meinem Höllenhund in Richtung des feindlichen Lagers, um den Schuldigen an der Straßensperre seine Gerechte Strafe zukommen zu lassen.
    Wenige Minuten später kommen mir die ersten Feinde entgegen… wenige Sekunden später ist bereits der erste durch meine Willenskraft vernichtet worden. Seine Leiche liegt nun brennend im Lager. Aus einem Hinterhalt wollen mich zwei weitere Feiglinge angreifen, doch auch sie sind meiner Macht nicht gewachsen. Während ich die brennenden Leichen lachend beobachte, tritt ihr Anführer aus seiner Hütte und tritt meinen Höllenhund von seiner Terrasse. Nun spüre ich zum ersten Mal, welche Kraft in mir steckt… Wut überkommt mich, während ich meinen Hund auf dem Boden liegen sehe. Ich zücke mein Schwert und stelle mich dem Kampf. Er ist weitaus fordernder als jene zuvor. Geschickt kämpfe ich mit dem Schwert, doch er pariert meine Angriffe gekonnt. Ich kämpfe geduldig bis es endlich passiert. Er macht seinen ersten Fehler und ich treffe ihn mit voller Wucht mit meinem Schwert, rolle mich zurück und lasse ihn meine Willenskraft spüren. Ein lauter Schrei von ihm, der mich zum Gnadenstoß animiert. Sein Blut fließt über den Boden. Seine Leiche ist mein Triumph. Nun steh ich hier im Lager alleine mit meinem Hund… und merke, dass das einzige Wesen, das mir noch etwas bedeutet, dieser kleine Hund ist. Von nun an werden wir beide gemeinsam Albion stürzen.
    Wir nehmen unseren Weg wieder auf und sehen im Lager ein paar Gefangene und einen weiteren Verbrecher, der uns dazu überreden will, die Personen an ihn zu übergeben…Ich empfand alle drei Leben als wertlos, danach folgten drei Laut schreie und die Gefangenen sowie der Verbrecher waren tot…
    Die Welt wird untergehen. Die Bewohner Albions werden heute für ihre Sünden bestraft. Ich bin der Todesengel Albions.

    so far...
     
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