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VOTE Euer Fleischkonsum

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Wie oft konsumiert ihr Fleisch?

  • Etwa ein- bis zweimal pro Woche.

    Stimmen: 27 16,5%
  • Etwa drei- bis viermal die Woche.

    Stimmen: 34 20,7%
  • Ich konsumiere i.d.R. täglich Fleisch.

    Stimmen: 91 55,5%
  • Ich ernähre mich fleischlos.

    Stimmen: 12 7,3%

  • Umfrageteilnehmer
    164

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jetzt könnte man über rotes Fleisch und Geflügel streiten :)

Darüber muss man auch nicht streiten. Die Studie hat das für Geflügel halt nicht bestätigen können. Wenn man denn täglich Fleisch essen muss, dann sollte man wenigstens zu Geflügel greifen.
Allerdings, wenn man sich mal anguckt wie solches Turbogeflügel in wenigen Wochen schlachtreif hochgezüchtet werden, unter engsten Bedingungen, dann kann man auch ins Zweifeln kommen, wie gesund solch ein Fleisch wirklich sein kann (wenn man es täglich zu sich nimmt).
Oder, man kauft sich halt hochwertiges Fleisch vom Bauern. Nur, dann ergibt sich der einmalige Konsum pro Woche fast automatisch.
 
Man könnte das noch an etlichen Stellen nachlesen. Spontan hab ich noch das hier gefunden:

http://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/fleisch-wie-viel-ist-gesund/

Und nun lese dir diesen Artikel genau durch, von wie vielen Ausnahmen und unbekannten Variablen der bereits zerfressen ist.

Das spiegelt eigentlich genau diese Debatte wieder: Belegt ist hier überhaupt nichts und eher höchst umstritten. Hier prallen viel mehr Ideologien und unzählige Parameter aufeinander. Lebensumstände, Fleischqualität, Bezugsquellen, Zubereitung, Genetik und noch viele weitere Dinge.
 
Und nun lese dir diesen Artikel genau durch, von wie vielen Ausnahmen und unbekannten Variablen der bereits zerfressen ist.

Das spiegelt eigentlich genau diese Debatte wieder: Belegt ist hier überhaupt nichts und eher höchst umstritten. Hier prallen viel mehr Ideologien und unzählige Parameter aufeinander. Lebensumstände, Fleischqualität, Bezugsquellen, Zubereitung, Genetik und noch viele weitere Dinge.

Sorry, aber lol! :D
Wer kann denn diese komplexen Parameter wirklich überblicken? Die meisten haben kaum einen Plan über ihre genetische Ausgangslage oder woher das Fleisch kommt, das sie essen möchten. Da ist es doch für den Otto-Normalverbraucher die einfachste und beste Möglichkeit, sich an die empfohlenen Mengen zu halten.
 
Zählt Formfleisch eigentlich mit in die Umfrage?
Falls nicht, ist es bei mir nur in unbestimmten Intervallen täglich (nämlich nur dann, wenn ich Wurst auf's Brot packe und ich mag net immer Stulle), denn unser Essenlieferant auf Arbeit verkauft uns vieles, aber ich wette nichts davon wurde nicht zusammengeklebt :D
 
Sorry, aber lol! :D
Wer kann denn diese komplexen Parameter wirklich überblicken? Die meisten haben kaum einen Plan über ihre genetische Ausgangslage oder woher das Fleisch kommt, das sie essen möchten. Da ist es doch für den Otto-Normalverbraucher die einfachste und beste Möglichkeit, sich an die empfohlenen Mengen zu halten.

Wieso "lol" ?

Genau aus diesem Grund kann ich solche pseudowissenschaftlichen Artikel einfach in keiner Weise wirklich ernst nehmen, weil hier einfach so viele Parameter mit einfließen, die in einer ziemlichen Unschärfe enden und ein auch nur annähernd allgemeingültiges Fazit unmöglich gestalten. Das ist im Grunde nur Nährboden für Ideologien, egal in welche Richtung hin.

Für den Otto Normalverbraucher ist das sicher kein bestmöglicher Lösungsansatz (wie ja auch aus dem von dir genanten Artikel hervorgeht). Vielmehr sind solche Artikel bloß ein bestmöglicher Lösungsansatz aus Richtung des Autors und seiner ideologischen Prägung, ohne sich noch dazu großartig die Mühe von jedweder Aufklärung oder gar Belegung und Referenzierung zu machen. Dagegen ist sogar die Homöopathie ja fast die reinste, anerkannte Naturwissenschaft.

Hierzu gibt es einfach keine 100%ig korrekte Aussage, die nicht irgendwie gefärbt ist und genau das ist imo das Problem bei dieser Diskussion. Die ist einfach so dermaßen in den Farbbottich gefallen.

btw möchte ich nur einmal beiläufig anmerken, dass selbst diese "empfohlenen Mengen" höchst umstrittenen sind.
 
Also was du als Wissenschaftler daraus machst, ist ja dein Bier.
Ich als normaler Konsument halte mich da lieber, übrigens völlig unideologisch, an solche Aussagen:

Diese Bewertung von rotem Fleisch reiht sich in eine Vielzahl von empirischen Studien ein, bei denen ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen großen Verzehrsmengen von rotem Fleisch und Krebserkrankungen, vor allem Dickdarmkrebs, gezeigt wurde. Inzwischen belegen dies eine Reihe von Metaanalysen.

Wie genau es da zu den Krebserkrankungen gekommen ist, ob da genetische Prägung oder verkohltes Fleisch vom Grill eine Rolle gespielt hat, das spielt dann erstmal eine untergeordnete Rolle. Bis man es genauer weiß.
 
Wie genau es da zu den Krebserkrankungen gekommen ist, ob da genetische Prägung oder verkohltes Fleisch vom Grill eine Rolle gespielt hat, das spielt dann erstmal eine untergeordnete Rolle. Bis man es genauer weiß.

Wenn es nur eine untergeordnete Rolle spielt, heißt das doch, das die ganze Aussage für den Arsch ist. Kann am Grill liegen oder auch an der Uhrzeit :lol:
 
Alleine wenn sich irgendwelche Artikel auf Krebserkrankungen beziehen und woher diese vermeintlich akkurat stammen (mit Ausnahme offensichtlicher Dinge, wie zB der Möglichkeit des Rauchens, mit Folge des Lungenkrebs) ist das eigentlich schon ein deutliches Warnsignal. Da befinden wir uns stellenweise schon sehr in den Gefilden der Märchenerzähler und Weissagungen.
 
Zumindest herrschen da so große Unsicherheiten und Interpretationsspielräume, daß man ehrlicherweise sagen müßte "keine Ahnung, wir wissen es aktuell einfach nicht". Dummerweise macht sich sowas extrem schlecht als Fazit einer wissenschaftlichen Arbeit (oder wenn man ein Buch verkaufen will) :grins:
 
Ganz einfach, es werden 2 Kinder entführt. Das eine Kind wird über Jahrzehnte mit Fleisch zugedröhnt und das andere mit Brokkoli (LG an die Fanatiker hier) und am Ende hat man ein Ergebnis.
 
Ganz einfach, es werden 2 Kinder entführt. Das eine Kind wird über Jahrzehnte mit Fleisch zugedröhnt und das andere mit Brokkoli (LG an die Fanatiker hier) und am Ende hat man ein Ergebnis.

Das Ergebnis kann ich dir jetzt schon nennen. Das Brokkoli-Kind wird im Alter von 42 beim Fahrradfahren unglücklich von einem Bus erfasst und erliegt den tödlichen Verletzungen. Das Fleisch-Kind hat mit 14 angefangen zu rauchen, trinkt schon seit vielen Jahren mindestens 10 Tassen Kaffee täglich, sitzt etwa 10 Stunden pro Tag, ist Choleriker, leicht übergewichtig, vögelt am liebsten ohne Kondom und wird 89. :D
 
Ganz einfach, es werden 2 Kinder entführt. Das eine Kind wird über Jahrzehnte mit Fleisch zugedröhnt und das andere mit Brokkoli (LG an die Fanatiker hier) und am Ende hat man ein Ergebnis.

Was hast du denn gegen Gemüse? Verstehe deine aggressive Haltung gegenüber Menschen nicht, die sich fleischlos ernähren. Denkst du, ich esse den ganzen Tag nur Brokkoli?

Du hast doch in deinem Kommentar direkt mal klar gestellt, dass du Fleisch brauchst, wegen dem Krafttraining:

Das wollte ich auch schreiben aber über mich. Ich liebe Fleisch und könnte sogar auf die Beilage verzichten. Ich esse viel weißes Fleisch wegen Krafttraining aber auch leider zuviel rotes Fleisch.

Ich wüsste nicht, wieso das in einem Zusammenhang stehen sollte. Wenn es um die Eiweisquelle geht, da gibt es auch andere Quellen, andererseits würde es bedeuten, dass ich weniger Muskelmasse aufbauen kann, wenn ich auf Fleisch als Proteinquelle nicht zurückgreife - was ich bezweifel.

Wenn ich kein Fleisch esse, habe ich das Gefühl keine richtige Mahlzeit zu mir zu nehmen. Wurst finde ich voll in Ordnung (Pute usw.) aber ich denke immer mehr über meinen Fleischverzehr nach. Nicht weil Tiere meine Freunde sind sondern gesundheitlich.

Sättigung und Gesundheit ist ein anderes Thema, das muss jeder für sich herausfinden. Denke aber, dass die Gewohnheit eine große Rolle spielt.

Wenn ich möchte fresse ich dich auch! Glaube mir, ich würde jedes Gramm von deinem Fleisch genießen :headbang:

Babycakes - Neil Gaiman
 
Wenn es nur eine untergeordnete Rolle spielt, heißt das doch, das die ganze Aussage für den Arsch ist. Kann am Grill liegen oder auch an der Uhrzeit :lol:

Schauen wir uns doch mal an, was das Bundesinstitut für Gefahrenbeurteilung dazu sagt:

Für das Institut ist kein kausaler Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und bestimmten Todesarten erkennbar, weil es noch weitere Faktoren gibt, nämlich:

- genetische Faktoren (die nicht in allen Studien berücksichtigt wurden)
- chemische Prozesse bei der Zubereitung (z.B. heterozyklische Anime, die beim Grillen entstehen)
- das im roten Fleisch enthaltene Eisen, das dazu beitragen kann, dass krebserregende Zellen im Darm entstehen
- weil man mit Fleisch und Wursterzeugnissen auch jede Menge gesättigter Fettsäuren aufnimmt, die, ebenfalls unbewiesen, unter dem Verdacht stehen, Krebs zu verursachen.
- Es könnte auch am hohen Salzgehalt des amerikanischen Fleisches liegen. Die große Studie war ja eine amerikanische.

Das sind nun einige der Gründe, warum dieses Institut nicht den Stempel "Achtung! Bei hohem Konsum krankheitserregend" auf (rotes) Fleisch drückt! Interessant, wenn man den Namen des Instituts mal wörtlich nimmt. Eine Gefahr ist scheinbar erst dann eine richtige Gefahr, wenn man explizit beweisen kann, wie sie im Keim entsteht, bzw. das Institut scheitert schon mal an der ersten Hürde, der eindeutigen Identifizierung des Übeltäters. Warum? Weil ihnen nicht genug Daten zur Verfügung stehen.

Grandios! Die ganzen Gründe ranken sich alle immer noch irgendwie um das Fleisch und dem Konsum. Als Verbraucher habe ich kaum eine Chance, diese Faktoren zu umgehen. Was mach ich also? Das alles als Märchen abtun? Kann man machen! :D
 
@Urgs Gut, dass du die Studie hier so ausführst. Fassen wir also zusammen: Der regelmäßige Konsum großer Mengen Fleisch (eine Studie apricht von >250g/Tag) korreliert mit dem Auftreten von Darmkrebs und Herzerkrankungen.

Ein Zusammenhang mit der Häufigkeit des Konsums fleischhaltiger Produkte wird dagegen nicht behauptet. Deine Sonntagsregel sei dir gegönnt, aber Argumente diese zu übernehmen sehe ich keine.
 
Das ich dann Sonntags nicht den ganzen Tag Unmengen von Fleisch in mich reinstopfe, sollte wohl klar sein, ist für dich hier noch mal extra vermerkt!
 
Grandios! Die ganzen Gründe ranken sich alle immer noch irgendwie um das Fleisch und dem Konsum. Als Verbraucher habe ich kaum eine Chance, diese Faktoren zu umgehen. Was mach ich also? Das alles als Märchen abtun? Kann man machen! :D

Zumindest kannst Du nicht irgendwelche Regeln oder Grundsätze daraus ableiten, die man als wissenschaftlich erwiesen bezeichnen kann.
 
Schon klar. Ich wette, wenn das in Zukunft einwandfrei nachgewiesen wird, dann wird dieses Bundesinstitut
a) dafür nicht verantwortlich gewesen sein und b) werden sie zu den letzten gehören, die das dann auch bestätigen.
 
Ich esse seit ich 2 Jahre alt bin kein Fleisch mehr. Also schon mehr als 30 Jahre. Hatte damals nix mit Überzeugung zu tun (auch meine Eltern haben damit nix zu tun... die sind Fleischesser) aber mittlerweile bin ich sehr froh dass es so ist. Die Fleischindustrie ist einfach nur wiederlich.
 
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