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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Halo_4_Cover.jpg



Das war's also, das große Halo 4. Habs gerade durchgezockt und ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. Erst einmal: Es ist Halo und das ist grundsätzlich schonmal geil. Sobald ich gegen die Allianz kämpfe und irgendwo auch noch andere Menschen im Spiel sind, rockt das Spiel auch derbe wie eh und je. Aber leider macht das nur 50% des Spiels aus.

Die Missionen mit den Promethanern (?) fühlen sich irgendwie seltsam an und spielen sich einfach irgendwie...nicht toll, keine Ahnung. Gerade das letzte Level schippert völlig höhepunktlos vor sich hin. Und dann die Story....bitte was? Was zum Teufel ist da in den letzten 8 Stunden Spielzeit passiert? Promethaner? Allianz? Didaktiker? Erzeuger? Was will da wer? Wer gehört zu wem? Warum ist man am Schluss plötzlich auf der Erde? Und was zum verfickten Teufel ist in den letzten 5 Minuten passiert? Der Masterchief zündet eine Atombombe, indem er mit der Hand draufschlägt, und plötzlich findet er sich in irgendeiner Blase wieder, die Cortana geschaffen hat, um ihn zu schützen?????? Überhaupt, Cortana: Wenn eine KI dem Wahnsinn verfällt, schafft die es dann plötzlich, in die reale Welt zu gelangen oder warum kann die den Didaktiker festhalten und dann auch noch diese Blase basteln?

Und warum schafft es die orbitale Erdverteidigung nicht, das Schiff des Didaktikers auszuschalten. Warum schießt am Ende nicht mal mehr irgendwer drauf (Immerhin kann die Infinity anscheinend Löcher reinballern).

Und was ist mit der Allianz? Warum greifen sie die Menschen an? Wo sind die Brutes plötzlich hin?

Ey, ernsthaft Leute, können wir nicht einfach Krieg haben, Menschen gegen Allianz? Muss sich jetzt wirklich jedes Spiel in so eine Pseudo-Düster-Scheiße verwandeln?
 
lol, meine Worte, die Didaktiker :fp: hahaha so ein Schwachsinn, aber auf der schwierigsten Schwierigkeitsstufe solls angeblich Spaß machen ..

edit : it´s a kid´s game
 
Hitman Absolution

Fett. Endlich mal wieder ein Spiel welches nicht aus so ner gestreamlinedten Scheisse besteht. Schön lang, stellenweise knackig schwer aber mit genug Geduld locker machbar. Vorallem ist es nicht halb so schwer wie immer beschrieben wird wenn man mal die Füsse still hält. Checkpointsystem fand ich auch gut gelöst.

Haters gonna hate.
 
Far Cry 3

Habe das Spiel nun mit 1000GS durch (und das kann ich wahrlich nicht von vielen Spielen behaupten), für mich ganz klar das Game of the Year 2012. :huldig: . Die Missionen waren episch inszeniert, die Nebenaufgaben haben Spaß gemacht, die Coop-Missionen waren auch ganz lustig, Zockerherz was willst du mehr?
 
Blackacidevil138 schrieb:
Hitman Absolution

Fett. Endlich mal wieder ein Spiel welches nicht aus so ner gestreamlinedten Scheisse besteht. Schön lang, stellenweise knackig schwer aber mit genug Geduld locker machbar. Vorallem ist es nicht halb so schwer wie immer beschrieben wird wenn man mal die Füsse still hält. Checkpointsystem fand ich auch gut gelöst.

Haters gonna hate.

Wenn man die Vorgänger kennt, passt es perfekt in die lange Liste der "gestreamlinedten Scheisse"...
 
Ich vergöttere Hitman 1-4. Und Teil 5 hat nichts von der Faszination eingebüßt. Es geht sogar mehr in Richtung Wurzeln (Hitman 2). Was sie in Absolution getan haben? Der Story mehr Macht über das Gameplay gegeben. Aber sonst? Das ganze hat erstmal wenig mit Macken an einzelnen Elementen zu tun.
 
Nein, dafür müsste man das Spiel an sich umbauen, die Level müssten dann z.B. in einem Stück sein, ohne die getrennten Abschnitte. Das Spiel so wie es jetzt ist, würde mit derartigen Änderungen einfach nicht funktionieren (vom Quicksave mal abgesehen, das wäre auf jeden Fall ne Verbesserung). Aber ja, die hirnrissige Verkleidungssystem, die relativ kleinen, abgegrenzten Level und das Speichersystem sind die größten Fehler des Spiels.
 
Man kann sich ja denken, dass es 54 Level und nicht 20 sind. Alleine der Strip-Club oder der erste Abschnitt von Hope hätten in älteren Hitmans schon mal als in sich geschlossener Level durchgehen können.

Aber das Thema ist ziemlich durchgekaut mittlerweile. :D
 
Saints Row: The Third

gerade das zweite ende gezockt. Laut dem game habe ich nun die 100% aber kaum was bei saintsbook gemacht...das ist dann was für zwischen durch. Zum ende: wenn ich mich net täusche könnte manch einer meinen das ende hat ein fünkchen ernsthaftigkeit! Das andere ende gefiel mir besser. Dennoch geilstes großstadt sandbox game :dhoch:
 
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Hab es jetzt diese Nacht endlich The Walking Dead durchgespielt, hatte noch so knapp 1 1/5 Epsioden vor mir und irgendwann um 5 Uhr morgens war ich dann fertig. Nach dem Cliffhanger von Episode 4 konnte ich aber auch nicht anders als weiterspielen, das hätte mich sonst über den weiteren Tag wahnsinnig gemacht.

Jedenfalls hat mich das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute begeistert und auch in vielen Szenen ergriffen, aber am Ende von Episode 5 rollten mir dann wirklich ein paar Tränen die Wange runter. Ich kenne kein Spiel in meiner gesamten Laufbahn als Spieler, das es geschafft hat mich derart emotional zu berühren und selbst jetzt, nach einigen Stunden Schlaf, geistert es immer noch durch meinen Kopf und lässt viele Szenen und überhaupt das Erlebte im Spiel Revue passieren. Figuren die ich auf meine Reise getroffen habe, Figuren die von mir gegangen sind, in denen ich eine Freundschaft oder einen Feind gefunden habe.

Im Nachhinein betrachtet ist "The Walking Dead" ein beispielloses Spektrum an Charaktertiefe und Menschlichkeit, die ich so in einem Videospiel noch nie erlebt habe, es erzählt sich so geerdet und nüchtern, ohne dabei in überstrahlten Klischees zu verfallen. Als Spieler nimmt man jeden einzelnen Charakter ernst, interpretiert ihn, fühlt mit ihm, weil halt jeder eine Seele besitzt und sein Handeln, sein Wesen und seine Emotionen eine Reflexion am Spieler zulassen. Man versucht sich in sie hineinzufühlen und zu lesen, was ehrlich gesagt bei fast allen anderen Videospielen überhaupt nicht der Fall sind.

Das beste Beispiel hierfür ist wohl Clementine, ich denke kein Film und keine Serie können jetzt derartige Bindungen zu einen Charakter aufbauen, das man wirklich Permanent in einen Zustand aus Sorge und Freude handelt, die Sorge um ihr Wohlergehen und die Freude über jeden lichterfüllten Moment der im Verlauf der Handlung kurz aufleuchtet. Ich als Spieler wollte wirklich für sie da sein und hätte es eine Option wie in Ico gegeben, ich hätte sie wahrscheinlich permanent an die Hand oder in den Arm genommen. Clementine war der wichtigste Punkt für mich im Spiel, nicht die Zombies, nicht die Gruppe oder das scheiß Boot von Kenny. Das einzige Ziel für mich war Clem zu schützen, sie zu bewahren, ich hätte alles für sie getan.

Um mal auch direkten Bezug auf das Ende zu nehmen packe ich ab jetzt lieber den Spoilerkasten aus...
Das Ende fand ich daraufhin auch wirklich schlimm, nicht direkt weil Lee als Charakter am Ende gestorben ist, denn ehrlich gesagt habe ich damit schon lange vor dem Biss gerechnet. Aber durch seinen Tod ist mir als Spieler auch der einzige Zugang zum Spiel und zu Clementine genommen worden, ich kann mich nicht mehr um sie kümmern und musste sie alleine in dieser Welt zurücklassen. So was tut weh und lässt nicht nur Clementine sondern auch den Spieler hilflos zurück, kompromisslos und grausam.

Eine Konsequenz, die das Spiel über seinen gesamten Zeitraum getragen hat, aber bis dahin nie den Spieler erreichte und plötzlich sieht man sich mit dem Leid und vor allem Verlust konfrontiert den man bis dato nur mit Charakteren wie Kenny oder Lilly mitfühlen konnte. Plötzlich ist man aber selber in dieser Position und die Schwere der Tragik multipliziert sich um ein Vielfaches, jedem wird am Ende etwas genommen, Clementine ihren Lee und dem Spieler seine Clementine. Ein wirklich schwer zu verkraftendes Ende.

Die Schlusszene in dem Gebäude empfand ich auch als Spieler fast schon unerträglich, ich war wirklich gerührt und aufgewühlt und musste unter Tränen die letzten Entscheidungen meines virtuellen Lebens treffen, die letzten Worte zu Clementine sprechen, das war hart und selbst jetzt, wo ich das hier schreibe, überkommt mich noch eine tiefe Trauer und bin den Tränen nahe.

Ich hab ihr gesagt sie soll stark bleiben, sich keine Sorgen machen und das Haar immer kurz schneiden, Dinge die einfach aus mir herausfielen, die richtigen Worte gibt es in solch einer Situation sowieso nicht. Und sie sollte mich erschießen, was im ersten Moment grausam erscheint, aber ich wollte nicht das sie mich als Zombie zurücklässt und mit einer späteren Ungewissheit leben muss, das ich irgendwo vielleicht noch als Untoter an die Heizung gekettet herumsitze. Ich wollte auch das sie mein Leben beendet und nicht die Plage, das sie der Anfang und das Ende meiner Reise ist. Sie hat mir über das Spiel hinweg eine Erfüllung gegeben, also will ich auch durch und für sie sterben.

Der Epilog ganz zum Schluss war für mich sowohl Freude als auch Unbehagen, denn zum einen konnte ich Clem zum letzten Mal sehen, in dieser ruhigen Idylle ohne augenscheinliche Gefahr. Doch dann diese zwei Schatten am Horizont. Etwa Christa und Omid? Zombies? Oder vielleicht noch schlimmer irgendwelche fremden Menschen? Ich hoffe wirklich aus tiefstem Herzen das Telltale in einer zweiten Staffel an diese Handlung anknüpft und mich Clementine weiter begleiten lässt, in welcher Form auch immer und ich weiß jetzt schon das ich beim ersten Moment in dem ich Clem wiedertreffe Freudentränen vergießen werde.

Ich hoffe ja wirklich, das man in der zweiten Staffel entweder eine bereits ältere/erwachsene Clem spielen wird oder einen (männlichen) Protagonisten, der in etwa das Alter der älteren Clem besitzt und diese dann als essentielle Begleiterin hat um nun z.B. eine (leichte) Liebesgeschichte zwischen beiden aufzubauen. Das wäre jedenfalls in meinen Augen die einzig logische Konsequenz, nachdem man in Form von Lee die Vaterfigur durchlebt hat. Es wäre eine neue Stufe und Entwicklung im Bezug auf die Beziehung zu Clementine und hätte zur Folge, das man als Spieler mit völlig neuen Emotionen und Problemen konfrontiert wird.


Das Spiel war für mich ein einziger Magic Moment und wohl das intensivste und emotionalste Videospiel-Erlebnis seit ich Videospieler bin und ich freue mich wirklich und bin vor allem auch dankbar das ich so etwas Schönes spielen durfte. Gib auf dich Acht Clementine, wir sehen uns hoffentlich bald wieder...
 
Das lese ich erst wenn ich es durch habe. :)

Mich stört allerdings etwas, das es ausschließlich in Englisch ist. Da man beim Antworten ja auch nicht viel Zeit hat, zumindest meistens, ist die Frage / Antwort die man abgeben muss oft verfrüht oder nicht 100% verstanden. Aber Kapitel 1 war schon mal sehr Geil.
 
Weasel1988 schrieb:
Halo_4_Cover.jpg

Das war's also, das große Halo 4. Habs gerade durchgezockt und ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. Erst einmal: Es ist Halo und das ist grundsätzlich schonmal geil. Sobald ich gegen die Allianz kämpfe und irgendwo auch noch andere Menschen im Spiel sind, rockt das Spiel auch derbe wie eh und je. Aber leider macht das nur 50% des Spiels aus.

Die Missionen mit den Promethanern (?) fühlen sich irgendwie seltsam an und spielen sich einfach irgendwie...nicht toll, keine Ahnung. Gerade das letzte Level schippert völlig höhepunktlos vor sich hin. Und dann die Story....bitte was? Was zum Teufel ist da in den letzten 8 Stunden Spielzeit passiert? Promethaner? Allianz? Didaktiker? Erzeuger? Was will da wer? Wer gehört zu wem? Warum ist man am Schluss plötzlich auf der Erde? Und was zum verfickten Teufel ist in den letzten 5 Minuten passiert? Der Masterchief zündet eine Atombombe, indem er mit der Hand draufschlägt, und plötzlich findet er sich in irgendeiner Blase wieder, die Cortana geschaffen hat, um ihn zu schützen?????? Überhaupt, Cortana: Wenn eine KI dem Wahnsinn verfällt, schafft die es dann plötzlich, in die reale Welt zu gelangen oder warum kann die den Didaktiker festhalten und dann auch noch diese Blase basteln?

Und warum schafft es die orbitale Erdverteidigung nicht, das Schiff des Didaktikers auszuschalten. Warum schießt am Ende nicht mal mehr irgendwer drauf (Immerhin kann die Infinity anscheinend Löcher reinballern).

Und was ist mit der Allianz? Warum greifen sie die Menschen an? Wo sind die Brutes plötzlich hin?

Ey, ernsthaft Leute, können wir nicht einfach Krieg haben, Menschen gegen Allianz? Muss sich jetzt wirklich jedes Spiel in so eine Pseudo-Düster-Scheiße verwandeln?

Genau so ging es mir auch. Ich bin mir auch nicht so sicher, was ich damit anfangen soll. Allianz vs. Menschen ist toll und geht immer (und macht auch eine Menge Spass). Der Rest kommt immer so gesucht rüber und bietet halt einfach nicht das gleiche Spielgefühl...
 
Ich finde sogar, der Rest spielt sich sehr 0815. Während Halo (Menschen gegen Allianz oder Flood) immer ein einzigartiges Spielgefühl bietet, erinnerten mich die anderen Level direkt an tausend andere Shooter. Es wirkte irgendwie so beliebig.
 
Lego - Herr der Ringe
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Ein Lego-Spiel, wie man es vom groben Konzept her zwar schon kennt, aber die HdR-Inszenierung und Atmosphäre ist wirklich grandios. Sehr, sehr liebevoll gestaltet, mit vielen lustigen Ideen und auch die HdR-Geschichte kommt rüber. Gut, ist die Kurzform, aber ist schon nett präsentiert und man hat direkt Lust wieder die Filme zu sehen. Mit etwa 1/3 für jeweils die Story-Missionen, Missionen im Freien Spiel und Erkunden der stimmig gestalteten Außenwelt ist man einige Zeit (IMO 30+) beschäftigt, wobei mir auch endlich mal die Außenwelt in einem Lego-Spiel gefallen hat. Macht zu 99% auch alles viel Spaß und ist eins der schönsten Lego-Spiele und das Beste HdR-Lizenzgame.

Großes Ärgernis war lediglich an einigen Stellen die Steuerung. Speziell im, freien Spiel bzw. in der Außenwelt war es immer wieder sehr qualvoll Sprungpassagen zu absolvieren, weil der Charakter in X Fällen sich nicht festhält, abrutscht oder der Charakterwechsel unausgegoren ist. Da klettert man 1-2 Minuten nach oben, stürzt ab, weil sich Charakter X nicht an der Stange festhalten will oder der Charakterwechsel klappt nicht richtig und man springt zur anderen Figur, so dass der eigentliche Spielcharakter wieder ganz nach unten hopst. :wand: Aber auch die Hilfreichen GPS-Lego-Steinchen sind nicht ganz bugfrei, die Position des Hexenkönigs ist auf der Karte falsch eingetragen und das automatische Zielsystem für Bögen / Zwergenwürfe könnte besser sein, aber damit kann man leben / sich drauf einstellen.

Insgesamt 4 von 5 virtuellen Bewertungssternen
 
XCOM (Xbox 360)

Da ist es wieder! Lange ist es her, doch hatte ich es wieder! Ein Spiel, welches sich auf ein relativ minimalistisches Gameplay fokussierte und damit fast alles richtig gemacht hat. XCOM hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Ich konnte teilweise echt nur schwer aufhören mit dem Zocken, was somit mit meiner Verbindung zum Lernen für die Uni tödlich war :oops:

Eine schicke Grafik, gute Physik, zerstörbare Umgebung, eine Basis zum Entwickeln und ein entspanntes rundenbasiertes Kampfsystem. Nach einem langen Tag Heim kommen, sich auf die Couch legen und entspannt zocken - was will man mehr? Naja, nicht ganz. Mehr hätte es durchaus schon sein können. Weniger Bugs wären nett gewesen (oftmals konnte man durch Mauern und Autos schießen) und eine längere Singleplayer-Kampagne bzw. ein "Neues-Spiel+" Modus hätte deutlich die Motivationskurve nach oben geschraubt. Nichtsdestotrotz ist es eines der Überraschungstitel in der gesamten Gen für mich :dhoch: Mit aufgelevelten und weiterentwickelten Soldaten Aliens in den Arsch zutreten, ist genau das, was uns Gamer schon seit Jahrzehnten immer wieder Spaß gemacht hat. Manchmal muss es nicht viel "Bombast" sein, um Spielspaß zu bekommen :deal:
 
Fergy schrieb:
Lego - Herr der Ringe
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Ein Lego-Spiel, wie man es vom groben Konzept her zwar schon kennt, aber die HdR-Inszenierung und Atmosphäre ist wirklich grandios. Sehr, sehr liebevoll gestaltet, mit vielen lustigen Ideen und auch die HdR-Geschichte kommt rüber. Gut, ist die Kurzform, aber ist schon nett präsentiert und man hat direkt Lust wieder die Filme zu sehen. Mit etwa 1/3 für jeweils die Story-Missionen, Missionen im Freien Spiel und Erkunden der stimmig gestalteten Außenwelt ist man einige Zeit (IMO 30+) beschäftigt, wobei mir auch endlich mal die Außenwelt in einem Lego-Spiel gefallen hat. Macht zu 99% auch alles viel Spaß und ist eins der schönsten Lego-Spiele und das Beste HdR-Lizenzgame.

Großes Ärgernis war lediglich an einigen Stellen die Steuerung. Speziell im, freien Spiel bzw. in der Außenwelt war es immer wieder sehr qualvoll Sprungpassagen zu absolvieren, weil der Charakter in X Fällen sich nicht festhält, abrutscht oder der Charakterwechsel unausgegoren ist. Da klettert man 1-2 Minuten nach oben, stürzt ab, weil sich Charakter X nicht an der Stange festhalten will oder der Charakterwechsel klappt nicht richtig und man springt zur anderen Figur, so dass der eigentliche Spielcharakter wieder ganz nach unten hopst. :wand: Aber auch die Hilfreichen GPS-Lego-Steinchen sind nicht ganz bugfrei, die Position des Hexenkönigs ist auf der Karte falsch eingetragen und das automatische Zielsystem für Bögen / Zwergenwürfe könnte besser sein, aber damit kann man leben / sich drauf einstellen.

Insgesamt 4 von 5 virtuellen Bewertungssternen

Ich verstehe bis heute nicht, was die Leute an diesen Lego Spielen finden. Imo so spannend wie ein Bildschirmschoner.
 
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