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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist aber bei (fast) all seinen Romanen so. Als "offene Enden" würde ich sie jedoch nicht bezeichnen wollen. Im ersten Moment hat man das Gefühl, man hätte nichts verstanden. Und dann kann man lange darüber nachdenken und kommt auf immer mehr Details und sehr schöne philosophische Fragen. Ist echt Geschmackssache. Ich mags. :D

"Naokos Lächeln" hat er geschrieben, um sich selbst zu beweisen, dass er auch "normale" Romane schreiben kann. Das könnte dir dann ja sogar noch mehr zusagen. :>
 
Tommse schrieb:
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Ich habs getan und ich werde sehr wütend sein, wenn der Autor mir jetzt hopsgeht bevor er die Reihe beendet...

Clevererweise mache ich mir parallel eine Liste in die ich Eigenschaften und Namen der Charaktere aufschreibe, den es gibt schon am Anfang ca eine Million Leute...
Ich hab jetzt ca ein viertel des ersten Buchs gelesen und bisher find ich es wirklich klasse :dhoch:

Gar nicht mal so blöd, sich so ne Liste zu machen, wär für mich nur zu aufwendig :D Am besten noch die ganzen Wappen aufzeichnen^^
Aber man wird echt von Anfang an mit Charakteren gradezu zugeschissen^^
Bin jetzt auf Seite 620 im ersten (englischen) Buch und oftgenug immernoch verwirrt, weil ich beim massiven Namedropping nicht mehr mitkomme.

Aber trotzdem (oder mit deswegen?) ein geniales Werk, so nen riseigen Weltenentwurf hab ich echt seit HdR nicht mehr gelesen. UNd mal schauen, GRRM könnte Mittelerde von der Komplexität noch übertreffen, wenn die Reihe fertig ist (von den Sprachen mal abgesehen)
 
Sowas hasse ich ja - und imo ist das auch ein Zeichen für ein schlecht geschriebenes Buch, wenn man schon am Anfang mit so vielen Charakteren zugeworfen wird, dass man gar nicht mehr weiß, wo vorne und hinten ist.
 
Glaub mir, schlecht geschrieben ist A Game of Thrones sicher nicht...
Die meisten Charaktere muss man auch nicht ins letzte Detail im Kopf haben, um der Story zu folgen, man muss nur aufmerksam lesen und wenig vergessen. :D

EDIT: Oh, und im Anhang stehen knapp 20 Seiten mit den Figuren, ihrer Stellung und Zugehörigkeit.
Wer Fantasy liest, braucht halt auch öfter mal Anhänge.
 
Die Anhänge sind mir meistens zu allgemein, so auch hier. Außerdem spoilen die auch mal, also lass ich da grundsätzlich die Pfoten von :D
Ich will wissen, wie alt die Leute sind, was deren Verhältnis zu wem ist oder wie deren Spitznamen sind. Das man Reddard mit Ned abkürzt, da kommt ja so keiner drauf.
Das ist jetzt das erste Mal, dass ich so eine Liste führe, aber ich bin ziemlich zufrieden.
Mein Deutschlehrer hat das nach seiner Aussage bei jedem Buch gemacht, das er so liest. Als Schüler fand ich die Idee sau blöd, aber irgendwie wirkt der Roman so viel intensiver.
Ich les btw auch auf englisch.
Und schlecht geschrieben ist es in der Tat nicht. Mir gefällts bisher viel, viel besser als Herr der Ringe. Der war imo total verstaubt, das hat sich fast wie die Bibel gelesen...
 
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Zu viele Flüche von A. Lee Martinez

Klappentext:
Eigentlich wollte der dunkle Magier Margle seine Putzhilfe Nessy loswerden, doch durch ein Missgeschick tötet Margle sich selbst. Nun ist die Koboldin Nessy neue Herrin im Schloss – und gebietet über seine unzähligen magischen Bewohner: das Gehirn im Einmachglas, den pausenlos polierenden Silbergnom, die blutende Wand namens Walter, den skelettierten Serienmörder Dan und das Ungeheuer-unter-dem-Bett. Nessy hat alle Hände voll zu tun, die Bande im Zaum zu halten. Und dann ist auch noch die machtgierige Zauberin Tiama im Anmarsch, um sich das Schloss unter den Nagel zu reißen. Nessy bleibt nichts übrig, als das verbotene Geheimnis zu lüften, das sich hinter der Tür-am-Ende-der-Halle verbirgt.


Ein nettes Buch, aber es hat mich irgendwie nicht richtig mitgerissen, was wohl primär daran liegt, daß die Hauptfigur ziemlich blaß bleibt. Es läßt sich aber gut lesen, und es enthält genug verfluchte Personen, Bestien und Fabelgestalten um mehrere Zyklen zu füllen. Trotzdem nicht so der Kracher, seine anderen Bücher sind besser (und definitiv zu empfehlen).

6.0/10
 
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Affinity Bridge von George Mann

Klappentext:
Willkommen im London des Jahres 1901! Doch dies ist nicht London, wie wir es kennen. Hier regiert Queen Victoria, halb Mensch, halb Maschine. Und ihr Reich ist erfüllt von Luftschiffen, Dampfloks und revolutionären magischen Erfindungen. Tote erheben sich aus ihren Gräbern, und Geister treiben ihr Unwesen als Serienmörder … Sir Maurice Newbury, Ermittler im Namen der Krone, muss ein bizarres Verbrechen aufklären und gerät in immer seltsamere Verwicklungen. Und bei seiner Reise in das geheimnisvolle dunkle Herz Londons kann er sich nur auf eines verlassen – auf die Schlagfertigkeit seiner unverzichtbaren Assistentin Veronica Hobbes.

Eigentlich mag ich ja Steampunk, deshalb habe ich mich auf frisches Futter gefreut. Der Einband ist auch ziemlich hochwertig gemacht, schöne Aufmachung. Leider total langweilig geschrieben: sehr einfach gehalten, klischeehaft und ohne Raffinesse. Die Story und der Steampunk-Anteil waren bis zur Mitte auch recht dürftig. Abgebrochen.

X.X/10
 
Waren ja zwei Tage dazwischen, und das Letzte habe ich ja nur halb geschafft, bevor ich aufgegeben habe. Geht also noch, so hundert Seiten am Tag sind schon machbar :D

Mal sehen, was der neue Scalzi so bietet ;)
 
Naja, kommt auch auf die Tagesform und das Buch an. Zeitweise lese ich auch wochenlang nichts. Wenn aber nichts ansteht und auch die Flimmerkiste nichts bietet, versuche ich mir schon ein Stündchen oder so am Tag zum Lesen zu reservieren.
Ein gutes Buch, eine Zigarre und eine Stunde Ruhe, und der Streß des Tages ist erstmal vergessen :)
 
Kenn ich. Wenn mich ein Buch fesselt und ich Zeit hab, dann sind 100 Seiten locker drin.
Meine Freundin ist da noch krasser... Die hat jetzt die ersten beiden Bände der Mistborn-Trilogie von Brandon Sanderson unter 2 Wochen durch (sind pro Buch so knappe 800 Seiten :D ). Muss aber auch sagen, dass sie grad ihren Master gemacht hat und dementsprechend recht viel Zeit.
 
Wahrscheinlich das erste oder zweite. Die sind nicht viel ,die hab ich auch in 2 Tagen durchgehabt.

@Topic: Bin grade auf Seite 70 bei A Clash of Kings (2. Buch von A Song of Ice and Fire) und es geht genauso klasse weiter wie das erste Buch aufgehört hat.
Bin restlos begeistert.
 
Wenn ich im Lesefluss bin lese ich durchschnittlich 60 Seiten pro Stunde, sowas wie Harry Potter oder vergleichbar dicken Büchern sind nach 8 Stunden durch, Kaffeepausen schon eingerechnet. Das ist an nem Wochende locker machbar. Ich hab auch überhaupt kein Problem damit mal 4-5 Stunden am Stück zu lesen. Zwischendurch nen Kaffee oder ne Cola, ein kleiner Snack, etwas leise Musik an einem windigen, regnerischen oder verschneiten Tag - meine Vision vom Paradies. Wenn sie mich in eine Bibliothek einmauern würden und 3 x am Tag ne Mahlzeit unter der Tür durchschieben, würde ich als glücklicher Mann sterben. :D
 
Sieht bei mir ähnlich aus. Wenn ich erstmal angefangen habe zu lesen und das Buch gefällt mir, finde ich oft kein Ende. Im Urlaub habe ich Morgens angefangen und bis Abends ein komplettes Buch (400 Seiten) durchgelesen. :ugly:
 
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