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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sinister

Der Film hat verdammt stark angefangen. Leider haben sich dann einige Längen eingeschlichen. Die Spannungskurve war mir zu unbeständig. Irgendwie fehlte mir eine Zuspitzung auf den Höhepunkt.
Am meisten gestört hatte mich die Rolle des Sohnes.

Man wollte denke ich, den Zuschauer auf eine falsche Fährte locken, aber irgendwie bleibt die Rolle des Sohnes ziemlich sinn-/ und nutzlos

Da wäre wesentlich mehr drin gewesen.

Mein Tipp: Kann man sich einmal anschauen, hat ihn dann aber auch schnell wieder vergessen
 
Spring Breakers

Ein in Neonlichtern verzerrtes Fantasiegebilde über das "Böse sein", fotografiert als Musikvideo und inszeniert wie ein Drogenrausch. Ein Film der in vielen Phasen eskaliert, sei es im Spring Break oder den folgenden Gewaltausbrüchen, alles wirkt fremd und bedrohlich. Die Hauptfiguren, Hüllen ohne Ziel und Aufgabe, welche aus Langeweile Böses tun. Ein Satz im Film umschreibt das Handeln eigentlich perfekt "I don't want to be good, I'm the bad guy". Der Film hat keine Massege, keine Moral und nicht mal eine wirkliche Handlung, er ist einfach nur ein Exzess und Ausbruch. Kann man mögen, muss man aber nicht, ich fand ihn ganz stylisch. Lieber ein Film ohne Ambition zur Handlung, als ein überambitionierter Film mit scheiß Handlung...
 
Liebe

Unheimlich zäher, quälender und langatmiger Film, der als Kammerspiel angelegt ist. Doch anders wäre man dem Thema, wie man mit dem Ängsten und dem Sterben eines geliebten Menschen umgeht, wohl nicht gerecht geworden. Der Film spielt fast nur in der Wohnung des alten Ehepaars, die Haneke nach der Wohnung seiner Eltern nachbauen lies. Zu keinem Zeitpunkt glaubt man auch nur ansatzweise, dass dies keine echte, französische Wohnung wäre. Die Frau bekommt plötzlich nen Schlaganfall und damit beginnt ihre gesundheitliche Abwärtspirale, bis sie schliesslich zum totalen Pflegefall wird. Sie hätte sich am liebsten das Leben genommen, solange es noch ging, er versucht damit umzugehen.

Wie alle Haneke-Filme hallt auch der mal wieder bei mir nach. Es gibt einige harte Szenen, die einem direkt unter die Haut gehen. Großes leisten auch die beiden Schauspieler. Gerade die Frau dürfte erschrocken sein, wie furchtbar echt sie den Prozess des langsamen Sterbens und den Verlust über Körper und Geist hier gespielt hat.

Trotzdem kommt es mir so vor, als wäre der Oscar für den Film mal wieder nachträglich vergeben worden. Denn, auch wenn der Film gänzlich anders gelagert ist, Hanekes Meisterwerk bleibt für mich "Das weiße Band".

8/10

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bydem-Or5ck[/vid]
 
XtreCoolX schrieb:
Sinister

Der Film hat verdammt stark angefangen. Leider haben sich dann einige Längen eingeschlichen. Die Spannungskurve war mir zu unbeständig. Irgendwie fehlte mir eine Zuspitzung auf den Höhepunkt.
Am meisten gestört hatte mich die Rolle des Sohnes.

Man wollte denke ich, den Zuschauer auf eine falsche Fährte locken, aber irgendwie bleibt die Rolle des Sohnes ziemlich sinn-/ und nutzlos

Da wäre wesentlich mehr drin gewesen.

Mein Tipp: Kann man sich einmal anschauen, hat ihn dann aber auch schnell wieder vergessen

Kann man so unterschreiben, habe da auch deutlich mehr erwartet nach dem wirklich guten Anfang. Immer noch ein guter Film, aber nicht überragend.
 
Take Shelter

Außergewöhnlich ruhiger Film, der auf mich sehr intensiv und bedrohlich gewirkt hat. Man fragt sich die ganze Zeit, wie alles aufgelöst wird. Michael Shannon spielt großartig.
Wer auf Knall, Bumm, Peng steht sollte hier einen großen Bogen machen.

8/10
 
Take Shelter finde ich auch grandios. Sehr schön Suspensestreifen, bei dem ich durchweg angespannt war, obwohl ja nicht gerade viel passiert. :D
 
Oblivion

SnctA1Y.jpg


Ich hatte ja einen durchschnittlichen Sci-Fi Film erwartet. Umso größer war die Überraschung dann gerade, als mir stattdessen ein wirklich sehr gelungener präsentiert wurde. Imo einer der besten Genre Vertreter seit langem. Audiovisuell (besonders der Soundtrack) grandios und auch inhaltlich konnte er mich überzeugen - einziges Manko war, dass die Story teils schon recht vorhersehbar war, aber insgesamt ein ordentlich geschriebenes und toll präsentiertes Drehbuch.

Kann ich jedem Sci-Fi Fan nur wärmstens empfehlen und kam bei den Kritikern viel zu schlecht weg. :dhoch:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=NOi-A1WiNoQ[/vid]
 
Von Oblivion war ich auch ziemlich begeistert. Bilder und Soundtrack sind wirklich genial. In der Hinsicht mochte ich aber auch schon Tron Legacy. Nachdem ich von Elysium sehr enttäuscht war, ist Oblivion für mich DER Sci-Fi Film des Jahres. Ich bin schon gespannt, was uns Kosinski als nächstes serviert.

Mal schaun, ob ihm Riddick, Gravity oder Ender's Game noch den Rang ablaufen können.
 
The-Worlds-End-poster.jpg


Ich machs kurz:
Wem die ersten beiden Filme gefallen haben, wird den dritten Film auch mögen!
Zwar nicht ganz so gut wieder die ersten beiden, lag aber wahrscheinlich ein meiner hohen Erwartungshaltung.

7,9/10 Pints!
 
strike-back-1bokme.jpg


Strike Back - Staffel 1

Kurze Anmerkung: Eigentlich ist Staffel 1 falsch, da selbige die Fortsetzung von Chris Ryans Strike Back ist, welche sozusagen Staffel 1 oder eher Staffel 0 darstellt. Die von mir gesehene Staffel 1 bietet jedoch eine komplett neue Handlung mit neuen Charakteren - man könnte sie fast als "Reboot" ansehen - und bezieht sich nur sehr selten auf den "Vorgänger", sodass man absolut problemlos mit der hier zu Lande als Staffel 1 betitelten (im Original heißt sie nur: Strike Back: Project Dawn) Season einsteigen kann.

Worum geht es also in Strike Back? Im Grunde um nichts Neues: Die britische Spezialeinheit Section 20 macht sich auf die Jagd nach dem Terroristen Latif, der die westliche Welt mit Massenvernichtungswaffen bedroht. Schnarch. Schon hundert mal gehört und gesehen. Was diese Serie jedoch von anderen Vertretern unterscheidet, ist die überaus ruppige, man könnte auch sagen: männliche, Inszenierung. Strike Back ist cool, skrupellos, schmutzig, rasant und bietet blutige Action, die mit so mancher weichgespülten PG-13 Blockbusterproduktion den Boden aufwischt. Zudem macht es die UK Produktion einem Spartacus nach und zeigt reichlich nackte Haut. Ganz nach dem Motto: (Fast) jede Frau, die die Szenerie betritt, wird sich auch irgendwann ausziehen. Aus diesem Dreigestirn - wuchtige Action, Sex, Coolness - an Genrebausteinen ergibt sich ein unheimlich unterhaltsames Gesamtbild. Wenn Sgt. Damien Scott beispielsweise mal wieder eine Bardame abschleppt, mit ihr gerade den Koitus vollzieht als er von bewaffneten Gangstern überrascht wird, daraufhin die Alte bzw. eher Junge von der Bettkante stößt, mit dem Handtuch, das gerade noch seine Lenden bedeckte, den herein schnellenden Terroristen entwaffnet, nur um dessen Gefolge mit einem gezielten Schuss aus der Böse-Buben-AK hinzurichten, ja, dann geht dem Actionfan das Herz auf. Derart überzeichnete, aber nie unglaubwürdige, Momente gibt es regelmäßig. Und das macht mächtig Laune, das unterhält und zaubert dem Freund anspruchsloser Action ein breites Grinsen ins Gesicht.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Neu ist an Stricke Back gar nichts, spannend und kurzweilig ist das schamlose Treiben aber dennoch. Wer auf handgemachte, ordentlich wuchtige Action, lässige Typen, die Jack Bauer mit dem kleinen Finger wegputzen würden, Sex ohne Hollywood-BH und eine grundsolide Terrorismus-Story, die quer über den Erdball führt, steht, sollte sich Strike Back nicht entgehen lassen. So hart geht es in Film und Fernsehen nur selten zur Sache.​

8/10 Trojaner
 
Parker
Statham geht eigentlich immer... cooler, aber recht belangloser streifen, der aber trotzdem sehr unterhaltsam war. hab mir eigentlich nix von erwartet, aber ich wurde über die 2 stunden hervorragend unterhalten ...

7/10 geklauten klunkern

Oblivion
hier teile ich die meinung der meisten hier: bester sci-fi streifen seit langem... das ende war zwar etwas "meh", aber die optik und vor allem die etwas andere story fand ich super... top empfehlung für genre fans

9/10

Evil Dead
als fan der ersten stunde des originals, hab ich mir gestern abend mal das remake gegeben... und obwohl ich diese sachen normalerweise hasse, muss ich sagen, der film hat mich zu 100% überzeugt! nette anspielungen aufs original, fette gore einlagen, geile atmosphäre... fand die besessenen in den trailern eigentlich nicht so prall (im original sahen die besser aus), passten aber insgesamt perfekt zur optik des ganzen films... dreckig, blutig und gemein!
für mich und jeden, der mit horror nur ansatzweise was anfangen kann, ein must see!!!

10/10 lederbücher
 
megachri schrieb:
Evil Dead
als fan der ersten stunde des originals, hab ich mir gestern abend mal das remake gegeben... und obwohl ich diese sachen normalerweise hasse, muss ich sagen, der film hat mich zu 100% überzeugt! nette anspielungen aufs original, fette gore einlagen, geile atmosphäre... fand die besessenen in den trailern eigentlich nicht so prall (im original sahen die besser aus), passten aber insgesamt perfekt zur optik des ganzen films... dreckig, blutig und gemein!
für mich und jeden, der mit horror nur ansatzweise was anfangen kann, ein must see!!!

10/10 lederbücher

Ich fand die Änderung, dass anstatt einfach nur "dem Bösen" plötzlich ein poppeliger Dämon beschworen wird, der sich auch noch als Totalversager entpuuppt ziemlich enttäuschend.
Einfach das gesichtslose Böse, wie im Orignal hätte mir besser gefallen. Außerdem fand ich die "Wendung" jetzt auch nicht so prickelnd.

Aber wenn man sich die Gewaltdarstellung im neuen Evil Dead anschaut, und mit dem alten vergleicht, der ja indiziert wurde und jahrelang sich deswegen schon fast einen legendären Status erarbeitet hat... schon heftig, wie sehr sich das öffentlich Bild da geändert hat, heutzutage interessiert sich da keiner mehr dafür.
 
ja frank... geb ich dir recht, aber dann hätte man die story 1:1 übernehmen können... so hatte ich wenigstens ansatzweise das gefühl nen anderen film zu gucken und deswegen hat er mir auch so gut gefallen.

den original finde ich auch heute noch besser... weil der einfach so herrlich skurril ist... sam raimi hat einfach eine unnachahmliche art zu filmen...
 
gtnj.jpg


Ein Köder für die Bestie (Cape Fear, 1962) 7,5/10

Hierzulande auch als Kap der Angst bekannt.

Robert Mitchum spielt den irren Psychopathen Max Cady mit einer Hingabe, geradezu furchteinflößend, vor allem sein Blick. :waah:

Das Remake mit DeNiro muss ich mir auch mal ansehen.
 
megachri schrieb:
den original finde ich auch heute noch besser... weil der einfach so herrlich skurril ist... sam raimi hat einfach eine unnachahmliche art zu filmen...

Das war für mich der Punkt der den alten von seinen ganzen Genre Kollegen abgehoben hat. Er war absolut skurril, teilweise schon etwas trashig, nahm sich selbst zu keiner Sekunde ernst und kam daher sogar amüsant rüber. Das zeichnete das Original für mich ganz besonders aus.

Haben sie das im Remake beibehalten oder ihn zum 0815 Slasher/Splatter/Gore/Whatever degradiert?

Ich bin absolut kein Splatter Fan und das Original sticht für mich eben gerade aufgrund seiner Skurrilität hervor. Ohne dem wärs für mich Splatter-Schrott wie der Rest.

Wenn sie diese ihn auszeichnenden Eigenheiten ins Remake transportiert haben, dann wärs für mich ein Grund mir das Remake anzusehen.
 
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