Wanderlust
5/10 Plazenten
Mit dieser Veröffentlichungspolitik könnte ich auch in Zukunft leben, Universal. Donnerstag in den deutschen Kinos gestartet und den Montag darauf bereits eingedeutscht auf UK Blu-ray zu haben. 
Wanderlust ist eine ruhige Feel-Good-Komödie, die David Wain, der mit Vorbilder?! schon bewiesen hat, dass er es kann, in bester Judd Apatow-Manier geschrieben und inszeniert hat. So beschreitet auch dieser Film weitesgehend ausgelutschte Genrepfade, indem er Themen wie Liebe und Zusammenhalt behandelt und seine menschlichen Charaktere eine vorhersehbare Entwicklung durchlaufen lässt. Genauer gesagt ist es diesmal ein, mit ihrer Gesamtsituation unzufriedenes, Ehepaar (Paul Rudd und Jennifer Aniston), das durch Zufall in einer schrulligen Kommune landet, in der sie sich selbst und ihr Leben schätzen lernen.
Gähn. Das Grundgerüst ist weder neu, noch sonderlich lustig. Anders als Genre-Kollege Apatow, schafft es David Wain jedoch seine Geschichten immer mit einem verhältnismäßig erfrischenden Element zu garnieren. War es in Vorbilder?! noch die Rollenspiel-Thematik, ist es bei Wanderlust die unterhaltsame Hippiekommune, welche die relativ lahme Story sehenswert macht und für allerlei lustige Momente sorgt.
Der Humor bleibt dabei jedoch weitesgehend harmlos. Zynische Untertöne oder vulgäre Ausbrüche (Das "Gespräch" zwischen George und Eva ist beispielsweise so ein Highlight: "Ich schlage dir gleich mit meiner mächtigen Fleischpeitsche ins Gesicht!"
) sind selten, zünden dann aber umso mehr. Ansonsten gibts meist zahme Witzchen und etwas Situationskomik zu bestaunen. Ist in Ordnung, aber nicht sonderlich herausragend. Neben Paul Rudd, zeichnet sich vor allem die herrlich schräge Lebensgemeinschaft für die meisten lustigen Szenen verantwortlich. Jennifer Aniston bleibt ihrem Hübsches-Blondchen-Motto treu und versinkt im austauschbaren Mittelmaß. Von ihrer, zuvor groß angekündigten, Oben-Ohne-Szene ist übrigens, bis auf ein paar verpixelte Brüste, nicht mehr viel übrig geblieben.
Wanderlust ist "gut". Nicht mehr und nicht weniger. Die Story bewegt sich auf vorhersehbaren, ausgetretenen und schlussendlich sogar kitschigen Genrewegen. Die Schauspieler spielen sympathisch, aber auch absolut auswechselbar und mehr als gelegentliche Lacher (dann immerhin sehr ausgiebige), sind leider nicht drin. Dennoch amüsiert das lockere Hippie-Setting und die insgesamt solide Umsetzung. Freunde Judd Apatow'scher Erzählweise können ruhig zugreifen, Schenkelklopferliebhaber bleiben besser bei Will Ferrell & Co.

Wanderlust ist eine ruhige Feel-Good-Komödie, die David Wain, der mit Vorbilder?! schon bewiesen hat, dass er es kann, in bester Judd Apatow-Manier geschrieben und inszeniert hat. So beschreitet auch dieser Film weitesgehend ausgelutschte Genrepfade, indem er Themen wie Liebe und Zusammenhalt behandelt und seine menschlichen Charaktere eine vorhersehbare Entwicklung durchlaufen lässt. Genauer gesagt ist es diesmal ein, mit ihrer Gesamtsituation unzufriedenes, Ehepaar (Paul Rudd und Jennifer Aniston), das durch Zufall in einer schrulligen Kommune landet, in der sie sich selbst und ihr Leben schätzen lernen.
Gähn. Das Grundgerüst ist weder neu, noch sonderlich lustig. Anders als Genre-Kollege Apatow, schafft es David Wain jedoch seine Geschichten immer mit einem verhältnismäßig erfrischenden Element zu garnieren. War es in Vorbilder?! noch die Rollenspiel-Thematik, ist es bei Wanderlust die unterhaltsame Hippiekommune, welche die relativ lahme Story sehenswert macht und für allerlei lustige Momente sorgt.
Der Humor bleibt dabei jedoch weitesgehend harmlos. Zynische Untertöne oder vulgäre Ausbrüche (Das "Gespräch" zwischen George und Eva ist beispielsweise so ein Highlight: "Ich schlage dir gleich mit meiner mächtigen Fleischpeitsche ins Gesicht!"
) sind selten, zünden dann aber umso mehr. Ansonsten gibts meist zahme Witzchen und etwas Situationskomik zu bestaunen. Ist in Ordnung, aber nicht sonderlich herausragend. Neben Paul Rudd, zeichnet sich vor allem die herrlich schräge Lebensgemeinschaft für die meisten lustigen Szenen verantwortlich. Jennifer Aniston bleibt ihrem Hübsches-Blondchen-Motto treu und versinkt im austauschbaren Mittelmaß. Von ihrer, zuvor groß angekündigten, Oben-Ohne-Szene ist übrigens, bis auf ein paar verpixelte Brüste, nicht mehr viel übrig geblieben.Wanderlust ist "gut". Nicht mehr und nicht weniger. Die Story bewegt sich auf vorhersehbaren, ausgetretenen und schlussendlich sogar kitschigen Genrewegen. Die Schauspieler spielen sympathisch, aber auch absolut auswechselbar und mehr als gelegentliche Lacher (dann immerhin sehr ausgiebige), sind leider nicht drin. Dennoch amüsiert das lockere Hippie-Setting und die insgesamt solide Umsetzung. Freunde Judd Apatow'scher Erzählweise können ruhig zugreifen, Schenkelklopferliebhaber bleiben besser bei Will Ferrell & Co.
5/10 Plazenten
Zuletzt bearbeitet:





zufall? kann ja fast nicht sein.