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GEN7 Dragon Age: Origins

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Meinst Du das wirklich Ernst Bazong? :staun:

- seelenlosen DA-Protagonisten
- Dahingehend ist DA meine Enttäuschung des Jahres

Das ist absoluter Quatsch, die ganze Welt von DAO ist so tiefgründig, bietet soviel Unterhaltungsstoff, die Story ist Fantasy pur, jeder NPC sprüht förmlich vor Lebendigkeit und kommt sehr Glaubhaft rüber, die Partymitglieder haben alle Ihr eigenens Leben geführt, man erfährt Stück für Stück mehr von Ihnen schließt Sie ins Herz, schläft mit Ihnen wenn man will, Sie haben persönliche Quests, kritisieren, oder beführworten meine Entscheidungen, unterhalten sich untereinander (besonders schön ist das Gegeife zwischen Leliana und Morrigan, weil ich beide knalle).

Für mich ist DAO gerade in Bezug auf Story, einer glaubwürdigen Welt und Charaktertiefe ein Meisterwerk. :huldig:
 
Sehe ich eben so.

Die Charaktere quatschen zwar allerhand, wirklich tiefergehend ist das alles jedoch nicht. Und wenn mal einer etwas von seinen Erlebnissen erzählt, dann kommt das viel zu teilnahmslos rüber. Ich bin ein Fan von großen Gefühlen (FFVI-FFX, FF TACTICS) und da ist mir DA zu trocken. Alleine die Eröffnungsszene am Feuer (FFX) hat schon mehr Gefühl (Melancholie) als das gesamte Dragon Age.
Was die Mythologie angeht, ist SUMMONER 2 z.B. deutlich intensiver ausgearbeitet. Was Hintergründe angeht, kann DA einem FF TACTICS nicht das Wasser reichen.
Ich bin halt der Ansicht, dass man statt all der Antwortmöglichkeiten den Fokus besser in die (viel zu simple) Story gesteckt hätte (eine gute Story braucht keine verschiedenen Antworten, um gut zu sein). Die Gewichtung passt mir nicht in dem Spiel.

Zur Technik schreibe ich mal nix, da eine gute und fesselnde Story diese vergessen machen kann.

Das ganze Ding kommt einfach viel zu trocken rüber. Hat kaum Seele.
 
Klar jeder hat seine Meinung, doch das die so unterschiedlich sein können, wundert mich doch immer wieder aufs neue.

Ich habe FF:X geliebt und auch Summoner 2 habe ich auf der Ps2 gespielt, doch man darf nicht nur einzelne Elemente loben, man muß das Gesamtwerk betrachten und da finde ich DAO einfach nur Klasse.

Ich finde gerade durch die Gespräche und die eigenen Entscheidungsmöglichkeiten, mit allen Konsequenzen, wird das Gefühl ein teil dieser Welt zu sein doch erst so perfekt. Man selbst bestimmt in welche Richtung es geht, wie man mit den NPC´s umgeht, wie man sich gibt, ob man hilft oder nimmt, das alles gibt einem ein ganz anderes Gefühl.

In einem normalen Spiel sagt jemand Er habe Angst und der Spielcharakter hilft Ihm. Ende

In Dragon Age kann man Ihn auslachen, runter machen, Ihm helfen, Ihn erschlagen usw.

Das fühlt sich einfach besser an!
 
BAZONG schrieb:
Was die Mythologie angeht, ist SUMMONER 2 z.B. deutlich intensiver ausgearbeitet. Was Hintergründe angeht, kann DA einem FF TACTICS nicht das Wasser reichen.

Du hast den Kodex nicht wirklich mitverfolgt und viele Gespräche auch nicht ausgereizt, oder? Ansonsten kann ich mir nicht erklären, wie man die Hintergründe eines FF Tactics, darüber stellen kann. Die wirken im Vergleich zu Dragon Age ja fast schon lächerlich gering. Will jetzt FF Tactics nicht runter machen, aber für seine Geschichte, gewinnt das Spiel mit Sicherheit keine Auszeichnung...dafür aber mit seinem Gameplay umso mehr.

@Master-Dan
Ich kann dir dazu nur meine vollste Zustimmung geben.
 
Ja wenn die Hauptstory doch ähnlich interessant wäre wie viele der Nebenquests. Die letzte Story-Sequenz liegt glaube ich über 30 Stunden zurück und das ist schade auch wenn es nur um Gut gegen Böse geht.

Klar man könnte jetzt sagen ein Quest wie die eben erledigte durch die tiefen Wege ist doch eine Storyquest man soll ja schliesslich die drei Parteien auf seine Seite bringen , nur sie fühlt sich halt nicht so an .
Nicht das Redcliffe,der Brescelianwald oder jetzt eben Orzamar keinen Spaß gemacht hätten aber ich meine immer hier riesige Nebenquests zu zocken :?

Wie auch immer das Spiel ist trotzdem ein echt gutes !
 
Also die Story von Final Fantasy Tactics ist ja wohl eine der interessantesten und am besten geschriebenen Handlungen, die Videospiele zu bieten haben (besonders für die Zeit damals). Das heißt zwar erstmal nichts, aber im Vergleich dazu hat Dragon Age mit seiner nach Schema F gestrickten 0815 Fantasy-Folklore erstmal gar nichts zu melden.
 
Boah ich kann gleich wieder DA zocken. Nach dem Abwasche! Und dann wieder bis 3 Uhr durch. Ich muss das Game endlich mal zu Ende bringen. Hab schon 50h auf der Uhr und nichtmal alle Partein am start.

Das zweite Durchrennen wird mit einem Magier sein. Wenn man einen guten Tank hat, ist diese Klasse die Heftigste im Spiel. Was mich sehr überrascht, aber der mäht echt alles nieder.
 
Master-Dan schrieb:
Klar jeder hat seine Meinung, doch das die so unterschiedlich sein können, wundert mich doch immer wieder aufs neue.

Ich habe FF:X geliebt und auch Summoner 2 habe ich auf der Ps2 gespielt, doch man darf nicht nur einzelne Elemente loben, man muß das Gesamtwerk betrachten und da finde ich DAO einfach nur Klasse.

Na ich weiß halt nicht, was ich an DA loben soll bzw. welches Element hier herausragend sein soll. Es macht jeden Part höchstens durchschnittlich gut meiner Ansicht nach. Gegnervielfalt ist zu gering, Kampfsystem zu chaotisch, Charaktere und "Multiple-Choice-System" gaukeln nur vor, Menüverwaltung mit einigen groben Schnitzern (zumindest Konsole), Quests haben fast immer denselben Inhalt usw.
Die Welt ist zudem viel zu klein (zuwenig Gebiete), man kämpft viel zu wenig usw.

Ich finde gerade durch die Gespräche und die eigenen Entscheidungsmöglichkeiten, mit allen Konsequenzen, wird das Gefühl ein teil dieser Welt zu sein doch erst so perfekt. Man selbst bestimmt in welche Richtung es geht, wie man mit den NPC´s umgeht, wie man sich gibt, ob man hilft oder nimmt, das alles gibt einem ein ganz anderes Gefühl.

In einem normalen Spiel sagt jemand Er habe Angst und der Spielcharakter hilft Ihm. Ende

In Dragon Age kann man Ihn auslachen, runter machen, Ihm helfen, Ihn erschlagen usw.

Das fühlt sich einfach besser an!

Ich schrieb bereits, dass mir festgelegte Pfade und Antworten lieber sind, da ich ein RPG gerne mit einem guten und fesselnden Buch vergleiche. Auch beim Lesen eines packenden Romans folge ich strikt dem Pfad. Da gibt es keine Abzweigungen. Die gehen IMO stets auf Kosten der Athmo und der Dichte der Erzählung (Max Payne und Silent Hill haben um Klassen bessere Stories als ein Dragon Age !). Ging mir schon mit MORROWIND uind OBLIVION so. Denke, dass FALLOUT 3 (hab ich immer noch nicht begonnen) an denselben Schwächen krankt.
Ich habe lieber eine in sich durchdachte und festgelegte "Vision" eines Autoren, der ich folgen muß, die mich aber ungleich mehr ins Geschehen hineinzieht, da ich nix verändern kann. Das ist für mich der Sinn einer Erzählung (also einer Story eines RPG's).

@ Trayal
Ich habe fast alles in diesem Kodex gelesen, jeden Kackbrief, daher auch meine über 80 Stunden-Spielzeit. Schön ausgedacht, ja...wunderbar. Aber eben nix wirklich Neues. Wer mal einige Fantasyromane gelesen hat, den haut das nicht wirklich vom Hocker.
Diese ganzen Hintergrundinfos machen eine Story nicht aus. Sie machen eventuell eine Welt "glaubwürdiger", aber dieses Element hat nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun. Hier hat DA meiner Ansicht nach ziemlich versagt.
 
Ich hab jetzt alle meine Gefährten am Start. Die Elfen, Zwerge, Templer, Radcliffe. Bevor ich jetzt das Landthing einberufe, von da an scheint man ja nicht mehr viel Freiheit zu haben, wollte ich noch fix alle Quests machen.


ich bin auf den hohen Drachen gestoßen. Da in den Berggripfeln. Was hab ich eigentlich davon, dieses Vieh umzunieten? Ich bin sicherlich total verskillt und es wäre einen hoher Aufwand nötig. Gibt es Vorteile, dann würde ich es natürlich probieren.
 
slaughterking schrieb:
Also die Story von Final Fantasy Tactics ist ja wohl eine der interessantesten und am besten geschriebenen Handlungen, die Videospiele zu bieten haben (besonders für die Zeit damals). Das heißt zwar erstmal nichts, aber im Vergleich dazu hat Dragon Age mit seiner nach Schema F gestrickten 0815 Fantasy-Folklore erstmal gar nichts zu melden.

Zwischen Handlung und Hintergründe, besteht aber auch ein Unterschied und ich habe, wie BAZONG, die Hintergründe, nicht die Handlung erwähnt.
Punkto Handlung, ist Dragon Age wirklich sehr schwach unterwegs, aber in Sachen Hintergründe, kann es sich mit Größen wie Planescape: Torment messen.

Klar, Story und die Hintergrundgeschichte, sind zwei paar Schuhe, aber ich brauche, damit ein Handlungsstrang für mich funktionieren kann, einen ordentlichen Hintergrund, der mir die Welt zum Leben erweckt und sie fühlbar macht. Das stört mich an den meisten JRPG so stark. Da bekommt man zwar meist einen gut inszenierten Handlungsstrang, der auf mich dann aber immer furchtbar aus dem Kontext gerissen wirkt und sich irgendwie nicht richtig anfühlt, was einfach daran liegt, dass ich keinen wirklichen Bezug, zur Spielwelt aufbauen kann.
Das sind Dinge, die mich an Spielen wie Baldurs Gate, Planescape: Torment oder nun Dragon Age, immer wieder aufs neue begeistern. Da brauche ich auch keinen wirklich starken Handlungsstrang, da es mir wichtiger ist, einen Bezug zur Spielwelt aufzubauen. Lieber versinke ich in ihr, als einen flott inszenierten Streifen zu schauen. Bin aber auch jemand, der sich sehr für Details und kleine Feinheiten begeistern lässt und da punktet Dragon Age extrem stark.
Das Optimum, wäre natürlich ein Mix aus ordentlicher Hintergrundgeschichte und starkem Handlungsstrang...eine derart gute Mischung, habe ich bisher aber leider kaum erlebt. Da würde mir jetzt auf die Schnelle, eigentlich nur ein Meisterwerk einfallen: Xenogears.

BAZONG schrieb:
Aber eben nix wirklich Neues. Wer mal einige Fantasyromane gelesen hat, den haut das nicht wirklich vom Hocker.

Habe unzählige Fantasy Bücher bereits verschlungen und klar, fühlt man sich in Dragon Age, stets an diverse Genre Vertreter erinnert, aber das war auch so gewollt. BioWare, wollte von Anfang an, ein Spiel kreieren, welches zu ihren Wurzeln zurückkehrt und eine klassische Fantasy Welt erschaffen, die allerdings auch so manche Klischees bricht.
Vieles ist dabei natürlich abgenützt und bereits öfter gesehen, aber insgesamt, haben die Autoren, ihre Sache sehr gut gemacht. Als Fan dieses Genres, gibt das natürlich nochmal einen Pluspunkt für mich.
Vom Hocker, hat mich die Handlung von Dragon Age, auch nicht geworfen. Ganz im Gegenteil sogar. Das hat aber in den letzten Jahren, kaum eine Handlung geschafft und noch weniger, wenn diese versucht, auf große Emotionen aufzubauen...dann ist für mich sowieso bereits Ende im Gelände. Emotionen sollen subtil und mit bedacht verwendet und nicht inflationärer aus allen Rohren gefeuert werden - ja, ich spiele da auf so manches FF an und hoffe, dass FFXIII, nicht denselben Fehler begeht, wie ich aufgrund der Trailer, bereits befürchte...

@Dow Jones
Zum Hohen Drachen...
Hat einen sehr ordentlichen Loot dabei, unter anderem auch seine Schuppe. Aus dieser, kannst du dir so ziemlich die massivste Plattenrüstung überhaupt anfertigen lassen. Dazu, musst du aber Wade (Denerim, am Markplatz) vorher an Drachlingsschuppen üben lassen und ihn dabei immer schön mit Gold sponsern, damit er dir nachher eine überragende Drachenrüstung anfertigen kann.

Werte ->
Armor: 28.76
Erschöpfung: 35.10%
+70% fire resistance
+2 stamina regeneration in combat
+25 stamina
set: -15% fatigue
set: +5 defense
 
Also das ist mir zu anstrengend hier! :p

Ich finde DAO absolut klasse und gerade das Ende hat mich noch einmal mehr bestättigt, das meine Handlungen etwas zum Ausgang beigetragen haben, Sie haben Ferelden nachdrücklich verändert und Schicksale besiegelt. Es war wirklich unglaublich schön zu sehen, wie selbst kleine Nebenquests noch einmal erwähnt wurden, was mit den Personen passiert ist und das alles weil ich diese oder jene Entscheidung getroffen habe.

Ich persönlich würde eigene Entscheidungsfreiheit immer einen fest vorgegebenen Weg vorziehen.
 
drizzt schrieb:
Es gibt ein paar gute Items und einen Erfolg (30 GS).

bfo-rlmente.jpg


Dann geh ich das Vieh gleich umlegen. :deal:
 
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