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MULTI Dragon Age: Inquisition (+ 360, PS3)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So, eben nach knapp 120 Stunden durch. Und WTF???? Wann kommt Teil 4? Will jetzt wissen wie die Geschichte der Welt weiter geht. Wenn EA/Bioware das richtig anpackt, kann aus DA eine richtig fette Serie werden. Nach einem total verunglückten Teil 2 - der mich eigentlich schon vom Franchise weggebracht hatte - hat mich Teil 3 jetzt kräftig zurück geholt. Wenn ich daran denke, dass ich anfangs gar kein Interesse daran hatte und nur durch den typischen Hype überhaupt zugegriffen habe....
 
Ich wünschte Teil 4 wäre so wie Teil 2. Ein DAO brauchen wir von BioWare nichtmehr erwarten. Sollte DA4 in dieselbe Richtung gehen wie DAI wird BioWare wohl keinen Cent von mir sehen.
 
Um Gottes Willen. Teil 2 war ein absoluter Tiefpunkt. Wie man das wirklich über Teil 3 stellen kann verstehe ich nicht. Eine Stadt und fünf kleine Außengebiete die man immer wieder besucht hat. Backtracking aus der Hölle.
 
Um Gottes Willen. Teil 2 war ein absoluter Tiefpunkt. Wie man das wirklich über Teil 3 stellen kann verstehe ich nicht. Eine Stadt und fünf kleine Außengebiete die man immer wieder besucht hat. Backtracking aus der Hölle.

Du meinst, so wie das Backtracking für 100 kleine Scherben und 50 Mosaikteile und blablablub? :grins:
Nee, DA 2 war zwar sehr viel leichter als DA:Origins und auch als Inquisition und hatte das Problem, nur 2 Höhlenmodelle zu haben, die man immer nur vorwärts und rückwärts betreten hat, aber die Welt und Charaktere waren hundertmal näher am DA Universum als das was Inquisition da abgeliefert hat.

Der Konflikt Magier gegen Templer verliert massiv an Fokus und hat gleich mehrere Logiklöcher spendiert bekommen und um die ganzen Charaktere, die eigentlich größere Rollen spielen sollten, die nun fehlten, auszugleichen, hat man in Inquisition auf Teufel komm raus noch irgendwelche anderen Spinner als Companions erfunden, die nun die bedeutenden Hengste sind.

Inquisition ist insgesamt ein gutes Spiel, aber ein schlechtes DA. Und es ist das erste, neuere Bioware Spiel, bei dem ich null Bedürfnis habe es ein zweites Mal zu spielen (und das will was heißen, so habe ich all die anderen mind. 8 Mal durchgespielt), was zum einen am Gameplay, aber vor allem an der Story liegt...

Insgesamt hat sich bestätigt, was ich befürchtet hatte. Die Tatsache, dass sie in jedem DA mit einem anderen Protagonisten fahren, und nicht wie Shepard, die Erlebnisse als eine Person macht, ist dem Titel ein wenig zum Verhängnis gekommen. In DA2 hab ich mir gleich zu Start gewünscht ich wäre wieder der graue Wächter mit meiner alten Truppe. Zum Glück konnte ich mich an Hawke und seiner Gruppe, die über die Jahre wie eine Familie zusammen wächst, schnell gewöhnen und fand die dann ebenso klasse.
Nun bei Inquisition hab ich mir gleich zu Start Hawke und seine Gruppe zurück gewünscht, nur konnten mich der Inquisitior und seine Truppe überhaupt nicht überzeugen. In einem Titel, bei dem das Gameplay allenfalls durchwachsen ist, ist sowas für mich der Todesstoss...
 
Nur dass ich eben Scherben und Co nicht machen muss. Die immer gleichen Höhlen und backtracking in der Stadt von da2 aber schon. Überhaupt sieht man einfach dass in Inquisition wesentlich mehr Arbeit steckt wie in Teil 2, dass sich einfach nur wie ein Addon zu Teil 1 anfühlt. Und die Lore finde ich schon sehr interessant fortgeführt in Teil 3. Allerdings hat man stellenweise das Gefühl dass man zuviel reingepackt hat. Ist schon extrem viel Stoff der drin steckt. Schön auch die Weiterentwicklung diverser Charaktere.
 
Zuviel Lore in Inquisition? :staun:
Ich hab viel eher das Gefühl, die haben da gar nix in der Richtung unternommen. Wenn man die Qunaris mal rausnimmt, und vielleicht alle visuellen Einflüsse von Orlais, kann sich das ganze Spiel wie "generisches Fantasy-Rollenspiel Nr.57" spielen...
Es gibt nur eine einzige Quest, die für mich an das Niveau von DA2 und DAO rankommt und das ist
die Gefährtenquest des Eisernen Bullen. Hier hat man wenigstens noch einen Konflikt, der einem die Entscheidung schwer macht.
Der Rest ist unglaublich träge und geringfügig von dem, was man im Spiel spielt. Die Bedrohung ist eine massivst kleinere als die in Origins und doch wird sie genauso aufgeblasen. Hier gefällt mir das understatement-feeling von DA2 wesentlich besser, das keinen Hehl daraus macht, das man mal nicht die Welt rettet, sondern den Aufstieg eines lokalen Helden oder Schurken über die Jahre beobachtet.

Genau die Dinge, die interessant gewesen wären zu spielen in Inquisition, überspringt es gekonnt und schmeißt mich in ein Szenario, das mir als DA-Fan komplett am Po vorbeigeht... :kaffee:
 
Genau die Dinge, die interessant gewesen wären zu spielen in Inquisition, überspringt es gekonnt und schmeißt mich in ein Szenario, das mir als DA-Fan komplett am Po vorbeigeht... :kaffee:

Und mich als DA Fan erfreut und interessiert hat.

Ich weiß nicht wo du da etwas an Lore vermisst. Allein was da vor allem gegen Ende die ganze Elfenmythologie vorran bringt, auf Tevinter auch ein leicht verändertes Bild wirft, die Geschichte um die Zwerge in der Ödnis bringt auch die Zwerge vorran, das rote Lyrium wird immer mysteriöser (Thema Verderbnis nur in Lebewesen) und natürlich weiter die Entwicklung zwischen Magiern und Templern.

Das im großen Bogen und ansonsten eben die Entwicklung vieler Charaktete aus den Vorgängerspielen.
Auch zb dass Flemeth in Teil 1 offenbar nicht Morrigan übernehmen wollte,sondern ihr Mythals Essenz übergeben wollte.
Das finde ich als ziemlich viel und eine schöne Fortschreibung von Thedas Geschichte.

Am Ende ist es eben auch die Frage ob ich in dem Spiel abtauchen möchte oder es aus Prinzip nicht mögen will. Über diverse Gameplay Unzulänglichkeiten mag man sich beschweren können, aber was einem an Backgroundstory geboten wird ist schon famos und tatsächlich Skyrimeske.

Aber da setzt auch jeder seine Prioritäten für sich anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Näh, sorry, seh ich überhaupt nicht so.
Die Qunari haben einen so kleinen Teil der Story bekommen, das er im Prinzip überhaupt nicht existiert. Der Konflikt mit Magiern und Templern wurde innerhalb kürzester Zeit zugunsten des Mainplots von Inquisition ab adsurdum geführt, gerade nachdem der Konflikt am Ende von DA2 so spannend war und gerade am eskalieren.
Die Zwergenhistory war zwar eigentlich interessant, aber in einer optionalen Sidequest, die größtenteils aus (wieder mal) durch die Pampa rennen besteht. Nur wenn man Varric mit dabei hat, wirds nen bissl besser, allerdings fehlt dem Thema bei Inquisition immer noch die Tiefe.
Die Folgen aus Origins in Ferelden werden so gut wie gar nicht abgehandelt (in DA2 logisch, dass das nur wenig angesprochen wurde), tauchen die Charaktere, die damit in Verbindung stehen so gut wie gar nicht vor.
Der Antagonist ist ein recyclter, den man schon mal besiegt hat und mit ebenso vielen Schlupflöchern wieder da ist.

Das einzige, worauf sie einen Fokus gelegt haben, sind die Elfengötter, ein Loreteil, der in den letzten 2 Teilen, selbst als Dalish-Elf in Origins, einen so geringen Teil ausgemacht hat, dass das meiste und relevanteste über sie nicht ingame, sondern im Kodex zu erfahren war.
Sofern ich in DA4 oder wie auch immer das Teil heißen wird, nicht einen Dalish-Elfen spiele und massivst der Kultur der Elfen durch die Story (nicht durch Kodex-Einträge) ausgesetzt bin, ist das ein Story Fokus, der so Banane ist, wie das, was ich morgen zum Frühstück esse...
 
Die Uhr läuft weiter wenn das Spiel idlet. Also auch wenn man TV schaut oder sonstige Apps nutzt an der Box.

Ja, so ist das wohl. Aber Smartglass sagt 160 Stunden oder so. Also irgendwas dazwischen wird wohl richtig sein.

Zur Story - ich fand sie gut. Der Background und Lore von der Serie interessiert mich eigentlich nicht wirklich.
Für mich ist das eine Aneinanderreihung von Aufgaben die ich abarbeite - und ich hab nicht mal alles gemacht.
Scherben hab ich alle, und die Burgaufwertungen.

Von den Gefährtenquests konnt ich gar nicht alle machen, weil sobald ich in val royeaux durch eine tür geh, stürzt das Spiel ab. Es lädt ewig und dann wenn der Level gerade anfangen will -> Zack -> Dashboard.

4 oder 5 Drachen hab ich gemacht - die fand ich übrigends elend langweilig. Das war eigentlich nur buttonmashing und dann machst du 3pixel Damage und dann hat der erstmal wieder 100% Armor.. MyAss liebe Freunde..
Genervt haben mich auch die Astarien - die hat alle Miss Kiki Dee gemacht.

Aber so das allgemeine Geschnetzel und die tolle Scenerie fand ich super!

Am Ende war ich glaub ich Level 22 und meine Truppe Level 21.
 
Also halten wir fest, du findest das Spiel Storymässig scheiße weil nicht mehr Magier vs Templer vorkommt , nicht mehr zu den Qunari vorkommt und der ganze große Rest dich überhaupt nicht interessiert.
 
Welcher ganze, große Rest? :lol:
Alles, was die haben ist ein kleines, bissl Kirchen-blablub, das theoretisch interessant gewesen wäre, wäre es nicht so einseitig behandelt worden (besser war es zum Beispiel in Origins, in der man mehrere Seiten der Kirche kennen lernte), und halt Elfengötter (der Teil, der mich, das geb ich zu, null komma nix interessiert).

Dann gab es da noch Orlais und das Spiel, ein eigentlich unglaublich spannender Teil und Ort, gerade nach dem hervorragenden Add-On in DA2 dazu, der leider auch hier zu einer großen Umherlauf und Sammelquest mit Ladebildschirm wird.

Und sonst wird nix weiter stark behandelt. Ich hab oben gleich mehrere Themen genannt, die in vorherigen Teilen erläutert und erweitert wurden. Jetzt in DA:I wird nur ein einziges wirklich behandelt zum Schluss und beim Rest haben sie sich nicht mal richtig Mühe gegeben. (Val Royeaux alleine ist ja schon einer der größten Witze überhaupt, Denerim in Origins war da ja schon beeindruckender)

So viele große Story-DLC's können die überhaupt nicht zu Inquisition bringen um die ganzen Themen, die jetzt ausgelassen wurden, spielbar zu machen, jedenfalls nicht mitm Inquisitor.
 
Ums mit deinen Worten zu sagen: Sehe ich vollkommen anders. Da brauch ich dann auch nicht weiter herum zu diskutieren. Für mich ist es unverständlich wie du keinerlei Lorefortentwicklung bzw. DA Lore überhaupt in DAI sehen kannst. Templer Magier Konflikt existiert seit Origins im DA Universum und wird auch über Teil 3 hinaus bestehen. Der ist Bestandteil des Universums wie dessen Völker und das Nichts. Fokus diesbezüglich lag in DAI dann insbesondere darauf, wie die Kirche sich dazu weiter verhält. Durch die Wahl einer neuen Göttlichen wurden da neue Weichen für die Zukunft gestellt. Ob sich wirklich etwas ändern wird, wird man sehen. Ich bezweifle das noch.

Kern von DAI ist imho dann aber auch die namensgebende Inquisition, die in Teil 3 wieder aufgebaut wurde und am Ende eine neue Großmacht in Thedas ist. Dass dieses Faktum keine Erwähnung bei dir findet ist bezeichnend. Finde gerade das ist doch etwas geschichtlich extrem erwähnenswertes. Auch hier ist natürlich die Frage wie die Inquisition sich in der Folge weiter entwickelt und welchen Einfluss sie weiter auf die Geschicke der Welt hat. Insbesondere wenn der Inquisitor irgendwann mal stirbt.

Im Übrigen war es schon bei Origins so, dass ein Großteil der tieferen Lore nur in den Kodexeinträgen zu finden und nach zu lesen war. Diesbezüglich sehe ich keinen Bruch zu den Vorgängertiteln.

Ich kann für mich nur festhalten, dass ich dankbar sein muss, wie sehr mir das Spiel am Ende gefallen hat und es hat die Wunden die Teil 2 bei mir geschlagen hat geheilt. Einem Teil 4 bin ich nun wieder wesentlich aufgeschlossener wie ich es Teil 3 war. Und das ist gut so. Wie gesagt, über diverse Gameplaymängel kann man sich je nach Gewichtung unterhalten, aber zu behaupten DAI hätte mit DA quasi nichts mehr zu tun ist ein Witz.
 
Ums mit deinen Worten zu sagen: Sehe ich vollkommen anders. Da brauch ich dann auch nicht weiter herum zu diskutieren. Für mich ist es unverständlich wie du keinerlei Lorefortentwicklung bzw. DA Lore überhaupt in DAI sehen kannst. Templer Magier Konflikt existiert seit Origins im DA Universum und wird auch über Teil 3 hinaus bestehen. Der ist Bestandteil des Universums wie dessen Völker und das Nichts. Fokus diesbezüglich lag in DAI dann insbesondere darauf, wie die Kirche sich dazu weiter verhält. Durch die Wahl einer neuen Göttlichen wurden da neue Weichen für die Zukunft gestellt. Ob sich wirklich etwas ändern wird, wird man sehen. Ich bezweifle das noch.

Kern von DAI ist imho dann aber auch die namensgebende Inquisition, die in Teil 3 wieder aufgebaut wurde und am Ende eine neue Großmacht in Thedas ist. Dass dieses Faktum keine Erwähnung bei dir findet ist bezeichnend. Finde gerade das ist doch etwas geschichtlich extrem erwähnenswertes. Auch hier ist natürlich die Frage wie die Inquisition sich in der Folge weiter entwickelt und welchen Einfluss sie weiter auf die Geschicke der Welt hat. Insbesondere wenn der Inquisitor irgendwann mal stirbt.

Im Übrigen war es schon bei Origins so, dass ein Großteil der tieferen Lore nur in den Kodexeinträgen zu finden und nach zu lesen war. Diesbezüglich sehe ich keinen Bruch zu den Vorgängertiteln.

Ich kann für mich nur festhalten, dass ich dankbar sein muss, wie sehr mir das Spiel am Ende gefallen hat und es hat die Wunden die Teil 2 bei mir geschlagen hat geheilt. Einem Teil 4 bin ich nun wieder wesentlich aufgeschlossener wie ich es Teil 3 war. Und das ist gut so. Wie gesagt, über diverse Gameplaymängel kann man sich je nach Gewichtung unterhalten, aber zu behaupten DAI hätte mit DA quasi nichts mehr zu tun ist ein Witz.
Nope, das Problem, das du übersiehst, ist, dass z. B. der Templer-Magier Konflikt kurz vor einer kompletten Eskalation stand nach DA2, bzw. eigentlich schon am eskalieren war.
Beide Parteien wären nach damaligen Stand niemals auf eine friedliche Einigung gekommen, noch dazu darf man nicht vergessen, dass die Templer die Magier fest im Griff hatten. Im Falle eines Krieges hätten die Magier den Templern nur wenig entgegen zu setzen gehabt (außer sie setzten radikalste Maßnahmen ein wie Orsino).

Und jetzt springen wir auf einmal vorwärts zu Inquisition und es startet mit einem Treffen für Verhandlungen zwischen Templern und Magiern. Im Prinzip eine massive Entschärfung der bisherigen Geschehnisse, die aber nie stark spielerisch erläutert wird. Warum? Weil man andernfalls nie beide Parteien unter diesen Bedingungen an einen Ort hätte bringen können, damit der Plot von und um die "Inquistion" starten kann.

Und doch, die habe ich schon erwähnt. Auch wenn sie sich im Laufe des Spiels von der Kirche abkapselt, wird sie später doch unweigerlich wieder mit ihr zusammen geführt und wurzelt in der Kirche auch trotzdem immer noch. Und da sind wir wieder am Punkt, für eine potenziell so gefährliche Bewegung wie die Inquisition wird sie durchs ganze Spiel weg zu positiv dargestellt, hinterfragt wird sie auch viel zu selten.
Noch dazu kommt, dass überhaupt der Grund, warum genau nur die Inquisition uns retten kann, nie wirklich deutlich wird. Mal abgesehen vom Anker (der story-technisch durch reinen Zufall von der Seite der Inquisition erlangt wurde) wird nahezu alles andere mit rein physischer Kraft erreicht.

Mit anderen Worten: Würden sich die verschiedenen Reiche zusammen schließen und ihre Armeen vereinen, würden sie mind. genauso viel wie die Inquisition erreichen. Anders als in Origins, wo es ohne die grauen Wächter wirklich einfach nicht funktioniert hätte.
Heißt also die Inquisition ist eine "mit-dem-Kopf-durch-die-Wand" ins Spiel gezwungene Organisation, damit halt der Name des Spiels passt und weil man unbedingt mal ein religiöses Thema haben wollte.

Man könnte den Inquisitor auch in Großgeneral umbenennen und spielt auf Seiten der orlaisianischen Armee und rekrutiert Völker und dergleichen für einen Krieg und es würde sich bis auf ein paar Kirchenflaggen weniger (wobei das in Orlais noch nicht mal der Fall sein muss) kein bisschen anders spielen.

Besonders lustig finde ich aber den Punkt mit der Wahl der Göttlichen. Glaubst du wirklich, dass diese Wahl auch nur irgendeinen Einfluss in den Nachfolgern haben wird (ich mein nicht nur spielerisch, sondern auch storytechnisch)? Ich mein, in Origins haben wir teilweise mit geholfen das Staatsoberhaupt von Ferelden festzulegen, eine Person, die zumindest in eben Ferelden noch weitaus einflussreicher als die Göttliche sein sollten.
Genau wie viel des Spiels ändert sich, je nach Wahl aus Origins? Genau, im Prinzip nur eine Textzeile...

Das vertiefte Lore nur in Kodex Einträgen auftaucht, stimmt, aber das Grundkonzept hat man doch meistens erstmals über Dialoge kennengelernt. Beispiel aus Origins: Paragon Branka, man quatscht mit Oghren ein wenig über sie story-gebunden und erfährt automatisch ein paar basic Infos und danach hat man nen Kodexeintrag, der sich näher mit ihr beschäftigt, im Laufe des Geschehens von Zeit zu Zeit sogar mal erweitert wird (vor allem in DA2 war das so über die Jahre hinweg).
In Inquisition würde es so funktionieren, dass man nach ein paar Minuten in der Pampa rumrennen ein Buch mit nem Kodexeintrag zu ihr findet, mit etwas Glück neben einer Zwergenruine, das ist dann aber auch schon das höchste der Gefühle. Und in 90% aller Fälle war es das dann auch schon.

Heißt, für Bioware war die Background-Info nicht mehr essentiell genug um sie in die unausweichliche Hauptstory zu packen, sondern es war mehr so ein kleines Bonus-Beiwerk, dass man mal so finden kann.
Eine Entwicklung, die sich schon von beiden Vorgängern unterscheidet. In beiden Vorgängern hat man Unmengen an Lore-Infos alleine schon über Companion-Dialoge gekriegt, sei es die Verhältnisse der Sklaven bei Fenris, das Leben als Oberstadt-Zwerg mit Varric, die grundlegendsten Züge des Qun mit Sten und so weiter und so fort.

So etwas fehlt in den meisten Fällen in Inquisition, das Universum, die Rassen, der Konflikt und all das sind nicht mehr zentral des Spiels, sondern das sind große Landschaften, viel rumlaufen und hier und da mal ne Scherbe sammeln geworden. Das einzige, was vom Storyniveau gut geblieben ist, sind die Gespräche innerhalb der Party...
 
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