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GEN7 Dragon Age: Origins

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Toby schrieb:
Mein letztes grosses Rollenspiel war Gothic 1+2. Kann ich mit Dragon Age etwas anfangen?

Woher soll das einer Wissen bei der Fragestellung? :lol:

Wenn du ein Gothic ähnliches Spiel suchst, dann spiel lieber Risen. Wenn du eher was in Richtung Baldursgate, Neverwinter Nights oder auch Mass Effect aber mit weniger Action suchst, dann greif zu Dragon Age.
 
Zerfikka schrieb:
Oblivion ja, Fallout nein. Wenn man es ganz nüchtern betrachtet war die Welt von Fallout noch zu klein. Ich hätte gerne die gesamte Ostküste bereisen können, dann hätte man auch von Open World sprechen können. :D

Morrowind hatte damals etwas...es schlug einem, seinen "Gefickt!"-Stempel auf die Stirn und entließ dich sogleich in seine unbarmherzige und komplexe Welt. DAS war Open World, alles andere, was danach kam, stellte nur den Anspruch daran und erreichte ihn nie mehr. Pseudo-Open-World trifft es eigentlich sehr gut, für Titel wie Oblivion oder Fallout 3. :D

@Bexter
Von Review zu Review, werde ich hibbeliger auf das Spiel und euer Review, macht dabei keine Ausnahme.
Nachdem da wirklich nur über die Technik hergezogen wird und die Kernelemente, die bereits Spiel wie Baldurs Gate ausmachten, in voller Pracht vorhanden sind...:traurig:

Gamespot gibt der PC Version 9.5 und watscht die 360 Version mit 8.5 ab, als negative Punkte, werden eigentlich nur enttäuschende Optik und ein paar Glitches genannt?
Na ja, die Relativität der zufällig gesuchten Zahlen. Das Fazit, spricht eine ganz andere Sprache ->

Gamespot 360 Fazit schrieb:
But any way you slice it, here's the fantasy RPG you've been waiting for, the one that will keep you up late at night, bleary-eyed, because you have to see what happens next. Like the best fiction, Dragon Age will sweep you up in its world, so much so that when you're done, you'll want to experience it all over again.

Viel kritischer ist da schon Eurogamer, die sich weniger begeistert zeigen ->

Eurogamer-Fazit schrieb:
But when it's at its highest fantasy - especially in the dismally conventional and ugly woodland world of the Dalish Elves - Dragon Age is lowest on charm. The artwork across the board is polished but generic, with strong character designs giving way to bland architecture and lifeless landscapes.

There aren't many working in high fantasy who can lay claim to total originality. Nor is there anything inherently dull and derivative about elves, dragons and dwarves. But there's something missing from Dragon Age. There's no alternative to the eeriness of Elder Scrolls, the colourful exuberance of Warcraft, the gritty savagery of Warhammer, the classical lyricism of Tolkien.

In its desperation to infuse this setting with "maturity" - be it of the sober, political kind, or the game's painfully clumsy gore and sex - BioWare has forgotten the key ingredient of any fantasy: the fantastical. Without it, you're still left with a competent, often compelling, impressively detailed and immense RPG, but it's one that casts no spell.
 
Naja, Eurogamer.de gibt 10/10 ;)

Martin Woger (Xbox 360): Meisterwerk. Da wären wir wieder bei dem Wort angekommen, das Dragon Age am besten zusammenfasst. Die Verbindung von Geschichten, Aufgaben, Spielwelt, den eigenen und allen anderen Charakteren wurde zu einer Kunst erhoben und entfaltet vor euren Augen ein eigenes Universum, das in sich bis zum Letzten schlüssig wirkt. Das, plus ein Geflecht aus glaubwürdigen Entscheidungen und Konsequenzen, sorgt dafür, dass jeder Durchlauf zu einem immer neuen, unvergesslichen Erlebnis werden kann. Sicher, das eigentliche Spielsystem dahinter ist weit weniger aufregend, aber manchmal reicht eine Revolution am Tag. Das Gerüst aus Zahlen, Leveln, Skills und Werten trägt das, was Dragon Age wirklich einzigartig macht, ganz entspannt auf seinen grundsoliden Schultern. Beide Teile ergeben so eine geschliffene Einheit.

Aber möglicherweise ist Meisterwerk doch nicht das richtige Wort. Andere Spiele dieses Genres waren auch Meisterwerke. Dragon Age: Origins ist aber nicht das beste Rollenspiel. Diese Aussage würde es nur auf die Spitze des Haufens bisheriger, auf einmal sehr nichtig wirkender Ambitionen setzen. Das hier geht darüber hinaus und lässt erfolgreich alles hinter sich, was es bisher gab. Es ist für das Genre so etwas wie die Mondlandung, es definiert das neu, was möglich sein kann. Es ist das erste und einzige seiner Art. Eine Ausnahme und ein Spiel, über das man in einer Dekade immer noch so reden wird, wie wir es heute über Baldur's Gate 2 tun. Ehrfurchtsvoll, bewundernd und ein wenig wehmütig, weil ein solcher Meilenstein eben nicht jeden Monat und nicht einmal jedes Jahr erscheint. Dragon Age: Origins ist das Außergewöhnliche. Das Besondere. Das, was nur selten passiert. Wir dürfen uns glücklich schätzen, im Zeitalter der Drachen zu leben.

Tanja Menne (PC): Wann weiß man, dass man DAS Spiel vor sich hat? Wenn man nach über 100 Stunden, kurz vor dem Ende, alles noch einmal absucht oder einfach eine neue Runde einläutet, weil man sich stur weigert, den Abspann in Empfang zu nehmen? Wenn einen der Ausgang einer Nebengeschichte dermaßen aufwühlt, dass man nicht anders kann, als dicke Tränen zu vergießen? Man sich dabei erwischt, zu erröten und dann wie ein verliebter Teenager zu strahlen, während man jeder Zeile, jedem verführerisch gesprochenen Wort seiner Romanze lauscht? Oder wenn man plötzlich das Gefühl verspürt, das alle Spiele, die zuvor im PC-Laufwerk, in der Konsole surrten, im Vergleich zu dem, was man hier erlebt, und auch durchlebt, einfach minderwertig anmuten? Ich könnte mit Leichtigkeit mindestens zehn weitere Gründe anführen, die verdeutlichen, wie viel "Magie" in Dragon Age: Origins steckt. Wie sehr es euch dazu animiert, ständig und überall darüber zu philosophieren. Mit welcher Inbrunst es euch verzaubert, euch gefangen nimmt, euch derart den Blick dafür schärft, was wirklich in Spielen zählt.

Eben nicht ein übertriebener Fokus auf eine opulente Grafik oder die Möglichkeit, in einer Kontinent-großen, offenen Welt umherzulaufen. Auch nicht irgendwelche Gegenstände, die zum freudigen Sammeln einladen, Mauern, die man einreißen kann, oder ein Pool aus fünf Dutzend Fertigkeiten, aus dem man sich seinen ganz eigenen Helden strickt. Und schon gar nicht ist es dieser Wettstreit um Modernität oder gar Innovation. Dieser gefühlte Zwang, unbedingt etwas Neues in einem Genre bieten zu müssen. Was zählt, sind Geschichten. Mitreißende, tiefgründige Geschichten, die dafür Sorge tragen, dass man die Welt um sich herum vollkommen vergisst. Eine aufkeimende Dramatik, die Konsequenz einer getroffenen Entscheidung, das glaubhafte, fast schon greifbare Miteinander. Das Gefühl, das alles verwoben ist, ein lebendiges Gefüge bildet, das sich nach und nach offenbart. Gespickt mit Überraschungen, die einen stetig und überall ereilen. Dragon Age: Origins ist all das. Ein packendes, durchdachtes Epos, eine moralische Herausforderung. Und gemessen an der Kluft, die sich zur Konkurrenz aufgetan hat, auch ein Spiel, für das eine 10 noch zu wenig ist.
 
Trayal schrieb:
Eurogamer-Fazit schrieb:
But when it's at its highest fantasy - especially in the dismally conventional and ugly woodland world of the Dalish Elves - Dragon Age is lowest on charm. The artwork across the board is polished but generic, with strong character designs giving way to bland architecture and lifeless landscapes.

There aren't many working in high fantasy who can lay claim to total originality. Nor is there anything inherently dull and derivative about elves, dragons and dwarves. But there's something missing from Dragon Age. There's no alternative to the eeriness of Elder Scrolls, the colourful exuberance of Warcraft, the gritty savagery of Warhammer, the classical lyricism of Tolkien.

In its desperation to infuse this setting with "maturity" - be it of the sober, political kind, or the game's painfully clumsy gore and sex - BioWare has forgotten the key ingredient of any fantasy: the fantastical. Without it, you're still left with a competent, often compelling, impressively detailed and immense RPG, but it's one that casts no spell.

Das unterstreich meinen Ersteindruck.

Auch wenn ich das Spiel jetzt schon liebe, und über so manches hinwegsehe, so ist es trotzdem da. Wer die Umgebung von Oblivion schon leblos fand, der wird hier erst recht Jammern. :ugly:
 
An Oblivion, war es aber nicht nur die Umgebung, der es an Lebendigkeit fehlte. Oblivion war insgesamt eine ziemliche Todgeburt, der jeglicher Lebensfunke gefehlt hat. Da waren weder Charaktere, noch irgendeine Story zu finden.
Sehr hübsch verpackt, aber irgendwie hatten die Entwickler es versäumt, den Herzschlag einzuleiten.
 
An die, die es bereits spielen: Was ist daran so "episch" ? Kann das einer erklären ? In den ganzen bisherigen Tests kann ich vor lauter "Epik-Schwärmerei" keine Silbe zu einer eventuellen Story erkennen (außer sowas wie ""die Welt aus den Klauen des Bösen zu retten. ").

Also, was ist so außergewöhnlich an der Story, dass diese einem Epos gleichkommt. In Spoiler natürlich.
Bin gespannt.
 
BAZONG schrieb:
An die, die es bereits spielen: Was ist daran so "episch" ? Kann das einer erklären ? In den ganzen bisherigen Tests kann ich vor lauter "Epik-Schwärmerei" keine Silbe zu einer eventuellen Story erkennen (außer sowas wie ""die Welt aus den Klauen des Bösen zu retten. ").

Also, was ist so außergewöhnlich an der Story, dass diese einem Epos gleichkommt. In Spoiler natürlich.
Bin gespannt.

Glaub das kann dir nur Bexter beantworten, da er das Spiel, als einziger von uns, bereits durch hat und Evin wohl auch noch am Anfang steht.
 
Gute Idee gell :bier:

Laruzo schrieb:
RealClaymore schrieb:
Spielegrotte hat die 360 Version gerade verschickt :headbang:

Habe auch gerade eine SMS bekommen das es versendet wurde! :headbang:

Meins auch, Meins auch :woohoo::woohoo::woohoo::woohoo:

Wie geil - damit hatte ich gar nicht gerechnet. Morgen abend hab ich Zeeeeeeeeeeiiiiiiiiiit zum zocken! Schatz falls du mitliest - verabrede dich mit irgendner Freundin um was trinken zu gehen. :bier:
 
[/quote]

Meins auch, Meins auch :woohoo::woohoo::woohoo::woohoo:

Wie geil - damit hatte ich gar nicht gerechnet. Morgen abend hab ich Zeeeeeeeeeeiiiiiiiiiit zum zocken! Schatz falls du mitliest - verabrede dich mit irgendner Freundin um was trinken zu gehen. :bier:
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:lachweg:
 
BAZONG schrieb:
An die, die es bereits spielen: Was ist daran so "episch" ? Kann das einer erklären ? In den ganzen bisherigen Tests kann ich vor lauter "Epik-Schwärmerei" keine Silbe zu einer eventuellen Story erkennen (außer sowas wie ""die Welt aus den Klauen des Bösen zu retten. ").

Bin ja erst bei Stunde 5 und knapp über das Tutorial hinaus:

Vor ein paar hundert Jahren maßten es sich die Magier an, in den "Himmel" einzudringen. Der große Oberzampano fand das eher nicht so prickelnd und schmiss sie wieder hinaus. Als Strafe wurden sie von ihrer eigenen Verderbtheit verzehrt und waren die ersten der dunklen Brut. Jene vermehrten sich rasant und konnten in einem letzten Aufgebot der Völker unter Führung der grauen Wächter besiegt werden.
Die Jahre zogen ins Land und nun steht die dunkle Brut wieder ins Haus; samt neuem Erzdämon.

Soweit, so traditionell.

Mir scheint, als gäbe es für jeden Charatypus anfangs ein paar Stunden einzigartiges Gameplay, basierend auf der Hintergrundgeschichte.

Der Spieler gerät in Kontakt mit der dunklen Brut und wird infiziert. Überraschenderweise überlebt er aber, trägt die Seuche jedoch in sich. Heilung stellt ein grauer Wächter in Aussicht. So soll man selberein Wächter werden und durch das Aufnahmeritual kann man die Krankheit heilen. Denn das besondere an den Wächtern ist deren Immunität; sofern sie das Ritual überleben; und dass sie geistig in Kontakt mit der Brut stehen.

Also, man wird ein grauer Wächter und die finale Schlacht gegen die Armee der klasse designten Untoten-Whatever steht an. Man hat einen gefinkelten Plan ausgearbeitet (sprich Hinterhalt), und schmeißt sich in die Rendersequenz. Dummerweise entscheidet sich der Anführer der "Hinterhalt-Truppen" trotz Signal nicht anzugreifen und sieht zu wie das gesamte Heer, inklusive König und grauen Wächtern (abzüglich 2) vernichtet wird.

Und weiter bin ich noch nicht. :D
 
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