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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hesher

Nä, das war nicht wirklich gut. Schauspieler durchweg alle gut, aber das Drehbuch ist halt komplette Sülze. Es versucht solch einen exzentrischen Charakter mit einer 08/15 Indie-Drama Geschichte zu vereinen. Funktioniert hinten und vorne nicht. Und Hesher als Aufhänger alleine funktioniert wiederum auch nicht, weil der Charakter einfach zu spezifisch ist und man als Zuschauer kaum eine Verbindung aufbauen kann.
 
Prisoners

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Es ist Thanksgiving und Familie Dover ist für den Feiertag bei Familie Birch auf Besuch. Alles läuft friedlich und gelassen ab, bis die Jüngsten der beiden Familien, Anna und Joy, alleine nach draussen gehen. Minuten später dann der Schock: Die beiden Mädchen sind spurlos verschwunden.

Detective Loki (Jake Gyllenhaal) erhält den Fall und hat schnell den verdächtigen Wohnwagen ausfindig gemacht. Aus diesem zieht er den leicht verwirrten Alex Jones (Paul Dano) und konfrontiert ihn mit den Kindesentführungen. Als sich herausstellt, dass Alex den IQ eines Zehnjährigen besitzt, muss die Polizei nach der abgelaufenen 48-Stunden-Frist ihren einzigen Verdächtigen wieder laufen lassen. Keller Dover (Hugh Jackman) hat dafür überhaupt kein Verständnis und nimmt daraufhin das Gesetz in die eigene Hand.

Klasse Film! Prisoners dauert zwar ein wenig lange, allerdings ist er nie langweilig. Er nimmt einem wirklich regelrecht gefangen. Das Setting ist düster, die Landschaft (Pennsylvania anfangs Winter) nicht gerade einladend und grau. Dazu noch eine gute Geschichte mit noch besseren Darstellern. Man kann ist sich nie sicher, wie die Figuren zueinander stehen. Keller Dover ist auch eine spannende Figur, auf der einen Seite überschreitet er immer wieder grenzen, ist unsympathisch, auf der anderen will er nur seine Tochter finden. Für mich der spannendste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe.

9/10
 
After Earth

Das ist also Scientology Wills neuster Familienfilm unter der inszenatorisch führenden Hand von Hollywoods ehemaligen Wunderkind und jetzigem Prügelknaben vom Dienst M. Night Shyamalan. Nach den vernichtenden Kritiken und dem desaströsen Einspielergebnis hab ich wirklich das Schlimmste erwartet. Aber ich wurde dann doch angenehm positiv überrascht und hab mich doch anständig unterhalten gefühlt. Das macht den Film aber natürlich noch lange nicht gut. Denn er hat einige grosse Probleme. Will Smith spielt nicht wirklich gut und hat Seagal typisch genau einen Gesichtsausdruck und eine Emotion in Petto. Dazu ist es nie ne gute Idee die Last eines Filmes auf die Schultern eines schauspielerischen Nichtkönners wie Jayden Smith zu verteilen. Es tut mir leid, aber er ist einfach kein guter Schauspieler und wenn er nicht den Nachnahmen Smith tragen würde… er hätte keine Chance in Hollywood. Aber genug mit dem Smithbashing. Denn das Hauptproblem des Filmes ist seine Geschichte. Sie ist einfach durch und durch vorhersehbar… und das bis ins kleinste Detail. Ich wusste schon beim Start des Raumschiffes wie das Ganze enden würde. Dafür ist das Ganze aber kurzweilig inszeniert und toll gefilmt so dass man sich trotzdem ganz gut unterhalten fühlt. Man sollte aber nicht versuchen sein Gehirn zu sehr zu aktivieren. Könnte zu bleibenden Schäden führen. :gerri:

5 von 10 nervende Smith Balger


Prisoners

Toll gefilmtes und inszeniertes Selbstjustiz-Thriller-Drama. Schauspielerisch durch die Bank hervorragend und sehr eindrücklich gespielt. Leider hat das Ganze ein paar Längen im Mittelteil und die Geschichte wirkt ein bisschen zu überkonstruiert und hat dadurch leider ein paar Logikfehler. Aber als Fan des Genres darf man sich den Film ruhig geben. Den trotz der Überlänge und der ruhigen Erzählweise ist er fast durchweg spannend und wie gesagt wirklich sehr gut sehr gut gespielt. Nur mit dem Ende bzw. der Inszenierung des Endes hab ich noch ein wenig Mühe. Das fand ich eher suboptimal gelöst

7 von 10 entführte Kinder

 
Gravity

Gravity ist ein Weltraum-Drama das einen wortwörtlich atemlos dem Überlebenskampf zweier Astronauten zuschauen lässt. Das Ganze ist packend und spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dazu ist der Film einfach nur atemberaubend inszeniert und gefilmt, diese Bilder… diese wunderschönen Bilder. Schon alleine für die 15 minütige Anfangssequenz ohne sichtbare Schnitte sollte man… ich korrigiere mich… muss man dem Film den Oscar für die beste Kamera verleihen. Toll war auch das Sounddesign. Man hört eigentlich fast nur die Geräusche im Raumanzug... hektische Funksprüche… das panische und Atmen der Protagonisten… und das dumpfe Geräusch wenn die Körper irgendwo aufprallen. Auch der Soundtrack wird eher dezent eingesetzt und passt sehr gut zu den gezeigten Szene. Auch in den „Actionszenen“ fand ich ihn nie aufdringlich sondern immer passend zu den dramatischen Szenen auf dem Schirm. Ein Wort muss man noch zu den Darstellern verlieren… man mag von Sandra Bullock halten was man will… aber sie spielt wirklich fantastisch und trägt diese psychisch und physisch anstrengende Rolle spielend. Oft sieht man nur ihr Gesicht… und man kann dem Gesicht immer ablesen in welcher Stimmung bzw. Situation sich die Figur befindet. Eine ganz ganz tolle Leistung. Und zu George Clooney kann man einfach sagen… er spielt George Clooney in Space. :D

Gravity zeigt auch wieder einmal eindrucksvoll wieso auch die beste Heimkinoanlage das Kinoerlebnis nie wird ersetzen können. Der Film entfaltet seine ganze Wirkung einfach nur auf der grossen Leinwand in perfekter Sounduntermalung und in 3D. Egal wie ihr zu 3D steht… Gravity muss man so erleben. Dieses Mittendringefühl ist einfach einzigartig, weswegen Gravity für mich auch zur neuen 3D Speerspitze gehört. Eben weil es nicht effekthascherisch eingesetzt sondern Sinnvoll in die Inszenierung eingebaut ist.

Ich liebe „Children of Men“ und hatte dadurch natürlich hohe Erwartungen (nach den überragenden Kritiken sowieso) und die hat Alfonso Cuaron spielend übertroffen. Gravity ist der bisher beste Film den ich 2013 im Kino sehen durfte und wischt in Sachen Spannung, Inszenierung und Spektakel so mit ziemlich jedem Blockbuster problemlos den Boden auf. Lasst euch nicht vom Trailer abschrecken (Opern Water in Space)… denn der zeigt nur Szenen aus den ersten 15…20 Minuten. Und je weniger man weiss, desto besser. Geht einfach ins Kino und geniesst dieses audiovisuelle Meisterwerk. Der Film hat es verdient, der Regisseur hat es verdient… und verdammt nochmal der Zuschauer hat es auch verdient in diesem doch sehr schwachen Kinojahr.

10 von 10 Trümmerteile
 
MiXeR schrieb:
Eventer schrieb:
GPLegend schrieb:
Wollen heute Abend Looper gucken. Kann der was?

Sehr langweilig. War eine herbe Enttäuschung

Problem war die Vermarktung. Wenn man Sci-Fi und Bruce Willis hört, denken die meisten wohl an "Action". Ein Actionfilm ist Looper aber gar nicht. Eher ein Sci-Fi-Drama mit Thrillerelementen, fast schon Film Noir. Da kann ich verstehen, dass man eventuell enttäuscht ist.

Gesehen und für gut befunden. Nicht sehr gut oder ausgezeichnet. Einfach nur gut. Nichts was man unbedingt in der Sammlung haben muss aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl ich würde Terminator light sehen. Die Idee ist übelst geklaut nur eben anders umgesetzt.
Am meisten auf den Sack ging mir das Makeup von Gordon-Levitt.

7/10
 
Dead-Man-Down.jpg


Dead Man Down

Gestern geschaut und für durchwachsen befunden. Der Film hat eindeutig seine Längen, aber auch eine interessante Story, auch wenn es das in der Form schon gab.
Leider verschenkt der Film imo kostbare Zeit mit langweiligen blabla anstatt vll. die interessanten Story Parts ein wenig weiter zu beleuchten. So sind einige Sachen plötzlich aufgeklärt ohne das man das geringste davon mit bekommt.


Film 6/10
Bild 7/10
Ton 7/10
 
Oblivion

Mehja .. naja, geht so bis kacke.
Ich merke immer mehr wie wenig ich mit den Blockbustern anfangen kann. Alles schon mal gesehen - nur ein bisschen mehr CGI und da schießt der Film echt den Vogel ab.
Einflug in die Basis ist 1zu1 aus Independence day und das Enddingens nachher 1zu1 aus Matrix.

Ich würde ja spoilertags setzen, aber der Film bietet sowieso keine einzige Überraschung.

Going the distance

Sehr viele coole Schauspieler und der Anfang ist auch grandios. Leider vergibt der Film nach ca 30 bis 40 Minuten sein Potential und zieht einfach nicht durch. Schade eigentlich. Den ersten Teil kann man sich aber durchaus anschauen, wenn man auf typisch amerikanische One-Liner Sprüche steht <- muss man mögen, ich kann noch drüber lachen.

Blow

Nur ne Stunde von geschaut, aber egal ich kenne ihn eh in und auswendig. DAS ist ein Film!!!
 
Flight

Denzel Washington spielt einen koksenden und vor allem saufenden Piloten, der eine riesige Katastrophe auf unorthodoxe Weise abwenden kann. Er wird als Held gefeiert, allerdings kommen langsam Zweifel auf. Der Alkoholtest nach dem Aufprall ergab, dass er noch über 2,5 Promille im Blut hatte. Langsam wird es eng für den Helden.

Der Film ist gut gemacht. Denzel spielt sehr gut. Die Geschichte ist auch nicht so schlecht. Einzig die Nebenstory mit seiner weiblichen Bekanntschaft trägt nichts zum Film bei.

7/10
 
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