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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Der große Gatsby

Hat mich sehr gut unterhalten. Wie von Luhrmann gewohnt wird fürs Auge und Ohr einiges geboten. Die Darsteller fand ich allesamt gut, vor allem Leo mal wieder. Für einen veregneten Sonntagnachmittag genau das richtige.

7,5/10
 
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Sieben 9/10

"Ernest Hemingway hat mal geschrieben: die Welt ist so schön und es wert, dass man um sie kämpft. Dem zweiten Teil stimme ich zu."

Sicherlich einer der düstersten Thriller aller Zeiten, und unumstritten auch einer der besten. Der Film verfügt einfach über eine einmalige Noir Atmosphäre, und das Ende bietet den absoluten Knalleffekt. Definitiv das Meisterstück von Fincher!

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Zodiac 7/10

Vor fast genau fünf Jahren gesehen, seit dem nie wieder. Ich glaube es war nicht so klug die beiden Filme nacheinander zu schauen, denn im letzten Drittel tendierte meine Aufnahmefähigkeit gegen Null. Ich finde aber generell den letzten Akt mit Gyllenhaal als Hauptfigur lange nicht so spannend und interessant, das zieht sich irgendwie. Trotzdem ein insgesamt sehr spannender Kriminalfilm, Fincher sollte mal wieder einen Serienmörderfilm machen!
 
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Rush - Alles für den Sieg 9/10

Ich bin an den Film rangegangen mit Antipathie zu Niki Lauda und mit Desinteresse seiner Vergangenheit (kannte sie aber größtenteils). Ich wusste nicht, wer James Hunt ist, die alten Formel 1 Serien interessieren mich auch nicht richtig.
Trotzdem wollte ich sehen, warum der Film so gut ankommt. Und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Gesamtpaket ist so großartig, der Sound, die Kulissen, die Fahrzeuge - einfach dieses „ich-bin-live-dabei” Gefühl mit einer richtig geilen Authentizität.
Der Film reißt einfach richtig mit, ich habe keine Minute nicht auf das Bild starren können, in Vergessen der Zeit.
Ich habe auch etwas mehr über Niki Lauda erfahren. Nun, dass er für mich weiterhin unsympathisch ist, hat sich nicht geändert. Aber die dargestellte Art von ihm im Film ist einfach mal geil. Knallhart, direkt und schlagfertig. Konnte man auch hier und dort gut drüber lachen.

Sein Unfall wurde auch wirklich gut rübergebracht, ebenso wie die qualvolle Zeit im Hospital. Für mich ist der Film vorallem als Rennfilm absolut top, ohne Zweifel.
Ob alles im Film 1:1 korrekt dokumentiert ist, entzieht sich meiner Kenntnis aber die Fakten dürften stimmen und die Spannung zwischen Lauda und Hunt ist durchweg vorhanden und klasse dargestellt aber auch die Personen für sich.

Rush - Alles für den Sieg ist für mich ein Kaufpflicht auf Scheibe ;) ein Top-Film mit passender Besetzung, adrenalinversprechender Kameraführung und auch überwiegend sehr genialer Stimmbesetzung. Die Authentizität der Sprachen bei den verschiedenen Grand Prix etc. wurde sehr gut rübergebracht. Sei es italienisch, spanisch oder japanisch, es trug alles dazu bei, dem Zuschauer glauben zu machen, er sei genau bei diesem Grand Prix in diesem Land zu dieser Zeit.

keine 10/10 deshalb, weil der Rennkommentator (deutsch) unpassend wirkte und immer wieder ein wenig aus dem Rahmen fiel und mich herausriss aus der Faszination.
 
@melphiz
Was ich im Kicker über den Film gelesen habe ist wohl das James Hunt das als Hallodri dargestellt (was auch vollkommen richtig ist) und Niki Lauda als jemand der nur die Rennen im Kopf hat.
Das stimmt nicht da auch Niki Lauda es früher hat krachen lassen,hierzu passt auch sein Zitat "Wir wurden früher jeden Tag mit dem Tod konfrontiert also mussten wir auch schneller leben"
 
Ja, er ist wirkt dort sehr professionell abgeklärt auf Rennen getrimmt (wobei nicht direkt mit Leidenschaft eher dem Nutzen des Könnens, was er hat). Passt aber wunderbar, für mich wirkt er im Film sehr authentisch im Vergleich zu seinem heutigen Dasein (von der Art her), deshalb stört mich das nicht. Und ich möchte meinen, der Film würde etwas Charme verlieren, wenn man zwei Haudrauf da reinpackt *gg*. Es ist eben „Rush” und nicht „Niki Lauda 1976”, das macht den Film aber keineswegs schlechter =)

Gerade gelesen, dass die zwei sich damals in Wirklichkeit während der Formel 3 ein Appartment geteilt haben. Das würde den Jungs im Film sicher als letztes in den Sinn kommen :gerri:
Das Miteinander der beiden Figuren ist natürlich etwas dramatisiert - ist eben ein Film und keine Doku. Passt aber wunderbar.
 
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1/5

Boah, was eine Patriotenscheisse! Und die olle Ische mit ihrer Fahne....nein, ich will gar nicht weiter drüber schreiben! :kotz:
 
Nun ja, was erwartest du von einem Hollywood Actionstreifen, welcher im Weissen Haus (das angegriffen wird!!) handelt und Channing Tatum mitspielt? Ein Politdrama oder Antikriegsfilm? Ich meine, dass war ja schon vorher klar. Ich gehe ja auch nicht am 31. Dezember an eine Party und nerve mich dann, dass alle aufs neue Jahr anstossen...
 
Yzerman schrieb:
Nun ja, was erwartest du von einem Hollywood Actionstreifen, welcher im Weissen Haus (das angegriffen wird!!) handelt und Channing Tatum mitspielt? Ein Politdrama oder Antikriegsfilm? Ich meine, dass war ja schon vorher klar. Ich gehe ja auch nicht am 31. Dezember an eine Party und nerve mich dann, dass alle aufs neue Jahr anstossen...

:lol:

stimmt aber....
olympus has fallen hab ich mir sagen lassen soll etwas ernster, straffer und härter sein....nur als tipp
 
Olympus has fallen hat mir wesentlich besser gefallen! Der behandelt das gleiche Thema, verbreitet aber bei weitem nicht so einen scheiss Hurra Patriotismus! :deal:
 
Olympus has fallen ist ganz ok. Aber auch dort ist das Schema ähnlich. Die Amis sind die Guten (trotz dämlichen Sicherheitsdienst) und der Präsident lässt sich durch nichts unterkriegen. Besser ist er. Aber auch der ist jetzt nicht der Oberhammer.
 
Wongstyle schrieb:
Olympus has fallen hat mir wesentlich besser gefallen! Der behandelt das gleiche Thema, verbreitet aber bei weitem nicht so einen scheiss Hurra Patriotismus! :deal:

Ich glaube in Sachen Patriotismus nehmen sich da beide Filme nicht wirklich viel. Das Ganze wirkt bei White House Down vielleicht ein wenig anders, weil sich der nicht ganz so Bierernst nimmt wie Olympus Has Fallen.
 
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Alcatraz - Die komplette Serie

Na, da haben sich die Autoren von Serien wie LOST und Deadwood und Produzent J.J. Abrams doch wieder etwas feines ausgedacht... Was das amerikanische Publikum aber anscheinend etwas anders sah und Alcatraz mit abnehmender Einschaltquote strafte. Mit dem Absetzungs-Sender schlechthin (FOX) als Ausstrahlungsort, war das verfrühte Ende dann natürlich schnell beschlossene Sache und diese vielversprechende Mystery-Drama-Serie bereits nach 13 Folgen beendet.

Eine absolute Schande, spürt man doch in jeder Szene, im Aufbau der einzelnen Folgen mit ihren Rückblicken, in der spannenden Zeitreise-Mystery-Thematik und vor allem in der musikalischen Untermalung den LOST Spirit. Ja, Alcatraz hätte etwas ganz Großes und durchaus der geistige Nachfolger von J.J. Abrams Vorzeigeserie werden können. Das Potential war jedenfalls auf allen Ebene vorhanden. Die Geschichte, rund um die Insassen und Wärter der namensgebenden Gefängnisinsel, die im Jahr 1963 nicht verlegt wurden, sondern spurlos verschwanden und nun plötzlich im Jahr 2012 wieder auftauchen, ist nämlich überaus spannend. Sie ist undurchsichtig, mit allerlei Geheimnissen und LOST-igen "Aber warum?"-Momenten gespickt und verknüpft die einzelnen "Insasse of the Week"-Folgen und die beiden Zeitebenen gekonnt durch den kurzweiligen Einsatz cleverer Rückblenden, die das Spannungslevel konstant hoch halten. Die Inszenierung ist zudem einwandfrei, die 60er Jahre Stimmung und Gefängnisatmosphäre (in den Rückblenden) überzeugend und der Score, typisch Abrams, mitreißend-wuchtig, wie eine Mischung aus LOST und dem neuen Star Trek Theme.

Auch an der Schauspielfront gibt es mit der körperlich vielleicht zarten, charaktertechnisch aber starken Sarah Jones, sowie Jorge 'Hurley' Garcia als gewohnt sympathischen Comic-Nerd und Alcatraz-Kenner und Hollywood-Altstar Sam Neill einiges zu sehen. Nicht zu vergessen die charismatischen Insassen und das zwielichtige Alcatraz-Personal.

Ein Ende gibt es natürlich nicht. Alcatraz schließt mitten in der Staffel, am Höhepunkt der Spannungskurve, mit einer ganzen Handvoll offener Fragen und unaufgelöster Storystränge ab. Was für eine Schande, bietet das Ausgangsmaterial doch so viel hochspannenden Stoff für noch viele, viele Serienfolgen. Asche auf euer Haupt, ihr amerikanischen Fernsehgucker, die ihr Alcatraz nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt habt. Ich hätte gerne (viel) mehr gesehen. So bleiben 13 tolle Folgen, viel spannende Geheimniskrämerei und nahezu keine einzige Antwort. :traurig:

8/10 Schlüssel
 
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ParaNorman 7/10

Netter Stop-Motion Gruselspaß von den Coraline Machern, ohne aber dessen Qualität zu erreichen. Trotzdem ist das neuste Werk wieder schön skurril und makaber, aber halt nicht auf dem Level von Coraline.
 
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