Whitmarsh als neuer Vorsitzender der FOTA?
von Stefan Ziegler10. Dezember 2009 - 21:05 Uhr
Die Teams der Formel 1 haben sich in Monaco offenbar darauf verständigt, McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh mit dem FOTA-Vorsitz zu betrauen
(Motorsport-Total.com) - Das Motor Sport Business Forum in Monte Carlo bot nicht nur die perfekte Plattform für die Verantwortlichen, sich über aktuelle Themen im Motorsport auszutauschen - auch die Zukunft verschiedener Organisationen stand auf der Tagesordnung. Wie unsere Kollegen von 'Autosport' berichten, hat sich die Teamvereinigung (FOTA) in Monaco einen neuen Vorsitzenden ausgesucht.
McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh soll demnach schon bald die Nachfolge von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo antreten, der sein Amt als FOTA-Vorsitzender satzungsgemäß noch in diesem Monat räumen wird. Dieser Entschluss soll unmittelbar nach der Sitzung der Formel-1-Kommission getroffen worden sein, doch weitere Punkte konnten die Rennställe ebenfalls besprechen.
Wie Mercedes-Geschäftsführer Nick Fry bereits zur Mittagszeit andeutete, tauschten sich die Teamvertreter der Formel 1 in Monte Carlo über eine gemeinsame Fahrzeugpräsentation aus, die am 30. Januar 2010 im spanischen Valencia stattfinden könnte. In den kommenden Wochen sollen nun Details erarbeitet werden, wie lange diese Veranstaltung dauern und welches Format sie haben soll.
Ferner sollen sich die Rennställe einige Gedanken zur Aufstellung der verschiedenen Arbeitsgruppen innerhalb der FOTA gemacht haben. Laut 'Autosport' wurde Red-Bull-Teamchef Christian Horner mit dem Vorsitz des Gremiums für sportliche Belange betraut, Mercedes-Teamchef Ross Brawn wird auch in der kommenden Saison der technischen Arbeitsgruppe der Teamvereinigung vorstehen.
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Mercedes: Teamname ist offiziell
von Stefan Ziegler & Dieter Rencken10. Dezember 2009 - 20:28 Uhr
Das ehemalige Brawn-Team wird im kommenden Jahr als Mercedes Grand Prix an den Start gehen - Sauber-Team unterschreibt Concorde Agreement
(Motorsport-Total.com) - Seit dem heutigen Donnerstag darf sich das neue Mercedes-Werksteam seines Namens sicher sein: Im Rahmen einer Sitzung der Formel-1-Kommission bestätigte das Gremium die Umbenennung des Rennstalls, der zu Beginn der Saison 2009 aus den Überresten des Honda-Teams hervorgegangen war, um anschließend als Brawn-Team beide WM-Titel zu erobern. Nun ist Mercedes am Drücker.
Vollkommen reibungslos lief die Abstimmung nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' aber nicht ab, denn ausgerechnet Formel-1-Chef Bernie Ecclestone soll am neuen Teamnamen "Mercedes Grand Prix" etwas auszusetzen gehabt haben: Der 79-Jährige hätte es gerne gesehen, wenn der Namenszug des neuen Silberpfeil-Werksteams das Kürzel "F1" statt "GP" beinhaltet hätte.
Letztendlich konnte sich die Mercedes-Mannschaft mit ihrem Wunschnamen aber durchsetzen, sodass die Teambezeichnung nun offiziell ist. Freie Fahrt hat nun endgültig auch das Schweizer Sauber-Team: Wie 'Motorsport-Total.com' erfahren hat, hat der Rennstall aus Hinwil in dieser Woche das neue Concorde Agreement unterschrieben und ist damit offiziell im Formel-1-Kreis etabliert.