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GEN7 Dragon Age: Origins

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So nach knapp 16 Stunden gefällt mir das Spiel doch sehr, überragend ist es aber aufgrund der Technik mitnichten.
Weder kann ich die Kamera für einen wikrlichen Überblick weit genug herauszoomen und wenn man die Gruppenmitgleider für einen Hinterhalt weit auseinander schickt, dann kan ich die Kamera nichtmal zu denen einfach bewegen, sondern muß den entsprechenden Charakter per Doppelklick anwählen.
Damit wären wir schon beim zweiten Minuspunkt, das Anwählen. Manchmal reagiert das Spiel einfach nicht auf den Doppelklick, das gleiche Problem ist im Inventar um einen Charakter auszurüsten. Manchmal funktioniert der Doppelklick, manchmal muß ich den Gegenstand mühsam per Maus rüberbewegen.
Dazu kommt, daß man zwar Gegner schon angreifen kann, wenn man noch gar nicht offiziell im kampf ist, aber nach der ersten Attacke muß man den Angriffsbefehl nochmal geben, ansonsten würden sie dumm rumstehen. Leider wird der Angriffsbefehl auch bei jedem Knockdown anscheinend vergessen, dabei wird die "Statusänderung" aber nicht links in der Übersicht angezeigt und doppelt doof ist dies, weil oder es wird nach dem manuellen Angriffsbefehl einfach einem anderen Gegner zugewendet.
Oder beim Fernangriff ist die Sichtlinie blokiert, aber statt dann sich ein wenig zu bewegen, bleiben sie stur stehen und schießen weiter ohne Wirkung. Im Gefecht fällt mir dies aber immer nur per Zufall auf.

Keine Frage, das Spiel gefällt mir bisher richtig gut, aber diese Mängel trüben mir den Spielspaß teilweise erheblich. Statt einfach mal 2 Sekunden einem Kampf bei 2 oder mehr Gegnern zuzuschauen muß ich dauernd kontrollieren, ob denn noch alle mitkämpfen oder sonst irgendwas ist.
 
Sisaya schrieb:
So nach knapp 16 Stunden gefällt mir das Spiel doch sehr, überragend ist es aber aufgrund der Technik mitnichten.
Weder kann ich die Kamera für einen wikrlichen Überblick weit genug herauszoomen und wenn man die Gruppenmitgleider für einen Hinterhalt weit auseinander schickt, dann kan ich die Kamera nichtmal zu denen einfach bewegen, sondern muß den entsprechenden Charakter per Doppelklick anwählen.
Damit wären wir schon beim zweiten Minuspunkt, das Anwählen. Manchmal reagiert das Spiel einfach nicht auf den Doppelklick, das gleiche Problem ist im Inventar um einen Charakter auszurüsten. Manchmal funktioniert der Doppelklick, manchmal muß ich den Gegenstand mühsam per Maus rüberbewegen.
Dazu kommt, daß man zwar Gegner schon angreifen kann, wenn man noch gar nicht offiziell im kampf ist, aber nach der ersten Attacke muß man den Angriffsbefehl nochmal geben, ansonsten würden sie dumm rumstehen. Leider wird der Angriffsbefehl auch bei jedem Knockdown anscheinend vergessen, dabei wird die "Statusänderung" aber nicht links in der Übersicht angezeigt und doppelt doof ist dies, weil oder es wird nach dem manuellen Angriffsbefehl einfach einem anderen Gegner zugewendet.
Oder beim Fernangriff ist die Sichtlinie blokiert, aber statt dann sich ein wenig zu bewegen, bleiben sie stur stehen und schießen weiter ohne Wirkung. Im Gefecht fällt mir dies aber immer nur per Zufall auf.

Keine Frage, das Spiel gefällt mir bisher richtig gut, aber diese Mängel trüben mir den Spielspaß teilweise erheblich. Statt einfach mal 2 Sekunden einem Kampf bei 2 oder mehr Gegnern zuzuschauen muß ich dauernd kontrollieren, ob denn noch alle mitkämpfen oder sonst irgendwas ist.

Wenn du willst das deine Leute umgehend weitere Gegner angreifen sollen, sobald sie mit dem aktuellen fertig sind, mußt du das über die Kampftaktiken bestimmen, ansonsten sucht sich die KI selber ein Ziel aus und handelt nach ihrer Meinung nach nötigen Schritte.

Was die Positionierung angeht, du mußt bei der PC-Version einfach viel mehr selber machen. Du kannst nicht einfach die Leute draufschicken und das war es dann, das geht vielleicht bei der Konsolen-Version, aber bei der PC-Version bist du eigentlich stetig im Pause-Modus um neue Schritt zu bestimmen. Vor allem was das Ausspielen der Feinde betrifft, das Angreifen über die Rückseite, Flanke, das erfordert alles Micromanagement vom Spieler, das erledigt nicht die KI, jedenfalls nicht in der PC-Fassung.
 
Es geht beim angreifen darum, daß sie den aktuellen Gegner weiter angreifen und nicht nach dem ersten Schlag oder wegen irgendwas anderem dumm in der Gegend rumgucken.
Genauso bei Fernkämpfern, dessen Sichtlinien blokiert sind. Da verlange ich von der heutigen KI, daß sie sowas managen kann.
Für ein entspanntes Micromanagement benötige ich jedenfalls dazu auch eine gute Kamerasteuerung, die in DA:O ist alles andere als gut.

Das sind einfach elementare Fehler.
 
Maaaann das Spiel und seine Entscheidungen. :nein: Hab jetzt ewig in der Zwergenstadt mit mir gehadert wen der Zwergenlords ich unterstützen soll. Eigentlich spiele ich den guten Helden - aber wie soll ich die richtige Wahl treffen wenn ich nicht weiß wer der Gute und wer der Böse ist? Am Ende hab ich einfach einem der Beiden meine Gunst gegeben weil ich zum Schluss gekommen bin, dass beide Dreck am Stecken haben.
 
Ich hab den Prinzen unterstützt, ist doch logisch das der König werden muss.

Hab dazu mal ne Frage:

Wenn man den Prinzen unterstützt muss man am Ende diese Brades oder wie die heißt in den Katakomben suchen, ich bin da jetzt bis zum Endboss gekommen.

Nen ultrahässlicher Demon, rosa Haut und ich glaub vier Titten und Tentakeln, dass Ding sieht so ekelhaft aus, ich konnte es kaum besiegen, weil es so hässlich war.

Weiß jemand von euch wie man es am besten tötet? Vielleicht zuerst die Tentakeln?
 
Ist wirklich total heftig die Situation. Finde das absolut genial wie man sich da wirklich ewig mit Beschäftigt und jedes Fitzelchen Information zusammen trägt in der Hoffnung die richtig Entscheidung zu treffen - nur um danach dennoch das Gefühl zu haben sich falsch entschieden zu haben.
 
Mandos schrieb:
Ist wirklich total heftig die Situation. Finde das absolut genial wie man sich da wirklich ewig mit Beschäftigt und jedes Fitzelchen Information zusammen trägt in der Hoffnung die richtig Entscheidung zu treffen - nur um danach dennoch das Gefühl zu haben sich falsch entschieden zu haben.

Och ne, gibt es etwa so eine stelle?

Hoffentlich entscheide ich mich richtig.
 
Laruzo schrieb:
Mandos schrieb:
Ist wirklich total heftig die Situation. Finde das absolut genial wie man sich da wirklich ewig mit Beschäftigt und jedes Fitzelchen Information zusammen trägt in der Hoffnung die richtig Entscheidung zu treffen - nur um danach dennoch das Gefühl zu haben sich falsch entschieden zu haben.

Hoffentlich entscheide ich mich richtig.

Es gibt kein richtig oder falsch sondern nur das Gefühl sich vielleicht verkehrt entschieden zu haben ,
das ist der Clou an dem System ;)
 
Sparkster schrieb:
Laruzo schrieb:
Mandos schrieb:
Ist wirklich total heftig die Situation. Finde das absolut genial wie man sich da wirklich ewig mit Beschäftigt und jedes Fitzelchen Information zusammen trägt in der Hoffnung die richtig Entscheidung zu treffen - nur um danach dennoch das Gefühl zu haben sich falsch entschieden zu haben.

Hoffentlich entscheide ich mich richtig.

Es gibt kein richtig oder falsch sondern nur das Gefühl sich vielleicht verkehrt entschieden zu haben ,
das ist der Clou an dem System ;)


Das meine ich doch damit!
Das ich mich richtig entscheide und kein schlechtes Gefühl habe.

Ich hätte schon mal fast eine Frau geopfert und habe grad noch die Kurve bekommen weil es doch eine Lösung gab wo keiner sterben musste :huldig:
 
Bei der Stelle gibts eine falsche Entscheidung und zwar, wenn man für beide erstmal arbeitet. Dann kann man nämlich aufgrund eines Plotstoppers nicht mehr weiterspielen.
 
Sisaya schrieb:
Bei der Stelle gibts eine falsche Entscheidung und zwar, wenn man für beide erstmal arbeitet. Dann kann man nämlich aufgrund eines Plotstoppers nicht mehr weiterspielen.

Das geht doch gar nicht, denn sobald man etwas für den einen erledigt, ist die andere Seite für einen gestorben. Annehmen kann man natürlich die Aufgaben beider Seiten. Sobald aber eine erfüllt wurde, ist die andere Seite automatisch gesperrt.
War zumindest bei mir so.
 
Ich habe das Spiel letzten Dienstag zum letzten Mal in der Konsole gehabt. Bin bei 8 Stunden rum, aber das Ding kann mich nicht fesseln :nein:

Die bisherigen Charaktere sind mir zu eindimensional (langweilig), zuwenig Gefühl wird hier vermittelt. Einzig die Streitigkeiten zwischen Alastair und der Hexe/Witch (Name vergessen, unglaublich !) können gefallen. Das ist aber Humor und keine Emotion, wie ich sie mir wünsche. Also wo Charaktere ihr Innerstes ausbreiten und mit mir teilen.
Dazu stört auch, dass der Hauptcharakter nix spricht, sich quasi nicht in die Story einbringt (lasst das Kreationsfeature weg und bildet einen festen Charakter, der eine festgeschriebene Persönlichkeit hat und es passt).
Auch habe ich etwas gegen diese ganzen Wahlmöglichkeiten. Für mich muß ein RPG ziemlich linear erzählt werden und nicht sich alles offen halten (an dieser Stelle erinnere ich: Meine RPG-Referenz ist das sehr lineare FFX :deal: ).

Ich habe gerne RPG's, die wie Bücher sind und wo der/die Macher mich auf eine Reise mitnehmen, innerhalb derer sie mir etwas erzählen wollen. Und ein Buch, das mir auf jeder Seite 4 Wahlmöglichkeiten gibt, wie ein bestimmter Charakter antwortet und wie dieser Nebenpfad der Story dann weiterzugehen hat, würde ich nach einigen Seiten in die Ecke pfeffern ! "Wenn Sie Antwort A wählen, lesen Sie auf Seite 6 weiter. Bei Antwort B auf Seite 13 und bei Antwort C auf Seite 57." Wer würde sowas wollen ?

Ich habe das Spiel noch nicht völlig abgeschrieben, aber ein fesselndes RPG schaut bei mir wahrlich anders aus.

FFXIII wird meine persönliche RPG-Welt wieder gerade richten. Hoffentlich.


P.S. Über diverse technische Schwächen und Macken im Menü/Gameplay habe ich mich schon ausgelassen. Schon aufgrund dieser Tatsachen wird DRAGON AGE niemals mein GOTY werden. Ausgeschlossen. Dazu muß wohl eine gewisse Affinität zu dieser Art trocken erzählter West-RPG-Ware vorhanden sein, die mir offensichtlich fehlt.
 
BAZONG schrieb:
Also wo Charaktere ihr Innerstes ausbreiten und mit mir teilen.

hand aufs herz: würdest du jemanden den du nicht kennst direkt deine innersten gefühle und wünsche mitteilen?
die charaktere bauen erst mit der zeit eine beziehung auf. ob sie nun schlecht auf einen zusprechen sind oder gut. das braucht halt seine zeit und das find ich auch richtig so. denn es ist schon ein kleiner sieg, wenn sten einem zustimmt oder morrigan über sich redet, ohne irgendwelche abfälligen bemerkungen zumachen. :)
 
BAZONG schrieb:
Ich habe gerne RPG's, die wie Bücher sind und wo der/die Macher mich auf eine Reise mitnehmen, innerhalb derer sie mir etwas erzählen wollen. Und ein Buch, das mir auf jeder Seite 4 Wahlmöglichkeiten gibt, wie ein bestimmter Charakter antwortet und wie dieser Nebenpfad der Story dann weiterzugehen hat, würde ich nach einigen Seiten in die Ecke pfeffern ! "Wenn Sie Antwort A wählen, lesen Sie auf Seite 6 weiter. Bei Antwort B auf Seite 13 und bei Antwort C auf Seite 57." Wer würde sowas wollen ?

Jemand der nicht auf total lineare Spiele steht. :p

Ich kann's nachvollziehen, aber gerade diese möglichst große Freiheit erlaubt es mir MICH möglichst umfassend ins Spiel einzubringen. Und das mag ich. :D

Aber FFX bleibt Referenz. :deal: :huldig:

Wird Zeit für ein passendes PS3-Remake. :grins:
 
@ Dr. Para
Morrigan. Genau so heißt sie ;)
Also wenn in über 8 Stunden noch nix in der Richtung passiert, dann werde ich langsam ungeduldig. Schon in der Einleitung von FFX, mit Tidus und Auron, hatte ich schon zehnmal mehr Emotionen als in 8 Stunden Dragon Age. Dazu gehörten auch ruhige Sequenzen, in der Charaktere sich austauschen und über andere Dinge reden als "ihre Mission". Gibz aber in DA scheinbar nicht. Also so Dinge wie in FFX am Lagerfeuer sitzen oder bei der Überfahrt (Macalania See ??) über allerhand Dinge reden und philosophieren, was die Gruppe zusammenschweißt und als eine verschworene Gemeinschaft erscheinen läßt, samt der Diskrepanzen (Wakka und die Al Bhed ;) ).

@ Evin
Ich hatte schon in OBLIVION Probleme mit der "Erzählweise". Einzig in Knights of the Nine kamen Anflüge von richtigem Storytelling rüber, so wie ICH diese verstehe. Bin eben immer noch der Ansicht, und das bestätigt sich mir hier wieder, dass mit steigender Linearität auch der Handlungsfaden straffer bleibt und die Erzählweise den Spieler mehr binden kann. Oder mit mehr Offenheit diese Bindung eben wieder deutlich abnimmt.
Wer natürlich nur auf's Looten aus ist, der braucht kein großartiges Storygerüst. Der kann aber auch Diablo spielen (wenn's eins gibt natürlich). ;)
 
BAZONG schrieb:
Dazu gehörten auch ruhige Sequenzen, in der Charaktere sich austauschen und über andere Dinge reden als "ihre Mission". Gibz aber in DA scheinbar nicht.

dann hör mal morrigan zu. sie erzählt nämlich sehr viel über ihre kindheit und das leben als waldhexe. bei den anderen bin ich mir noch nicht so sicher, da ich mich erstmal komplett morrigan gewidmet hab. :D
denke aber mal, dass die anderen auch sehr viel nebensächliches erzählen.
 
BAZONG schrieb:
@ Evin
Ich hatte schon in OBLIVION Probleme mit der "Erzählweise". Einzig in Knights of the Nine kamen Anflüge von richtigem Storytelling rüber, so wie ICH diese verstehe.

Oblivion...Storytelling...? :skep:

Klar kann man mit steigender Linearität besser eine Geschichte erzählen. Stell dir mal FFX vor; wenn du zB plötzlich einen 20h Sidequest machst. Da verliert man ja komplett den Faden. :ugly:

Deswegen habe ich eigentlich noch nie ein wRPG aufgrund der Handlung gespielt. Vertreter wie Gothic zeigen sich ja eher als Kompromiss. Sie sind nicht ganz so "frei" wie Elder-Scrolls-Titel, bieten aber mehr Fokus auf's Storytelling.
 
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